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Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Erwachsenenbildung

Das Spannungsfeld der Erwachsenenbildung. Eine variable Modellvorstellung Pichts

Picht als Autor seiner Zeit

Titel: Das Spannungsfeld der Erwachsenenbildung. Eine variable Modellvorstellung Pichts

Hausarbeit , 2022 , 18 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Erwachsenenbildung ist innerhalb der Erziehungswissenschaft ein Terminus von zunehmender Wichtigkeit, dem durch diverse Wandlungsprozesse ein immer höherer Stellenwert beigemessen wird und dessen Wichtigkeit auch im bildungspolitischen Kontext unverkennbar ist. Im Fokus steht hierbei jener Mensch, der kategorisch als Erwachsener erfasst werden kann. Der Erwachsene wird in diesem Konzept, laut Dieter Nittel, zwar als Ausgangspunkt und Zielperspektive der Pädagogik gefasst, ist aber bisher noch nicht zufriedenstellend und vollumfänglich bestimmt worden. Aufgrund des vorhandenen Desiderats wird der Erwachsene als eine „‚leere Form‘“ charakterisiert. Dieser Themenkomplex wird unter Berücksichtigung von Georg Pichts Ansätzen, Schriften und seinen biographischen Prägungen nachvollziehbar dargelegt sowie mit dem aktuellen Forschungsstand in Relation gesetzt werden. Die Hausarbeit verfolgt das Ziel sowohl das begriffliche als auch das historische Spannungsfeld der Erwachsenenbildung herauszuarbeiten, wobei sich auch auf einen aktuellen Forschungsstand bezogen wird. In diesem Kontext wird Georg Picht als ein Autor seiner Zeit begriffen und berücksichtigt, dass bei der Bezugnahme auf aktuelle Forschungszugänge lediglich Hypothesen formuliert werden können.

Zu Beginn wird auf drei bedeutsame Theoretiker Bezug genommen, die jeweils einen anderen Zugang zu der Vieldimensionalität des Begriffs Erwachsenenbildung ermöglichen, um diesen im Anschluss so trennscharf wie möglich von dem Begriff der Weiterbildung abzugrenzen. Anschließend folgt der historische Kontext zu Georg Picht, in welchem seine Biographie, sein Wirken, sein philosophischer Ansatz sowie sein politisch einflussreichstes (Haupt-)Werk herausgearbeitet wird. Daran anknüpfend folgt die Modellkonstruktion Georg Pichts, die in Relation zu dem aktuellen Forschungsstand betrachtet wird. Im nächsten Schritt werden Hypothesen entwickelt, inwiefern die damaligen Ideen von Georg Picht einem überzeitlichen Anspruch gerecht werden. Abschließend wird ein Fazit gezogen, indem die wichtigsten Erkenntnisse der Hausarbeit herausgestellt werden sollen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Vieldimensionalität der Erwachsenenbildung und ihre Abgrenzung zur Weiterbildung

2.1 Nittel

2.2 Dinkelaker

2.3 Picht

3 Der historische Kontext Georg Pichts (Biographie, Wirken, Werk und philosophischer Ansatz)

4 Erwachsenenbildung nach der Modellvorstellung Pichts – Im Kontext der Bildungsaufgaben der modernen Welt

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das vielschichtige Spannungsfeld zwischen Erwachsenenbildung und Weiterbildung unter besonderer Berücksichtigung der theoretischen Ansätze von Georg Picht. Ziel ist es, Pichts historische Modellvorstellungen auf ihre heutige Relevanz zu prüfen und in den aktuellen erziehungswissenschaftlichen Kontext einzuordnen.

  • Differenzierung der Begriffe Erwachsenenbildung und Weiterbildung
  • Biographische und philosophische Einflüsse auf das Denken von Georg Picht
  • Analyse der "Bildungskatastrophe" und ihr Bezug zur Erwachsenenbildung
  • Modellkonstruktionen von Picht im Vergleich zu aktuellen Theorien
  • Bedeutung des lebenslangen Lernens in der modernen Wissensgesellschaft

Auszug aus dem Buch

2.1 Nittel

Inwiefern stehen die Kategorien der Erwachsenenbildung und der Weiterbildung für Prof. Dr. Dieter Nittel in einem Verhältnis zueinander, können sie trennscharf voneinander betrachtet werden und wie positioniert sich der Theoretiker? Diese Leitfragen behandelt der nun folgende Abschnitt.

Bereits 2003 arbeitete Nittel die Begriffsunterscheidung der Erwachsenenbildung und der Weiterbildung in seinem Werk Der Erwachsene diesseits und jenseits der Erwachsenenbildung, welches für dieses Unterkapitel als Textgrundlage fungiert. Laut Nittel bestand bereits zu diesem Zeitpunkt die beobachtbare Tendenz den Begriff der Erwachsenenbildung durch den Begriff der Weiterbildung ersetzt zu haben (vgl. ebd., S. 72). Dies hatte jedoch zur Folge, dass der normative Gehalt, den die Erwachsenenbildung beinhaltet, verloren ging (vgl. ebd.). Die Kategorie der Weiterbildung fokussiert lediglich den Beruf (vgl. ebd.). Somit wird dem Konzept der Weiterbildung ein funktionaler Charakter beigemessen, welcher sich innerhalb fachspezifischer Institutionen auf die Qualifizierung und die Kompetenzentwicklung bezieht (vgl. ebd.). Zudem ist in der Theorie damit der Anspruch verbunden, dass Institutionen die Perspektive des Lernenden berücksichtigen sollen, jedoch fand dies in der Praxis bei der Altersstufe des Erwachsenen nur in geringem Umfang statt (vgl. ebd., S. 71). Des Weiteren bestand kein wissenschaftliches Interesse an der Form des Erwachsenen, obwohl dieser den Großteil der Teilnehmer*innen von Weiterbildung darstellt (vgl. ebd., S. 71 f.). Die systematische Nichtbeachtung Erwachsener sowie deren normative Dimensionen innerhalb der Weiterbildung greift Nittel in einem Zitat von Jochen Kade auf (vgl. ebd., S. 72 f.). In diesem wird verdeutlicht, dass die Adressaten mithilfe von pädagogischen Konzepten und Strategien bestimmt werden, aber mögliche individuelle Gegebenheiten vernachlässigt beziehungsweise nicht berücksichtigt werden (vgl. ebd.).

Die normativ fehlende Komponente der Weiterbildung findet ihren Anwendungskontext in dem Konzept der Erwachsenenbildung (vgl. ebd., S. 72). Bei diesem wird die Figur des Erwachsenen zentral betrachtet mitsamt seinem normativen Gehalt, der unter anderem an der Autonomie, der Mündigkeit und der persönlichen Reife festgemacht werden kann (vgl. ebd.). Aufgrund der normativen Komponente präferiert Nittel den Begriff der Erwachsenenbildung und grenzt diesen von der Weiterbildung ab, da die Erwachsenen als Adressaten pädagogischer Maßnahmen als „autonome Subjekte wahr- und ernstzunehmen“ (ebd., S.73) sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die wissenschaftliche Relevanz der Erwachsenenbildung ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit, das Spannungsfeld zwischen dem Bildungsbegriff und der Modellvorstellung von Georg Picht zu analysieren.

2 Die Vieldimensionalität der Erwachsenenbildung und ihre Abgrenzung zur Weiterbildung: In diesem Kapitel werden die theoretischen Zugänge von Dieter Nittel, Jörg Dinkelaker und Georg Picht gegenübergestellt, um eine terminologische Abgrenzung der Lernkonzepte zu ermöglichen.

2.1 Nittel: Hier wird Nittels Kritik an der funktionalen Verengung des Weiterbildungsbegriffs und sein Plädoyer für einen normativ gehaltvollen Erwachsenenbildungsbegriff erläutert.

2.2 Dinkelaker: Dieses Unterkapitel fokussiert auf Dinkelakers Verständnis der Erwachsenenbildung als Oberkategorie und dessen Einbettung in das Paradigma des lebenslangen Lernens.

2.3 Picht: Hier wird Pichts historische Sichtweise analysiert, die Erwachsenenbildung als Instrument zur Überwindung gesellschaftlicher Bildungsmonopole und sozialer Privilegien versteht.

3 Der historische Kontext Georg Pichts (Biographie, Wirken, Werk und philosophischer Ansatz): Das Kapitel beleuchtet biographische Prägungen und die philosophische Grundhaltung Georg Pichts, insbesondere im Hinblick auf sein wegweisendes Werk zur deutschen Bildungskatastrophe.

4 Erwachsenenbildung nach der Modellvorstellung Pichts – Im Kontext der Bildungsaufgaben der modernen Welt: Basierend auf Pichts fünf Thesen wird untersucht, wie dessen Forderungen nach gesamtgesellschaftlicher Verantwortung und Bildungsgerechtigkeit auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen übertragen werden können.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die anhaltende Aktualität von Pichts zukunftsgewandten bildungspolitischen Überlegungen in der heutigen Wissensgesellschaft.

Schlüsselwörter

Erwachsenenbildung, Weiterbildung, Georg Picht, Bildungsmonopol, Lebenslanges Lernen, Dieter Nittel, Jörg Dinkelaker, Autonomie, Mündigkeit, Bildungskatastrophe, Wissensgesellschaft, Bildungsreform, Kompetenzentwicklung, Qualifizierung, Pädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht das theoretische Spannungsfeld zwischen Erwachsenenbildung und Weiterbildung und beleuchtet, wie der Bildungsbegriff in verschiedenen Epochen und durch unterschiedliche Denker wie Nittel, Dinkelaker und Picht definiert wurde.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Zentrale Schwerpunkte sind die begriffliche Abgrenzung von Erwachsenenbildung und Weiterbildung, der biographische und philosophische Hintergrund von Georg Picht sowie die kritische Auseinandersetzung mit Bildungsungleichheit.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage dieser Publikation?

Die Arbeit zielt darauf ab, die Modellvorstellungen von Georg Picht hinsichtlich ihrer zukunftsorientierten Bildungsansätze aufzuarbeiten und in den Kontext heutiger gesellschaftlicher Bildungsaufgaben zu stellen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die verschiedene theoretische Positionen anhand von Fachliteratur und Primärquellen vergleicht, um eine systematische Einordnung vorzunehmen.

Was behandelt der Hauptteil der Publikation?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung durch verschiedene Autoren, eine detaillierte biographische und werkanalytische Betrachtung von Georg Picht sowie eine kritische Diskussion seiner Thesen zur Rolle der Erwachsenenbildung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Kernbegriffe umfassen insbesondere Erwachsenenbildung, Weiterbildung, lebenslanges Lernen, Bildungsmonopol, Autonomie und das Wirken von Georg Picht als Bildungsreformer.

Welche Bedeutung misst Georg Picht der Erwachsenenbildung bei?

Georg Picht sah in der Erwachsenenbildung das Potenzial, gesellschaftliche Privilegien und Bildungsmonopole zu durchbrechen und bildungspolitische Gerechtigkeit für alle Schichten herzustellen.

Wie bewertet die Arbeit die aktuelle Relevanz von Pichts Thesen?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass viele von Pichts Grundannahmen, etwa zur Notwendigkeit einer gesamtgesellschaftlichen Bildungsverantwortung, auch im modernen Kontext der Wissensgesellschaft hochaktuell bleiben.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Spannungsfeld der Erwachsenenbildung. Eine variable Modellvorstellung Pichts
Untertitel
Picht als Autor seiner Zeit
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
18
Katalognummer
V1459001
ISBN (eBook)
9783389004715
ISBN (Buch)
9783389004722
Sprache
Deutsch
Schlagworte
spannungsfeld erwachsenenbildung eine modellvorstellung pichts picht autor zeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Das Spannungsfeld der Erwachsenenbildung. Eine variable Modellvorstellung Pichts, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1459001
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