Im Moment fehlt unserer Gesellschaft ein gemeinsames Ziel, in dem jeder von uns auch einen großen Nutzen für sich selbst erkennen kann. Eine Gesellschaft, die keine gemeinsamen Ziele mehr verfolgt, wird ihren materiellen Wohlstand, den sie sich in Zeiten gemeinsamer Anstrengungen und konstruktiver Zusammenarbeit erarbeitet hat, wieder verlieren und vor allem den inneren Wohlstand (Frieden, innere Zufriedenheit), der auf dem materiellen aufbaut, niemals bekommen.
Damit sich diese in der Weltgeschichte nur allzu oft bewiesene Erkenntnis nicht bewahrheitet, formulieren wir einfach ein neues gemeinsames Ziel: Machen wir uns auf den Weg, um unsere individuelle Lebensaufgabe zu finden und schaffen wir uns die Umgebung, in der wir diese Aufgabe auch ausführen können.
Nicht wenige werden diese Idee als Idealvorstellung abwerten, die in der Praxis nicht umsetzbar ist. Ich aber behaupte, es ist die optimale Lösung für ein sehr großes Problem unserer Zeit: Während es vor nicht einmal 100 Jahren den Menschen in den Industriegesellschaften noch an fast allen lebensnotwendigen Dingen (Nahrung, Kleidung,...) mangelte, hatten sie einen Überfluß an Arbeit (6 Arbeitsage pro Woche, 10 Stunden am Tag,...). Heute dagegen haben wir einen Überfluß an den lebensnotwendigen Dingen (die prall gefüllten Regale der Lebensmittelmärkte,...), aber einen Mangel an sinnvoller Arbeit.
Inhaltsverzeichnis
VORWORT
EINFÜHRUNG
1 DAS PROBLEM ERKENNEN
1.1 Warum lohnt es sich, die Natur in ihrer Vielfalt und Schönheit zu erhalten ?
1.2 Warum lohnt es sich, daß wir unsere Ressourcen bestmöglich nutzen ?
1.3 Wie können Vorurteile und schnelle Schlußfolgerungen wirksam verhindern, das eigentliche Problem zu erkennen ?
2 DAS PROBLEM BESCHREIBEN
2.1 Welche Herausforderungen stellt das Informationszeitalter an die Wirtschaft bzw. die Unternehmen ?
2.2 Warum brauchen Unternehmen Mitarbeiter, die das Internet kompetent als individuelle Wissens- und Problemlösungsquelle nutzen können ?
2.3 Warum brauchen Unternehmen Mitarbeiter, die innerlich bereit sind, mit ihren Kollegen konstruktiv zusammen zu arbeiten und die ihre Aufgaben mit Herz und Verstand erfüllen ?
2.4 Wie kann ganz allgemein eine konstruktive zwischenmenschliche Zusammenarbeit entstehen, wie kann man sie erhalten und wie kann sie schließlich wieder aufgelöst werden ?
2.5 Welche Zukunftsperspektiven haben die Industriegesellschaften grundsätzlich ?
2.6 Welche grundsätzlichen Probleme müssen gelöst werden, damit qualitativ hochwertige und vor allem innovative Produkte und Dienste in großer Zahl entstehen können ?
3 DAS PROBLEM LÖSEN
3.1 Wie können wir die fehlenden Kompetenzen zum produktiven Umgang mit Informationen und Wissen aufbauen ?
3.2 Wie können wir eine Umgebung schaffen, in der wir diese Kompetenzen auch voll einbringen können ?
3.3 Welche wichtigen Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die vorher kurz beschriebenen Änderungen in der Arbeitswelt, im Bildungssystem und allgemein innerhalb einer Gesellschaft, die im Informationszeitalter erfolgreich sein will, realisiert werden können ?
3.4 Welche gegenwärtigen Verhaltensweisen machen den Wandel von der Industrie- in die Informationsgesellschaft besonders schwer ?
3.5 Wie können wir die Natur als Lehrmeister nutzen, um eine Umgebung zu schaffen, in der Menschen sich wohlfühlen können ?
3.6 Mit welchen Wertvorstellungen und Verhaltensweisen können wir den Wohlstand in unserer Gesellschaft erhalten ?
4 DIE GRENZEN DER VON MIR ERDACHTEN LÖSUNG
4.1 Wie kann der Einzelne motiviert werden, aktiv an der Verbesserung der Gesellschaft mitzuwirken ?
4.2 Für welche wichtigen Fragen liefert meine Lösung keine unmittelbaren Antworten, und in welchen Quellen kann man die diesbezüglichen Antworten finden ?
4.3 Was können wir tun, um den jeweils anderen darin zu fördern, daß er seine Begabungen, Leidenschaften und Werte optimal entfalten kann ?
4.4 Warum lohnt es sich, daß wir an uns selbst glauben ?
5 FAZIT
5.1 Was hindert uns am meisten daran, rasch eine funktionierende Informationsgesellschaft aufzubauen ?
5.2 Ist der bisher beschriebene Weg der einzige Weg, oder gibt es Alternativen dazu ?
5.3 Was muß nun konkret getan werden, warum muß es getan werden, wie kann Ihnen meine Lösung dabei helfen, und wie sieht der Lohn für Ihre Anstrengungen konkret aus ?
6 ABSCHLIEßENDE FRAGE
7 SELBST AKTIV WERDEN
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel der Arbeit ist es, einen "Bauplan" für eine Gesellschaft zu entwerfen, in der sich alle Mitglieder weitestgehend wohlfühlen können. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, warum es sich für den Einzelnen lohnt, Zeit und Arbeit in die kompetente Nutzung moderner Medien zu investieren und aktiv am Informationszeitalter teilzunehmen.
- Wandel von der Industrie- zur Informationsgesellschaft
- Die Rolle der Netzwerkkompetenz und des Internet
- Möglichkeiten der individuellen Potenzialentfaltung
- Konstruktive zwischenmenschliche Zusammenarbeit als Basis
- Neue Bildungs- und Wirtschaftsmodelle für eine zukunftsfähige Gesellschaft
Auszug aus dem Buch
3.2 Wie können wir eine Umgebung schaffen, in der wir diese Kompetenzen auch voll einbringen können ?
Wie bereits erwähnt, ist dazu eine funktionierende Informationsgesellschaft notwendig, die einen gesamtgesellschaftlichen Bewußtseinswandel voraussetzt. Jeder Einzelne ist also gefragt, aktiv an der Realisierung dieser neuen Gesellschaftsform mitzuwirken.
Was muß sich ändern, damit eine Gesellschaft auch im Informationszeitalter erfolgreich sein kann ?
Dem Allgemeinwohl dienende Änderungen in der Arbeitswelt.
Während viele Menschen im Industriezeitalter ihre berufliche Aufgabe nach der Höhe des Lohnes (mehr oder weniger unabhängig von der Art der Tätigkeit), unter den Gesichtspunkten der sozialen Absicherung (möglichst ein Leben lang beim gleichen Unternehmen, Mittelklassewagen, ein Jahresurlaub mit der Familie, am Ende des Lebens ein abbezahltes Eigenheim und eine sichere Rente) oder nach den Vorstellungen der Eltern ausgewählt haben, geht es im Informationszeitalter darum, eine den eigenen Begabungen, Leidenschaften und Werten bestmöglichst entsprechende Aufgabe zu finden und entweder im Rahmen des eigenen Unternehmens oder bei einem Unternehmen angestellt auszuführen.
Zusammenfassung der Kapitel
VORWORT: Erläutert das Scheitern klassischer Industriesysteme und die Notwendigkeit für neue politische und wirtschaftliche Ansätze, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen.
EINFÜHRUNG: Beschreibt das Internet als technisches Nervensystem für den Wandel zur Informationsgesellschaft und die Notwendigkeit, Medienkompetenz zu erlernen.
1 DAS PROBLEM ERKENNEN: Analysiert den verschwenderischen Umgang mit natürlichen und eigenen Ressourcen als Grundproblem moderner Industriegesellschaften.
2 DAS PROBLEM BESCHREIBEN: Erörtert, wie veraltete hierarchische Strukturen und mangelnde Kooperationsfähigkeit den Fortschritt im Informationszeitalter blockieren.
3 DAS PROBLEM LÖSEN: Skizziert Strategien zur Entwicklung der notwendigen Kompetenzen und zur Schaffung einer Umgebung, die Produktivität und Potenzialentfaltung fördert.
4 DIE GRENZEN DER VON MIR ERDACHTEN LÖSUNG: Reflektiert über Herausforderungen bei der Umsetzung und betont die Notwendigkeit individueller Motivation und Eigenverantwortung.
5 FAZIT: Fasst die Kernerkenntnisse zusammen und appelliert an den Wandel von einer vergangenheitsorientierten zu einer entwicklungsfähigen Gesellschaft.
6 ABSCHLIEßENDE FRAGE: Diskutiert, wie Open-Source-Modelle als Mustervorlage für gesellschaftliche Prozesse dienen können.
7 SELBST AKTIV WERDEN: Formuliert konkrete Handlungsanweisungen für den Leser, um aktiv zum Wandel beizutragen.
Schlüsselwörter
Informationsgesellschaft, Netzwerkkompetenz, Lebensaufgabe, Produktivität, Innovation, Wissensmanagement, Eigenverantwortung, Gesellschaftswandel, Internet, Zusammenarbeit, Bildungssystem, Nachhaltigkeit, Potenzialentfaltung, Kommunikation, Marktwirtschaft.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dem Werk grundsätzlich?
Das Buch skizziert einen Bauplan für eine Gesellschaft, die sich aus den Zwängen des Industriezeitalters löst und erfolgreich in das Informationszeitalter übergeht.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Zu den Kernbereichen zählen die effiziente Nutzung von Wissen, die Bedeutung des Internets, neue Bildungsansätze sowie die persönliche Entfaltung des Individuums innerhalb einer Gemeinschaft.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, eine funktionierende Informationsgesellschaft zu schaffen, in der sich alle Mitglieder wohlfühlen und ihre individuellen Potenziale bestmöglich entfalten können.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Der Autor stützt sich auf eine Kombination aus Analyse bestehender Wirtschaftsstrukturen, systemtheoretischen Ansätzen, philosophischen Überlegungen und praktischen Erfahrungen aus der IT- und Bildungsarbeit.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Probleme der Industriegesellschaft, zeigt Lösungswege auf, wie Wissen produktiver genutzt werden kann, und diskutiert die notwendigen strukturellen und persönlichen Änderungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Lebensaufgabe, Informationsgesellschaft, Netzwerkkompetenz, Eigenverantwortung und konstruktive Zusammenarbeit.
Welche Rolle spielt die Natur für den Autor?
Die Natur dient als Vorbild und Lehrmeister für funktionierende Systeme; der Autor fordert einen bewussteren Umgang mit natürlichen Ressourcen und die Orientierung an natürlichen Regeln.
Wie bewertet der Autor aktuelle politische Institutionen?
Er kritisiert diese als ineffizient und veraltet, da sie häufig noch hierarchisch strukturiert seien und nicht zum Wohle der Allgemeinheit, sondern aus Eigeninteresse agierten.
- Arbeit zitieren
- Martin Glogger (Autor:in), 2009, Netzwerkkompetenz - warum?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/143959