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Sperrfristen bei Übertragungsvorgängen im Einkommensteuerrecht

Title: Sperrfristen bei Übertragungsvorgängen im Einkommensteuerrecht

Term Paper , 2018 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stefan Fichtmeier (Author)

Law - Tax / Fiscal Law

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Summary Excerpt Details

Zielsetzung der Seminararbeit ist die Darstellung eines Querschnitts der wesentlichen Kernpunkte von unentgeltlichen Übertragungsvorgängen bei Personengesellschaften. Der Fokus wird dabei auf die einkommensteuerrechtlichen Regelungen der §§ 6 Abs. 3, 6 Abs. 5 S. 3 u. 4 EStG gelegt. Anschließend sollen auf dieser Grundlage die entsprechenden Sperrfristen auf ihre Inhalte, Hintergründe und Besonderheiten untersucht werden.

Zur Heranführung der Thematik werden eingangs einige grundlegende Begrifflichkeiten definiert. Nachfolgend werden anhand von Anwendungsfällen die §§ 6 Abs. 3, 6 Abs. 5 S. 3 EStG vereinfacht dargestellt. Dabei wird vereinzelt auf die Besonderheiten und die aktuelle Rechtsprechung zu bestimmten Normen Bezug genommen. Anschließend werden punktuelle Überscheidungen vorgenannter Paragraphen mit § 24 UmwStG aufgezeigt. Inhaltlich wird das Thema mit einer Aufarbeitung der zutreffenden Sperrfristen abgeschlossen.

Aufgrund des Umfangs der Seminararbeit bezieht sich diese nur auf Übertragungsvorgänge des Einkommensteuerrechts. Außer Acht gelassen werden beispielsweise das ErbStG oder das GrEStG. Es wird lediglich ein kurzer Exkurs auf das Umwandlungssteuergesetz vorgenommen. Außerdem wird das Hauptaugenmerk im Rahmen des EStG nur auf unentgeltliche Übertragungsvorgänge bei Personengesellschaften gelegt.

Excerpt


1. Einleitung

1.1 Kontroverse der §§ 6 Abs. 3 und 6 Abs. 5 EStG

1.2 Zielsetzung der Seminararbeit

1.3 Vorgehensweise der Seminararbeit

2. Begrifflichkeiten

2.1 Betriebliche Einheiten

2.1.1 Betrieb

2.1.2 Teilbetrieb

2.1.3 Mitunternehmeranteile und Teile eines Mitunternehmeranteils

2.1.4 Übertragung aller wesentlichen Betriebsgrundlagen

2.2 Unentgeltliche Übertragung

3. Anwendungsbeispiele der § 6 Abs. 3 und 6 Abs. 5 S. 3 EStG

3.1 Darstellung des § 6 Abs. 3 EStG

3.2 Darstellung des § 6 Abs. 5 S. 3 EStG

4. Konkurrenzverhältnis des § 24 UmwStG

4.1 Grundsystematik

4.2 § 24 UmwStG als lex specialis

5. Sperrfristen bei unentgeltlichen Übertragungsvorgängen

5.1 Zusammenfassung

5.2 Gesamtplanrechtsprechung für zurückbehaltenes SBV

5.3 Hintergründe

6. Schluss

6.1 Fazit

6.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die einkommensteuerrechtlichen Regelungen zu unentgeltlichen Übertragungsvorgängen bei Personengesellschaften, insbesondere unter Berücksichtigung der Paragraphen 6 Abs. 3 und 6 Abs. 5 des Einkommensteuergesetzes (EStG). Ziel ist es, die systematischen Zusammenhänge, die Anwendung der entsprechenden Sperrfristen sowie die Abgrenzung zum Umwandlungssteuergesetz kritisch zu beleuchten.

  • Regelungen zu unentgeltlichen Übertragungen von Betrieben und Mitunternehmeranteilen.
  • Die Funktion und Berechnung von Sperrfristen bei Übertragungsvorgängen.
  • Analyse der Trennungstheorien (streng vs. modifiziert) bei disquotalen Übertragungen.
  • Konkurrenzbetrachtung zwischen den EStG-Vorschriften und dem Umwandlungssteuergesetz.

Auszug aus dem Buch

1.1 Kontroverse der §§ 6 Abs. 3 und 6 Abs. 5 EStG

Die vorgenannten Paragraphen stellen eine große praktische Bedeutung dar, da die Regelungen wesentliche Auswirkungen auf den Erhalt von Personengesellschaften, insbesondere von Familienunternehmen - durch die vorweggenommene Erbfolge - haben können. Dementsprechend sind diese immer wieder Grundlage kontroverser Diskussionen und verschiedener Rechtsauffassungen.

Der § 6 Abs. 3 EStG beschäftigt sich im Wesentlichen um die unentgeltliche Übertragung eines Betriebs, Teilbetriebs oder eines Mitunternehmeranteils.

Wiederum regelt § 6 Abs. 5 EStG die steuerliche Buchwertfortführung bei der Überführung und Übertragung einzelner Wirtschaftsgüter.

Die Finanzverwaltung hat Ende 2011 zu zahlreichen Zweifelsfragen des § 6 Abs. 5 EStG Stellung genommen. Die aktuelle Rechtsprechung zeigt jedoch, dass die Verwaltungsauffassung in einigen Punkten nicht haltbar ist.

Der Gesellschafter einer Personengesellschaft kann seinen Mitunternehmeranteil steuerneutral zu Buchwerten übertragen, obwohl er ein ihm allein gehörendes und von der Gesellschaft genutztes Grundstück am gleichen Tag ebenfalls zu Buchwerten auf eine zweite Personengesellschaft überträgt. Der Bundesfinanzhof hat sich damit mit seinem Urteil vom 02.08.2012 konträr zu der Rechtsauffassung der Finanzverwaltung geäußert.

Im Ergebnis ist festzuhalten, dass beide Normen nebeneinander anwendbar sind und es somit keine Rechtsgrundlage für die vorrangige Anwendung des § 6 Abs. 5 EStG gibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Sperrfristen bei Übertragungsvorgängen ein und stellt die Zielsetzung der Arbeit dar.

2. Begrifflichkeiten: Hier werden zentrale steuerliche Begriffe wie Betrieb, Teilbetrieb, Mitunternehmeranteil und der Übertragungsvorgang definiert und abgegrenzt.

3. Anwendungsbeispiele der § 6 Abs. 3 und 6 Abs. 5 S. 3 EStG: Anhand verschiedener Szenarien werden die Praxisanwendungen der Paragraphen zur Buchwertfortführung veranschaulicht.

4. Konkurrenzverhältnis des § 24 UmwStG: Dieses Kapitel prüft mögliche Überschneidungen und die Vorrangigkeit zwischen den Regelungen des EStG und des Umwandlungssteuergesetzes.

5. Sperrfristen bei unentgeltlichen Übertragungsvorgängen: Hier erfolgt eine Zusammenfassung der Sperrfristen, deren Berechnung sowie eine Diskussion zu deren inhaltlichem Hintergrund.

6. Schluss: Der Schlussteil fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf die zukünftige rechtliche Entwicklung.

Schlüsselwörter

Einkommensteuergesetz, Personengesellschaften, unentgeltliche Übertragung, Mitunternehmeranteil, Sonderbetriebsvermögen, Buchwertfortführung, Sperrfrist, Umwandlungssteuergesetz, vorweggenommene Erbfolge, Trennungstheorie, steuerliche Gestaltung, Betriebsbegriff.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den steuerrechtlichen Rahmenbedingungen bei unentgeltlichen Übertragungsvorgängen von Betrieben oder Anteilen an Personengesellschaften unter Berücksichtigung der Paragraphen 6 Abs. 3 und 6 Abs. 5 EStG.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die unentgeltliche Übertragung von Betriebsvermögen, die Anwendung von Buchwertfortführung, der Umgang mit Sperrfristen und das Verhältnis zum Umwandlungssteuergesetz.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist die systematische Darstellung und kritische Untersuchung, wie unentgeltliche Übertragungen steuerneutral gestaltet werden können und unter welchen Bedingungen die gesetzlichen Sperrfristen greifen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Seminararbeit nutzt eine juristische Literaturanalyse sowie die Untersuchung aktueller BFH-Rechtsprechung und Anwendungsschreiben der Finanzverwaltung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Begriffsbildungen, zeigt anhand von Szenarien (z.B. bei Disquotale Übertragung) die Anwendung der Paragraphen auf und erörtert Konkurrenzen zwischen verschiedenen Steuergesetzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind insbesondere Buchwertfortführung, Sperrfristen, Mitunternehmerschaft und disquotale Übertragung.

Was versteht man in der Arbeit unter einer disquotalen Übertragung?

Hierbei handelt es sich um Übertragungsvorgänge, bei denen das Verhältnis der übertragenen Anteile am Betriebsvermögen nicht mit der Übertragung der Mitunternehmeranteile übereinstimmt, was zu komplexen steuerlichen Fragestellungen führt.

Warum gibt es Sperrfristen bei diesen Vorgängen?

Nach Ansicht der Literatur dienen diese Fristen primär der Missbrauchsprävention, um eine steuerlich begünstigte Gestaltung ohne tatsächliche wirtschaftliche Substanzübertragung oder eine spätere unzulässige Gewinnrealisierung zu verhindern.

Wie ist das Verhältnis zwischen § 6 EStG und § 24 UmwStG?

Die Arbeit stellt fest, dass keine direkte Konkurrenz besteht, da die Regelungsbereiche unterschiedliche Zwecke verfolgen und verschiedene Anwendungsfelder für entgeltliche bzw. unentgeltliche Übertragungen abdecken.

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Details

Title
Sperrfristen bei Übertragungsvorgängen im Einkommensteuerrecht
College
University of Applied Sciences Berlin
Course
Steuerrecht
Grade
1,3
Author
Stefan Fichtmeier (Author)
Publication Year
2018
Pages
21
Catalog Number
V1437737
ISBN (eBook)
9783346993076
ISBN (Book)
9783346993083
Language
German
Tags
Übertragungsvorgänge Einkommensteuer Steuer Besteuerung Sperrfristen EStG Umwandlungssteuergesetz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Fichtmeier (Author), 2018, Sperrfristen bei Übertragungsvorgängen im Einkommensteuerrecht, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1437737
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