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Das iranische Nuklearprogramm aus neorealistischer Sicht

Titel: Das iranische Nuklearprogramm aus neorealistischer Sicht

Seminararbeit , 2009 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Mehran Zolfagharieh (Autor:in)

Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wenn ein Staat ein Atomprogramm unterhält steht er grundsätzlich unter starker internationaler Beobachtung. Insbesondere, wenn dieser Staat als sogenannter „Rogue“ oder Schurkenstaat gilt. Sowohl Nordkorea, als auch der Iran sind sogenannte Schurkenstaaten und unterhalten ein massives Atomprogramm. Während über Nordkorea bekannt ist, dass die Bombe bereits existiert, so ist das im Iran noch nicht der Fall. Dabei ist der Iran nicht nur für Europa und die USA eine Herausforderung, vielmehr ist es eine Herausforderung für die gesamte Staatengemeinschaft.
Seit Jahren lässt der Iran die internationale Staatengemeinschaft über sein Atomprogramm im Unklaren. Obwohl die iranische Führung behauptet nur eine friedliche Nutzung der Nukleartechnologie zu beabsichtigen, gibt es begründete Zweifel ob es wirklich nur friedlichen Zwecken dient.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Neorealismus nach Kenneth Waltz

3. Proliferation und der Atomwaffensperrvertrag

3.1. Die Proliferation

3.2. Der Atomwaffensperrvertrag (NPT)

4. Das Atomprogramm des Iran

4.1. Das Atomprogramm unter dem Shah

4.2. Das Atomprogramm 1979 - 2005

4.3. Das Atomprogramm seit dem Amtsantritt von Ahmadinejad

5. Die Motive des Atomprogramms

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht das iranische Nuklearprogramm durch die theoretische Brille des Neorealismus, um zu analysieren, inwiefern das Programm der nationalen Sicherheit dient und welche sicherheitspolitischen Konsequenzen dies für die Region des Nahen und Mittleren Ostens hat.

  • Anwendung neorealistischer Grundannahmen nach Kenneth Waltz auf die iranische Außenpolitik.
  • Historische Aufarbeitung des iranischen Nuklearprogramms in drei Epochen.
  • Analyse der Beweggründe, insbesondere im Hinblick auf Machtsicherung und regionale Abschreckung.
  • Bewertung des Einflusses der iranischen Führung und der Revolutionsgarden auf die nukleare Strategie.

Auszug aus dem Buch

4.2 Das Atomprogramm 1979 - 2005

Ab dem Jahr 1979, mit Gründung der Islamischen Republik Iran (IRI), wurde das Atomprogramm von den neuen Machthabern nicht weiter verfolgt. Der geistliche Führer Ruhollah Chomeini äußerte sich zum Atomprogramm und der Aufgabe eben dieses mit der Begründung, dass die Atomenergie „unislamisch“ sei und den Iran abhängig vom Westen machen würde. 1984 begann unter der Führung der Islamischen Republik ein Umdenken. Grund dafür war der Iran-Irak Krieg, in dem Saddam Hussein sowohl biologische, als auch chemische Kampfstoffe einsetzte. Um einen Ausgleich zu schaffen, überwarfen die Machthaber unter ihrem geistlichen Führer Ayatollah Chomeini ihre bisherige Strategie und begannen mit der Wiederaufnahme des Nuklearprogramms, zusammen mit chemischen und biologischen Kampfstoffen.

Ziel dabei war es eine Balance zu schaffen. Durch ein Waffenembargo gegen den Iran fühlte sich dieser von der internationalen Gemeinschaft ausgeschlossen. Dies sahen die Befürworter des iranischen Atomprogramms als Zeichen, sich mit Hilfe eines eigenständigen Nuklearprogramms möglichst unabhängig zu machen. Siemens zog sich 1979 mit dem Beginn der Revolution aus dem Kernkraftprojekt in Bushehr zurück. 1984 unterzeichnete die iranische Führung und die damalige UdSSR einen Vertrag, mit dem die UdSSR den weiteren Ausbau des Kernkraftwerks in Bushehr zusicherte. Dieser Reaktor wird allerdings als wenig gefährlich angesehen. Er basiert auf einem Leichtwasserreaktor und „es wäre sehr aufwendig, den Atommeiler dafür zu nutzen, waffenfähiges Plutonium zu produzieren.“ Auch erfüllte der Iran mit Beginn der Islamischen Republik ihre Zahlungsverpflichtungen innerhalb des Eurodif nicht mehr. In den Neunziger Jahren folgte dann der Ausschluss aus dem Konsortium, nachdem der Iran eine Lieferung angereicherten Urans anforderte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des iranischen Atomprogramms ein und formuliert die Forschungsfrage hinsichtlich einer neorealistischen Betrachtungsweise.

2. Der Neorealismus nach Kenneth Waltz: Das Kapitel erläutert die neorealistische Theorie, insbesondere die Annahme des Staates als „Black-Box“ und das Handeln in einem anarchischen internationalen System.

3. Proliferation und der Atomwaffensperrvertrag: Hier werden die Grundlagen der Proliferation und der regulatorische Rahmen des Atomwaffensperrvertrages (NPT) definiert.

4. Das Atomprogramm des Iran: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung des iranischen Nuklearprogramms vom Shah-Regime über die Zeit der islamischen Revolution bis zur Ära Ahmadinejad nach.

5. Die Motive des Atomprogramms: Die Untersuchung identifiziert verschiedene Motive für das Atomprogramm, wie Nationalstolz, Sicherheitsinteressen und regionale Machtansprüche.

6. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert potenzielle Lösungsmechanismen der internationalen Staatengemeinschaft.

Schlüsselwörter

Iran, Nuklearprogramm, Neorealismus, Kenneth Waltz, Proliferation, Atomwaffensperrvertrag, Internationale Politik, Sicherheitspolitik, Iran-Irak Krieg, Internationale Atomenergiebehörde, Naher Osten, Urananreicherung, Revolutionsgarden, Abschreckung, Außenpolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das iranische Nuklearprogramm vor dem Hintergrund der neorealistischen Theorie der Internationalen Beziehungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der sicherheitspolitischen Strategie des Iran, der historischen Entwicklung des Atomprogramms sowie den theoretischen Erklärungsansätzen für staatliches Handeln in einem anarchischen System.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu ergründen, warum der Iran sein Nuklearprogramm forciert und wie dies aus der Perspektive der Machtpolitik und nationalen Sicherheit zu bewerten ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretisch geleitete Analyse durchgeführt, bei der die neorealistischen Konzepte von Kenneth Waltz auf das empirische Fallbeispiel des Iran angewendet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung, die Erläuterung des Atomwaffensperrvertrags, eine dreiteilige historische Darstellung des iranischen Programms sowie eine umfassende Analyse der Beweggründe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Neorealismus, Proliferation, Nationale Sicherheit, Iran, Urananreicherung und Machtpolitik.

Welche Rolle spielen die Revolutionsgarden in diesem Kontext?

Die Arbeit stellt fest, dass die Revolutionsgarden tief in das Nuklearprogramm eingebunden sind und dieses maßgeblich unter der Kontrolle militärischer Hardliner steht.

Wie bewertet der Autor die Rolle des "Katz-und-Maus-Spiels" mit der IAEA?

Das Verhalten des Iran gegenüber der IAEA wird als Teil einer Strategie gesehen, Zeit zu gewinnen und gleichzeitig ein hohes Maß an technologischer Autonomie sowie eine "Breakout Option" zu wahren.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das iranische Nuklearprogramm aus neorealistischer Sicht
Hochschule
Universität Potsdam  (Internationale Politik)
Veranstaltung
Einführung in die Internationale Politik
Note
1,7
Autor
Mehran Zolfagharieh (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
21
Katalognummer
V144382
ISBN (eBook)
9783640539079
ISBN (Buch)
9783640539789
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zolfagharieh Internationale Politik Iran Atomprogramm Neorealismus Internationale Beziehungen Nuklearprogramm Potsdam
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mehran Zolfagharieh (Autor:in), 2009, Das iranische Nuklearprogramm aus neorealistischer Sicht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/144382
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Leseprobe aus  21  Seiten
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