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Zur Shop-Startseite › Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF

Didaktische Potentiale "dinglischer" Texte von Gayle Tufts

Im DaF-Unterricht mit US-amerikanischen Lernern

Titel: Didaktische Potentiale "dinglischer" Texte von Gayle Tufts

Masterarbeit , 2007 , 75 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Kathrin Greyer (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der gegenwärtigen Literatur finden sich zur Verwendung zweisprachiger Texte im „Deutsch als Fremdsprache“ - Unterricht nur wenige Anregungen und noch weniger Untersuchungen. Es existieren keine Ausführungen bezüglich der positiven oder negativen Eignung der Texte Tufts’ für den fremdsprachlichen Deutschunterricht. Durch den Einsatz ausgewählter Tufts-Texte könnten die Lerner jedoch theoretisch dazu angeregt werden, über ihre Eigen- und Fremdwahrnehmung zu reflektieren. Lernerinterne Erfahrungen und Einsichten sowohl in die deutsche als auch die eigene Sprache und Kultur können mit denen Tufts’ verglichen werden, indem neben der Analyse kunstsprachlicher Elemente des „Dinglischen“ auch dessen Inhalt thematisiert wird.
Die inhaltliche Komponente der Texte Tufts’ wird durch die Verwendung des „Dinglischen“ als Kommunikationsform besonders hervorgehoben. Auf diese Weise verschwimmen die Grenzen zwischen Deutsch und Englisch sowohl auf sprachlicher als auch auf kultureller Ebene zu einer emotionalen Menschlichkeit, die sich über definierte Sprach- und Kulturgrenzen hinwegsetzt und die Leser ihrer eigenen, eng definierten Nationalität enthebt. So gestaltet Tufts eine wahrhaft multikulturelle Atmosphäre und schafft damit die Voraussetzung für individuelle, sprachliche und kulturelle Reflexionen.
Das zentrale Anliegen dieser Arbeit ist es, die Qualität des „Dinglischen“ als Kunstsprache herauszuarbeiten und didaktische Einsatzmöglichkeiten derselben vorzuschlagen und zu rechtfertigen. Dabei scheint es wichtig, nicht nur auf die inhaltlichen und strukturellen Besonderheiten der Texte Tufts’ einzugehen, sondern auch die emotionalen und damit motivationalen Potentiale dieser Texte vor dem Hintergrund eines lernerzentrierten Unterrichts zu beleuchten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 VORBEMERKUNGEN

1.1 TUFTS’ REKONSTRUIERTE SPRACHLERNBIOGRAPHIE

1.2 INDIVIDUELLE UND GESELLSCHAFTLICHE MEHRSPRACHIGKEIT

2 „DINGLISCH“: KUNSTSPRACHE UND INTERLANGUAGE

2.1 DIE INTERLANGUAGE-HYPOTHESE UND „DINGLISCH“

2.1.1 Begriffsbestimmung

2.1.2 Prozesse in Interlanguages

2.1.3 Fossilisierung und systemische Variabilität

2.2 „DENGLISCH“ VERSUS „DINGLISCH“ - EIN DIFFERENZIERUNGSVERSUCH

2.3 TUFTS’ „DINGLISCH“ ALS HYBRIDE KUNSTSPRACHE

2.4 „DINGLISCH“ ALS INTERLANGUAGE - EIN ANALYSEVERSUCH

3 DIDAKTISCHE POTENTIALE

3.1 LERNERMOTIVATION UND FEHLERTOLERANZ

3.1.1 Lerneremotionen

3.1.2 Erfolg trotz Fehler

3.2 TRAINING DER SPRACHLICHEN GRUNDKOMPETENZEN

3.3 TRAINING SOZIALER UND INTERKULTURELLER SCHLÜSSELKOMPETENZEN

3.4 INHALTLICHE EIGNUNG - KULTURVERGLEICHENDE LANDESKUNDE

3.5 STRUKTURELLE EIGNUNG

3.5.1 Satzbau und Wortwahl

3.5.2 „Denglisch“ versus „Dinglisch“: - ein Didaktisierungsvorschlag

3.5.3 Storytelling

4 „DINGLISCH“ IM FREMDSPRACHENUNTERRICHT - EIN FAZIT

5 AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die didaktischen Potentiale der von Gayle Tufts geprägten hybriden Kunstsprache „Dinglisch“ für den DaF-Unterricht, insbesondere mit US-amerikanischen Lernern. Ziel ist es, die Qualität des „Dinglischen“ als Interlanguage zu analysieren und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie diese Texte zur Förderung der Lernermotivation, der interkulturellen Kompetenz und der Reflexion über Sprachstrukturen eingesetzt werden können.

  • Analyse von „Dinglisch“ als hybride Kunstsprache im Vergleich zu „Denglisch“.
  • Untersuchung der Sprachlernbiographie von Gayle Tufts und ihrer Rolle bei der Entstehung ihrer Texte.
  • Diskussion didaktischer Strategien zur Fehlertoleranz und Motivationsförderung durch hybride Texte.
  • Einsatzmöglichkeiten von Storytelling und kulturvergleichender Landeskunde im Fremdsprachenunterricht.
  • Erarbeitung von methodischen Ansätzen zur Analyse von Satzbau und Wortwahl in „dinglischen“ Texten.

Auszug aus dem Buch

3.4 Inhaltliche Eignung - Kulturvergleichende Landeskunde

Tufts reflektiert in vielen ihrer Texte gewonnene Erfahrungen ihres Alltagslebens. Auch Sprachlerner leben in einem gewissen Alltag und haben eigene Erfahrungen gesammelt. Alltagssituation zu thematisieren ist vor allem im Unterricht mit Anfängern nützlich; einerseits, um Grundwortschatz aufzubauen und andererseits, um von Beginn an die Toleranz gegenüber kultureller Diversität zu fördern. Fremd und damit unverständlich und bedrohlich erscheinen nur solche Situationen, die unbekannt sind und nicht aus einem fremdkulturellen Standpunkt heraus diskutiert wurden. Hier bietet sich also die Möglichkeit, alltägliche Situationen vor ihrem jeweils eigenen kulturellen Hintergrund zu betrachten um so das Fremdheitsempfinden zu relativieren.

Der Text „Polite“ bietet gleich zwei Möglichkeiten, alltägliche Situationen zu thematisieren. Zum einen wird die Phrase „Wie geht’s“ hinsichtlich ihrer kulturellen Reaktionen beleuchtet, und zum anderen beschreibt Tufts ihre Erfahrungen sowohl mit amerikanischen als auch mit deutschen Kellnern. Beide Themen werden vor dem Hintergrund des Konzeptes der Höflichkeit angesprochen, die in den meisten Fällen von verschiedenen kulturellen Konzepten abhängig ist. Vor diesem Hintergrund kann der „Polite“-Text als Grundlage für Gespräche und Reflexionen über kulturelle Unterschiede im Fremdsprachenunterricht Deutsch genutzt werden, wobei einleitend folgende Frage gestellt werden könnte, um die Meinungen der Lerner zu sammeln.

Wie höflich sind die Deutschen im Vergleich zu Amerikanern auf einer Skala von 1 bis 10?

Zusammenfassung der Kapitel

1 VORBEMERKUNGEN: Einführung in die Thematik der Texte von Gayle Tufts und Begründung der Relevanz für den DaF-Unterricht mit Amerikanern.

2 „DINGLISCH“: KUNSTSPRACHE UND INTERLANGUAGE: Theoretische Auseinandersetzung mit den Begriffen Interlanguage und Hybridität zur Einordnung des „Dinglischen“.

3 DIDAKTISCHE POTENTIALE: Untersuchung konkreter Einsatzmöglichkeiten der Tufts-Texte zur Förderung von Motivation, sprachlichen Fertigkeiten und interkultureller Kompetenz.

4 „DINGLISCH“ IM FREMDSPRACHENUNTERRICHT - EIN FAZIT: Zusammenfassende Bewertung des Nutzens hybrider Texte für die Konstruktion einer Zielsprachen-Interlanguage.

5 AUSBLICK: Aufruf zur weiteren Erforschung der Potentiale hybrider Texte in konkreten Unterrichtsversuchen.

Schlüsselwörter

Dinglisch, Denglisch, Interlanguage, Fremdsprachenunterricht, DaF, Hybridität, Kunstsprache, Landeskunde, Sprachlernbiographie, Motivation, Fehlertoleranz, Storytelling, kulturelle Identität, Sprachbewusstsein, Mehrsprachigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die sprachliche Qualität und die didaktischen Einsatzmöglichkeiten der von Gayle Tufts entwickelten Kunstsprache „Dinglisch“ im Deutschunterricht für US-amerikanische Lerner.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der linguistischen Einordnung des „Dinglischen“ als Interlanguage sowie auf der didaktischen Nutzbarmachung von Tufts' Texten für den Spracherwerb und die interkulturelle Landeskunde.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu rechtfertigen, dass die Verwendung von „dinglischen“ Texten – trotz ihrer hybriden Form – eine wertvolle Brücke zwischen zwei Sprachen schlagen kann und den Spracherwerb durch Reflexion fördert.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin kombiniert linguistische Theorien zur Interlanguage (nach Selinker) mit fachdidaktischen Konzepten zur Landeskunde und zum interkulturellen Lernen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des „Dinglischen“ und einen umfangreichen didaktischen Teil, der Vorschläge zur Förderung der Lernermotivation, der Grundkompetenzen und der interkulturellen Schlüsselkompetenzen bietet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie „Dinglisch“, „Interlanguage“, „Hybridität“, „DaF-Unterricht“, „Sprachbewusstsein“ und „Landeskunde“ zusammenfassen.

Warum unterscheidet die Autorin zwischen „Dinglisch“ und „Denglisch“?

Sie betont, dass „Dinglisch“ eine von Tufts vorsätzlich geschaffene Kunstsprache ist, die bewusst und reflektiert eingesetzt wird, während „Denglisch“ oft eine negativ konnotierte, unreflektierte Vermischung darstellt.

Wie trägt „Dinglisch“ zur Fehlertoleranz bei?

Durch die Thematisierung der hybriden Sprachmischung im Unterricht werden Hemmungen abgebaut, da die Lerner verstehen, dass gelungene Kommunikation in der Fremdsprache nicht zwangsläufig perfekte grammatikalische Korrektheit erfordert.

Welche Rolle spielt die „Sprachlernbiographie“ von Tufts für die didaktische Analyse?

Die Biografie dient als authentischer Hintergrund, um zu erklären, wie Tufts ihr „Dinglisch“ als Strategie entwickelte, um Identität und Verständigung zwischen ihrer amerikanischen Heimat und ihrer Wahlheimat Deutschland zu verknüpfen.

Was ist das pädagogische Potenzial des „Storytelling“ in diesem Kontext?

Das Storytelling fungiert als Methode, um persönliche Erfahrungen in einen narrativen Rahmen zu setzen, der den Lernern hilft, über kulturelle Unterschiede zu reflektieren und diese durch das Schreiben eigener Geschichten aktiv zu verarbeiten.

Ende der Leseprobe aus 75 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Didaktische Potentiale "dinglischer" Texte von Gayle Tufts
Untertitel
Im DaF-Unterricht mit US-amerikanischen Lernern
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Auslandsgermanistik)
Note
1,0
Autor
Kathrin Greyer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
75
Katalognummer
V146735
ISBN (eBook)
9783640708505
ISBN (Buch)
9783640708789
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Didaktische Potentiale Texte Gayle Tufts DaF-Unterricht US-amerikanischen Lernern Anglizismen Dinglish Englischunterricht Deutschunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kathrin Greyer (Autor:in), 2007, Didaktische Potentiale "dinglischer" Texte von Gayle Tufts, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/146735
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Leseprobe aus  75  Seiten
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