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Airbus - Herausforderungen des Informationmanagements am Beispiel A380

Eine Fallstudie

Title: Airbus - Herausforderungen des Informationmanagements am Beispiel A380

Term Paper , 2009 , 30 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Florian Schaub (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance

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Der Airbus A380 ist mit 500 Sitzplätzen das größte Passagierflugzeug der Welt und das Aushängeschild des Airbus-Unternehmens. Seit Beginn der Produktion im Jahr 2005 kam es immer wieder zu Störungen und Verzöge-rungen. Insgesamt wurden die ersten Auslieferungen der fertig gestellten Maschine um ein Jahr verschoben (vgl. Spiegel, 16.08.2007).

Als Gründe wurden immer Verkabelungsprobleme angegeben, welche die Endmontage stark verlangsamten. Die verschiedenen Entwicklerteams des Konzerns hatten mit nicht kompatiblen Softwareversionen gearbeitet und konnten sich deshalb nicht mit wichtigen Informationen versorgen. Das Re-sultat der Misere waren hohe Strafzahlungen an verärgerte Kunden und Ge-winnrücknahmen von insgesamt 4,8 Milliarden Euro (vgl. Handelsblatt, 03.10.2006).

Die folgende Ausarbeitung soll Aufschluss darüber geben, wie ein so großer Flugzeugbauer mit internationaler Präsenz solche Fehler begehen konnte. Im Fokus der Arbeit stehen in erster Linie das Informationsmanagement (IM) von Airbus und seine Ausgestaltung. Eine übergreifende Betrachtung und Analyse des Konzerns soll dabei Aufschluss über Fehler bringen und mögliche Lösungsmöglichkeiten herausarbeiten. Unter Verwendung der Medien-berichterstattung über den Konzern und der entsprechenden Fachliteratur für IM werden die folgenden Fragen beantwortet: Was sind Herausforderungen für das IM von Airbus? Wo lagen Fehler und Missstände vor? Wie kann sich Airbus besser aufstellen und solche Fehler für die Zukunft vermeiden?

Der Aufbau der Arbeit gliedert sich zunächst in einen allgemeinen Teil, hier erfolgt eine Erläuterung grundlegender Begrifflichkeiten. Der darauf folgende Schritt stellt die Problemanalyse dar, in der Herausforderungen und Fehler das Informationsmanagements (IMs) herausgearbeitet werden. Nach dem anschließenden kurzen Vergleich mit der Siemens AG folgt dann die Rubrik Lösungsvorschläge, die auf die beiden vorigen Abschnitte aufbaut. Am Ende der Arbeit steht ein kurzes Fazit mit einer zusammenfassenden Darstellung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundbegriffe des Informationsmanagements

2.1 Information

2.2 Informationsmanagement

3 Problemanalyse Airbus A380

3.1 Herausforderungen für das Informationsmanagement

3.2 Fehler im Fall A380

4 Unternehmensvergleich Siemens AG

5 Lösungsvorschläge für Airbus

5.1 Globales Informationsmanagement

5.2 Entscheidungsunterstützung

5.3 Teambildung und Risikomanagement

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die informationstechnischen und organisatorischen Defizite im Airbus-Konzern, die während der Produktion des Airbus A380 zu erheblichen Verzögerungen führten. Ziel ist es, durch die Untersuchung des Informationsmanagements sowie einen Vergleich mit der Siemens AG konkrete Verbesserungspotenziale und Lösungsansätze für ein effizienteres globales Informationsmanagement abzuleiten.

  • Analyse der Herausforderungen im Informationsmanagement bei Großprojekten
  • Untersuchung technischer Ursachen, wie inkompatibler Softwareversionen
  • Bewertung organisatorischer Schnittstellenprobleme und Unternehmenskulturen
  • Vergleich mit der Siemens AG als Best-Practice-Beispiel
  • Entwicklung von Empfehlungen für eine optimierte Entscheidungsunterstützung und Risikomanagement

Auszug aus dem Buch

3.2 Fehler im Fall A380

Diese große Anzahl der Herausforderungen unterstreicht noch einmal warum ein gut strukturiertes IM in einem Unternehmen wie Airbus notwendig ist. Im Fall A380 soll speziell die Frage geklärt werden, warum die Lieferverzögerungen zustande kamen. Als Grund wurde, wie in der Einleitung bereits erwähnt, das Problem mit der Verkabelung des Superjets angegeben. Die vorproduzierten Kabelbäume aus Deutschland konnten nicht in der Endmontage in Toulouse verwendet werden, da sie zu kurz waren. Der A380 beinhaltet eine Masse an Kabelleitungen die insgesamt eine Länge von 500 Kilometern aufweisen. Bei der Planung für die Elektronik und speziell dem Verlauf der Verkabelung, wurden verschiedene Softwaretools innerhalb des Konzerns verwendet. Die Entwicklerteams arbeiteten mit einer CAD-Software vom selben Hersteller, jedoch gab es zwei inkompatible Versionen. In Deutschland und Spanien wurde die ältere Catia V4 eingesetzt, während Mitarbeiter (MA) in Frankreich und England schon damals auf die aktuelle Catia V5 Version setzten.

Nach Aussagen von Nick Cunningham (Analyst bei Panmure Gorden & Co. in London) ist der Einsatz eines CAD-Tools eine sehr komplizierte Form, um das Design der Verkabelung zu entwerfen. Die Entwickler müssen hierfür sehr eng zusammenarbeiten. Durch die inkompatiblen Softwaretools fand ein ungenauer Austausch, von für die Produktion wichtigen Informationen, statt. Die extra von Airbus konfigurierten Conversion-Tools funktionierten nie einwandfrei, wodurch die deutschen Designarbeiten nicht fehlerfrei in die gemeinsame Produkt-Datenbank aufgenommen wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Airbus A380-Verzögerungen ein und formuliert die Forschungsfragen hinsichtlich der Rolle des Informationsmanagements.

2 Grundbegriffe des Informationsmanagements: Hier werden theoretische Grundlagen zu Information und Informationsmanagement sowie entsprechende Modellansätze definiert.

3 Problemanalyse Airbus A380: Dieses Kapitel identifiziert die spezifischen Herausforderungen und analysiert die Ursachen für die fehlerhaften Prozesse bei der Entwicklung des A380.

4 Unternehmensvergleich Siemens AG: Ein Vergleich mit der Siemens AG zeigt auf, wie ein globales Unternehmen durch ein konsolidiertes Informationsmanagement ähnliche Komplexitäten beherrscht.

5 Lösungsvorschläge für Airbus: Basierend auf den Analysen werden Empfehlungen für ein globales Informationsmanagement, Entscheidungsunterstützung und Risikomanagement entwickelt.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass für einen langfristigen Erfolg neben Technologie vor allem ein übergreifender organisatorischer Ansatz notwendig ist.

Schlüsselwörter

Informationsmanagement, Airbus A380, CAD-Software, Kommunikation, Prozessoptimierung, Unternehmensstruktur, globales Informationsmanagement, Entscheidungsunterstützung, Risikomanagement, Wissensmanagement, Siemens AG, Softwarekompatibilität, Lieferverzögerung, Projektmanagement, Unternehmenskultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Fallstudie grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die informationstechnischen Ursachen für die massiven Lieferverzögerungen beim Passagierflugzeug Airbus A380 und evaluiert das interne Informationsmanagement des Konzerns.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten gehören das Informationsmanagement, die Software-Inkompatibilität in globalen Entwicklerteams, die Unternehmensorganisation sowie Strategien zur Prozessoptimierung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt danach, wie Fehler wie der „Kabelsalat“ beim A380 entstehen konnten, wo die Missstände im Informationsmanagement lagen und wie Airbus diese für die Zukunft vermeiden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Fallstudienanalyse unter Einbeziehung von Fachliteratur und Medienberichten durchgeführt sowie ein Benchmarking mit der Siemens AG vorgenommen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die spezifische Problemanalyse bei Airbus, einen Vergleich mit der Siemens AG und die Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Informationsmanagement, CAD-Kompatibilität, globales Projektmanagement, Wissensmanagement und Prozessintegration.

Welche Rolle spielte die Software "Catia" bei den Airbus-Problemen?

Die Verwendung inkompatibler Versionen (Catia V4 in Deutschland/Spanien und Catia V5 in Frankreich/England) führte dazu, dass Konstruktionsdaten fehlerhaft ausgetauscht wurden, was die Kabelbäume unpassend machte.

Warum wird die Siemens AG als Vergleich herangezogen?

Siemens weist eine ähnliche Größe und Komplexität in internationalen Projekten auf, verfügt jedoch über ein zentralisiertes Informationsmanagement und eine harmonisierte IT-Infrastruktur, die Airbus als Vorbild dienen kann.

Welche Bedeutung hat das "Not invented here"-Syndrom im Kontext der Arbeit?

Es beschreibt den Widerstand von Standorten gegen externe Veränderungen oder Vorgaben, was bei Airbus durch die starke Eigenständigkeit der Ländergesellschaften die Zusammenarbeit behinderte.

Warum konnte das Management Kunden über Verzögerungen nicht rechtzeitig informieren?

Aufgrund mangelnder Informationsflüsse zwischen Produktion und Management fehlte ein funktionierendes System zur Entscheidungsunterstützung, wodurch die Tragweite der Probleme erst spät kommuniziert wurde.

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Details

Title
Airbus - Herausforderungen des Informationmanagements am Beispiel A380
Subtitle
Eine Fallstudie
College
University of Applied Sciences Darmstadt
Grade
1,7
Author
Florian Schaub (Author)
Publication Year
2009
Pages
30
Catalog Number
V148455
ISBN (Book)
9783640598939
ISBN (eBook)
9783640599080
Language
German
Tags
A380 Airbus A 380 Informationmanagement Probleme A380 Beispiel Airbus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Schaub (Author), 2009, Airbus - Herausforderungen des Informationmanagements am Beispiel A380, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/148455
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