Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung

Georg Kerchensteiner. Die Bedeutung seiner Ideen

Titel: Georg Kerchensteiner. Die Bedeutung seiner Ideen

Seminararbeit , 2008 , 11 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Kristin Schulze (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Georg Kerchensteiner ist der Vater der Berufsbildung- diese Arbeit beinhaltet Infos zur Person, zu seinen Theorien und lässt auch seine Kritiker zu Wort kommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG – WER WAR KERSCHENSTEINER?

2. VORSTELLUNG SEINER THEORIE

2.1 HISTORISCHE VORGESCHICHTE UND ENTWICKLUNG SEINER THEORIEN

2.2 INDIVIDUUM UND GEMEINSCHAFT

2.3 KONKRETE UMSETZUNG

3. KRITIK/ RESUMEE

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den pädagogischen Theorien von Georg Kerschensteiner auseinander und untersucht dessen Rolle als Begründer der Berufsschule sowie seine Konzepte zur Verbindung von Menschen- und Berufsbildung.

  • Biografie und pädagogische Einordnung von Georg Kerschensteiner
  • Historischer Kontext der Reformpädagogik im 19. Jahrhundert
  • Theoretische Fundamente: Sachlichkeit, Selbsttätigkeit und Sittlichkeit
  • Synthese von Theorie und Praxis im Bildungsprozess
  • Kritische Reflexion der Arbeitsschul-Konzeption

Auszug aus dem Buch

2.1 historische Vorgeschichte und Entwicklung seiner Theorien

Bevor ich näher auf Kerschensteiners Vorstellungen eingehe, möchte ich kurz die historische Ausgangslage vor und während seiner Zeit in Deutschland skizzieren. Bildung gab es nur für den Adel und das Bürgertum, die niederen Stände blieben zum größten Teil ungebildet, die Volksbildung wurde vernachlässigt. Auf dem Land gab es viele Arbeitslose. Diese waren gezwungen zu den Maschinen in die Großstädte zu ziehen, weil es dort im Gegensatz zu den Dörfern Arbeit gab. Das besitz- und bildungslose Proletariat entstand, da immer mehr Leute in die Städte kamen. Die Menschen mussten ihre Arbeitskraft zu sinkenden Preisen verkaufen. Die Schulen der damaligen Zeit waren „Lehrerschulen“, der Lehrer war der Mittelpunkt des Unterrichtes und beherrschte den Schüler. Dieser sollte möglichst passiv sein, den Stoff aufnehmen und sich einprägen. Seine Interessen spielten keine große Rolle. Es wurde keine Rücksicht auf seine Verfassung genommen.

Die Reformpädagogen, zu denen auch Kerschensteiner zählt, wollten zeitgemäßere Methoden sowie Stoffe und Einrichtungen erneuern. Der Mensch soll zu einer selbstständigen Persönlichkeit erzogen werden und so zu einem Glied der Gesellschaft werden. Im vergangenen Jahrhundert wurde die gewerbliche Erziehung vernachlässigt, die in der Fortbildungsschule vermittelten Inhalte hatten kaum mit dem Gewerbe des Schülers zu tun. Auch die gewerblich ausgerichteten Schulen unterrichteten weit weg von der Praxis. Für die handwerkliche Ausbildung spielte der Betrieb die Hauptrolle. Was der junge Handwerker lernen sollte, erfuhr er im täglichen Umgang mit Meister und Gesellen. Die Schule spielte dabei eine sehr untergeordnete Rolle, auf ihre Mithilfe verließ man sich kaum. Die Zünfte waren eine eigene Institution von Bildung und Erziehung, zwar lag das vor Kerschensteiners Zeit, aber es wirkte sich natürlich auf seine Zeit aus. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts begann die Industrialisierung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG – WER WAR KERSCHENSTEINER?: Der Autor führt in die Person Georg Kerschensteiners ein und erläutert seine Grundgedanken zur Reform des Bildungswesens sowie den angestrebten Paradigmenwechsel in der Pädagogik.

2. VORSTELLUNG SEINER THEORIE: Dieses Kapitel beleuchtet den historischen Kontext der Industrialisierung und definiert die zentralen Begriffe wie Sachlichkeit und Selbsttätigkeit, die Kerschensteiners Bildungskonzept prägen.

2.1 HISTORISCHE VORGESCHICHTE UND ENTWICKLUNG SEINER THEORIEN: Hier wird die prekäre soziale Lage im 19. Jahrhundert dargelegt, die zur Notwendigkeit einer neuen Form der gewerblichen Erziehung und der Abkehr von der reinen „Buchschule“ führte.

2.2 INDIVIDUUM UND GEMEINSCHAFT: Das Kapitel behandelt die soziale Komponente in Kerschensteiners Denken, wobei der Fokus auf der Erziehung des Individuums zum staatsbürgerlich verantwortungsbewussten Gemeinschaftswesen liegt.

2.3 KONKRETE UMSETZUNG: Hier werden die praktischen Maßnahmen beschrieben, wie die Einführung der Arbeitsschule, den Einsatz von Werkstätten und die Implementierung von Schulgärten, um die Theorie in den Schulalltag zu überführen.

3. KRITIK/ RESUMEE: Die Arbeit schließt mit einer Auseinandersetzung mit zeitgenössischen und nachfolgenden Vorwürfen gegenüber dem Konzept der Arbeitsschule und würdigt die Bedeutung Kerschensteiners für die moderne Pädagogik.

Schlüsselwörter

Georg Kerschensteiner, Reformpädagogik, Arbeitsschule, Berufsbildung, Menschenbildung, Sachlichkeit, Selbsttätigkeit, Sittlichkeit, Berufsschule, Staatsbürgerliche Erziehung, Handarbeit, Theorie-Praxis-Verhältnis, Volksbildung, Pädagogik, Bildungswesen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Theorie von Georg Kerschensteiner, dem Begründer der Berufsschule, und analysiert seine Ansätze zur Reform des schulischen Unterrichts im Kontext seiner Zeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Abkehr vom rein lehrerzentrierten Unterricht, die Notwendigkeit von praktischer Arbeit als Bildungsmittel und die Verbindung von beruflicher Qualifizierung mit der menschlichen und staatsbürgerlichen Reifung.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Kerschensteiners Ideen verständlich zu machen, seine pädagogischen Konzepte historisch einzuordnen und ihren bleibenden Wert für die aktuelle Bildungsdiskussion kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse der pädagogischen Schriften Kerschensteiners und eine vergleichende Einordnung in den historischen Kontext der Reformpädagogik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die historische Ausgangslage der Industrialisierung, die philosophischen Grundbegriffe seiner Theorie sowie die konkrete praktische Implementierung der Arbeitsschul-Ideen in den Münchner Schulen diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind insbesondere Arbeitsschule, Selbsttätigkeit, Sachlichkeit und die Synthese von Berufs- und Menschenbildung.

Warum hält Kerschensteiner die Werkstatt für ein zentrales Bildungsmittel?

Für ihn ist die Werkstatt ein Ort, der dem Berufsleben entlehnt ist und Schülern ermöglicht, durch das eigene Handeln und die Vollendung von Werken eine gesunde Art des Wissenserwerbs zu entwickeln, unabhängig von wirtschaftlichem Rentabilitätsdruck.

Wie definiert Kerschensteiner den Begriff der „Sachlichkeit“?

Sachlichkeit bedeutet für ihn, dass ein Schüler lernt, einer Aufgabe ohne Rücksicht auf subjektive Launen nachzugehen und sich dem objektiven „Gesetz der Sache“ unterzuordnen, um so eine professionelle Arbeitshaltung zu gewinnen.

Welche Rolle spielt die staatsbürgerliche Erziehung in seinem Konzept?

Die Schule soll nach Kerschensteiner nicht nur Wissen vermitteln, sondern den Menschen in die Gesellschaft einfügen und ihn zu einem „brauchbaren Staatsbürger“ erziehen, der bereit ist, Verantwortung für das Gemeinwohl zu übernehmen.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Georg Kerchensteiner. Die Bedeutung seiner Ideen
Hochschule
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg  (Institut für Berufs- und Betriebspädagogik)
Veranstaltung
Lehren und Lernen in der Berufsausbildung
Note
1,7
Autor
Kristin Schulze (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
11
Katalognummer
V149342
ISBN (eBook)
9783640599646
ISBN (Buch)
9783640600045
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Georg Kerchensteiner Bedeutung Ideen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kristin Schulze (Autor:in), 2008, Georg Kerchensteiner. Die Bedeutung seiner Ideen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/149342
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  11  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum