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Die allgemeine Presse der amerikanischen Kolonien und ihr Einfluss auf die Konfliktparteien des Unabhängigkeitskrieges. Die Hessischen Subsidientruppen

Title: Die allgemeine Presse der amerikanischen Kolonien und ihr Einfluss auf die Konfliktparteien des Unabhängigkeitskrieges. Die Hessischen Subsidientruppen

Term Paper , 2023 , 24 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Cevin Dierschke (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age

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Die amerikanische Unabhängigkeit durch Revolution ist einer der bedeutendsten Prozesse für die Entwicklung der heutigen Welt sowie auch für das historische Arbeiten, in welchem diese neben der französischen Revolution eines der bekanntesten Beispiele einer Revolution darstellt.

Diese Arbeit widmet sich dem allgemeinen Nutzen der Presse und Propaganda auf die Parteien des Unabhängigkeitskrieges anhand des Beispiels der hessischen Soldaten. Die Fragestellung definiert sich wie folgt: "Wie gestaltete sich die Presse zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges mit Fokus auf den ersten Jahren und der Teilung in 'Patrioten' und 'Loyalisten'? Welchen Einfluss spielten die verschieden dargestellten Hessenbilder auf die beteiligten Parteien (Primär "Patrioten") und den Unabhängigkeitskrieg und wie wandelte sich diese Bilder?". Der Fokus liegt folglich auf den Jahren von 1776 bis 1783, da nur in diesen die "Hessen" eine wichtige Rolle spielten. Methodisch wird sich diese Arbeit keiner chronologischen, sondern einer reinen analytischen Untersuchung verschreiben. Der Fokus liegt dabei nicht auf einzelnen Schlachten oder Ereignissen, welche mit den "Hessen" zutun hatten, sondern auf der übergeordneten Darstellung durch verschiedene Darstellungsweisen, welchen auf dem Gesamtkonflikt mit den "Hessen" im Unabhängigkeitskrieg beruhen.

In dieser Arbeit fallen oft einige Begriffe, welche zunächst aufgeschlüsselt und definiert werden müssen. Mit der Bezeichnung "Hessen" oder "Hessians" sind in dieser Arbeit die deutschen Subsidietruppen aus dem Fürstentum Hessen-Kassel gemeint. Es gab zwar noch andere Fürstentümer, welche Soldaten vermieteten, es wurde aber aufgrund der deutlichen Mehrheit der Soldaten aus Hessen-Kassel zur Zeit des Krieges übergreifend der Begriff "Hessen" ("Hessians") von den gesamten Kolonialisten und Briten genutzt. Unter "Briten" werden all jene gefasst, welche für das damalige "british empire" kämpften (mit Ausnahme der Hessen). Zudem werden die Begriffe "Patrioten/Whigs" und "Loyalisten/Tories" zur Beschreibung der jeweiligen Konfliktpartei genutzt. Erstere stellen die Partei der Menschen dar, die nach Unabhängigkeit streben und letzterer die, welche dem Mutterland zugehörig bleiben wollen. Der Begriff der "Kolonialisten" ist zu ungenau, da dieser alle Menschen auf dem heutigen amerikanischen Kontinent, welche aus dem british Empire kamen, umfasste. Der Konflikt spaltete die Gesellschaft, weshalb eine Teilung erforderlich ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Pressesituation zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges

2.1 Die Presse als nutzvolles Mittel der Informationsverbreitung

2.2 „Patriotische“ und „Loyalistische“ Zeitungen im Vergleich

3. Die Darstellung der Hessen und ihr Nutzen für den Krieg

3.1 „Hessen als morallose Söldner“ – Pressenutzen von „Moral“ und Desertationen

3.2 „Hessen als grausame Plünderer und Monster“ – der Nutzen von bestimmten Darstellungen der Gegner

3.3 Wandel des Hessenbildes durch Trenton und der damit verbundene Wandel des Nutzens in der Presse

4. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert den maßgeblichen Einfluss der Presse und Propaganda während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, wobei der Fokus gezielt auf der medialen Konstruktion und instrumentellen Nutzung hessischer Soldaten („Hessen“) liegt. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche Feindbilder der „Patrioten“ und „Loyalisten“ bewusst geformt wurden, um einerseits die eigene Moral zu stärken und andererseits den Unabhängigkeitsprozess voranzutreiben.

  • Die Presse als zentrales Steuerungsinstrument der öffentlichen Meinung und Radikalisierung
  • Die diskursive Konstruktion von Hessen als „Söldner“ vs. „Soldaten“
  • Propagandistische Mechanismen zur Umdeutung von Niederlagen und zur Moralsteigerung
  • Die strategische Bedeutung von Desertationsangeboten an hessische Truppen
  • Der Wandel hessischer Fremdbilder im Kontext militärischer Ereignisse wie der Schlacht von Trenton

Auszug aus dem Buch

3.1 „Hessen als morallose Söldner“ – Pressenutzen von „Moral“ und Desertationen

Die Ansicht auf die Hessen schwankte je nach Seite und Zeitpunkt zwischen „gottlos und Grausam“ sowie „Heldenhaft und mutig“. Schon vor Beginn des Krieges erzeugten „Loyalisten“ durch die Presse negative Stereotype auf Seite der „Patrioten“ gegenüber den Hessen. Diese wurden stark brutalisiert und dämonolisiert um den „Patrioten“ Angst zu machen, in der Hoffnung, diese würden gegenüber den Hessen Fehler machen. Zudem erhofften sich die Briten und „Loyalisten“ davon, dass die Hessen ihre Moral und Disziplin im Kriegsfall auf Spitzenleistung bringen würden, um diese Bilder zu erfüllen. Letzteres funktionierte jedoch, aufgrund von respektlosen Gesten und Aussagen britischer Offiziere nicht sonderlich.

Ironischerweise waren es auch viele „Loyalisten“ die sich durch diese Meldungen vor den Hessen fürchteten. Beispielhaft für das Aufgreifen antihessischer Kommentare vor Kriegsbeginn sind vorherige, ähnliche Ängste der Iren vor einer Stationierung der Hessen in ihrem Land. Die Gründe der Iren wurden aufgegriffen und so dargestellt, dass dies auch in den Kolonien passieren würde. Die Gräuelpropaganda gegen die Hessen in „Patriotischer Presse“ hatte bereits lange vor Eintreffen dieser ein großes Ausmaß in der und wurde als Argument genommen, die Unabhängigkeit weiter voranzutreiben. Die Hessen wurden vor allem dazu genutzt, um das patriotische Argument des „Kampfes gegen die ungerechte Tyrannei“ als kollektive Kolonien zu untermauern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Forschungsinteresse an der Rolle der Presse während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges und grenzt die Begriffe sowie den historischen Fokus auf die Jahre 1776 bis 1783 ein.

2. Die Pressesituation zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise der frühen Presse als Massenmedium sowie die ideologische und wirtschaftliche Teilung in patriotische und loyalistische Publikationen.

3. Die Darstellung der Hessen und ihr Nutzen für den Krieg: Hier wird detailliert analysiert, wie das Bild der Hessen durch Propaganda geformt wurde, um sowohl taktische Desertationen zu fördern als auch die eigene Bevölkerung mental zu mobilisieren.

4. Schluss: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass die Presse und die gezielte Konstruktion von Hessenbildern einen signifikanten, wenn auch wandlungsfähigen Einfluss auf den Kriegsverlauf und die psychologische Kriegsführung ausübten.

Schlüsselwörter

Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg, Presse, Propaganda, Hessen, Söldner, Patrioten, Loyalisten, Desertation, Virginia Gazette, öffentliche Meinung, militärische Moral, Schlacht von Trenton, Feindbild, Radikalisierung, Medienwirkung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, welche Rolle die zeitgenössische Presse in den amerikanischen Kolonien während des Unabhängigkeitskrieges spielte und wie diese zur politischen Einflussnahme genutzt wurde.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Der Schwerpunkt liegt auf der wechselseitigen Beeinflussung von Presse, Kriegsverlauf und der spezifischen Darstellung deutscher Subsidientruppen aus Hessen-Kassel.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Es soll geklärt werden, wie sich die Berichterstattung über die „Hessen“ wandelte und welcher propagandistische Nutzen daraus für die jeweiligen Konfliktparteien, insbesondere die „Patrioten“, erwuchs.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor wendet eine analytische Untersuchung an, welche Zeitungsberichte und Flugblätter der damaligen Zeit als primäre Quellen auswertet.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Hauptthemen sind die mediale Konstruktion der Hessen als „Söldner“ oder „Plünderer“, der Umgang mit desertierenden Soldaten und die propagandistische Reaktion auf militärische Ereignisse.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Analyse?

Wichtige Begriffe sind Propaganda, mediale Presselenkung, psychologische Kriegsführung, Hessenbild und die Instrumentalisierung von Idealen der Unabhängigkeit.

Warum spielt die Schlacht von Trenton eine so zentrale Rolle für die Argumentation?

Trenton fungierte als erster bedeutender Sieg der Kolonisten, der das bis dahin dominierende Bild der „unbesiegbaren Hessen“ nachhaltig erschütterte und zu einem Wandel in der Pressestrategie führte.

Wie unterschied sich die Darstellung der Hessen von der Realität?

Die Presse übertrieb die Gräueltaten der Hessen massiv, um Feindbilder zu festigen, während Soldaten in der Realität oft unter schwierigen Versorgungsbedingungen agierten, die nicht aus inhärenter Bosheit resultierten.

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Details

Title
Die allgemeine Presse der amerikanischen Kolonien und ihr Einfluss auf die Konfliktparteien des Unabhängigkeitskrieges. Die Hessischen Subsidientruppen
College
University of Göttingen  (Philosophische Fakultät)
Course
Vertiefungsseminar Revolutionen der frühen Neuzeit
Grade
1,0
Author
Cevin Dierschke (Author)
Publication Year
2023
Pages
24
Catalog Number
V1423085
ISBN (eBook)
9783346978820
ISBN (Book)
9783346978837
Language
German
Tags
Hessen Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg Amerika Soldatenhandel Subsidientruppen Indipendent war Presse Mediendarestellung 18. Jahrhundert Virginia Gazette
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cevin Dierschke (Author), 2023, Die allgemeine Presse der amerikanischen Kolonien und ihr Einfluss auf die Konfliktparteien des Unabhängigkeitskrieges. Die Hessischen Subsidientruppen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1423085
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