Die Hausarbeit behandelt die praktische Anwendung theoretischer Konzepte im Bereich Wasserqualität und Hydrogeologie. Es werden die in praktischen Versuchen am Darmbach in Darmstadt durchgeführten Messungen und Beprobungen ausgewertet.
Ein zentraler Fokus liegt auf der Bedeutung der Wasserressourcen und den hohen Umweltschutzstandards in Deutschland. Durch Praxisversuche sollen die Studierenden grundlegende Kenntnisse zur Charakterisierung von Fließgewässern und zur Entnahme von Wasserproben erlangen. Die angewandte Methode umfasst dabei Durchfluss- und Pumpversuchsmessungen sowie die Messung von Feldparametern wie Wassertemperatur, Sauerstoffgehalt, elektrische Leitfähigkeit und pH-Wert.
Der erste Abschnitt behandelt die Abflussmessung eines Fließgewässers und umfasst drei Unterkapitel: Die Abflussmessung mittels Treibkörper, die Abflussmessung mittels Messflügel und die Abflussmessung mittels Salzverdünnungsmethode. Jedes Unterkapitel beginnt mit dem Ziel der jeweiligen Messmethode, beschreibt dann die angewandte Methodik, die durchgeführten Tätigkeiten, Berechnungen sowie die Ergebnisse und eine Fehlerbetrachtung. Abschließend erfolgt eine Zusammenfassung der Ergebnisse und eine abschließende Diskussion. Der zweite Abschnitt widmet sich dem Pumpversuch und behandelt dessen Ziel, die angewandte Methodik, Berechnungen, Ergebnisse und eine Diskussion über diese Ergebnisse. Im dritten Abschnitt wird die Oberflächen- und Grundwasserbeprobung behandelt. Hier werden Ziel, Methodik, Messfehler, Ergebnisse und eine Diskussion darüber präsentiert. Insgesamt bietet die Hausarbeit einen detaillierten Einblick in verschiedene Methoden zur Messung und Untersuchung von Wasserflüssen und -proben, wobei jeweils die Zielsetzung, angewandte Methodik, durchgeführte Tätigkeiten, Berechnungen, Ergebnisse und Diskussionen über diese Ergebnisse dargelegt werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Abflussmessung eines Fließgewässers
2.1. Abflussmessung mittels Treibkörper
2.1.1. Ziel
2.1.2. Methodik
2.1.3. Durchgeführte Tätigkeiten
2.1.4. Berechnungen
2.1.5. Ergebnisse und Fehlerbetrachtung
2.2. Abflussmessung mittels Messflügel
2.2.1. Ziel
2.2.2. Methodik
2.2.3. Durchgeführte Tätigkeiten
2.2.4. Berechnungen
2.2.5. Ergebnisse und Fehlerbetrachtung
2.3. Abflussmessung mittels Salzverdünnungsmethode
2.3.1. Ziel
2.3.2. Methodik
2.3.3. Durchgeführte Tätigkeiten
2.3.4. Berechnungen
2.3.5. Ergebnisse und Fehlerdiskussion
2.4. Zusammenfassung der Ergebnisse und abschließende Diskussion
3. Pumpversuch
3.1. Ziel
3.2. Methodik
3.3. Berechnung
3.4. Ergebnisse
3.5. Diskussion
4. Oberflächen- und Grundwasserbeprobung
4.1. Ziel
4.2. Methodik
4.3. Messfehler
4.4. Ergebnisse
4.5. Diskussion
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die praktische Anwendung und Vertiefung theoretischer hydrologischer Grundlagen durch Feldmessungen am Darmbach in Darmstadt, um ein Verständnis für die Charakterisierung von Fließgewässern sowie geohydraulische Aquifereigenschaften zu gewinnen.
- Methodenvergleich zur Durchflussbestimmung in Fließgewässern
- Durchführung und Auswertung eines Pumpversuchs
- Bestimmung von Feldparametern in Oberflächen- und Grundwasser
- Analyse hydrologischer Messunsicherheiten
Auszug aus dem Buch
2.1.2. Methodik
Zunächst wird eine für die Messung geeignete Stelle im Fließgewässer festgelegt, diese entspricht in den meisten Fällen einer möglichst langen und geraden Fließstrecke, sodass der Fluss im Gewässer als annährend laminar angenommen werden kann. Ebenso sollte das Ufer und der Grund des Gewässers frei von pflanzlichem Bewuchs und großen Steinen oder Blöcken sein, da Pflanzen und große Steine für einen zusätzlichen Wasserwiderstand und turbulentes Fließen sorgen und dies die Ergebnisse verfälschen würde.
Die Länge der Fließstrecke wird ausgemessen und ein Treibkörper (bspw. ein Stock oder Blatt) ins Wasser geworfen. Dabei wird die Zeit gestoppt, die der Treibkörper für das Zurücklegen der abgemessenen Strecke benötigt. Diese Messung wird mehrmals (im Praktikum dreimal) wiederholt und daraus die mittlere Fließzeit t berechnet. Sollte der Treibkörper während der Messung an Hindernissen aufgehalten werden, wird dieser Wert nicht berücksichtigt. Anschließend wird die mittlere Fließgeschwindigkeit vmittel bestimmt (vgl. Formel 2) und danach der Durchfluss Q berechnet (MARANDI et al., 2017).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Erläutert die Bedeutung der Ressource Wasser und steckt den Rahmen des Feldpraktikums zur praktischen Anwendung hydrologischer Theorie ab.
2. Abflussmessung eines Fließgewässers: Stellt drei Methoden (Treibkörper, Messflügel, Salzverdünnung) zur Bestimmung des Durchflusses vor und vergleicht diese kritisch.
3. Pumpversuch: Beschreibt die Bestimmung geohydraulischer Aquifereigenschaften an einem Brunnen bei Darmstadt mediante der Geradlinienmethode.
4. Oberflächen- und Grundwasserbeprobung: Behandelt die in-situ Bestimmung von Feldparametern wie Temperatur, pH-Wert, Leitfähigkeit und Alkalinität zur Charakterisierung der Wasserproben.
Schlüsselwörter
Hydrologie, Darmbach, Durchflussmessung, Treibkörpermethode, Messflügel, Salzverdünnungsmethode, Tracer, Pumpversuch, Aquifer, Transmissivität, Feldparameter, Grundwasserbeprobung, Wasserqualität, Hydromechanik, Hydrogeologie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert hydrologische Feldpraktikumsversuche am Darmbach, um theoretisches Wissen aus der Vorlesung praktisch anzuwenden.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit befasst sich mit der Abflussmessung von Fließgewässern, der Durchführung von Pumpversuchen zur Aquifer-Charakterisierung sowie der Beprobung von Wasserqualitäts-Parametern.
Was ist das Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist das Erlangen eines grundlegenden Verständnisses für die hydrologische Charakterisierung eines Fließgewässers sowie die Bestimmung geohydraulischer Eigenschaften eines Aquifers.
Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?
Es werden klassische Methoden wie die Treibkörper- und Messflügelmessung, die Salzverdünnungsmethode zur Tracer-Analyse sowie die Geradlinienmethode nach Cooper & Jacob für den Pumpversuch angewendet.
Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in drei Methoden zur Durchflussmessung, das Setup und die Berechnung eines Pumpversuchs sowie die Feldparametermessung mittels Sonden und Titration.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Hydrologie, Durchflussmessung, Pumpversuch, Aquifer, Tracer, Transmissivität und Feldparameter.
Warum wird die Treibkörpermethode im Vergleich kritisch bewertet?
Die Treibkörpermethode ist anfällig für Fehler durch Oberflächenwind und Strömungseffekte an der Oberfläche, während der Messflügel detailliertere Tiefenprofile berücksichtigt.
Welche Herausforderungen treten bei der Durchführung des Pumpversuchs auf?
Die größte Einschränkung ist die kurze Dauer von nur 1,5 Stunden aufgrund der hohen Anzahl an Studenten, obgleich für einen stationären Zustand eine längere Laufzeit empfehlenswert wäre.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2017, Wasserqualität und Hydrogeologie am Darmbach in Darmstadt, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1438313