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Geistige Behinderung und Sexualität

Lebensbedingungen und deren Auswirkungen auf die Sexualität. Aktive und passive Sexualassistenz und deren Möglichkeiten

Titel: Geistige Behinderung und Sexualität

Seminararbeit , 2023 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Gina Schneider (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit den Fragen, welche ethischen Überlegungen angestellt werden müssen, bei der Unterstützung von Klienten und Klientinnen hinsichtlich ihrer Sexualität, welche gesellschaftlichen, nationalen und internationalen Standpunkte es zur Thematik gibt und welche Argumente zu deren Unterstützung genutzt werden. Wie kann ein Heilpädagoge oder eine Heilpädagogin eine eigene Haltung zur Thematik entwickeln?

Zu Beginn der Arbeit erfolgt eine Definition des Begriffs geistige Behinderung. Anschließend wird das Menschenbild von Menschen mit geistiger Behinderung in der Gesellschaft vorgestellt. Hierbei wird sowohl auf die damalige wie heutige Sichtweise eingegangen. Zudem wird der Begriff Sexualität definiert, die sexuelle Selbstbestimmung betrachtet sowie die rechtlichen Grundlagen geklärt. Diese schließen die Themenkomplexe der Empfängnisverhütung und der Sterilisation mit ein.
In Kapitel drei werden die Lebensbedingungen von Menschen mit geistiger Behinderung und deren Auswirkung auf ihre Sexualität thematisiert. Dabei wird auf die familiären Bedingungen, aber auch die Bedingungen von Einrichtungen eingegangen.

Das letzte Kapitel bezieht sich auf die aktive und passive Sexualassistenz. Diese Art der Assistenz wird in den Medien immer wieder thematisiert und soll es behinderten Menschen ermöglichen ihre sexuellen Bedürfnisse zu erfüllen. In dieser Seminararbeit werden die aktive und passive Sexualassistenz kurz vorgestellt und anschließend auf die gesellschaftliche Haltung eingegangen. Zudem wird ein nationaler und internationaler Vergleich erstellt. Abschließend der Seminararbeit erfolgt ein Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geistige Behinderung und Sexualität

2.1 Definition geistige Behinderung

2.2 Das Menschenbild geistiger Behinderung in der Gesellschaft

2.3 Definition Sexualität

2.4 Sexuelle Selbstbestimmung

2.5 Rechtliche Grundlagen

2.5.1 Empfängnisverhütung

2.5.2 Sterilisation

3. Lebensbedingungen und deren Auswirkungen auf die Sexualität

3.1 Familiäre Bedingungen und deren Auswirkungen auf die Sexualität

3.2 Bedingungen von Einrichtungen und deren Auswirkungen auf die Sexualität

4. Aktive und passive Sexualassistenz und deren Möglichkeiten

4.1 Sexualassistenz aus gesellschaftlicher Sicht

4.2 Sexualassistenz aus nationaler und internationaler Perspektive

4.3 Sexualassistenz aus Sicht von Heilpädagog:innen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht ethische Fragestellungen rund um die Sexualität von Menschen mit geistiger Behinderung, mit einem besonderen Fokus auf die Rolle der Sexualassistenz und gesellschaftliche Hindernisse.

  • Sexualität als natürliches Bedürfnis und Teil der Identitätsbildung
  • Einfluss gesellschaftlicher Vorurteile und institutioneller Barrieren
  • Die Bedeutung rechtlicher Rahmenbedingungen und Selbstbestimmung
  • Analyse der aktiven und passiven Sexualassistenz
  • Die Perspektive und haltungsbildende Rolle der Heilpädagogik

Auszug aus dem Buch

2.2 Das Menschenbild geistiger Behinderung in der Gesellschaft

Durch das ständige Tabu von Sexualität und die Annahme der Behindertenpädagogik in den 1970er-Jahren, dass Personen mit geistiger Behinderung geschlechtsneutral seien, ist Sexualität bei geistig Behinderten auch heute noch von vielen Vorurteilen belastet (vgl. Stinkes, U., 2006, S. 1). Der wohl häufigste Mythos besagt, dass Menschen mit Behinderung asexuell seien und somit keine Gefühle oder Anziehung gegenüber anderen Menschen verspüren bzw. sie kein Verlangen nach Sexualität besitzen. Diesen Mythos stellten auch zwei Theologen, mit Behinderung, in einer Veröffentlichung des Ökonomischen Rates der Kirchen zum Thema Behinderung und Sexualität vor. Außerdem gaben sie die Mythen bekannt, dass alle Menschen mit Behinderungen sexbesessen und triebbestimmt seien sowie ein kindliches Verhalten aufzeigen. Durch dieses kindliche Verhalten würden sie immer andere vor eventuellen Enttäuschungen beschützt werden müssen (vgl. Mattke, U., 2004, S. 47).

Diese Vorurteile verdeutlichen die Widersprüchlichkeit der Thematik Asexualität und Triebsteuerung. Oft werden Kommunikationsformen von geistig Behinderten falsch gedeutet und in Folge sexualisiert. Durch ein mögliches körperliches aufdringliches/ distanzloses Verhalten, erzeugen Personen mit geistiger Behinderung das Gefühl die Nähe ihres Gegenübers zu suchen und sind damit der Gefahr sexuellen Missbrauchs ausgesetzt (vgl. Krüger, P./ Caviezel Schmitz, S./ Niehaus, S., 2014, S. 8).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung der Sexualität als Menschenrecht und die Problemstellung der Arbeit.

2. Geistige Behinderung und Sexualität: Theoretische Klärung von Begrifflichkeiten und gesellschaftlichen Menschenbildern bezüglich der Sexualität von Menschen mit Behinderung.

3. Lebensbedingungen und deren Auswirkungen auf die Sexualität: Untersuchung der Einflüsse von familiären und institutionellen Strukturen auf die sexuelle Entwicklung.

4. Aktive und passive Sexualassistenz und deren Möglichkeiten: Beschreibung der verschiedenen Formen der Sexualassistenz und deren Bewertung aus unterschiedlichen Perspektiven.

5. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse unter Betonung der notwendigen Förderung der Selbstbestimmung.

Schlüsselwörter

Sexualität, geistige Behinderung, sexuelle Selbstbestimmung, Sexualassistenz, Behindertenrechtskonvention, Inklusion, Heilpädagogik, Lebensbedingungen, Vorurteile, Fremdbestimmung, Teilhabe, sexuelle Identität, Empowerment.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die ethischen Fragen und Herausforderungen bezüglich der Sexualität von Menschen mit geistiger Behinderung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Definitionen von Behinderung und Sexualität, rechtliche Rahmenbedingungen wie Sterilisation und Verhütung, sowie der Einfluss von Lebensbedingungen und die Möglichkeiten der Sexualassistenz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, wie Menschen mit geistiger Behinderung in ihrer Sexualität unterstützt werden können und welche Rolle dabei die heilpädagogische Haltung spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis aktueller Fachpublikationen, rechtlicher Grundlagen und der ICF-Klassifikation theoretische Zusammenhänge analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Analyse familiärer und institutioneller Barrieren sowie die vertiefende Betrachtung der Sexualassistenz von der gesellschaftlichen bis zur fachlichen Umsetzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere sexuelle Selbstbestimmung, Sexualassistenz, Inklusion, Heilpädagogik und die Überwindung gesellschaftlicher Mythen über sexuelle Bedürfnisse behinderter Menschen.

Warum spielt die ICF eine Rolle im Text?

Die ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health) dient als fachliche Grundlage, um Behinderung nicht einseitig als Defizit, sondern multidimensional zu definieren.

Was besagt die Arbeit zur Sterilitationsfrage?

Sie betont die rechtliche Komplexität und verdeutlicht, dass Sterilisationen seit 1992 strengen Auflagen unterliegen, um die Rechte und die Selbstbestimmung der Betroffenen zu schützen.

Wie bewertet der Autor die Rolle der Sexualassistenz?

Sexualassistenz wird als eine spezifische Möglichkeit zur Unterstützung der sexuellen Teilhabe gesehen, wobei betont wird, dass dies keine Therapie im medizinischen Sinne ist, sondern der persönlichen Entfaltung dient.

Welche Bedeutung haben Heilpädagog:innen in diesem Kontext?

Heilpädagog:innen haben die Aufgabe, eine professionelle und wertschätzende Haltung zur Sexualität von Klienten zu entwickeln und diese aktiv in ihrem Recht auf Selbstbestimmung zu fördern.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Geistige Behinderung und Sexualität
Untertitel
Lebensbedingungen und deren Auswirkungen auf die Sexualität. Aktive und passive Sexualassistenz und deren Möglichkeiten
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Note
1,3
Autor
Gina Schneider (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
17
Katalognummer
V1443035
ISBN (eBook)
9783964878021
ISBN (Buch)
9783964878038
Sprache
Deutsch
Schlagworte
geistige behinderung sexualität lebensbedingungen auswirkungen aktive sexualassistenz möglichkeiten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gina Schneider (Autor:in), 2023, Geistige Behinderung und Sexualität, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1443035
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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