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Hörwissen in den Sound Studies

Betrachtungen zu einem Forschungsgebiet

Titel: Hörwissen in den Sound Studies

Bachelorarbeit , 2023 , 84 Seiten , Note: 2,5

Autor:in: Sylvia Valcárcel (Autor:in)

Musikwissenschaft - Systematische Musikwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Hörwissen ist ein zentraler Begriff in den Sound Studies, einem Forschungsgebiet, das sich mit Sounds wie Musik, Tönen, Klängen und Geräuschen aller Art befasst. Das vorliegende Buch betrachtet ausgewählte Aspekte zum Hörwissen in den Sound Studies in Theorie und Praxis.

Die Theorie: Sylvia Valcárcel zerlegt den Begriff Hörwissen in seine einzelnen Bausteine, Hören und Wissen, beleuchtet die Rolle der Auralität und untersucht das Auditive in Abgrenzung zum Akustischen. Nachdem sie die Geschichte der Schallaufzeichnung seit deren Anfängen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nachgezeichnet hat, identifiziert die Autorin das Konzept der audilen Technik als fundamental für das Verständnis vom Hörwissen. Darüber hinaus schlägt sie einen theoretischen Bogen zur relativ jungen Forschungsdisziplin der Technology Ethics und zeigt mögliche Anknüpfungspunkte zur Praxis auf.

Die Praxis: Zum einen unternimmt Sylvia Valcárcel – anthropologisch und musikethnologisch abgestützt – eine gedankliche „Klangreise“ zum Hörwissen in verschiedene Länder und Epochen. Die hierbei identifizierten außereuropäischen Formen des Hörwissens heben sich ganz wesentlich von dem im theoretischen Teil des Textes hergeleiteten ‚standardisierten‘, ‚westlichen‘ Hörwissen ab. Zum anderen untersucht die Autorin unter Rückgriff auf die Science and Technology Studies (STS) verschiedene Querschnittsthemen wie Medizin und Technik. Insgesamt ergeben sich erste Umrisse für eine ‚angewandte Theorie vom Hörwissen‘.

Das Buch richtet sich an Musikwissenschaftler:innen, Forschende und Studierende der Sound Studies und an alle, die sich für Fragen rund um Sounds und das Hören selbiger interessieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Einführende Überlegungen

1.2. Vorbemerkungen: Vom Hören in der Musikwissenschaft und in den Sound Studies

2. Hörwissen – Eckpfeiler für ein theoretisches Konzept

2.1. Hören, Zuhören und Wissen

2.1.1. Hören und Zuhören

2.1.2. Wissen

2.2. Hör-Wissen: Was ist gemeint?

2.2.1. (Zu-)Hören und die Rolle der Auralität

2.2.2. Vom Hören und Wissen

2.3. Vom Auditiven

2.3.1. Abgrenzung zum Akustischen

2.3.2. Exkurs I: Eine kleine Geschichte des Musikhörens

2.4. Technik, Technologie und Hörwissen

2.4.1. Audile technique/ audile Technik – Basis für ein Hörwissen?

2.4.2. Was wir wissen – ein Zwischenfazit

2.4.3. Exkurs II: Technology Ethics für ein neuzeitliches Hörwissen?

3. Hörwissen in der Praxis

3.1. Einführende Überlegungen und allgemeine Vorbemerkungen

3.2. Länderbezug

3.2.1. Vorbemerkungen und Vorgehen

3.2.2. Der Fall Englands im 18. und 19. Jahrhundert

3.2.3. Der Fall Kolumbiens im 19. Jahrhundert

3.2.4. Der Fall Papua-Neuguineas im 20. Jahrhundert

3.2.5. Afrikanische/ afroamerikanische Musik – Südafrika und USA

3.2.5.1. Der Fall Südafrika: 19. - Mitte des 20. Jahrhunderts

3.2.5.2. Der Fall USA: 19. - 21. Jahrhundert

3.2.6. Transkulturalität im Sound – Al-Andalus und Weitere

3.2.6.1. Al-Andalus und die Musik der iberischen Halbinsel

3.2.6.2. Postkoloniale Sounds

3.2.6.3. Kulturelle Alterität

3.2.7. Hörwissen nach Ländern und Kulturen – ein Zwischenfazit

3.3. Querschnittsthemen

3.3.1. Vorbemerkungen und Vorgehen

3.3.2. Medizin

3.3.3. Technik: mechanisch und IT-bezogen

3.3.3.1. Mechanisches Hören

3.3.3.2. Soundfile-Hören – IT-bezogenes Hören von Musik

3.3.4. Kunst am konkreten Fallbeispiel

3.3.5. Hörwissen nach Querschnittsthemen– ein Ausblick

4. Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick

Zielsetzung & Forschungsschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das interdisziplinäre Forschungsfeld der Sound Studies, indem sie die Rolle und Bedeutung des in verschiedenen Wissenschaftsgebieten vorhandenen Wissens über das Hören, das sogenannte Hörwissen, theoretisch herleitet und anhand praxisbezogener Studien analysiert.

  • Theoretische Grundlagen des Hörwissens und des Musikhörens
  • Analyse des Begriffs der Auralität und auditiver Konzepte
  • Historische Entwicklung der Klangaufzeichnung und deren soziokulturelle Implikationen
  • Empirischer Länderbezug zum Hörwissen mit Fallbeispielen aus verschiedenen Kulturen
  • Querschnittsthemen wie Medizin, Technik und Kunst im Kontext auditiver Praktiken

Auszug aus dem Buch

Hören und Zuhören

Die Begriffe ‚Hören‘ und ‚Zuhören‘ lassen sich nicht getrennt voneinander denken und sind (nicht nur) in den Sound Studies auf das engste miteinander verbunden, bezeichnen sie doch zwei Aspekte ein und derselben Sache: einen rein physiologischen einerseits und einen eher psychologisch, kulturell, historisch und sozial determinierten andererseits.

Das Hören ist zuallererst einmal ein physiologischer Vorgang, bei dem Schallwellen über das Außenohr aufgenommen, zum Mittelohr geleitet und anschließend zur Schnecke (Cochlea) im Innenohr transportiert werden. Eine Vielzahl von im Hörnerv gebündelten Nerven übermittelt die aufgenommenen Schallwellen an das Gehirn und erzeugt dort die Wahrnehmung von Klang und Sound. Voraussetzung für das individuelle Hören ist somit eine physiologische Fähigkeit.

Das Zuhören andererseits ist eher psychischer Natur, setzt es bei dem (Zu-)Hörer doch die Bereitschaft voraus, die Hörfähigkeit tatsächlich auszuüben. Inwieweit das Zuhören im Einzelnen praktiziert wird, hängt allerdings ganz wesentlich vom vorherrschenden sozialen, historischen oder kulturellen Kontext ab, in dem es stattfindet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel verortet die Arbeit in den Sound Studies und definiert das Ziel, das sogenannte Hörwissen sowohl theoretisch als auch praktisch zu untersuchen.

2. Hörwissen – Eckpfeiler für ein theoretisches Konzept: Hier werden die theoretischen Begrifflichkeiten rund um das Hören, Zuhören und Wissen geklärt sowie ein historischer Überblick zur Klangaufzeichnung und audilen Technik gegeben.

3. Hörwissen in der Praxis: Der zweite Teil der Arbeit widmet sich empirischen Studien in verschiedenen Ländern sowie Querschnittsthemen wie Medizin, Technik und Kunst, um die Vielfalt an kulturell bedingtem Hörwissen aufzuzeigen.

4. Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick: Dieses abschließende Kapitel fasst die theoretischen und praktischen Erkenntnisse zusammen und diskutiert zukünftige Forschungsmöglichkeiten im Bereich des Hörwissens.

Schlüsselwörter

Sound Studies, Hörwissen, Auralität, Musikhören, Hören und Zuhören, Klangaufzeichnung, Technik und Technologie, audile Technik, Wissensgeschichte, Science and Technology Studies, Technology Ethics, auditives Praktiken, transkulturelle Sounds, Klangwissen, akustische Wahrnehmung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das sogenannte „Hörwissen“ – also das in verschiedenen Wissenschaftsgebieten vorhandene Wissen über das Hören – innerhalb des interdisziplinären Forschungsgebiets der Sound Studies.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Grundlagen des Hörens, die Rolle der Auralität, die technologische Geschichte der Klangaufzeichnung sowie soziokulturelle und länderbezogene Praktiken des Musikhörens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Konzept des Hörwissens nicht nur theoretisch herzuleiten, sondern es durch praxisbezogene Fallstudien in verschiedenen kulturellen und technologischen Kontexten greifbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Autorin kombiniert kulturwissenschaftliche, musikethnologische und historisch-analytische Ansätze, um das Hörwissen als ein im Wandel begriffenes „Wissen im Praxisvollzug“ zu begreifen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil (Kapitel 2), der Kernbegriffe definiert, und einen anwendungsorientierten Praxisteil (Kapitel 3), der anhand von Länderbeispielen und Querschnittsthemen analysiert, wie Klang und Wissen interagieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Hörwissen, Auralität, Sound Studies, audile Technik und das Verhältnis von Technologie zu klanglichen Praktiken.

Wie trägt die „audile Technik“ zum Hörwissen bei?

Der Begriff beschreibt laut Jonathan Sterne Praktiken des Hörens, die auf rationalisiertem Wissen basieren. Sie markiert den Übergang von physiologischem Hören zu einer erlernten kulturellen Fertigkeit, die eng mit der Individualisierung der Hörsituation verbunden ist.

Welchen Einfluss haben Technology Ethics auf das Hörwissen?

Die Arbeit nutzt dieses Forschungsfeld, um zu hinterfragen, wie moderne Technologien (z.B. Audiofiles oder Algorithmen) die menschliche Hörerfahrung formen und welche ethische Verantwortung Erfinder und Nutzer tragen.

Ende der Leseprobe aus 84 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Hörwissen in den Sound Studies
Untertitel
Betrachtungen zu einem Forschungsgebiet
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Philosophische Fakultät, Insitut für Sprach-, Medien- und Musikwissenschaft)
Veranstaltung
Abteilung Musikwissenschaft / Sound Studies
Note
2,5
Autor
Sylvia Valcárcel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
84
Katalognummer
V1470324
ISBN (eBook)
9783389064078
ISBN (Buch)
9783389064085
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sound Studies Sounds Hören Zuhören Wissen Hörwissen Auralität audile Technik Technology Ethics
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sylvia Valcárcel (Autor:in), 2023, Hörwissen in den Sound Studies, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1470324
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  84  Seiten
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