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Das psychoanalytische Fallverstehen in der Flüchtlingshilfe. Die Perspektive von Alfred Lorenzers szenischem Verstehen

Titel: Das psychoanalytische Fallverstehen in der Flüchtlingshilfe. Die Perspektive von Alfred Lorenzers szenischem Verstehen

Hausarbeit , 2020 , 18 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Methoden

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Tiefenhermeneutik wird als Methode der Psychoanalyse betrachtet, wobei das szenische Verstehen die Forschungsmethode abbildet. Diese Erkenntnis Lorenzers wird thematisch in der Hausarbeit aufgegriffen und soll auf das Fallverstehen in der Flüchtlingshilfe angewendet werden. Das Fallverstehen der Psychoanalyse wiederum umfasst die Elemente des logischen, des psychologischen und des szenischen Verstehens. Diese stehen in einem Spannungsverhältnis zueinander, denn alle einzelnen Elemente referieren auf die Erschließung von Verstehensprozessen und bedingen sich, zumindest partiell, gegenseitig. Ersteres bezieht sich auf Verstehensprozesse anhand von Gesprochenem, Zweiteres hingegen auf die Sprechinstanz, welche das Gesprochene äußert. Besondere Aufmerksamkeit soll der letztgenannten Teildisziplin, dem szenischen Verstehen, gewidmet werden, welche mithilfe der Perspektive von Lorenzer erschlossen werden soll. Laut Lorenzer sei der Ausgangspunkt das Verstehen einer Szene, die ein*e Analytiker*in mithilfe eines Interaktionsmusters, welches an den/die Analysanden/Analysandin adaptiert ist, herausarbeitet. Dieses Interaktionsmuster ist nicht a priori (dt. vor der Erfahrung) gegeben, sondern wird unter anderem durch eine gelungene Beziehungsebene sowie probeweises Einsetzen von Rollenbedeutungen a posteriori (dt. aus der Erfahrung geschöpft) gewonnen, dient jedoch nicht als Anleitung pädagogischen Handelns.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Szenisches Verstehen

2.1 Charakteristika

2.2 Zieldimension

3 Einordnung des Fallbeispiels in den Kontext des szenischen Verstehens

3.1 Zusammenführung von Theorie und Fallbeispiel

3.2 Anwendungskontext

3.3 Einordnung des Anwendungskontextes

4 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, das psychoanalytische Fallverstehen unter besonderer Berücksichtigung des szenischen Verstehens nach Alfred Lorenzer auf die Arbeit in der Flüchtlingshilfe zu applizieren. Dabei wird untersucht, inwieweit diese tiefenhermeneutische Methodik geeignet ist, unbewusste Dynamiken in der pädagogischen Arbeit mit geflüchteten Kindern und deren Bezugspersonen zu erschließen und als Reflexionsinstrument nutzbar zu machen.

  • Theoretische Fundierung des Konzepts des szenischen Verstehens nach Lorenzer
  • Analyse von Interaktionsmustern und unbewussten Phantasien in pädagogischen Szenen
  • Reflexion der pädagogischen Arbeit in Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge
  • Bearbeitung der Rollenkonstellationen zwischen betreuten Kindern, Eltern und Mitarbeitenden
  • Kritische Diskussion der Grenzen und Möglichkeiten des szenischen Verstehens in der Praxis

Auszug aus dem Buch

2 Szenisches Verstehen

Das leitende Element des psychoanalytischen Verstehens ist das szenische Verstehen (vgl. Lorenzer 1995, S. 148). Das szenische Verstehen bietet die Möglichkeit, Zugang zu unbewussten Bedürfnissen zu erlangen (vgl. Naumann 2014, S. 142). Dies gelingt dem Analytiker durch „Auffädeln der unterschiedlichsten Szenen“ (Lorenzer 1995, S. 145), die nicht im Einzelnen betrachtet werden dürfen, sondern einheitlich analysiert werden müssen, um zu einer Erkenntnis zu gelangen. Auf Grundlage der Beziehung zwischen Analytiker und Analysand, müssen diese Szenen über den faktischen Sinn hinausgedacht werden, sodass die Szene in ihrer kontextuellen Situation verstanden wird (vgl. Lorenzer 1995, S. 148). Hierbei ist es wichtig, zwischen Szene und Situation zu unterscheiden. Die Szene stellt jedes Mal „ein ,konkret-inszeniertes Geschehen‘“ (Lorenzer 1995, S. 171) dar, welches entweder in der aktuellen Realität stattfindet oder eine wiederkehrende Erinnerung des Analysanden aufzeigt. Die Situation hingegen bezieht sich auf das Interaktionsmuster, welches aus der Inszenierung heraus entspringt (vgl. Lorenzer 1995, S. 171).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz des szenischen Verstehens nach Lorenzer für die pädagogische Arbeit in Flüchtlingseinrichtungen ein und skizziert die methodische Vorgehensweise.

2 Szenisches Verstehen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des szenischen Verstehens, insbesondere die Differenzierung zwischen Szene und Situation sowie die Bedeutung von Interaktionsmustern.

3 Einordnung des Fallbeispiels in den Kontext des szenischen Verstehens: Hier findet die praktische Anwendung der Theorie auf ein konkretes Fallbeispiel aus einer Erstaufnahmeeinrichtung statt, wobei Interaktionen der Beteiligten detailliert analysiert werden.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert kritisch die Anwendbarkeit und die Grenzen des psychoanalytischen Fallverstehens in der sozialen Arbeit.

Schlüsselwörter

Szenisches Verstehen, Psychoanalytische Pädagogik, Tiefenhermeneutik, Alfred Lorenzer, Flüchtlingshilfe, Interaktionsmuster, Fallverstehen, Erstaufnahmeeinrichtung, Übertragungsleistung, Unbewusste Phantasien, Pädagogische Praxis, Bindung, Traumapädagogik, Symbolisierung, Reflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Anwendung des psychoanalytischen Konzepts des „szenischen Verstehens“ nach Alfred Lorenzer auf die pädagogische Arbeit in einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind der Zusammenhang zwischen unbewussten Bedürfnissen, traumatischen Fluchterfahrungen und der professionellen Beziehungsgestaltung in der Flüchtlingshilfe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie mittels szenischen Verstehens Interaktionsmuster zwischen Mitarbeitern und Geflüchteten erkannt und zur Reflexion der pädagogischen Praxis genutzt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die tiefenhermeneutische Methodik nach Alfred Lorenzer angewandt, um anhand von Fallbeispielen unbewusste Szenen und deren Bedeutung in der aktuellen Realität zu erschließen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Analyse von konkreten Szenen aus dem Betreuungsalltag im Flüchtlingsheim und vergleicht diese mit den theoretischen Ausführungen Lorenzers.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Schlüsselbegriffen gehören neben dem „szenischen Verstehen“ vor allem Begriffe wie „Interaktionsmuster“, „Unbewusste Phantasien“ und „Pädagogische Reflexion“.

Welche Rolle spielt die Sprache im szenischen Verstehen?

Die Arbeit betrachtet Sprache sowohl als Medium für den Zugang zu unbewussten Inhalten als auch als potenzielles Hindernis, wenn Sprachschablonen die Kommunikation blockieren.

Wie wird das Fallbeispiel im Text methodisch ausgewertet?

Durch die Retrospektive der Szenen in der Workshopgruppe werden Interaktionsmöglichkeiten als Ventil für unbewusste Gefühle genutzt, um ein besseres Verständnis für die Lebensgeschichte der Geflüchteten zu entwickeln.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das psychoanalytische Fallverstehen in der Flüchtlingshilfe. Die Perspektive von Alfred Lorenzers szenischem Verstehen
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
18
Katalognummer
V1459004
ISBN (eBook)
9783389004609
ISBN (Buch)
9783389004616
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fallverstehen flüchtlingshilfe perspektive alfred lorenzers verstehen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Das psychoanalytische Fallverstehen in der Flüchtlingshilfe. Die Perspektive von Alfred Lorenzers szenischem Verstehen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1459004
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Leseprobe aus  18  Seiten
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