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Das "Hofplatzmodell" in der Linearbandkeramik. Analyse, Anwendung und Kritik linearbandkeramischer Siedlungen

Titel: Das "Hofplatzmodell" in der Linearbandkeramik. Analyse, Anwendung und Kritik linearbandkeramischer Siedlungen

Hausarbeit , 2021 , 22 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Archäologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit zielt darauf ab, das Hofplatzmodell, ein bedeutendes Konzept zur Gliederung linearbandkeramischer Siedlungen, umfassend zu analysieren. Dabei werden Ursprünge, Methodik, Anwendungsmöglichkeiten sowie Kritikpunkte und alternative Ansätze beleuchtet, um die Anwendbarkeit und Gültigkeit des Modells zu bewerten.

Der Text beginnt mit einer Einführung in das Thema und die Bedeutung des Hofplatzmodells. Es folgen die Entwicklungsgeschichte und Ursprünge des Hofplatzmodells im Kontext der Linearbandkeramik. Im dritten Teil wird eine detaillierte Erläuterung der Methoden und Analyseverfahren des Modells gegeben. Darauf kommt es zur praktische Anwendung des Modells auf archäologische Fundstätten, verdeutlicht mit Beispielen. Im letzten Teil erfolgt eine Diskussion über mögliche Kritikpunkte, Herausforderungen und alternative Ansätze zur Siedlungsgliederung. Am Ende wird eine zusammenfassende Bewertung der Effektivität und Relevanz des Hofplatzmodells vorgenommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsgeschichte

3. Die Methoden des Hofplatzmodells.

4. Anwendung und Anwendbarkeit

5. Kritik

5.1 Alternative Gliederungsvorschläge

6. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das sogenannte „Hofplatzmodell“, ein Instrument zur zeitlichen und räumlichen Gliederung linearbandkeramischer Siedlungen, indem sie dessen Ursprünge und methodische Grundlagen analysiert sowie Kritiken und Anwendungsbeispiele kritisch beleuchtet, um letztlich die Gültigkeit und Anwendbarkeit des Modells einzuschätzen.

  • Grundlagen und Entstehungsgeschichte des Hofplatzmodells
  • Methodische Vorgehensweise in fünf Modulen
  • Anwendungsbeispiele und Vergleich mit anderen Siedlungsmodellen
  • Kritische Reflexion der theoretischen Prämissen
  • Diskussion von Alternativen wie dem Zeilensiedlungsmodell

Auszug aus dem Buch

3. Die Methoden des Hofplatzmodells

Ausgehend vom Siedlungsplatz Langweiler 8 entstand also das Hofplatzmodell „zum Erkennen relativchronologischer Zusammenhänge“, d. h. zum Erfassen der Anzahl gleichzeitiger Häuser in linearbandkeramischen Siedlungen und um durch zeitliche und räumliche Gliederung das Siedlungsgeschehen nachvollziehen zu können.

Bei dem Modell handelt es sich um eine Kombination von Methoden, dem bestimmte Prämissen vorausgesetzt werden: Wie bereits zuvor erwähnt, geht man davon aus, dass jedes Haus grundsätzlich ein gewisses, unmittelbar anschließendes räumliches Umfeld für landwirtschaftliche und handwerkliche Tätigkeiten benötigt.

Auf dieser Fläche, dem „Hofplatz“, werden in regelhaft auftretenden Lagepositionen Gruben erwartet, die zum Hausgrundriss synchron sind und einen bestimmten Radius nicht überschreiten. Auf jedem Hofplatz steht nur genau ein Haus. Diese Hofplätze gelten als räumlich relativ geschlossene Einheiten und lassen sich klar von einem benachbarten Hofplatz unterscheiden. Zwischen zwei zeitgleich existierenden Hausbauten muss demnach ein festgelegter Mindestabstand liegen. Da jedem Haus ein Hofplatz als Wirtschaftsraum angehört, muss der Radius jener Hofplätze verdoppelt werden, um genug Raum für beide Hofplätze zu lassen und die mindeste Distanz zwischen zeitgleich genutzten Hausbauten zu erhalten. Als Umkehrschluss gilt dementsprechend, dass Hausgrundrisse, die sich in unmittelbarer Nähe zueinander befinden nicht gleichzeitig bestanden haben können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik ein, linearbandkeramische Siedlungen aufgrund ihrer flächigen Ausbreitung chronologisch zu ordnen, und stellt das Hofplatzmodell als Standardmethode zur Siedlungsanalyse vor.

2. Forschungsgeschichte: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung des Modells im Rahmen des SAP-Projekts auf der Aldenhovener Platte und beleuchtet die damals vorherrschenden Fragen zur Sesshaftigkeit und Siedlungskontinuität.

3. Die Methoden des Hofplatzmodells.: Hier werden die fünf Module sowie die theoretischen Prämissen des Modells, wie die Definition des „Hofplatzes“ und die Arbeit mit der Keramikseriation, detailliert dargelegt.

4. Anwendung und Anwendbarkeit: Dieses Kapitel diskutiert die praktische Umsetzung des Modells am Beispiel von Langweiler 8 sowie weiteren Fundplätzen und zeigt auf, inwieweit das Modell übertragbar ist.

5. Kritik: Die Kritik setzt sich differenziert mit den methodischen Schwachstellen, wie der Unsicherheit bei der Grubenzuordnung und den Problemen der Mittelwerterstellung, auseinander.

5.1 Alternative Gliederungsvorschläge: Es wird das „Zeilensiedlungsmodell“ sowie weitere Ansätze wie die „Hausgruppenstruktur“ als alternative Beschreibungsmodelle für Siedlungsstrukturen vorgestellt.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Hofplatzmodell eher als archäologische Hilfskonstruktion zu verstehen ist, die kombiniert mit anderen Methoden und unter Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten angewendet werden sollte.

Schlüsselwörter

Hofplatzmodell, Linearbandkeramik, Siedlungsarchäologie, Langweiler 8, Keramikseriation, relative Chronologie, Hausgrundriss, Siedlungskontinuität, Zeilensiedlungsmodell, Inventaranalyse, Stratigraphie, Siedlungsstruktur, Prähistorische Archäologie, Absolute Datierung, Grabungsbefunde.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Vorstellung und kritische Einschätzung des sogenannten „Hofplatzmodells“, eines wissenschaftlichen Konzepts zur zeitlichen und räumlichen Gliederung von Siedlungsresten der Linearbandkeramik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die methodischen Grundlagen der Siedlungsarchäologie, die Datierung von Hausgrundrissen, die Analyse von Siedlungsabfolgen und die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Standardmodellen in der Archäologie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, das Hofplatzmodell transparent darzustellen und kritisch zu hinterfragen, ob es sich um ein allgemeingültiges analytisches Werkzeug oder lediglich um einen, teilweise problematischen, Gliederungsvorschlag handelt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der kritischen Reflexion archäologischer Fallbeispiele sowie methodischer Instrumente wie der Keramikseriation und der statistischen Analyse von Grubeninventaren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Module des Modells, dessen Anwendung an konkreten Siedlungsplätzen wie Langweiler 8 sowie eine detaillierte Kritik und die Erörterung alternativer Siedlungsmodelle.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind das Hofplatzmodell, die Linearbandkeramik, Siedlungskontinuität, Keramikseriation und die methodische Kritik an archäologischen Strukturkonstrukten.

Warum wird die Bezeichnung „Modell“ beim Hofplatzmodell kritisiert?

Die Kritik richtet sich dagegen, dass das Modell auf teilweise unbeweisbaren Prämissen basiert und in seiner Anwendung starr auf Befunde übertragen wird, was zu einem Informationsverlust führen kann, statt die individuelle Siedlungsdynamik abzubilden.

Welche Alternativen werden in der Arbeit genannt?

Als Alternativen werden das „Zeilensiedlungsmodell“ sowie die Konzepte der „Hausgruppenstruktur“ und die „Bauarealkonstanz für variable Hausgruppen“ angeführt.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das "Hofplatzmodell" in der Linearbandkeramik. Analyse, Anwendung und Kritik linearbandkeramischer Siedlungen
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg  (Archäologische Wissenschaften)
Veranstaltung
Datieren in der Prähistorischen Archäologie
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
22
Katalognummer
V1438741
ISBN (eBook)
9783346997180
ISBN (Buch)
9783346997197
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Urgeschichte Frühgeschichte Siedlungsgeschichte urzeitliche Siedlungen Hofplatzmodell, Hofplatz, Hofplätze Datieren, Datierung Datierungsmethoden LBK Linearbandkeramik linearbandkeramische Siedlungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Das "Hofplatzmodell" in der Linearbandkeramik. Analyse, Anwendung und Kritik linearbandkeramischer Siedlungen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1438741
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Leseprobe aus  22  Seiten
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