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Go to shop › American Studies - Miscellaneous

Thelma & Louise

Freiheit und Gleichberechtigung durch weibliche Mobilität?

Title: Thelma & Louise

Term Paper , 2009 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Eva Schimmelpfennig (Author)

American Studies - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Mit „Thelma and Louise“ kam 1991 erstmals ein amerikanischer Road Movie in die Kinos, in dem Frauen die alleinige Hauptrolle spielten. Bis in die 80er Jahre, waren Frauen in Hauptrollen von Actionfilmen eher eine Seltenheit. „Thelma and Louise“ stellte 1991 einen Wendepunkt dar. Erstmals waren zwei Frauen gemeinsam und ohne männliche Hilfe „on the road“ unterwegs. Ab den 90er Jahren lässt sich eine deutliche Emanzipation der Frau im Actionfilm erkennen. Sehr gut, lässt sich dieses Phänomen an der Rolle der sogenannten „Bond Girls“ ablesen, den weiblichen Hauptrollen, die an Seite des Helden James Bond agieren. War bis in die 80er Jahre das „Bond Girl“ stets, das hübsche, leicht dümmliche Mädchen, das gerettet werden musste, so beinhaltet die Rolle heute oft eine gut trainierte und intelligente Geheimagentin, mit der James Bond kooperieren muss.
Obwohl die Premiere von „Thelma & Louise“ mittlerweile fast 20 Jahre zurück liegt, so ist die Bedeutung dieses Films für die Emanzipation der weiblichen Hauptrollen nach wie vor unumstritten.
Eine ganze Reihe männlicher Domänen wird hier von den beiden Hauptcharakteren attackiert. Nicht zuletzt die Mobilität, die die beiden weiblichen Outlaws, in diesem Film besitzen, war Anfang der 90er Jahre überwiegend Neuland für weibliche Filmrollen.
Diese Arbeit soll vor allem untersuchen wie weibliche Mobilität dargestellt wird. Gibt es eigene Formen oder werden männliche Mobilitäten kopiert oder imitiert? Oder, mit anderen Worten, spielen die Frauen nur körperlich eine weibliche Rolle oder sind sie auch im sozio-kulturellen Sinn weiblich?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Über Thelma & Louise

3 Mobilität und Gender

4 Weibliche Mobilität in Thelma & Louise

5 Thelma und Louise im „männlichen“ Raum

6 Reaktionen auf Thelma & Louise

7 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht den Film „Thelma & Louise“ unter dem Fokus der weiblichen Mobilität und analysiert, inwiefern die Hauptfiguren durch ihr Handeln traditionelle geschlechtsspezifische Rollenbilder sowie die maskulin dominierte Konvention des Road Movie Genres durchbrechen. Die Forschungsfrage widmet sich der soziokulturellen Bedeutung dieser Mobilität und der Frage, ob sie eine Emanzipation der weiblichen Filmrolle darstellt.

  • Analyse der Geschlechterrollen in klassischen Road Movies
  • Untersuchung der weiblichen Mobilität als Ausbruch aus gesellschaftlichen Zwängen
  • Diskussion der Raumwahrnehmung und -gestaltung durch weibliche Akteure
  • Reflektion über zeitgenössische und akademische Reaktionen auf den Film
  • Beurteilung der filmischen Darstellung von Freiheit durch den „Endsprung“

Auszug aus dem Buch

Weibliche Mobilität in Thelma & Louise

„With Thelma & Louise the road narrative traditionally construed around the poles of masculine notions of (auto)mobility and feminine roadside attractions, and the subject formulations that come with this polarization were challenged by a gender reversal.“ sagt Eneveld. Sie behauptet also, dass der Film „Thelma & Louise“ die traditionellen Merkmale der Road Movies aufweichte bzw. auflöste. Traditionell war in den meisten amerikanischen Filmen der Mann das mobile Geschlecht und die Frau wartete am Ende des Weges als Belohnung bzw. „roadside attraction“ wie es Eneveld nennt. In „Thelma & Louise“ sind nun also erstmals zwei Frauen auf sich allein gestellt unterwegs. Obendrein sind sie selbstbewusst und legen unterwegs diverse „typisch weibliche“ Merkmale ab. Im folgenden Abschnitt soll untersucht werden, auf welche Art Thelma und Louise mobil sind und wie es dazu kommt.

Zunächst lässt sich feststellen, dass die beiden Frauen ursprünglich nie eine solche Mobilität geplant hatten, wie sie gegen Ende des Films besitzen. Zu Beginn des Films wollen sie lediglich einen Kurztrip in die Berge wagen und ein freies Wochenende genießen. Beide sind vor Beginn der Handlung eher die typisch passiven und unmobilen Frauen am Rand der Straße. Thelma als Ehefrau eines chauvinistischen Mannes, Louise als Kellnerin in einem Diner. Beide verlassen ihre Orte also selten und warten eher auf Besucher und Gäste bzw. auf ihren Ehemann. Dennoch lassen sich auch hier schon Imitationen des männlichen Verhaltens erkennen. Thelma bringt sowohl eine Angel mit als auch eine Pistole.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Films „Thelma & Louise“ als Wendepunkt für die Darstellung von Frauen im Actionkino und Road Movie Genre ein.

2 Über Thelma & Louise: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über die Entstehung des Films, die Besetzung der Hauptrollen und den grundlegenden Handlungsstrang.

3 Mobilität und Gender: Es wird die theoretische Verknüpfung von Mobilität mit traditionellen, männlich konnotierten Attributen beleuchtet und der Begriff „Gender“ im Kontext sozialer Konstruktion diskutiert.

4 Weibliche Mobilität in Thelma & Louise: Dieses Kapitel analysiert, wie die Protagonistinnen ihre ursprüngliche Passivität ablegen und durch ihre Reise die Konventionen weiblicher Mobilität transformieren.

5 Thelma und Louise im „männlichen“ Raum: Der Fokus liegt hier auf der Veränderung der filmischen Landschaft durch die weiblichen Hauptfiguren, die den „männlich“ geprägten Raum für sich neu definieren.

6 Reaktionen auf Thelma & Louise: Hier werden die kontroversen Debatten und die feministische sowie kritische Rezeption des Films nach dessen Veröffentlichung dargestellt.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung des Films als provokativen Umbruch im Road Movie Genre zusammen und betont dessen anhaltende Aktualität.

Schlüsselwörter

Thelma & Louise, Road Movie, Weibliche Mobilität, Gender, Geschlechterrollen, Emanzipation, Filmkritik, Soziale Konstruktion, Ridley Scott, Geena Davis, Susan Sarandon, Raumgestaltung, Feminismus, Outlaw, Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die filmische Darstellung weiblicher Charaktere im Road Movie „Thelma & Louise“ und hinterfragt traditionelle Geschlechterrollen in Bezug auf Mobilität.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Publikation?

Zentrale Themen sind die soziale Konstruktion von Geschlecht („Gender“), die Analyse des männlich dominierten Road-Movie-Genres und die Emanzipation von Frauen durch mobile Freiheit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu analysieren, ob und wie die beiden Protagonistinnen durch ihr mobiles Handeln gesellschaftliche Rollenvorgaben sprengen und den männlich geprägten Raum für sich neu besetzen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Autorin nutzt eine filmwissenschaftliche und kulturtheoretische Analyse, ergänzt durch die Einbeziehung zeitgenössischer filmtheoretischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung zu „Mobilität und Gender“, die konkrete Analyse der Handlung im Film, die Raumwahrnehmung und die Reflexion über die öffentliche und feministische Rezeption.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie „Weibliche Mobilität“, „Geschlechterrollen“, „Road Movie“ und „Identität“ im soziokulturellen Kontext charakterisieren.

Welche Bedeutung hat der „Endsprung“ in den Grand Canyon?

Die Arbeit interpretiert diesen Akt nicht als Selbstmord, sondern als Entscheidung für eine „endlose Mobilität“ und den letzten Schritt in die Freiheit, um die Konfrontation mit männlich dominierter Gewalt zu vermeiden.

Wie bewertet die Autorin die Rolle von Männern im Film?

Männer werden im Film überwiegend als Hindernisse oder Repräsentanten einer chauvinistischen Gesellschaft dargestellt, die das Leben der Frauen durch Gewalt oder Machtansprüche einschränken wollen.

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Details

Title
Thelma & Louise
Subtitle
Freiheit und Gleichberechtigung durch weibliche Mobilität?
College
Free University of Berlin  (John F. Kennedy Institut für Nordamerikastudien)
Course
Mobilität in der amerikanischen Kultur
Grade
2,0
Author
Eva Schimmelpfennig (Author)
Publication Year
2009
Pages
14
Catalog Number
V144597
ISBN (Book)
9783640555536
ISBN (eBook)
9783640555802
Language
German
Tags
Film Thelma und Louise 90er Jahre Feminismus Hollywood Ridley Scott Susan Sarandon Geena Davis Roadmovie Buddy Komödie Mobilität Filmanalyse Actionfilm Gleichberechtigung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eva Schimmelpfennig (Author), 2009, Thelma & Louise, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/144597
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