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Das Kompetenzmodell nach Hans-Jürgen Pandel. Erörterung und Erstellung einer Klausur-Aufgabe (Sekundarstufe I, Geschichte)

Titel: Das Kompetenzmodell nach Hans-Jürgen Pandel. Erörterung und Erstellung einer Klausur-Aufgabe (Sekundarstufe I, Geschichte)

Hausarbeit , 2024 , 15 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Dominik Wübbelt (Autor:in)

Didaktik - Geschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird das Kompetenzmodell nach Pandel eruiert. Am Ende wird eine Klausuraufgabe zu Sparta anhand des Kompetenzmodells vorgestellt.

In der Geschichtsdidaktik gilt es als essenziell, Schülerinnen und Schülern ein nuanciertes und ausgewogenes Verständnis von historischen Ereignissen zu vermitteln. Schülerinnen und Schüler klagen oftmals darüber, längst vergangene Ereignisse seien für sie nicht mehr von Belangen und sie erhielten von Lehrkräften ohnehin nur Listen mit Daten, welche sie abspulen können müssten, ohne jedoch wirkliche Kompetenzen zu erwerben, die ihnen zukünftig helfen könnten.

Im Rahmen des PISA-Schocks und der daraus resultierenden Diskussion entstanden auch in der Geschichtsdidaktik neue Ansätze. Anhand des Beitrags Hans-Jürgen Pandels widmet sich der Studierende am Ende dieser Hausarbeit der Frage, wie eine Aufgabe in einer Geschichtsklausur aussehen könnte, welche die entsprechenden Kompetenzen abfragt.

Inhaltlich wird sich in einem faszinierenden, aber oftmals stereotypisierten Thema bewegt - der antiken Stadt Sparta. Bevor jedoch die konkrete Klausuraufgabe zu Sparta eruiert werden kann, erfolgt eine eingehende Auseinandersetzung mit Pandels geschichtsdidaktischen Ansätzen zur Neuausrichtung des Geschichtsunterrichts nach dem PISA-Schock. So gliedert sich die Struktur dieser Arbeit in verschiedene Abschnitte. Die Basis bildet zunächst die Aufarbeitung des Kompetenzmodells nach Pandel. Im Anschluss wird Sparta als 'Sonderfall' beleuchtet, wobei die Verklärung des lakedaimonischen Staatswesens als reiner Kriegsstaat betrachtet wird. Anschließend erfolgt die kurze Vorstellung geschichtsdidaktischer Ansätze zur Konzeption von Geschichtsunterricht zur Antike und ein Blick in den Kernlehrplan für die Sekundarstufe I am Gymnasium in Nordrhein-Westfalen von 2019, wodurch ein theoretischer Rahmen für den nachfolgenden Entwurf einer Klausuraufgabe zum Themenfeld Sparta kreiert wird.

Die Herausforderung für den Studierenden besteht nun darin, das Kompetenzmodell Pandels in seinen Bestandteilen und Absichten klar verständlich zu machen und anschließend anhand klassischer Quellen mit Xenophons Die Verfassung der Lakedaimonier unter Einbezug neuerer, historischer Forschung mit dem Mythos Spartas als Kriegsstaat aufzuräumen und demnach die Klausuraufgabe so zu konzipieren, dass anhand der von Pandel geforderten Kompetenzen auch die Schülerinnen und Schüler zu einem ähnlichen Urteil kommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Das Kompetenzmodell nach Pandel

3.0 Sparta als ‘Sonderfall’ und die Verklärung des lakedaimonischen Staatswesens

4.0 Entwurf einer Klausuraufgabe zu Sparta

5.0 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das geschichtsdidaktische Kompetenzmodell nach Hans-Jürgen Pandel vor dem Hintergrund der PISA-Debatte und erprobt dessen praktische Anwendbarkeit durch die Konzeption einer Geschichtsklausur zum Themenkomplex Sparta.

  • Analyse des Kompetenzmodells nach Pandel (Gattungs-, Interpretations-, narrative und geschichtskulturelle Kompetenz)
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem Mythos Sparta als reinem Militärstaat
  • Quellenkritische Untersuchung von Xenophons "Verfassung der Spartaner" im Vergleich zur modernen Forschung
  • Entwicklung und didaktische Reflexion einer Klausuraufgabe zur Förderung historischer Kompetenzen

Auszug aus dem Buch

3.0 Sparta als ‘Sonderfall’ und die Verklärung des lakedaimonischen Staatswesens

Es ist hinreichend bekannt, dass durch das im Studium der Geschichte immer wiederkehrende Problem der ebenso immer wiederkehrenden Frage nach potenzieller Objektivität von Geschichtsschreibung und Geschichte als solche Historikerinnen und Historiker ständig dem Problem fragmentarischer Überlieferung gegenüberstehen. Wenn auch Thukydides, Herodot, Sueton und co. den Anspruch einer objektiven Geschichtsschreibung verfolgt haben (wenn sie dies denn überhaupt taten), spielt der Aspekt subjektiven Erlebens eine zu große Rolle, als dass wir ihnen mit Pferdeklappen ausgestattet Glauben schenken und uns auf ihre Ausführungen bezüglich historischer Faktizität verlassen können. So entstanden in der Geschichte der Menschheit einige Mythen und offenbar geführte Traditionen, doch einen ‘Sonderfall’ nimmt bis heute Sparta ein. Der Zusammenschluss in Lakedaimon fällt im gesellschaftlichen Konsens unter das Verdikt, trotz der unmittelbaren Nähe zu Athen, der führenden Industriestadt und dem Zentrum des geistig-kulturellen Lebens, als reiner Militärstaat mit äußerst disziplinierten Kriegern ohne jegliche Kultur fungiert zu haben.

Dabei bereiteten wohl die ,,staatstheoretischen Erörterungen der großen Philosophen Platon und Aristoteles sowie die erbaulichen, belehrenden und idealisierenden Schriften Plutarchs über bedeutende spartanische Persönlichkeiten den Boden, auf dem der Mythos Sparta errichtet werden konnte’’ und legten den Grundstein für die größte Verklärung eines Staatswesens sowie fehlerhafte Bildung in Schulen weltweit. Über Generationen hinweg wurden Schülerinnen und Schüler mit dem spartanischen Versuch, sich in einem von Geburt an beginnenden Überlebenskampf in einer feindlich gesinnten Umgebung zu behaupten, vertraut gemacht und lernten, nur eine ,,rigide Politik im Sinne der Gemeinschaft habe die Existenz Spartas überhaupt gesichert’’.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Einführung in die Problematik des Geschichtsunterrichts, die Notwendigkeit von Kompetenzorientierung nach PISA und Vorstellung des Untersuchungsgegenstandes Sparta.

2.0 Das Kompetenzmodell nach Pandel: Detaillierte Darstellung der vier Kernkompetenzen (Gattungs-, Interpretations-, narrative und geschichtskulturelle Kompetenz) als Denkwerkzeuge für den Geschichtsunterricht.

3.0 Sparta als ‘Sonderfall’ und die Verklärung des lakedaimonischen Staatswesens: Kritische Analyse der einseitigen, mythologisierten Wahrnehmung Spartas als reine Militärmacht unter Einbezug klassischer Quellen.

4.0 Entwurf einer Klausuraufgabe zu Sparta: Praktische Umsetzung der theoretischen Konzepte durch die Erstellung einer konkreten Geschichtsklausur mit anschließender didaktischer Einordnung.

5.0 Schluss: Zusammenfassende Bilanz der Arbeit, in der die Wirksamkeit des Kompetenzmodells für die individuelle Schülerförderung durch Quellenarbeit bestätigt wird.

Schlüsselwörter

Geschichtsdidaktik, Hans-Jürgen Pandel, Kompetenzmodell, Sparta, PISA-Schock, Geschichtsbewusstsein, Gattungskompetenz, Interpretationskompetenz, Narrative Kompetenz, Geschichtskulturelle Kompetenz, Quellenarbeit, Historische Urteilsbildung, Xenophon, Mythos Sparta, Geschichtsunterricht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Implementierung geschichtsdidaktischer Kompetenzmodelle, insbesondere dem Ansatz von Hans-Jürgen Pandel, im Kontext des Geschichtsunterrichts.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die Arbeit verknüpft die theoretische Fundierung durch das Kompetenzmodell Pandels mit einer konkreten, quellenkritischen Analyse des antiken Spartas.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, zu zeigen, wie Schüler durch gezielte Quellenarbeit und methodische Aufgabenstellungen ihr historisches Denken reflektieren und den Mythos Sparta kritisch hinterfragen können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalyse zur Erarbeitung des Kompetenzmodells sowie eine quellenkritische Textanalyse antiker Schriften, um bestehende historiographische Narrative zu dekonstruieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst Pandels vier Kompetenzbereiche erläutert, sodann die historische Verklärung Spartas als Kriegsstaat analysiert und daraus eine praktische Klausuraufgabe für die gymnasiale Oberstufe/Sekundarstufe I abgeleitet.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kompetenzorientierung, Geschichtsbewusstsein, Quellenkritik, Intertextualität und historische Urteilskompetenz.

Warum wird gerade Sparta als Fallbeispiel gewählt?

Sparta dient als ideales Beispiel, da das Bild der Stadt als reiner Militärstaat tief in der Geschichtskultur verankert ist, aber bei genauer Quellenprüfung (z.B. Xenophon vs. aktuelle Forschung) stark differenziert werden muss.

Wie trägt die Arbeit zum Verständnis des Pandel-Modells bei?

Die Arbeit zeigt auf, dass Pandels Modell trotz Einwänden zur schwierigen Messbarkeit sehr wohl durch klassische, kompetenzorientierte Aufgaben in Klausuren praktisch erprobt werden kann.

Welche Bedeutung kommt der Quellenarbeit laut dieser Hausarbeit zu?

Die Quellenarbeit ist das wesentliche "Erkenntnisverfahren", um Schülern zu ermöglichen, zwischen der Historizität eines Ereignisses und seiner späteren mythologischen Überhöhung zu unterscheiden.

Was ist die Schlussfolgerung bezüglich des Kompetenzmodells für die Schulpraxis?

Das Modell eignet sich hervorragend zur Förderung individueller Lernprozesse, da es Schüler weg von reinem Faktenauswendigkernen hin zu einer aktiven, kritischen Auseinandersetzung mit Geschichte führt.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Kompetenzmodell nach Hans-Jürgen Pandel. Erörterung und Erstellung einer Klausur-Aufgabe (Sekundarstufe I, Geschichte)
Hochschule
Universität Münster  (Didaktik der Geschichte)
Veranstaltung
Einführung in die Didaktik der Geschichte
Note
3,0
Autor
Dominik Wübbelt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
15
Katalognummer
V1467400
ISBN (eBook)
9783389015940
ISBN (Buch)
9783389015957
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geschichte Didaktik Sparta Pandel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dominik Wübbelt (Autor:in), 2024, Das Kompetenzmodell nach Hans-Jürgen Pandel. Erörterung und Erstellung einer Klausur-Aufgabe (Sekundarstufe I, Geschichte), München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1467400
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Leseprobe aus  15  Seiten
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