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Die Kommission der Vereinten Nationen für Friedenskonsolidierung

Peacebuilding Commission (PBC)

Title: Die Kommission der Vereinten Nationen für Friedenskonsolidierung

Term Paper (Advanced seminar) , 2008 , 25 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Andreas Bönner (Author)

Politics - Topic: Peace and Conflict, Security

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Summary Excerpt Details

Die Gründung der Kommission der Vereinten Nationen für Friedenskonsolidierung ist ein erster Umsetzungsschritt der Ergebnisse und Ziele des Reformgipfels der Vereinten Nationen von 2005. Die Reformen haben die Intention, die UN leistungsfähiger und effektiver in ihren Aufgaben, ihrer Verwaltung und ihrer Führung zu machen. Die Gründung der Peacebuilding Commission entwickelt das Peacebuilding-System der UN weiter, um dort größere und bessere Erfolge zu erzielen. Die PBC intendiert, eine institutionelle Lücke im System der UN zu schließen. Diese institutionelle Lücke besteht in dem Übergang von Friedenssicherung zu Entwicklungshilfe.
Die meisten Peacebuilding-Einsätze waren bisher nur bedingt erfolgreich und zeigten, dass die UN ihren Aufgaben nicht gewachsen waren, wie Roland Paris in seinen Forschungen zeigt. Von einem perfekt abgelaufenen Einsatz kann nicht gesprochen werden. Innerhalb von fünf Jahren sind 50% aller unterstützten Staaten wieder in den alten Konflikten versunken. Dennoch ist das Peacebuilding unabdingbar, um Frieden zu schaffen, nur der Weg muss verbessert werden.
Die Idee der PBC geht auf die Hochrangige Gruppe für Bedrohungen, Herausforderungen und Wandel zurück, die von dem damaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan eingesetzt worden war, um die Reform der UN zu beginnen.
Nach fast zweijähriger Tätigkeit und praktischer Erfahrung in Burundi und Sierra Leone stellt sich die Frage, ob die PBC im Peacebuilding-System angekommen ist und dort zu besseren Ergebnissen beitragen kann, sofern eine Beurteilung der geleisteten Arbeit bisher möglich ist. Um das Ziel einer Verbesserung des Peacebuilding durch die PBC zu erreichen, ist sicherlich eine längere Zeitspanne von Nöten, die von der Kommission in ihrem ersten Zusammentreffen auf fünf Jahre festgesetzt wurde. Dennoch sind erste Entwicklungen feststellbar.
Zunächst soll ein kurzer Exkurs zeigen, was unter Peacebuilding generell zu verstehen ist, und wie die PBC im System Peacebuilding verankert wurde. Durch diesen Exkurs wird deutlich werden, warum die PBC entstehen musste, und welche Grundlagen dafür nötig waren. Die Erläuterung der Aufgaben und Ziele der Kommission veranschaulicht, wie sich das Peacebuilding verändern soll. Dazu muss die Struktur und die Zusammensetzung der PBC beleuchtet werden, die unter anderem demonstriert, welche Länder wie zusammenarbeiten und wie die Sitzverteilung in der Kommission festgelegt wurde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Themeneinführung

2 Exkurs: Link zu Peacebuilding

3 Entstehung der Kommission

4 Die Peace Building Commission (PBC)

4.1 Aufgaben und Ziele der PBC

4.2 Zusammensetzung und Struktur

4.3 Problementwicklungen der PBC

4.4 Aktuelle Handlungsfelder

4.4.1 Burundi

4.4.2 Sierra Leone

5 Beitrag der PBC zur Verbesserung des Peacebuilding

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob die im Jahr 2005 gegründete Peacebuilding Commission (PBC) der Vereinten Nationen tatsächlich einen Beitrag zur Verbesserung der internationalen Friedenskonsolidierung leisten kann. Im Zentrum steht dabei die Analyse, ob die Kommission ihre Rolle als Bindeglied zwischen Krisenmanagement und langfristigem Wiederaufbau effektiv ausfüllt und die festgestellte institutionelle Lücke im System der UN schließen kann.

  • Gründungshintergrund und historische Einordnung der PBC innerhalb der UN-Reformen.
  • Strukturelle Analyse der Zusammensetzung, Aufgaben und Finanzierungsmechanismen der PBC.
  • Bewertung der ersten operativen Handlungsfelder in Burundi und Sierra Leone.
  • Kritische Auseinandersetzung mit Problementwicklungen wie Konsensfindungsmechanismen und politischer Abhängigkeit.
  • Diskussion des Potenzials für eine strukturelle Transformation des Peacebuilding-Systems.

Auszug aus dem Buch

4.1 Aufgaben und Ziele der PBC

Die Hauptaufgabe der PBC nach Kofi Annan ist die Schließung einer institutionellen Lücke im Peacebuilding-System der UN. Bisher hatte die UN keine Instanz, die sich mit dem Staatszerfall, der Konfliktprävention und der Konfliktnachsorge beschäftigt. Auf dieser Basis wurden die Hauptaufgabengebiete der PBC erarbeitet. Die institutionelle Lücke soll geschlossen werden, indem die PBC den Auftrag übernimmt, die Übergangsphase zwischen Krisenmanagement und langfristigem Wiederaufbau zu koordinieren. Das bedeutet, dass die PBC die Aufgabe hat, alle Beteiligten eines Konfliktes an einen Tisch zu bringen. Dieser Tisch setzt sich zusammen aus internationalen und nationalen Akteuren, betroffenen Regierungen, Finanzinstitutionen und Regionalorganisationen. Die Koordination der PBC soll gewährleisten, dass ein Entwurf einer kohärenten Friedenskonsolidierung erarbeitet werden kann, indem notwendige Ressourcen mobilisiert und alle Gruppen beim Wiederaufbau unterstützt sowie beraten werden. Durch die Beteiligung aller verfügbaren und willigen Akteure soll eine möglichst langanhaltende Friedenssicherung gewährleistet werden. Wichtig ist, dass die Zivilgesellschaft, die NGOs und die Wirtschaft an der Aufgabe Wiederaufbau partizipieren.

Wenn die Aufgabe eines Entwurfes für die Friedenskonsolidierung erfüllt wurde, folgt die Ausarbeitung eines strategischen Umsetzungsplanes. Hierfür wird festgelegt, welche Maßnahmen zuerst ausgeführt werden sollen. Zur Auswahl stehen bisher fünf Strategien, die sich auf die Befreiung, die Sicherheit, die Institutionalisierung oder die Zivilgesellschaft konzentrieren. Je nach Konfliktsituation muss zunächst eine Strategie verfolgt werden. In vielen Fällen muss eine Art Rangliste erstellt werden, da meist alle fünf Strategien umgesetzt werden müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Themeneinführung: Diese Einleitung erläutert die Beweggründe für die Gründung der PBC im Zuge der UN-Reformen von 2005 und definiert die zentrale Forschungsfrage der Arbeit.

2 Exkurs: Link zu Peacebuilding: Dieser Abschnitt bietet eine begriffliche Einordnung des Peacebuilding und verdeutlicht, warum eine institutionelle Neuausrichtung für die UN unabdingbar wurde.

3 Entstehung der Kommission: Hier wird der historische Prozess der Kommissionsgründung von den ersten Reformvorschlägen bis zur tatsächlichen Implementierung Ende 2005 nachgezeichnet.

4 Die Peace Building Commission (PBC): Dieses Kernkapitel analysiert detailliert die operativen Strukturen, die Zusammensetzung sowie die länderspezifischen Ansätze in Burundi und Sierra Leone.

5 Beitrag der PBC zur Verbesserung des Peacebuilding: Dieses Kapitel zieht eine kritische Zwischenbilanz und hinterfragt, ob die PBC tatsächlich das Potenzial hat, die Effektivität des internationalen Friedensaufbaus zu steigern.

6 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der bisherigen Ergebnisse und einem Ausblick auf die notwendigen politischen Voraussetzungen für einen langfristigen Erfolg der Kommission.

Schlüsselwörter

Peacebuilding, Vereinte Nationen, Friedenskonsolidierung, PBC, Konfliktprävention, institutionelle Reform, Burundi, Sierra Leone, Peacebuilding Commission, Krisenmanagement, Wiederaufbau, internationale Akteure, Friedenssicherung, UN-Reform, Konfliktnachsorge

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Rolle, Funktion und Wirksamkeit der Peacebuilding Commission (PBC) der Vereinten Nationen als neu geschaffenes Instrument zur Bewältigung von Nachkriegssituationen.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Themen umfassen die Entstehungsgeschichte der PBC, deren strukturelle Zusammensetzung, die Finanzierungsmechanismen über den Peacebuilding Fund sowie die konkrete Anwendung der Konzepte in ausgewählten Konfliktgebieten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Untersuchung?

Die Arbeit hinterfragt, ob die PBC in der Lage ist, die institutionelle Lücke zwischen kurzfristigem Krisenmanagement und langfristigem Wiederaufbau zu schließen und somit die Qualität des Peacebuilding zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Analyse, die auf einer umfassenden Auswertung von UN-Dokumenten, offiziellen Reformberichten sowie vorhandener Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet detailliert die Aufgaben und Ziele der Kommission, analysiert die Problementwicklungen während der Gründungsphase und untersucht die praktischen Ansätze in den Fallbeispielen Burundi und Sierra Leone.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Text am besten?

Die Arbeit ist primär durch Begriffe wie Peacebuilding, Friedenskonsolidierung, institutionelle Reform, UN-Mandate und internationale Kooperation geprägt.

Wie bewertet der Autor die Erfolgschancen der PBC in Bezug auf die Konsensentscheidungen?

Der Autor sieht im Konsensprinzip eine erhebliche Gefahr für die Effektivität, da einzelne Mitglieder Blockaden ausüben können, was schnelles Handeln in den betroffenen Ländern erschwert.

Welche Bedeutung kommt der Finanzierung durch den Peacebuilding Fund zu?

Eine stabile Finanzierung ist für den Autor die Grundvoraussetzung für den Erfolg; ohne diese droht die PBC an den gleichen logistischen und ressourcenbezogenen Hürden zu scheitern wie frühere UN-Missionen.

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Details

Title
Die Kommission der Vereinten Nationen für Friedenskonsolidierung
Subtitle
Peacebuilding Commission (PBC)
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg  (Professur für Politikwissenschaften, insbesondere Theorie und Empirie der internationalen Beziehungen)
Course
Reform der Vereinten Nationen
Grade
1,7
Author
Andreas Bönner (Author)
Publication Year
2008
Pages
25
Catalog Number
V142327
ISBN (eBook)
9783640514663
ISBN (Book)
9783640515271
Language
German
Tags
Kommission Vereinten Nationen Friedenskonsolidierung Peacebuilding Commission
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Bönner (Author), 2008, Die Kommission der Vereinten Nationen für Friedenskonsolidierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/142327
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