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Tassos "Aminta" als Medium höfischer Selbstdarstellung

Title: Tassos "Aminta" als Medium höfischer Selbstdarstellung

Term Paper (Advanced seminar) , 2001 , 42 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christina Kleine (Author)

German Studies - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit möchte ich einigen Fragen nachgehen, die den höfischen Selbstdarstellungsaspekt in dem Schäferspiel Aminta näher beleuchten. Die angesprochenen Fragen sind nicht als chronologische Anordnung zu verstehen, sondern greifen zum Teil dynamisch ineinander über, d.h. daß einige Überlegungen ihre Fortsetzung in den anschließenden Kapiteln finden. Hier nun die folgenden Fragen:

• Welche Rolle spielt der Fürst (hier Alfonso II.) im Kontext der höfischen Welt und in welcher Weise bestimmen innere und äußere sozialpolitische Faktoren sein Handeln? In wieweit fühlt sich die Hofgesellschaft davon betroffen?
• An welches Publikum wendet sich Tasso?
• Welche Funktion erfüllt der Dichter/die höfische Dichtung für das Herrscherhaus?
• Warum hat der Hof gerade für die Schäferdichtung eine Vorliebe?
• In welcher Form stellt Tasso enkomiastische und antihöfische Elemente dar und welche Seite bevorzugt Tasso in seinem Drama?

Gerade die Fragen nach dem Dichter und der Dichtung sowie die letzte Frage nach der Beurteilung des Hofes sind sehr eng mit der Biographie Tassos verbunden. Da ich während meiner Lektürestudien immer wieder auf derartige Hinweise gestoßen bin, habe ich sie in dieser Arbeit mit einfließen lassen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Zeitgenössische Konflikte des Hofes von Ferrara

1) Naturkatastrophen

2) Probleme im Innern der Stadt und des Herzogtums

3) Konflikte mit dem Kirchenstaat

4) Dynastische Probleme

II. Das Schäferdrama

1) Tassos literarische Vorbilder

2) Allgemeines zum Schäferspiel

III. Höfische Selbstdarstellungsaspekte in Tassos Aminta

1) Der Ort des Geschehens

2) Anspielungen auf die dynastischen Probleme des Herzogtums von

IV. Konkrete Anspielungen auf Personen des Hofes von Ferrara und die Rolle des Dichters und der Dichtkunst

1) Die Gestalt des weisen Elpinus und der schönen Licoris

2) Die Mopsus-Episode als Beispiel für Hofkritik und Herrscherlob

a) Mopsus als Verfechter des Antihöfischen

b) Thyrsis als Verteidiger des Hoflebens

Zusammenfassung

Anhang

Anmerkungen:

Exkurs1:

1) Historischer Hintergrund

2) Einfluß der Reformation und Gegenreformation auf den Hof Alfonso II.

Exkurs2:

Ursprüngliche Welt versus artifizielle Welt

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den höfischen Selbstdarstellungsaspekt in Torquato Tassos Schäferspiel "Aminta", wobei der Fokus darauf liegt, wie Tasso reale politische Konflikte des Hofes von Ferrara sowie das Verhältnis zwischen Dichter und Herrscherhaus in die fiktive Hirtenwelt transponiert.

  • Höfische Selbstdarstellung und Machtinszenierung unter Alfonso II.
  • Die Funktion von Schäferdichtung als Medium politischer und gesellschaftlicher Kritik
  • Biographische Einflüsse Tassos und seine Rolle als Hofdichter
  • Die ambivalente Gegenüberstellung von arkadischer Idylle und städtischer/höfischer Realität

Auszug aus dem Buch

Die Mopsus-Episode als Beispiel für Hofkritik und Herrscherlob

In der Mopsus-Episode der zweiten Szene des ersten Aktes erfahren wir von Thyrsis, wie positiv er am Hofe empfangen wurde, trotz aller Vorwarnungen seitens der Mopsusgestalt. Wer verbirgt sich hinter den beiden Figuren und wer darf in seiner Verkleidung die Hofkritik und wer das Lob einbringen?

Aus Mansos Tasso-Biographie wissen wir, daß Tasso sich eifrig bemühte, mit der aristotelischen Poetik vertraut zu werden. Deshalb wechselte er 1561 nach Padua, um „...in der Hochburg des Aristotelismus...mit Sperone Speroni, Francesco Piccolomini und Carlo Sogonio [in Verbindung] zu treten und dadurch den Zugang zur wichtigsten poetologischen Debatte seiner Generation zu finden“ (Guiseppe Petroni, S.18). Sperone Speroni degli Alvarotti (1500-1588) versteckt sich hinter der Figur des Mopsus. Er gehörte zu dem römischen Literaten-Kreis, dem Tasso sein Gerusalemme liberata der Kritik unterwarf und von ihn am strengsten beurteilte wurde, da er (im Gegensatz zu Tasso) einen sehr orthodoxen Aristotelismus vertrat.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung der Forschungsfragen zu höfischen Selbstdarstellungsaspekten und Strukturierung der Arbeit.

I. Zeitgenössische Konflikte des Hofes von Ferrara: Analyse der sozialpolitischen Belastungen, wie Naturkatastrophen, dynastische Krisen und Konflikte mit dem Kirchenstaat.

II. Das Schäferdrama: Überblick über Tassos literarische Vorläufer und die allgemeine Gattung des Schäferspiels.

III. Höfische Selbstdarstellungsaspekte in Tassos Aminta: Untersuchung des Schauplatzes und der Anspielungen auf dynastische Probleme.

IV. Konkrete Anspielungen auf Personen des Hofes von Ferrara und die Rolle des Dichters und der Dichtkunst: Detaillierte Analyse der Mopsus-Episode sowie der Selbstdarstellung des Hofes durch literarische Maskeraden.

Zusammenfassung: Abschließende Reflexion über die Ambivalenz zwischen Hofkritik und Herrscherlob im Werk.

Anhang: Dokumentation der Anmerkungen und ergänzende Exkurse zum historischen Hintergrund sowie zur Dichotomie von ursprünglicher und artifizieller Welt.

Schlüsselwörter

Torquato Tasso, Aminta, Ferrara, Hofdichtung, Schäferdrama, Alfonso II., Este, Höfische Selbstdarstellung, Hofkritik, Herrscherlob, Arkadien, Renaissance, Poetik, Mopsus, Thyrsis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Torquato Tasso in seinem Schäferspiel "Aminta" den Hof von Ferrara und die damit verbundene höfische Selbstdarstellung thematisiert und kritisch hinterfragt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Verbindung zwischen literarischer Fiktion und der historischen Realität am Hof der Este sowie die Rolle des Dichters in diesem komplexen Machtgefüge.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll beleuchtet werden, inwiefern Tasso das Genre des Schäferdrama nutzt, um einerseits das Herrscherhaus zu huldigen und andererseits verhüllte Kritik an höfischen Zuständen zu üben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer inhaltlichen Textanalyse in Kombination mit einer historischen und biographischen Kontextualisierung unter Einbeziehung zeitgenössischer Quellen.

Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Analyse des Prologs, der Mopsus-Episode sowie den Anspielungen auf reale Personen und dynastische Konflikte am Hof von Ferrara.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Begriffe wie Hofkritik, Herrscherlob, Höfische Selbstdarstellung, Aminta, Tasso, Arkadien und der historische Kontext des 17. Jahrhunderts sind für die Arbeit zentral.

Inwiefern spielt der "Schauplatz" im Aminta eine politische Rolle?

Der Schauplatz dient als Projektionsfläche, wobei Tasso Arkadien geschickt in die reale Landschaft Ferraras verlegt, um eine direkte Identifikation für das höfische Publikum zu ermöglichen.

Welche Bedeutung hat die Figur des Mopsus für die Kritik des Autors?

Mopsus fungiert als Träger der Hofkritik, der den Schein und die Künstlichkeit des höfischen Lebens vor dem Hintergrund der negativen Erfahrungen Tassos mit zeitgenössischen Gelehrten thematisiert.

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Details

Title
Tassos "Aminta" als Medium höfischer Selbstdarstellung
College
Technical University of Berlin  (Institut für Deutsche Philologie, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft)
Course
Fest und Spiel in der Literatur des 17.Jahrhunderts
Grade
1,0
Author
Christina Kleine (Author)
Publication Year
2001
Pages
42
Catalog Number
V142936
ISBN (Book)
9783640512188
ISBN (eBook)
9783640514748
Language
German
Tags
Tassos Aminta Medium Selbstdarstellung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christina Kleine (Author), 2001, Tassos "Aminta" als Medium höfischer Selbstdarstellung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/142936
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