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Wortschatzerwerb im Deutschunterricht. Analyse von Zeitungsartikeln für Gast- und Austauschstudierende

Title: Wortschatzerwerb im Deutschunterricht. Analyse von Zeitungsartikeln für Gast- und Austauschstudierende

Project Report , 9 Pages

Autor:in: Isabell Trampusch (Author)

Didactics for the subject German - German as a Foreign Language

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Summary Excerpt Details

Der Fokus dieser Arbeit liegt auf zwei primären Zeitungsartikeln, die durch eine Analyse im zweit- und/oder fremdsprachlichen Kontext, insbesondere für Austausch- und/oder Gaststudenten*innen, nutzbar gemacht werden sollen. Die im Seminar behandelten Beschreibungsdimensionen für den Wortschatz werden im Hinblick auf die beiden Texte "Schweiz zieht Deutsche an" und "Arm an der Uni" untersucht.

Die beiden Textbeispiele sind Zeitungsartikel aus Zeitungen, die auf die Zielgruppe von Gast- und Austauschstudenten*innen zunächst kontextlos wirken können. Dennoch enthalten sie wertvolle Beispiele, die als exemplarisch für Chunks, Kollokationen, Phraseme, sowie Frames und Idiome dienen.

Beim Erwerb von neuem Wortschatz treten zahlreiche Probleme auf, insbesondere durch unbekannte Kollokationen. In diesen beiden Zeitungsartikeln sind Kollokationen die am weitesten verbreitete Beschreibungsdimension, weshalb das Lesen dieser Texte für L2-Lerner erheblich erschwert wird. Häufig sind die Kollokationen in Verb-Substantiv-Verbindungen vertreten, die suggerieren, welche Wörter typischerweise zusammengehören.

Im Mittelpunkt des zweiten Teils der Arbeit steht die direkte Anwendung des "didaktischen Dreischritts" nach Kühn auf den Deutschunterricht im fremdsprachlichen Kontext. Als Grundlage dient der Text "Arm an der Uni", der sich als besonders authentisch für die Zielgruppe von ERASMUS-Studierenden erwiesen hat.

Der erste Schritt dieses Ansatzes ist die "Semantisierung", bei der die Schüler die neuen lexikalischen Einheiten in einem geeigneten sprachlichen Handlungskontext für sich entdecken und sich mit den verschiedenen Formen und Funktionen vertraut machen sollen. Die ERASMUS-Studenten*innen sollen den Text "Arm an der Uni" zunächst durchlesen und sich in Kleingruppen untereinander Hilfestellung leisten.

Im zweiten Schritt, der "Vernetzung" oder Reflexion genannt wird, sollen die SuS die neuen Elemente (Wörter, Wortstrukturen etc.) sammeln, ordnen, variieren, ergänzen und deren lexikalische Einheiten funktionsbezogen untersuchen. Dabei sollen Vernetzungen und Gruppierungen in Wortfelder, Sachnetze, syntagmatische Netze, Wortfamilien etc. stattfinden, sodass diese erweitert und gefestigt werden können und das Wissen der Lernenden steigt. Bei diesem Schritt ist es vor allem wichtig, den Studierenden dabei zu helfen, die neuen Worte und Satzstrukturen in den Kontext einzubetten, da ohne ein reiches Kontextverständnis der dritte Schritt nicht gemeistert werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

WERKSTATT 1

WERKSTATT 2

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die didaktische Aufbereitung von Wortschatz anhand von informativen Zeitungsartikeln für den Deutschunterricht in einem zweit- und fremdsprachlichen Kontext zu analysieren und methodisch zu fundieren. Im Fokus steht dabei die Vermittlung von Kollokationen, Chunks und komplexeren Sprachstrukturen unter Anwendung des didaktischen Dreischritts.

  • Analyse von Zeitungsartikeln hinsichtlich ihrer Eignung für den L2-Unterricht
  • Vermittlung von Kollokationen und Mehrworteinheiten
  • Anwendung des didaktischen Dreischritts (Semantisierung, Vernetzung, Reaktivierung)
  • Förderung der Kommunikation und Lernproduktivität bei Gaststudierenden
  • Textorientierte Wortschatzarbeit im Kontext von Authentizität und Lebensweltbezug

Auszug aus dem Buch

WERKSTATT 1

Im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen zwei Zeitungsartikel, die mithilfe einer Analyse in einem zweit- oder fremdsprachlichen Kontext, vor allem für Austausch- und/oder Gaststudierenden*innen, Gebrauch finden sollen. Die im Seminar bereits besprochenen Beschreibungsdimensionen für den Wortschatz werden im Hinblick auf diese beiden Texte „Schweiz zieht Deutsche an“ und „Arm an der Uni“ untersucht.

Bei den beiden Textbeispielen handelt es sich um, aus Zeitungen entnommene Zeitungsartikel, die auf die Zielgruppe von Gast- und Austauschstudierenden*innen zunächst kontextlos wirken. Doch lassen sich in ihnen wertvolle Beispiele finden, die als exemplarisch für Chunks, Kollokationen, Phraseme oder auch Frames und Idiome stehen.

Zahlreiche Probleme beim Erwerb von neuem Wortschatz treten vor allem durch unbekannte Kollokationen auf. In diesen beiden Zeitungsartikeln sind Kollokationen die weitverbreitetste Beschreibungsdimension, weshalb das Lesen dieser Texte für L2-Lerner erheblich erschwert wird. Häufig vertreten sind die Kollokationen in einer Verb-Substantiv-Verbindung, die suggerieren, welche Wörter typischerweise zusammen gehören.

Zusammenfassung der Kapitel

WERKSTATT 1: Dieses Kapitel analysiert zwei ausgewählte Zeitungsartikel im Hinblick auf ihre Eignung und sprachlichen Herausforderungen für L2-Lernende, wobei besonders auf Kollokationen und Chunks fokussiert wird.

WERKSTATT 2: Dieses Kapitel erläutert die Anwendung des didaktischen Dreischritts (Semantisierung, Vernetzung, Reaktivierung) am Beispiel des Textes „Arm an der Uni“, um einen authentischen und strukturierten Wortschatzerwerb zu ermöglichen.

Schlüsselwörter

Wortschatzarbeit, L2-Unterricht, Kollokationen, Chunks, Fremdsprache Deutsch, Didaktischer Dreischritt, Semantisierung, Vernetzung, Reaktivierung, Gaststudierende, Sprachdidaktik, Kontextualisierung, Wortschatz, Mehrworteinheiten, Authentische Texte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Aufarbeitung von Wortschatz für den Deutschunterricht, insbesondere für Austausch- und Gaststudierende, anhand von zwei ausgewählten Zeitungsartikeln.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Identifikation und Vermittlung von Kollokationen, Chunks und Phrasemen sowie deren Einbettung in einen authentischen und lebensweltnahen Sprachunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Methoden aufzuzeigen, wie komplexe sprachliche Einheiten in Zeitungsartikeln durch den didaktischen Dreischritt für L2-Lernende zugänglich und lernbar gemacht werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse von linguistischen Beschreibungsdimensionen und wendet den didaktischen Dreischritt nach Kühn an, um den Wortschatzerwerb methodisch zu strukturieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden konkrete Textbeispiele auf ihre sprachlichen Merkmale untersucht und Strategien zur Semantisierung, Vernetzung und Reaktivierung von neuem Wortschatz erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Wortschatzarbeit, Kollokationen, Didaktischer Dreischritt, L2-Unterricht und Kontextualisierung aus.

Warum ist der Bezug zur Lebenswelt der Studierenden so wichtig?

Der Lebensweltbezug erhöht die Relevanz der Texte für die Zielgruppe, was die Lernmotivation und die Fähigkeit zur spontanen sprachlichen Anwendung in realen Kommunikationssituationen verbessert.

Welche spezifische Rolle spielen Chunks im L2-Unterricht?

Chunks erleichtern den Sprachgebrauch, da sie als feste Bausteine im Gedächtnis gespeichert werden und Lernenden ermöglichen, ohne ständiges Suchen nach neuen Formulierungen flüssiger zu kommunizieren.

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Details

Title
Wortschatzerwerb im Deutschunterricht. Analyse von Zeitungsartikeln für Gast- und Austauschstudierende
Author
Isabell Trampusch (Author)
Pages
9
Catalog Number
V1421848
ISBN (eBook)
9783346978776
Language
German
Tags
Wortschatzerwerb im Deutschunterricht Analyse von Zeitungsartikeln Fremdsprachlicher Kontext Deutsch als Fremdsprache Didaktischer Dreischritt nach Kühn ERASMUS-Studierende Wortschatztraining
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Isabell Trampusch (Author), Wortschatzerwerb im Deutschunterricht. Analyse von Zeitungsartikeln für Gast- und Austauschstudierende, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1421848
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