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Marktversagen im umweltökonomischen Kontext

Title: Marktversagen im umweltökonomischen Kontext

Seminar Paper , 2007 , 66 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Diplom-Handelslehrer S. Siegler (Author), B. Bilgmann (Author), K. Schölzel (Author)

Economy - Environment economics

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Summary Excerpt Details

In letzter Zeit haben die Anstrengungen um internationale
Vereinbarungen zum Schutz der Umwelt an Bedeutung gewonnen.
Die Konferenz der Vereinten Nationen (UNCED) in Rio de Janeiro
1992 war mit über 15.000 Delegierten aus insgesamt 178 Staaten und
115 teilnehmenden Staats- und Regierungschef eine der größten
internationalen Konferenzen. Die Abschluss-Deklaration (Rio-
Deklaration) macht deutlich, dass es sich nicht nur um eine
Umweltkonferenz gehandelt hat, sondern eine Verknüpfung zwischen
der ökologischen und sozialen Dimension von Entwicklung erreicht
werden sollte. In einer Reihe darauf folgender Konferenzen wurde
seit dem über die Minderung der Emission von Treibhausgasen auf
internationaler Ebene verhandelt. In diesem Zusammenhang wurde in
Kyoto auf der dritten Vertragsstaaten-Konferenz der
Klimakonvention der Vereinten Nationen am 11. Dezember 1997 das
so genannte Kyoto-Protokoll einstimmig verabschiedet. Es sieht vor, dass die Industrieländer ihre Treibhausgasemissionen in der Periode 2008 bis 2012 in der Summe um 5,2 % gegenüber dem Niveau von 1990 reduzieren. Es stellt sich somit die Frage, inwieweit durch staatliches Handeln diese Ziele erreicht werden können. Einen Grund für staatliches Handeln stellt dabei das Marktversagen dar. Unter bestimmten Bedingungen kann der Markt zu pareto-ineffizienten Lösungen führen, die Eingriffe des Staates bedingen. Dabei ist neben einer detaillierten Darstellung der Theorie des Marktversagens wichtig, genauer auf die spezifischen ökonomischen Bedingungen abiotischer und biotischer Güter beziehungsweise Ressourcen einzugehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1. Problemstellung

1.2. Ziel und Aufbau der Arbeit

2. THEORIE DES MARKTVERSAGENS

2.1. Öffentliche Güter

2.1.1. Ausschluss- und Rivalitätsprinzip

2.1.2. Ineffizienz und Free Rider – Problem

2.1.5. Knappheit

2.2. Externalitäten

2.3. Open access resources

2.4. Ausschließbare und nichtrivalisierende Güter

2.5. Fehlende Märkte

2.6. Staatliche Eingriffsmöglichkeiten bei Externalitäten

2.6.1. Internalisierung mittels Steuern beziehungsweise Subventionen

2.6.2. Verhandlungen

2.6.3. Schädigungsrechte (Zertifikate)

3. MARKTVERSAGEN UND ABIOTISCHE RESSOURCEN

3.1. Nicht-erneuerbare Rohstoffe

3.1.1. Fossile Brennstoffe

3.1.1.1. Externalitäten

3.1.1.2. User Costs

3.1.2. Mineralstoffe

3.1.3. Wasser

3.1.4. Preise als Indikator für Knappheit?!

3.2. Beständige Rohstoffe

3.2.1. Ricardian land

3.2.2. Sonnenenergie

4. MARKTVERSARGEN UND BIOTISCHE RESSOURCEN

4.1. Renewable resource stocks and flows

4.1.1. Maximierung des Profits

4.1.2. Berücksichtigung von Investitionen - Kapitalwert

4.2. Funds and Services

4.3. Die natürliche Dividende aus erneuerbaren Ressourcen

4.4. Waste absorption capacity

5. FAZIT UND SCHLUSSFOLGERUNGEN

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die ökonomischen Ursachen für Marktversagen im umweltökonomischen Kontext systematisch darzulegen und die daraus resultierenden Implikationen für eine effiziente Ressourcenallokation zu untersuchen. Dabei wird analysiert, unter welchen Bedingungen Märkte versagen und inwieweit staatliche Eingriffe zur Internalisierung externer Effekte beitragen können.

  • Theorie des Marktversagens (öffentliche Güter, Externalitäten, fehlende Märkte)
  • Marktversagen bei abiotischen (nicht-erneuerbaren) Ressourcen
  • Marktversagen bei biotischen (erneuerbaren) Ressourcen
  • Staatliche Instrumente zur Internalisierung externer Effekte
  • Intertemporale Allokation und Nachhaltigkeit

Auszug aus dem Buch

2.1.1. Ausschluss- und Rivalitätsprinzip

Ein öffentliches Gut hat zwei Merkmale: 1.) Nicht-Ausschließbarkeit und 2.) Nicht-Rivalität im Konsum. Ein Gut zeichnet sich durch Nicht-Rivalität im Konsum aus, wenn der Konsum einer Einheit dieses Gutes sich nicht negativ auf den Konsum dieses Gutes durch einen Dritten auswirkt. Nicht-Ausschließbarkeit bedeutet, dass sich kein Wirtschaftssubjekt von dem Konsum des betreffenden Gutes ausschließen lässt. Private Güter dagegen besitzen die Eigenschaften der Ausschließbarkeit und Rivalität im Konsum. Die folgende Abbildung gibt eine Übersicht über verschiedene Arten von Gütern hinsichtlich dieser genannten Merkmale.

Die Begriffe Ausschließbarkeit und Rivalität werden im Folgenden detailliert dargestellt, da so die Abgrenzung zwischen privaten und öffentlichen Gütern deutlich wird. Ein ausschließbares Gut liegt dann vor, wenn eine Person oder eine Gemeinschaft konkrete Eigentumsrechte an diesem Gut geltend machen kann. Existieren diese Eigentumsrechte nicht, so ist eine effiziente Allokation über Marktmechanismen nicht möglich. Der Grund hierfür ist offensichtlich: Kann kein Marktteilnehmer vom Konsum ausgeschlossen werden, so wird kein Produzent dieses öffentliche Gut herstellen, da er keinen Gewinn damit machen kann. Können Konsumenten ein gut konsumieren unabhängig davon, ob sie dafür bezahlen oder nicht, so werden sie als rational und eigennützig handelnden Wirtschaftssubjekte kein Geld für dieses Gut ausgeben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz internationaler Umweltabkommen und stellt die Forschungsfrage nach den Gründen für Marktversagen als Rechtfertigung für staatliches Handeln.

2. THEORIE DES MARKTVERSAGENS: Hier werden theoretische Grundlagen wie öffentliche Güter, Externalitäten und offene Zugangsregimes diskutiert sowie Ansätze zur staatlichen Internalisierung externer Effekte durch Steuern, Verhandlungen und Zertifikate untersucht.

3. MARKTVERSAGEN UND ABIOTISCHE RESSOURCEN: Dieses Kapitel analysiert spezifische ökonomische Schwierigkeiten bei nicht-erneuerbaren Rohstoffen wie fossilen Brennstoffen und Wasser unter Berücksichtigung von Knappheit, Nutzerkosten und Preisen.

4. MARKTVERSARGEN UND BIOTISCHE RESSOURCEN: Es wird die Problematik bei erneuerbaren Ressourcen thematisiert, wobei insbesondere die Maximierung von Gewinnen gegenüber langfristiger Bestandsicherung und die Rolle von Ökosystemdiensten beleuchtet werden.

5. FAZIT UND SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen, wonach Marktversagen ein zentrales Argument für staatliche Eingriffe liefert, um sowohl eine wohlfahrtoptimale Verteilung als auch die ökologische Tragfähigkeit langfristig zu sichern.

Schlüsselwörter

Marktversagen, Umweltökonomie, Öffentliche Güter, Externalitäten, Nachhaltigkeit, Knappheit, Ressourcenallokation, Intertemporale Diskontierung, Abiotische Ressourcen, Biotische Ressourcen, Tragödie der Allemende, Staatliche Regulierung, Emissionen, Zertifikate, Informationsökonomie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die ökonomischen Gründe für Marktversagen bei der Allokation von Umweltgütern und Ressourcen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind öffentliche Güter, externe Effekte, der Abbau von Rohstoffen, der Schutz von Ökosystemen sowie Möglichkeiten staatlicher Eingriffe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die ökonomischen Ursachen des Marktversagens darzulegen und zu reflektieren, wie umweltökonomische Bedingungen eine effiziente und faire Ressourcenverteilung beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen theoretisch-analytischen Ansatz unter Verwendung mikroökonomischer Modelle wie Nachfrage- und Grenzkostenkurven zur Illustration umweltökonomischer Phänomene.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Marktversagens und die spezifische Anwendung dieser Theorie auf abiotische (z.B. fossile Brennstoffe) und biotische Ressourcen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Marktversagen, Externalitäten, Ressourcenknappheit, nachhaltige Entwicklung und staatliche Internalisierungsmaßnahmen.

Warum sind Eigentumsrechte für die Ressourcenallokation entscheidend?

Ohne klar definierte Eigentumsrechte können Güter nicht effizient über Marktmechanismen verteilt werden, da bei nicht-ausschließbaren Gütern Anreize zur Übernutzung (Tragödie der Allemende) entstehen.

Was unterscheidet abiotische von biotischen Ressourcen in der ökonomischen Analyse?

Abiotische Ressourcen sind in der Regel nicht-erneuerbar und durch intertemporale Knappheit gekennzeichnet, während biotische Ressourcen die Fähigkeit zur Reproduktion (Erneuerbarkeit) besitzen.

Welche Rolle spielt die Hotelling-Regel bei fossilen Brennstoffen?

Die Regel besagt, dass die Knappheitsrente eines Rohstoffs idealerweise mit dem Marktzins wächst, um den Eigentümer zu motivieren, die Ressource nicht sofort komplett zu erschöpfen.

Warum ist die "waste absorption capacity" als eine Form von Kapital zu betrachten?

Das Ökosystem erbringt durch die Aufnahme und Verarbeitung von Schadstoffen eine Dienstleistung; eine Überlastung dieser Kapazität führt zum Verlust dieses Services und kann Kollapse ganzer Systeme verursachen.

Excerpt out of 66 pages  - scroll top

Details

Title
Marktversagen im umweltökonomischen Kontext
College
University of Frankfurt (Main)  (Internationale Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsentwicklung)
Course
Environmental Economics
Grade
1,0
Authors
Diplom-Handelslehrer S. Siegler (Author), B. Bilgmann (Author), K. Schölzel (Author)
Publication Year
2007
Pages
66
Catalog Number
V147362
ISBN (eBook)
9783640569045
ISBN (Book)
9783640569281
Language
German
Tags
Marktversagen Kontext
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Handelslehrer S. Siegler (Author), B. Bilgmann (Author), K. Schölzel (Author), 2007, Marktversagen im umweltökonomischen Kontext, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/147362
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