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Untersuchung zur Kosten-Risiko-Verhältnis-Optimierung der Refinanzierungsportfoliostruktur von Kreditinstituten

Titel: Untersuchung zur Kosten-Risiko-Verhältnis-Optimierung der Refinanzierungsportfoliostruktur von Kreditinstituten

Hausarbeit , 2023 , 53 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Stefan Goldenberg (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Vorliegende Arbeit analysiert im ersten Teil auf deskriptive Weise die Formen und Funktionen der Refinanzierung von Banken. Der sekundäre und wissenschaftlich wertschöpfende Teil nutzt die zuvor gezogenen Erkenntnisse und entwickelt ein Model für die Kosten-Risiko-Optimierung eines simplen Refinanzierungsportfolios bestehend aus privaten Einlagen und Interbankenpositionen.

Zentraler Bestandteil des Bankgeschäfts ist die Akquisition von Mitteln zur Kreditierung, die Refinanzierung. In den letzten Jahren waren aufgrund der Zins- und Geldmengenentwicklung die Herausforderungen der Refinanzierungsaktivitäten aus dem Fokus der Gesamtbanksteuerung gerückt und das primäre Problemfeld wandelte sich gen Aktivgeschäft. Während die Kosten der Refinanzierung konstant Abnahmen, ob Interbankenzinssätze oder Sparzinssätze, nahmen auch die Kreditzinsen ab. Und wenngleich es zu einer Ausweitung der Geschäftsvolumina kam, litten die Margen der Institute. Doch eben diese Problematik gewann mit der Zinswende an Dynamik. Nun zogen die Refinanzierungszinsen deutlich an, während die Bankenbücher noch voller niedrig verzinster Kredite waren. Wenngleich die Neukreditzinsen stiegen und Margen wieder zunehmen, geht dies mit einer Kontraktion des Geschäftsvolumina einher. Kreditinstitute befinden sich seit der Zinswende in einer neuen Banksteuerungswelt. Gesamtbanksteuerung und Treasury müssen wieder Refinanzierung und Kreditgeschäft aufeinander abstimmen. Dabei rückt seit langem wieder die Refinanzierung in den Fokus der Institute. Effiziente Refinanzierungsportfolios, aus Kosten-Risiko-Perspektive, die dem Geschäftsmodell und Marktumfeld des Institutes entsprechen, gewinnen an Bedeutung. Durch die Menge an Zentralbankgeld, dass in die internationalen Geld- und Kapitalmärkte gepumpt wurde und die günstige Verzinsung, verlor die Portfoliostrukturierung an Bedeutung, die sie nun zurückgewinnt.

Leseprobe


Inhalt

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Aufbau

2 Grundlagen der Refinanzierungsaktivitäten von Kreditinstituten

2.1 Motive und Natur der Refinanzierung

2.2 Arten der Refinanzierung

2.2.1 Kundeneinlagen

2.2.1.1 Sichteinlagen

2.2.1.2 Termineinlagen

2.2.1.3 Spareinlagen

2.2.2 Institutionelle Refinanzierung

2.2.3 Nachrangmittel

2.2.4 Eigenmittel

2.2.5 Zentralbankrefinanzierung

2.3 Refinanzierungsmärkte

2.4 Exkurs: Exotische Refinanzierungsmöglichkeiten

2.5 Determinanten der Refinanzierung

2.6 Grundlegende Steuerungskonzepte

2.7 Asset-Liability-Management

3 Theorienbildung zur Optimierung der Refinanzierungsstruktur

3.1 Hypothesenformulierung

3.2 Modell- und Theorienbildung

3.2.1 Kosten- & Risikoquantifizierung

3.2.2 Identifikation des Optimalportfolios

4 Fazit

4.1 Fazit

4.2 Kritische Würdigung & Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines quantitativen Modells zur Optimierung des Risiko-Kosten-Verhältnisses von Bank-Refinanzierungsportfolios. Hierbei wird der Fokus auf eine Analogie zur Portfoliotheorie nach Harry Markowitz gelegt, um bei veränderten Zinsumfeldern eine effiziente Bilanzstrukturierung zu ermöglichen.

  • Grundlagen der Refinanzierungsaktivitäten bei Kreditinstituten
  • Analyse der Kosten- und Risikodeterminanten verschiedener Refinanzierungsinstrumente
  • Einsatz von Asset-Liability-Management-Konzepten
  • Methodik zur Quantifizierung der Reallast eines Finanzierungsportfolios
  • Konstruktion eines Modells zur Identifikation optimaler Portfoliostrukturen

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Kundeneinlagen

Die Einlagen privater Kunden stellen die originäre Form der Institutsrefinanzierung dar. Die Bedeutung der Einlagen hat analog ihres Anteils an der Refinanzierung deutscher Institute in den vergangenen Jahren seit der Finanzkrise wieder massiv zugenommen nachdem gegen das Jahr 2000 ein Tiefstand erreicht wurde und ihr Anteil lag im Februar 2023 mit 3% über dem Niveau vom Februar 1973. So ist Anhang 3 zu entnehmen, dass im Februar 2023 Sichteinlagen, Termineinlagen und Spareinlagen von Nicht-Banken 55% der aggregierten Bilanzsumme deutscher Institute ausmachten. Im Februar 2003 betrug dieser Anteil nur 39%.11Wenngleich sich die treibenden Faktoren dieser Quelle eher in der makroökonomischen Dimension finden,12 lässt sich auch eine betriebswirtschaftliche und damit steuerungsrelevante Analyse ohne ausgeweitete Betrachtung der Theorie des Sparens und intertemporalen Konsumallokation ansetzen.

Einlagen definiert Prof. Hans-Ferdinand Schramm im Gabler Wirtschaftslexikon, als fremde Gelder, die ein Kreditinstitut von Nichtbankkunden oder anderen Kreditinstituten entgegengenommen hat, wobei die Initiative vom jeweiligen Einleger ausgeht.13 Eckpunkte dieser Definition sind die fremde Natur der Gelder sowie die vom Einleger ausgehende Initiative, die Sie vom Eigenkapital und institutioneller Refinanzierung unterscheiden. Einlagen bilden eine höchst heterogene Klasse, da teilweise massive Diskrepanzen in der Fälligkeit, der Fristigkeit oder detaillierteren Ausgestaltungsmerkmalen existieren. Die drei üblichsten Kategorien von Einlagen sind Sichteinlagen, Termineinlagen und Spareinlagen. Diese Einteilung, auch von Prof. Thomas Hartmann-Wendels verwendet14, führt er, gemeinsam mit der generellen Heterogenität dieses Refinanzierungsmarktes, auf drei Faktoren zurück.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt die Problemstellung der Refinanzierung für Banken nach der Zinswende dar und definiert die Zielsetzung der Arbeit.

2 Grundlagen der Refinanzierungsaktivitäten von Kreditinstituten: Erläutert verschiedene Refinanzierungsformen wie Kundeneinlagen, Interbankenhandel und Eigenmittel sowie deren betriebswirtschaftliche Bedeutung.

3 Theorienbildung zur Optimierung der Refinanzierungsstruktur: Präsentiert ein theoretisches Modell zur Identifikation optimaler Refinanzierungsportfolios basierend auf der Markowitz-Portfoliotheorie.

4 Fazit: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und kritisiert die Vereinfachung des Modells unter Berücksichtigung des zukünftigen Forschungsbedarfs.

Schlüsselwörter

Refinanzierung, Kreditinstitute, Zinsänderungsrisiko, Liquiditätsrisiko, Asset-Liability-Management, Portfoliotheorie, Banksteuerung, Kosten-Risiko-Optimierung, Kundeneinlagen, Interbankenmarkt, Eigenmittel, Zinsstrukturkurve, Finanzmarkt, Bilanzstrukturmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Untersuchung befasst sich mit der Optimierung der Refinanzierungsstruktur von Kreditinstituten unter Berücksichtigung von Kosten- und Risikofaktoren.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt Refinanzierungsquellen, die Steuerung der Bilanzstruktur und die Anwendung mathematischer Portfoliomodelle im Bankwesen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist die Entwicklung eines quantitativen Modells, mit dem Banken bei gegebenem Risikoappetit eine kostenoptimale Refinanzierungsportfoliostruktur bestimmen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quantitative Methodik angewandt, die auf der Portfoliotheorie von Harry Markowitz basiert, um das Risiko-Kosten-Verhältnis zu optimieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Darstellung der Refinanzierungsarten, eine Analyse der Determinanten und die Herleitung des mathematischen Optimierungsmodells.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Refinanzierung, Risiko-Kosten-Optimierung, Portfoliotheorie, Asset-Liability-Management und Banksteuerung.

Wie definiert der Autor das Liquiditätsrisiko für Einlagen?

Es wird als Gefahr von Einlagenabflüssen bei Zinsänderungen definiert, wobei diese Sensitivität mittels der Elastizität der Einlagenbestände zum Marktzins quantifiziert wird.

Warum spielt das Interbankenbuch eine wichtige Rolle im Modell?

Aufgrund seiner höheren Dynamik und der Rolle der Bank als Mengenbestimmer eignet sich das Interbankengeschäft besser zur kurzfristigen Steuerung als das trägere Einlagengeschäft.

Ende der Leseprobe aus 53 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Untersuchung zur Kosten-Risiko-Verhältnis-Optimierung der Refinanzierungsportfoliostruktur von Kreditinstituten
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Villingen-Schwenningen, früher: Berufsakademie Villingen-Schwenningen
Note
1,5
Autor
Stefan Goldenberg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
53
Katalognummer
V1463566
ISBN (eBook)
9783389008553
ISBN (Buch)
9783389008560
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Institutsrefinanzierung Bankenrefinanzierung Bankpassivmanagement Bankbilanzmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Goldenberg (Autor:in), 2023, Untersuchung zur Kosten-Risiko-Verhältnis-Optimierung der Refinanzierungsportfoliostruktur von Kreditinstituten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1463566
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Leseprobe aus  53  Seiten
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