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Zur Wirksamkeit ausgewählter Präventionsmaßnahmen bei suizidalem Verhalten

Title: Zur Wirksamkeit ausgewählter Präventionsmaßnahmen bei suizidalem Verhalten

Seminar Paper , 2010 , 28 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Michael Neureiter (Author)

Sociology - Law and Delinquency

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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Arbeit ist es, dem/der geneigten Leser/-in einen prägnanten Überblick über die Wirksamkeit ausgewählter Maßnahmen der Suizidprävention zu gewähren. Dazu sollen zunächst einige einleitende Informationen präsentiert werden, welche der Heranführung an die Thematik dienen. Hierzu gehören sowohl die Klärung der Frage, worum es sich bei den Phänomenen „suizidales Verhalten“ und „Suizidprävention“ eigentlich handelt als auch die Darstellung verschiedener Suiziddaten, welche die Notwendigkeit präventiven Handelns veranschaulichen. Im zweiten Punkt dieser Arbeit soll sodann die Frage geklärt werden, welche Möglichkeiten es zur Vermeidung von Selbsttötungen überhaupt gibt und in welche Kategorien sie eingeteilt werden. Der dritte und letzte Punkt dient der Darstellung des aktuellen Forschungsstandes in der Wirksamkeitsforschung. In einem abschließenden Fazit sollen dann die wichtigsten Erkenntnisse dieser Arbeit noch einmal komprimiert dargestellt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A: Vorwort

B: Suizidprävention: ausgewählte Maßnahmen und deren Wirksamkeit

1. Einleitende Informationen

1.1 Definitorisches I: Was ist „suizidales Verhalten“?

1.2 Zur Notwendigkeit von Suizidprävention

1.3 Definitorisches II: Was ist „Suizidprävention“?

2. Maßnahmen der Suizidprävention

2.1 Maßnahmen der Primärprävention

2.2 Maßnahmen der Sekundärprävention

2.3 Maßnahmen der Tertiärprävention

3. Zur Effektivität ausgewählter Präventionsmaßnahmen

3.1 Pharmakologische Ansätze

3.2 Nicht-pharmakologische Ansätze

C: Fazit

E: Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Überblick über die Wirksamkeit ausgewählter Maßnahmen in der Suizidprävention zu geben. Angesichts der methodischen Herausforderungen bei der Evaluierung solcher Ansätze untersucht der Verfasser, welche Interventionen – von pharmakologischen Behandlungen bis hin zu gesellschaftlichen Strategien – tatsächlich zur Reduktion suizidaler Handlungen beitragen können.

  • Definition und statistische Relevanz suizidaler Phänomene
  • Kategorisierung präventiver Ansätze (Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention)
  • Evaluierung pharmakologischer Ansätze wie Antidepressiva und Lithium
  • Analyse nicht-pharmakologischer Interventionen, einschließlich Medienberichterstattung und Arbeitsmarktmaßnahmen
  • Methodische Problematik der Wirksamkeitsforschung im Kontext von Suizidalität

Auszug aus dem Buch

Optimierte Aufklärung der Allgemeinärzte und Multiplikatoren

Rund 40% aller Suizidopfer hatten in den letzten vier Wochen ihres Lebens Kontakt mit einem Allgemeinarzt, der jedoch ihre suizidale Krise nicht erkannte und somit auch keine Therapie einleitete, welche ihren Tod vielleicht hätte verhindern können. Wenn es also gelänge, Allgemeinmediziner mittels Schulungen zu einer verbesserten Identifikation suizidaler Patienten zu befähigen, so würden theoretisch mehr potentielle Suizidenten erkannt, behandelt und somit auch von selbstschädigenden Handlungen abgehalten werden. Dass dies in der Praxis durchaus möglich ist, haben verschiedene Studien bestätigt. So hat bspw. eine Qualitätsverbesserung bei der Behandlung depressiver Patienten in den USA zu einem 50%igen Rückgang der Parasuizide geführt. Ein ähnliches Programm, in dessen Rahmen die Fähigkeit australischer Allgemeinärzte, Suizidideen bei jungen Patienten zu erkennen und angemessen auf diese zu reagieren, trainiert wurde, führte zu einer Steigerung der Identifikation suizidaler Patienten um 130%. Vergleichbare Untersuchungen in Schweden, Ungarn, Slowenien und Japan berichten ebenfalls von einer höheren Behandlungsrate depressiver Patienten sowie einem oftmals signifikanten Rückgang der Suizidrate, was eindeutig für die Wirksamkeit derartiger suizidpräventiver Maßnahmen spricht.

Neben den Allgemeinmedizinern gibt es noch weitere Berufsgruppen, die ebenfalls überdurchschnittlich oft mit potentiellen Suizidenten in Kontakt geraten. Hierzu zählen v. a. Geistliche, Ersthelfer, Pharmazeuten, Altenpfleger, Krankenschwestern, Arzthelferinnen und Lehrer sowie Bedienstete beim Militär und in Strafvollzugsanstalten. Diese werden als „Gatekeeper“ oder „Multiplikatoren“ bezeichnet und können durch eine entsprechende Ausbildung ebenfalls dazu befähigt werden, suizidale Personen besser zu identifizieren, woraufhin diesen eine angemessene Behandlung zukommen und ein möglicher Parasuizid oder gar eine mögliche Selbsttötung verhindert werden kann. Dass auch dies in der Praxis funktioniert und zu einer signifikanten Reduktion suizidaler Verhaltensweisen führt, zeigen bspw. Studien über die norwegische Armee und die US-amerikanische Luftwaffe.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitende Informationen: Klärung der Grundbegriffe „suizidales Verhalten“ und „Suizidprävention“ sowie Darstellung der Notwendigkeit präventiver Maßnahmen anhand aktueller Suiziddaten.

2. Maßnahmen der Suizidprävention: Vorstellung der verschiedenen Ebenen der Prävention (Primär, Sekundär, Tertiär) und der entsprechenden institutionellen Ansätze.

3. Zur Effektivität ausgewählter Präventionsmaßnahmen: Kritische Untersuchung der Wirksamkeit einzelner Interventionen, unterteilt in pharmakologische und nicht-pharmakologische Ansätze.

C: Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Wirksamkeitsforschung und Erkenntnis, dass multimethodische Ansätze die größten Erfolgschancen bieten.

Schlüsselwörter

Suizidprävention, suizidales Verhalten, Parasuizid, Primärprävention, Sekundärprävention, Tertiärprävention, Wirksamkeitsforschung, Antidepressiva, Lithium, Krisenintervention, Gatekeeper, Suizidrisiko, Gesundheitswesen, Psychotherapie, Medikamentöse Behandlung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Wirksamkeit verschiedener präventiver Maßnahmen zur Verhinderung von Selbsttötungen und Suizidversuchen im modernen gesellschaftlichen Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Kategorisierung von Präventionsstrategien, die Evaluierung der Effektivität medizinischer und nicht-medizinischer Interventionen sowie die methodischen Herausforderungen bei der Messung von Präventionserfolgen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es, einen prägnanten Überblick darüber zu geben, welche suizidpräventiven Maßnahmen nachweislich wirksam sind und wo die Grenzen der aktuellen Wirksamkeitsforschung liegen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse des aktuellen Forschungsstandes, wobei der Fokus auf Studien liegt, die konsistente Befunde zur Effektivität einzelner Maßnahmen liefern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der präventiven Ebenen (Primär bis Tertiär) und eine detaillierte Prüfung pharmakologischer (z.B. Lithium) sowie nicht-pharmakologischer Ansätze (z.B. Medienethik, Gatekeeper-Schulungen).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Suizidprävention, Wirksamkeit, Pharmakotherapie, Krisenintervention und Gatekeeper-Prinzip charakterisiert.

Warum ist die Wirksamkeitsprüfung von Suizidprävention methodisch so schwierig?

Der Autor nennt hierfür die geringe statistische Power durch niedrige Fallzahlen, schwer kontrollierbare Selektionseffekte sowie ethische Hürden, die randomisierte kontrollierte Studien oft unmöglich machen.

Welchen Einfluss hat die mediale Darstellung auf das Suizidrisiko?

Die Arbeit zeigt, dass eine unsachgemäße oder dramatische Berichterstattung über Suizide (Werther-Effekt) Nachahmungstaten auslösen kann, während kontrollierte Berichterstattung und Leitfäden das Risiko signifikant senken können.

Sind Non-Suizid-Verträge in der Krisenintervention effektiv?

Der Autor führt aus, dass es bislang keinen wissenschaftlichen Beweis für die Effektivität solcher Verträge gibt und Experten eher allgemeine Behandlungsverträge empfehlen.

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Details

Title
Zur Wirksamkeit ausgewählter Präventionsmaßnahmen bei suizidalem Verhalten
College
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Course
Suizid in modernen Gesellschaften
Grade
1,0
Author
Michael Neureiter (Author)
Publication Year
2010
Pages
28
Catalog Number
V148879
ISBN (Book)
9783640594061
ISBN (eBook)
9783640594252
Language
German
Tags
Suizid Selbstmord Freitod Prävention Verhütung Vermeidung Suizidprävention Suizidprophylaxe Wirksamkeit Effektivität suizidales Verhalten Verhalten abweichendes Verhalten Maßnahmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Neureiter (Author), 2010, Zur Wirksamkeit ausgewählter Präventionsmaßnahmen bei suizidalem Verhalten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/148879
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