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Das interkulturelle Training als Veranstaltung der Erwachsenenbildung

Eine Überprüfung der Relevanz der didaktischen Prinzipien Horst Sieberts für interkulturelle Trainings

Titel: Das interkulturelle Training als Veranstaltung der Erwachsenenbildung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2009 , 27 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Friederike Knoblauch (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Zuge der Globalisierung und der damit einhergehenden globalen Vernetzung kommt es seit einigen Jahren verstärkt zu nationenübergreifenden Kontakten politischer und wirtschaftlicher Art. Dies betrifft nun auch Berufsbilder, die davon vor wenigen Jahrzehnten noch unberührt blieben. „Interkulturelle Kompetenz“, die Fähigkeit, erfolgreich mit Personen aus anderen Kulturkreisen zu kommunizieren und interagieren, ist daher zu einer gefragten Schlüsselqualifikation in vielen Berufszweigen geworden. Infolgedessen hat sich mittlerweile ein großes Angebot an sogenannten „interkulturellen Trainings“ herausgebildet, die vor allem Fach- und Führungskräften die erforderlichen Fähigkeiten vermitteln sollen.
In dieser Arbeit werden interkulturelle Trainings zum Gegenstandsbereich der Erwachsenenbildung gezählt. Horst Siebert hat 15 didaktische Prinzipien für die Erwachsenenbildung formuliert. Ziel der Arbeit ist es, zu erörtern, inwieweit diese Prinzipien auch für interkulturelle Trainings relevant sind. Da es zu dieser Thematik noch kaum Literatur gibt, versteht sich diese Arbeit als explorative Analyse.
Im Folgenden werden zunächst drei zentrale Begriffe im Zusammenhang mit interkulturellen Trainings geklärt, Kultur, Interkulturalität und interkulturelle Kompetenz, und verschiedene Formen interkultureller Trainings dargelegt. Danach werden grundlegende Begriffe zur Erwachsenenbildung geklärt und vorherrschende didaktische Konzepte skizziert. Daraufhin werden die didaktischen Prinzipien nach Horst Siebert erläutert. Im Anschluss an diese Vorarbeiten wird das interkulturelle Training in den Kontext der Erwachsenenbildung eingeordnet und erörtert, inwiefern die didaktischen Prinzipien nach Siebert für interkulturelle Trainings relevant sind. Schließlich werden die Ergebnisse zusammengefasst und ein Ausblick auf weiterführende Untersuchungen gegeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Interkulturelle Kompetenz und interkulturelles Training

2.1 Begriffe: Kultur, Interkulturalität, interkulturelle Kompetenz

2.2 Interkulturelles Training

3. Erwachsenenbildung und ihre Didaktik

3.1 Erwachsenenbildung: Begriffe, Einordnung und Organisation

3.2 Didaktische Konzepte und aktuelle Entwicklungen

3.3 Didaktische Prinzipien der Erwachsenenbildung nach Siebert

4. Interkulturelles Training aus erwachsenenpädagogischer Perspektive

4.1 Einordnung interkultureller Trainings in den Kontext der Erwachsenenbildung

4.2 Analyse der Relevanz der didaktischen Prinzipien Sieberts für interkulturelle Trainings

4.2.1 Zielgruppenorientierung

4.2.2 Teilnehmerorientierung

4.2.3 Selbstgesteuertes Lernen

4.2.4 Deutungsmusteransatz

4.2.5 Sprache

4.2.6 Perspektivverschränkung

4.2.7 Lernzielorientierung

4.2.8 Inhaltlichkeit

4.2.9 Metakognition

4.2.10 Integration allgemeiner, politischer und beruflicher Bildung

4.2.11 Emotionalität

4.2.12 Handlungsrelevanz

4.2.13 Ästhetisierung

4.2.14 Zeitlichkeit

4.2.15 Humor

5. Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwieweit die 15 didaktischen Prinzipien der Erwachsenenbildung nach Horst Siebert auf interkulturelle Trainings anwendbar sind, um deren Qualität und Professionalität durch eine fundierte erwachsenenpädagogische Einordnung zu erhöhen.

  • Theoretische Grundlagen zu Kultur, Interkulturalität und interkultureller Kompetenz
  • Strukturen und didaktische Konzepte der Erwachsenenbildung
  • Klassifizierung und Methoden interkultureller Trainings
  • Systematische Überprüfung der Relevanz didaktischer Prinzipien für die Trainingspraxis

Auszug aus dem Buch

2.2 Interkulturelles Training

Die ersten interkulturellen Trainings entstanden in den USA. Sie wurden in den 1960er/70er Jahren einerseits angesichts der Probleme multikultureller Gesellschaften, andererseits als Reaktion auf die hohe Misserfolgsrate US-amerikanischer Unternehmen bei Auslandsprojekten entwickelt. Laut Lüsebrink stellen interkulturelle Trainings Formen der Vorbereitung auf interkulturelle Situationen und Erfahrungen dar, wie sie sich beispielsweise bei der Auslandsentsendung von Führungskräften, im Personalwesen multinationaler Unternehmen, bei Verhandlungs- und Verkaufsgesprächen mit ausländischen Geschäftspartnern, bei Schüler- und Studierendenaustauschprogrammen oder im Rahmen institutioneller, universitärer oder wirtschaftlicher Kooperationen ergeben.

Eine Studie von Nicole Warthun an der Ruhr-Universität Bochum aus dem Jahr 1997 unterstützt die Notwendigkeit einer Vorbereitung auf interkulturelle Situationen im wirtschaftlichen Bereich. Die Kommunikationswissenschaftlerin hat deutsche Führungskräfte der Thyssen AG zu ihren Erfahrungen mit ausländischen Geschäftspartnern befragt und dabei herausgefunden, dass die häufigsten Probleme auf kulturell bedingte Unterschiede im Kommunikationsverhalten und beruflichen Selbstverständnis, anderes Zeit- und Terminempfinden der Geschäftspartner sowie Stereotypen und Vorurteile auf beiden Seiten zurückzuführen sind. 60% der Befragten wünschten sich laut dieser Studie Seminarinhalte, die ihnen helfen, kulturbedingte Besonderheiten ausländischer Geschäftspartner zu erlernen und deren Verhalten und Gesprächstaktiken besser einzuschätzen, um angemessen agieren und reagieren zu können. Andere Studien zeigen zudem die Notwendigkeit, bei interkulturellen Trainingsmaßnahmen neben dem beruflichen Kontext auch die Interaktion und Integration im privaten Kontext zu berücksichtigen. Deshalb sieht Lüsebrink das Ziel interkultureller Trainings in der Vermittlung interkultureller Handlungskompetenz, die eine möglichst effiziente Vorbereitung auf interkulturelle Interaktionssituationen sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext gewährleisten soll.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung motiviert die Arbeit durch die steigende Relevanz interkultureller Kompetenz in einer globalisierten Welt und formuliert das Ziel einer explorativen Analyse der Anwendbarkeit von Sieberts didaktischen Prinzipien.

2. Interkulturelle Kompetenz und interkulturelles Training: Dieses Kapitel klärt grundlegende Begriffe der Kulturwissenschaft und definiert verschiedene Typen und Ziele interkultureller Trainings.

3. Erwachsenenbildung und ihre Didaktik: Hier werden die Begriffe, Strukturen und die wichtigsten didaktischen Konzepte der Erwachsenenbildung sowie die 15 spezifischen Prinzipien nach Horst Siebert theoretisch fundiert.

4. Interkulturelles Training aus erwachsenenpädagogischer Perspektive: Der Hauptteil analysiert die Einordnung der Trainings in das Bildungssystem und prüft detailliert jedes der 15 Prinzipien Sieberts auf seine Relevanz für den interkulturellen Kontext.

5. Schlussfolgerungen: Das Fazit fasst zusammen, dass 12 der 15 Prinzipien relevant sind, und betont den Bedarf an weiterer Professionalisierung sowie theoretischer Fundierung interkultureller Trainings.

Schlüsselwörter

Erwachsenenbildung, Interkulturelles Training, Didaktische Prinzipien, Horst Siebert, Interkulturelle Kompetenz, Didaktik, Kultur, Handlungsrelevanz, Teilnehmerorientierung, Zielgruppenorientierung, interkulturelle Kommunikation, berufliche Weiterbildung, Trainingstypen, Vermittlungskompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die wissenschaftliche Einordnung von interkulturellen Trainings in den Bereich der Erwachsenenbildung und prüft, inwiefern didaktische Prinzipien für deren Gestaltung und Durchführung genutzt werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Definition interkultureller Kompetenz, die Analyse verschiedener Trainingsformate (z.B. off-the-job vs. on-the-job) und die Anwendung didaktischer Konzepte wie Teilnehmer- oder Zielgruppenorientierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, herauszufinden, ob und welche der 15 didaktischen Prinzipien nach Horst Siebert für interkulturelle Trainings relevant sind, um damit zu einer Professionalisierung des Feldes beizutragen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine explorative Analyse, die auf einer Literaturrecherche basiert, um theoretische Konzepte der Erwachsenenpädagogik auf das spezifische Praxisfeld der interkulturellen Trainings zu übertragen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Didaktik der Erwachsenenbildung sowie eine detaillierte Einzelanalyse der 15 didaktischen Prinzipien Sieberts im Kontext interkultureller Maßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Erwachsenenbildung, interkulturelle Kompetenz, didaktische Prinzipien nach Horst Siebert, Handlungsrelevanz und berufliche Weiterbildung.

Warum ist das Prinzip der Integration allgemeiner, politischer und beruflicher Bildung nicht relevant?

Da interkulturelle Trainings laut Autorin sehr stark handlungsorientiert sind und spezifische Qualifikationen für konkrete Interaktionssituationen vermitteln, wird ein breiterer, allgemeiner Bildungsauftrag hier als nicht zutreffend bewertet.

Warum spielt die Rolle des Trainers eine besondere Rolle?

Die Arbeit stellt fest, dass bei komplexen bi- oder multikulturellen Trainings der Trainer selbst ein hohes Maß an interkultureller Kompetenz und Feingefühl benötigt, um Dynamiken innerhalb der Gruppe professionell zu steuern.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das interkulturelle Training als Veranstaltung der Erwachsenenbildung
Untertitel
Eine Überprüfung der Relevanz der didaktischen Prinzipien Horst Sieberts für interkulturelle Trainings
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Veranstaltung
Didaktik der Erwachsenenbildung
Note
2,0
Autor
Friederike Knoblauch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
27
Katalognummer
V143681
ISBN (eBook)
9783640544745
ISBN (Buch)
9783640545261
Sprache
Deutsch
Schlagworte
interkulturelles Training Erwachsenenbildung Didaktik didaktische Prinzipien Horst Siebert
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Friederike Knoblauch (Autor:in), 2009, Das interkulturelle Training als Veranstaltung der Erwachsenenbildung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/143681
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