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Strategien der Entlehnung, Wortbildung und Wortschöpfung im norwegischen Computerwortschatz

Title: Strategien der Entlehnung, Wortbildung und Wortschöpfung im norwegischen Computerwortschatz

Thesis (M.A.) , 2000 , 122 Pages , Grade: 1,1

Autor:in: Anja Klein (Author)

Scandinavian Languages

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Summary Excerpt Details

Die Arbeit beschäftigt sich mit der norwegischen Computerterminologie vor dem Hintergrund des Sprachkontaktes zwischen dem Norwegischen und dem amerikanischen Englisch. Ausgehend von der Annahme, daß der gesamte norwegische Fachwortschatz der elektronischen Datenverarbeitung und Phänomenen wie dem Internet auf ein amerikanisches Vorbild zurückgeht, wird die Terminologie anhand einer eigenen Lehnwortklassifikation systematisiert und dabei verschiedene Strategien wie Entlehnung, Wortbildung und Wortschöpfung als zentrale Prinzipien untersucht. Zum besseren Verständnis ist dem praktischen Teil ein theoretisch-historischer Abriß des Sprachkontaktes sowie der Datenverarbeitung und ihrer Terminologie vorangestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitendes

Erster Teil: Theoretischer Rahmen und Hintergründe

Kapitel 1 Entlehnung – Klassifikation und Terminologie

1.1 Voraussetzungen und Merkmale

1.2 Vorgänge und Ergebnisse

Kapitel 2 Die Kontaktsituation und der englischsprachliche Einfluß auf das Norwegische

2.1 Die Entwicklung der Kontaktsituation

2.2 Ursachen für eine veränderte Kontaktsituation

2.3 Motivationsfaktoren für Entlehnungsvorgänge

2.4 Bedeutung und Probleme der Entlehnung aus dem Englischen

Kapitel 3 Die Spracharbeit in Norwegen

3.1 Das sprachliche Klima

3.2 Überblick über die Forschung im Bereich Anglizismen

3.3 Grundlagen und Formen der Spracharbeit

3.4 Institutionelle Spracharbeit

3.5 Arbeitsschwerpunkt Lehnmaterial aus dem Englischen

Kapitel 4 Fachsprachen, Computerfachsprache und Terminologiearbeit

4.1 Fachsprachen

4.2 Computerfachsprache

4.3 Terminologiearbeit in Norwegen

Zweiter Teil: Analyse des Lehnmaterials

Kapitel 5 Direkte Entlehnungen

5.1 Lehnwörter

5.1.1 Substantive

5.1.1.1 Simplizia

5.1.1.2 Komposita

5.1.2 Verben

5.1.3 Adjektive und Adverbien

5.2 Mehrwortlexeme

5.3 Akronyme, Kurzwörter und Wortkreuzungen

5.3.1 Akronyme

5.3.2 Kurzwörter

5.3.3 Wortkreuzungen

5.3.4 Wortbildung mit Kurzformen

Kapitel 6 Hybridentlehnungen

Kapitel 7 Indirekte Entlehnungen

7.1 Lehnbildungen

7.1.1 Lehnübersetzungen

7.1.1.1 Substantive

7.1.1.2 Verben

7.1.1.3 Adjektive

7.1.2 Lehnübertragungen

7.1.3 Lehnschöpfungen

7.2 Lehnbedeutungen

7.2.1 Substantive

7.2.2 Verben

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Mechanismen und Strategien, mit denen der norwegische Computerfachwortschatz auf den starken Einfluss des US-amerikanischen Englisch reagiert, um eine funktionsfähige Computerfachsprache zu etablieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie fremdsprachliche Elemente in das norwegische Sprachsystem integriert werden und welche Rolle dabei Lehn- sowie Eigenbildungen spielen.

  • Analyse der Kontaktsituation zwischen Norwegisch und Englisch im technologischen Kontext.
  • Untersuchung von Entlehnungs- und Integrationsmechanismen (direkte, hybride und indirekte Entlehnungen).
  • Bewertung der Rolle institutioneller Spracharbeit und Normierungsbemühungen in Norwegen.
  • Erfassung lexikalischer Strategien wie Wortbildung, Wortschöpfung und semantischer Adaptation.
  • Diskussion soziolinguistischer Aspekte und des Einflusses der Informatiksprache auf die Allgemeinsprache.

Auszug aus dem Buch

Die Kontaktsituation und der englischsprachliche Einfluß auf das Norwegische

Für jegliche Art von sprachlicher Interferenz bedarf es Sprachkontaktsituationen als grundlegende Voraussetzung. In diesem Kapitel soll daher der Hintergrund dargelegt werden, vor dem sich der Sprachkontakt zwischen dem Englischen und dem Norwegischen entwickelt hat. Die Kontaktbeziehungen beider Sprachen, und daraus resultierende Beeinflussungen in Form von Entlehnung in beide Richtungen, sind schon sehr alt. Noch heute sind im Englischen Lehnelemente zu finden, die aus den früheren Sprachstufen, wie z.B. dem Altwestnordischen stammen. Spätestens seit Beginn des 20. Jahrhunderts hingegen sind Entlehnungsvorgänge zwischen der norwegischen und der englischen Sprache nahezu einseitig vom Englischen ausgehend.

Das Interesse dieser Arbeit gilt ausschließlich den Jahrzehnten seit 1945. Die Entwicklung in diesem Zeitraum ist durch Merkmale gekennzeichnet, die zwar Parallelen zu früheren Kontaktsituationen aufweisen, sich aber auch deutlich von ihnen unterscheiden. Gerade Art und Ausmaß der Beeinflussung sind anders. Die Charakteristika, Ursachen und Motivationen, aber auch die Bedeutung und Probleme der neueren Entwicklung sollen im folgenden aufgezeigt werden.

Bereits in zeitgenössischer wie später auch in rückblickender Forschung wurden die Jahre des Zweiten Weltkrieges als Wendepunkt in bezug auf den englischen Einfluß auf das Norwegische eingeschätzt und beschrieben. Dabei wurden einerseits quantitative, andererseits aber auch qualitative Veränderungen ausgemacht, die zwar keineswegs abrupt waren, durch neue Faktoren jedoch beschleunigt wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1 Entlehnung – Klassifikation und Terminologie: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe der Sprachkontaktforschung und klassifiziert die verschiedenen Arten von Entlehnungen, die als theoretisches Gerüst für die weitere Analyse dienen.

Kapitel 2 Die Kontaktsituation und der englischsprachliche Einfluß auf das Norwegische: Hier wird der historische und soziolinguistische Hintergrund des Sprachkontakts beleuchtet, wobei besonders die Auswirkungen der Globalisierung und die Rolle der USA als technologische Leitkultur hervorgehoben werden.

Kapitel 3 Die Spracharbeit in Norwegen: Dieses Kapitel beschreibt die Strukturen der Sprachplanung, die Arbeit staatlicher und privater Institutionen sowie die Debatten über den Umgang mit Anglizismen in der norwegischen Gesellschaft.

Kapitel 4 Fachsprachen, Computerfachsprache und Terminologiearbeit: Der Fokus liegt hier auf der Definition von Fachsprachen und der spezifischen Herausforderung, im Bereich der Computertechnologie eine präzise norwegische Fachterminologie zu entwickeln.

Kapitel 5 Direkte Entlehnungen: In diesem Kapitel werden Wörter analysiert, die direkt aus dem Englischen übernommen wurden, insbesondere in Bezug auf ihre orthographische, morphologische und syntaktische Integration.

Kapitel 6 Hybridentlehnungen: Hier werden Lehnwörter untersucht, bei denen eine teilweise morphemische Substitution vorliegt, da sie Elemente sowohl aus dem Englischen als auch aus dem Norwegischen kombinieren.

Kapitel 7 Indirekte Entlehnungen: Dieses Kapitel behandelt Lehnprägungen wie Übersetzungen, Übertragungen und Lehnschöpfungen, die ohne direkten Import englischer Bestandteile auskommen und norwegische Sprachmittel nutzen.

Schlüsselwörter

Norwegisch, Computerfachsprache, Entlehnung, Anglizismen, Spracharbeit, Sprachplanung, Norsk språkråd, Lehnwörter, Lehnbildungen, Terminologiearbeit, Sprachkontakt, Linguistik, norwegische Sprachgeschichte, Sprachkultur, Fachsprache.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Magisterarbeit untersucht die Auswirkungen des US-amerikanischen Englisch auf den norwegischen Computerfachwortschatz und wie Sprecher sowie Institutionen in Norwegen mit dieser Entwicklung umgehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Sprachkontakt, Entlehnungsprozesse, die Prinzipien der norwegischen Sprachplanung und deren Anwendung in hochspezialisierten technischen Bereichen wie der Computertechnologie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Strategien (Entlehnung, Wortbildung, Wortschöpfung) qualitativ zu erfassen, mit denen eine norwegische Computerfachsprache geschaffen wird, und dabei die Muster dieser Integration aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine qualitative Korpusanalyse schriftlicher Quellen aus dem Zeitraum seit Mitte der 1990er Jahre, ergänzt durch linguistische Terminologie-Klassifikationen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil ist zweigeteilt: Zunächst werden der theoretische Rahmen und die Kontaktsituation erörtert; darauf folgt eine detaillierte linguistische Analyse des Lehnmaterials, gegliedert in direkte, hybride und indirekte Entlehnungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Entlehnung, Anglizismen, Computerfachsprache, Norsk språkråd, Sprachplanung, Integration und Lehnbildung.

Warum ist die Unterscheidung zwischen "Lehnbildung" und "Lehnbedeutung" so wichtig?

Sie ist entscheidend, um zu verstehen, ob ein norwegisches Wort durch ein englisches Vorbild neu gebildet wurde (Lehnbildung) oder ob ein bereits existierendes Wort lediglich eine neue Bedeutungserweiterung durch englischen Einfluss erfahren hat (Lehnbedeutung).

Welche Rolle spielt das "Norsk språkråd"?

Es fungiert als staatliches Organ zur Sprachnormierung, das Empfehlungen ausspricht und Richtlinien für die Integration von Fremdwörtern festlegt, auch wenn diese Empfehlungen in der Praxis der IT-Branche nicht immer strikt befolgt werden.

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Details

Title
Strategien der Entlehnung, Wortbildung und Wortschöpfung im norwegischen Computerwortschatz
College
Humboldt-University of Berlin  (Nordeuropa-Institut)
Grade
1,1
Author
Anja Klein (Author)
Publication Year
2000
Pages
122
Catalog Number
V149
ISBN (eBook)
9783638101080
ISBN (Book)
9783668148093
Language
German
Tags
Computer EDV Norwegisch Skandinavien Linguistik Sprache Norwegen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anja Klein (Author), 2000, Strategien der Entlehnung, Wortbildung und Wortschöpfung im norwegischen Computerwortschatz, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/149
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