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Antike griechische Mythologie und neuere Rezeptionen

Ein GRIN-Sammelband

Titel: Antike griechische Mythologie und neuere Rezeptionen

Sammelband , 2024 , 71 Seiten

Autor:in: GRIN Verlag (Hrsg.) (Herausgeber:in), Kristine Bäcker (Autor:in), Jonas Kandylakis (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im ersten Text geht es um die antike Vasenmalerei. In der Antike wurde die kriegerische Gewalt nicht nur ausgeführt, sondern sogar in hohem Maße glorifiziert. Durch die, aufgrund vom natürlichen Jagdverhalten der Menschen initiierten Opferriten, wurde in der Antike die Gewalt zum Bestandteil kultureller Ereignisse. Der antike Mythos kann als eine Weiterführung dessen angesehen werden. Vor allem die kriegerische Gewalt nahm dabei einen hohen Stellenwert ein. Um den Aspekt des Krieges in das alltägliche reale Leben einzuführen, dienten Götter in diesem Bereich als Verkörperung dessen und als Aushängeschild. Im griechischen Mythos sind es die Götter Ares und Athena.

Im zweiten Text geht es um das Drama "Antigone". Der gattungstheoretische Ansatz soll ein tieferes Verständnis der artistischen und intellektuellen Bedeutungen von Sophokles' zeitloses Theaterstück "Antigone" bieten, sowie eine umfassende und differenziertere Interpretation der antiken "Antigone" als Werk des tragischen Dramas bieten. Durch den Vergleich des griechischen Werks mit seinem neuartigeren, deutschen Gegenstück von Bertolt Brecht, wird ein tieferes Verständnis für die Entwicklung des tragischen Dramas und die kreativen Entscheidungen der jeweiligen Verfasser gewonnen.

Der dritte Text erforscht die geheimnisvolle Insel Thule, die durch den antiken Händler und Astronomen Pytheas aus Massalia bekannt wurde. Sie fokussiert auf die Lokalisierung Thules basierend auf den fragmentarisch überlieferten Werken von Pytheas und anderen antiken Autoren. Durch eine detaillierte Analyse dieser Textfragmente wird versucht, den Ort und die Bedeutung von Thule in der antiken Welt zu entschlüsseln.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.2. Quellen, Methode und Forschungsstand

2. Athena und Ares in ihrer Funktion als Götter

3. Darstellungen der Athena

3.2. Die Geburt der Athena

3.3. Athena im Gigantenkampf

4. Darstellungen des Ares

4.2. Aphrodite und Ares

4.3. Der Kampf des Herakles gegen Kyknos

5. Resume

1. Einleitung

2. Dramenanalyse zu Sophokles „Antigone"

2.1 Dialog und Dialogführung

2.2 Themen und Motive der „Antigone"

2.3 Aufbau der Handlung

2.3.1 Einheit des Ortes

2.3.2 Einheit der Zeit

2.3.3 Einheit der Handlung

2.4 Figurenkonstellation

3. Brecht und Sophokles

3.1 Die Antigone als Konzept

3.2 Vergleich der dramatischen Formen

3.3 Kontexte der beiden Werke und Auswirkungen auf die Handlung

4. Fazit

1. Einleitung

2. Lokalisierungsvoraussetzungen

2.1 Sechs-Tages-Reise

2.2 Besiedlung Thules

2.3 Zustand des Meeres

2.4 Breitengradbestimmung

2.5 Inselgestalt

3. Lokalisierungsversuche

3.1 Island

3.1.1 Sechs-Tages-Reise

3.1.2 Besiedlung Islands

3.1.3 Zustand des Meeres

3.1.4 Breitengradbestimmung

3.1.5 Inselgestalt

3.2. Norwegen

3.2.1 Sechs-Tages-Reise

3.2.2 Besiedlung Norwegens

3.2.3 Zustand des Meeres

3.2.4 Breitengradbestimmung

3.2.5 Inselgestalt

3.3 Shetlandinseln

3.3.1 Sechs-Tages-Reise

3.3.2 Besiedlung der Shetlandinseln

3.3.3. Zustand des Meeres

3.3.4 Breitengradbestimmung

3.3.5 Inselgestalt

4. Widerlegung der einzelnen Thesen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die kulturhistorische Bedeutung antiker Götterdarstellungen sowie die literarische Adaption griechischer Tragödien und geographische Mythenbildung der Antike. Im Fokus steht die Frage, inwieweit antike Vasenbilder, Dramaturgie und Reiseberichte als Quellen für die gesellschaftlichen Werte, politischen Rahmenbedingungen und Identitätsentwürfe der jeweiligen Epochen fungieren.

  • Ikonographische Analyse von Athena- und Ares-Darstellungen auf antiker Keramik
  • Gattungstheoretische Untersuchung der "Antigone" von Sophokles im Vergleich zu Brechts Adaption
  • Vergleichende Analyse dramatischer Strukturen und ihrer Auswirkungen auf die Zuschauerrezeption
  • Geographische Rekonstruktion des Thule-Mythos auf Basis von Pytheas-Fragmenten und antiken Quellen

Auszug aus dem Buch

3.2. Die Geburt der Athena

Die Athena Geburt ist ein häufig dargestelltes Motiv. Die schwarzfigurige Vasenmalerei stellt dieses mythologische Ereignis öfter dar als die rotfigurigen Vasen, wobei die meisten Bilder in der Anfangsphase vor 460 v. Chr. geschaffen wurden. Die hier zu behandelnde Pelike ist eine attisch- rotfigurige und um 460- 450 v. Chr. entstanden, also kurz nach der eigentlichen Blütephase der Darstellung der Athena Geburt. Es ist deshalb wissenschaftlich interessant zu untersuchen, ob und inwiefern die spätere Entstehung und der für das Motiv unübliche Stil der Vasenmalerei sich auf die Darstellungsweise auswirkt.

Wie bereits erwähnt ist das Vasenmotiv auf einer attisch-rotfigurigen Pelike verewigt. Die dargestellte Szene ist umrandet von zwei horizontal rund um die Vase verlaufenden verzierten Balken, wobei der eine sich an der Schwelle vom Hals zum Bauch der Vase befindet und der andere am unteren Ende verläuft. In der Mitte des Bildes befindet sich ein bärtiger, recht muskulöser junger Mann mit einer Krone auf dem Kopf. Er ist mit einer Toga bekleidet und hält ein Zepter in seiner linken Hand, welches er am oberen Ende mit festem Griff hält. Sein Kopf ist nach rechts gewandt und seinen anderen Arm streckt er nach links aus. Er sitzt auf einem verzierten Thron. Auf seinem Haupt steht die Miniatur eines Menschen auf ihrem linken Bein, während das rechte nach oben gestreckt ist. Es wirkt als würde die Person einen schnellen Schritt machen. In ihrer Hand trägt sie ebenfalls einen Speer und auf dem Kopf einen Helm. Sie ist mit dem Körper und Blick zur rechten Seite gewendet. Die Miniatur-Person durchbricht, dadurch, dass sie auf dem Haupt des in der Mitte thronenden Mannes steht, den oberen die Szenerie einrahmenden Balken. Auf der rechten Seite des Geschehens stehen zwei Frauen, ebenfalls bekleidet mit einer Toga. Auf dem Kleidungsstück der näherstehenden Frau befindet sich ein dunkler Streifen, der auf der linken Seite von oben bis unten verläuft.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die allgemeine kulturelle Bedeutung von Kriegsgewalt in der Antike und die Rolle der Götter als Werterepräsentanten.

2. Athena und Ares in ihrer Funktion als Götter: Das Kapitel definiert die mythologischen Rollen beider Götter und ihre Bedeutung als Schutz- bzw. Kriegsgottheiten.

3. Darstellungen der Athena: Es wird die ikonographische Darstellung der Geburt der Göttin und ihre Rolle im Gigantenkampf anhand konkreter Vasenmotive analysiert.

4. Darstellungen des Ares: Dieser Abschnitt beleuchtet die problematische Quellenlage bei Ares-Darstellungen und untersucht seine Funktion im Kontext von Aphrodite sowie im Kampf des Kyknos.

5. Resume: Das Resümee fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und reflektiert die unterschiedliche Darstellung der beiden Gottheiten hinsichtlich ihrer Rezeption.

Schlüsselwörter

Antike Vasenmalerei, Athena, Ares, griechischer Mythos, Ikonographie, Antigone, Sophokles, Bertolt Brecht, Gattungstheorie, Pytheas von Massalia, Thule, antike Geographie, Heroensagen, Götterdarstellung, antike Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit im Kern?

Die Arbeit widmet sich der Analyse antiker Bild- und Textquellen, um deren soziokulturelle Bedeutung zu erforschen und literarische Adaptionen in einen historischen Kontext zu rücken.

Welche zentralen Themenfelder deckt das Dokument ab?

Das Dokument deckt die Ikonographie griechischer Gottheiten auf Vasen, die Dramentheorie der Tragödie im Wandel der Zeit und die historische Geographie des Thule-Mythos ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine tiefgreifende Interpretation von ikonographischen und literarischen Zeugnissen zu verstehen, welche Werte und Normen die Menschen der Antike vermittelten und wie diese in späteren Epochen resonierten.

Welche methodischen Ansätze werden zur Analyse genutzt?

Es werden ikonographische Analysen von Keramik, gattungstheoretische Untersuchungen von Dramen und ein Vergleich historisch-geographischer Überlieferungen angewandt.

Was genau wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Athena- und Ares-Darstellungen, eine tiefgehende Analyse der Tragödie "Antigone" bei Sophokles und Brecht sowie die Prüfung der verschiedenen Lokalisierungstheorien für die Insel Thule.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Schlüsselbegriffe sind Vasenmalerei, Ikonographie, Antigone, Göttermythos, literarische Adaption und antike Geographie.

Wie interpretieren die Autoren die Abbildung von Ares im Vergleich zu Athena?

Ares wird überwiegend als Nebenfigur und Repräsentant chaotischer Gewalt wahrgenommen, während Athena als strategisch handelnde Schutzgöttin und Repräsentationsfigur im Zentrum steht.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der "Antigone"-Adaption von Brecht?

Der Autor schließt, dass Brecht die Antigone politisiert, um durch das epische Theater eine kritische Reflexion des Publikums über Unterdrückungssysteme und sozialen Wandel anzuregen.

Warum ist die Lokalisierung von Thule so schwierig?

Die Lokalisierung ist aufgrund der fragmentarischen Natur der überlieferten Fragmente des Pytheas sowie der starken Verzerrung dieser Berichte durch spätere antike Autoren erschwert.

Ende der Leseprobe aus 71 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Antike griechische Mythologie und neuere Rezeptionen
Untertitel
Ein GRIN-Sammelband
Autoren
GRIN Verlag (Hrsg.) (Herausgeber:in), Kristine Bäcker (Autor:in), Jonas Kandylakis (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
71
Katalognummer
V1464045
ISBN (eBook)
9783389009086
ISBN (Buch)
9783389009093
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Antigone Antike Mythologie Griechenland Thule Sophokles Brecht Aristoteles Pytheas Vasenmalerei Drama Theater
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
GRIN Verlag (Hrsg.) (Herausgeber:in), Kristine Bäcker (Autor:in), Jonas Kandylakis (Autor:in), 2024, Antike griechische Mythologie und neuere Rezeptionen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1464045
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Leseprobe aus  71  Seiten
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