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Heuschrecken oder Segensbringer? Entwicklung eines Instrumentariums zur Beurteilung der Auswirkungen des Einstiegs von Beteiligungsgesellschaften

Title: Heuschrecken oder Segensbringer? Entwicklung eines Instrumentariums zur Beurteilung der Auswirkungen des Einstiegs von Beteiligungsgesellschaften

Bachelor Thesis , 2008 , 100 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Daniel Wischemann (Author)

Law - Civil / Private, Trade, Anti Trust Law, Business Law

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Das Thema Private Equity ist in den vergangenen Jahren immer stärker in den Blickpunkt geraten. Die Meinungen in der Öffentlichkeit zu diesem Thema gehen stark auseinander. Während Befürworter neue Finanzierungsmöglichkeiten für mittelständische Unternehmen sehen, befürchten Kritiker u.a. Produktionsverlagerungen und Stellenabbau. Diese Angst wurde nicht zuletzt durch den ehemaligen SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering vorangetrieben, der in einem Interview mit der Bild am Sonntag Finanzinvestoren mit Heuschreckenschwärmen verglich, „die über Unternehmen herfallen, sie abgrasen, weiterziehen und keinen Gedanken an die Menschen verschwenden, deren Arbeitsplätze sie vernichten“. Doch sind diese Vorwürfe tatsächlich gerechtfertigt? Unter anderem dieser Frage soll in der Arbeit nachgegangen werden.
Während in den USA in jüngster Vergangenheit der amerikanische Krankenhausbetreiber HCA, der Bürokonzern Equity Office Properties und der texanische Stromversorger TXU für Rekordsummen von Beteiligungsgesellschaften übernommen wurden (für die Übernahme von TXU bezahlte ein Konsortium um die Beteiligungsgesellschaft KKR 45 Milliarden USDollar), ist das Thema auch in Deutschland aktuell. So übernahmen beispielsweise
Permira den Bezahlsender Premiere und Blackstone den Chemiekonzern Celanese.
Es stellt sich die Frage, wie sich die übernommenen Unternehmen nach der Beteiligung durch Private Equity entwickeln. Werden die Chancen genutzt, die das zur Verfügung gestellte Kapital bietet, oder werden die Darstellungen von Franz Müntefering Wirklichkeit, d.h. werden Arbeitsplätze vernichtet und Gelder aus den Unternehmen herausgezogen? Wie kann die Entwicklung eines Unternehmens, an dem sich Private Equity beteiligt hat, bewertet werden? Woran kann man erkennen, ob ein Unternehmen saniert und für die Zukunft fit gemacht bzw. von den Finanzinvestoren finanziell ausgesaugt wurde? Auf diese Fragen soll im Folgenden näher eingegangen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

2. Einleitung

3. Einführung in die Thematik dieser Arbeit

3.1 Was versteht man unter Private Equity

3.2 Gang der Untersuchung

3.3 Chancen und Risiken von Private Equity Beteiligungen

3.3.1 Chancen im Bereich Finanzierung

3.3.2 Chancen im Bereich Know-how

3.3.3 Risiken

4. Bewertung einer Beteiligung durch Private Equity anhand eines Modells

4.1 Grundlagen des Modells

4.2 Bewertung von vier verschiedenen Aspekten

4.2.1 Kennzahlen der Ertragslage

4.2.2 Kennzahlen der Finanzierungslage

4.2.3 Kennzahlen der Investitions- und Ausschüttungspolitik

4.2.4 Kennzahlen zur Entwicklung des Unternehmens unter sozialen Gesichtspunkten

4.2.5 Weitere mögliche Bewertungskriterien

4.3 Funktionsweise des Modells

5. Exemplarische Anwendung des Modells

5.1 Anwendung des Modells auf die Beteiligung der Carlyle Group an der BERU AG

5.2 Einbeziehung der bilanzpolitischen Gestaltungsmöglichkeiten in das Urteil des Modells

5.3 Exemplarische Beurteilung der Bilanzpolitik der BERU AG vor und nach der Beteiligung durch die Carlyle Group

6. Kritische Würdigung

6.1 Kritische Würdigung des Bewertungsmodells

6.2 Kritische Würdigung der Einbeziehung der bilanzpolitischen Gestaltungsmöglichkeiten

7. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit entwickelt ein Scoring-Modell, um die Auswirkungen von Private-Equity-Beteiligungen auf Unternehmen zu bewerten und zu untersuchen, ob die Kapitalgeber den Unternehmenswert nachhaltig steigern oder lediglich kurzfristige Gewinnmaximierung betreiben.

  • Entwicklung eines Bewertungsmodells mittels Kennzahlenvergleich.
  • Analyse von Ertragslage, Finanzierungslage, Investitionspolitik und sozialen Aspekten.
  • Integration bilanzpolitischer Gestaltungsmöglichkeiten in die Bewertung.
  • Praktische Fallstudie anhand der Carlyle-Group-Beteiligung an der BERU AG.

Auszug aus dem Buch

3.1 Was versteht man unter Private Equity

Private Equity bedeutet übersetzt soviel wie „privates Eigenkapital“. Als Oberbegriff umfasst Private Equity den gesamten Markt für privates Beteiligungskapital. Das Kapital stammt meist von privatwirtschaftlichen institutionellen Investoren, wie z.B. Pensionskassen, Versicherungen oder Banken, allerdings können auch vermögende Privatpersonen Kapital zur Verfügung stellen. Diese Kapitalgeber stellen die zu investierenden Mittel Fondsgesellschaften zur Verfügung, die damit Firmenanteile von ausgewählten Unternehmen, von denen sie überdurchschnittliche Gewinnchancen erwarten, kaufen.

Das heute wichtigste Private Equity Segment stellen die sog. „Buyout-Transaktionen“ dar, weshalb an dieser Stelle kurz darauf eingegangen werden soll. Private Equity wird in diesem Bereich hauptsächlich zur Übernahme und Restrukturierung von Unternehmen unterschiedlicher Größenordnungen eingesetzt. Für einen Buyout erscheinen v.a. bereits etablierte Unternehmen interessant, da hier das Risiko der Investition im Vergleich zu Investitionen in Unternehmen, die sich noch in der Gründungsphase befinden, gering ist. Einen wichtigen Teilbereich des Buyout-Segments stellt der sog. „Leveraged Buyout“ dar, bei dem die Übernahme zu großen Teilen mit Fremdkapital finanziert wird.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Einleitung: Vorstellung der öffentlichen Debatte über Private-Equity-Gesellschaften und Definition der zentralen Forschungsfrage nach den Auswirkungen auf Unternehmen.

3. Einführung in die Thematik dieser Arbeit: Grundlagen zu Private Equity und Buyout-Transaktionen sowie Erläuterung der allgemeinen Chancen und Risiken.

4. Bewertung einer Beteiligung durch Private Equity anhand eines Modells: Detaillierte Darstellung des entwickelten Scoring-Modells und der relevanten Kennzahlen aus vier betriebswirtschaftlichen Bereichen.

5. Exemplarische Anwendung des Modells: Anwendung der abstrakten Methode auf das konkrete Beispiel der Carlyle-Beteiligung an der BERU AG unter Berücksichtigung bilanzpolitischer Faktoren.

6. Kritische Würdigung: Reflexion über die Aussagekraft und Grenzen des Modells, insbesondere hinsichtlich der subjektiven Gewichtung und der Datenverfügbarkeit.

7. Schlussbemerkung: Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick auf die Notwendigkeit weiterer empirischer Untersuchungen.

Schlüsselwörter

Private Equity, Buyout-Transaktionen, Scoring-Modell, Unternehmensbewertung, Bilanzanalyse, BERU AG, Carlyle Group, Ertragslage, Finanzierungslage, Leverage-Effekt, Investitionspolitik, Kennzahlen, Unternehmensethik, Unternehmensentwicklung, nachhaltiges Betriebsergebnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen von Private-Equity-Investoren auf Unternehmen und stellt ein Modell vor, um zu beurteilen, ob diese Auswirkungen positiv („Segensbringer“) oder negativ („Heuschrecken“) zu werten sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Finanzierung, die Ertragslage, die Investitionsstrategie sowie die soziale Verantwortung von Unternehmen unter Private-Equity-Einfluss.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Entwicklung eines Instrumentariums, mit dem festgestellt werden kann, ob eine Beteiligung strategisch auf die Zukunft ausgerichtet ist oder lediglich dem Entzug von Liquidität dient.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein quantitatives Scoring-Modell angewandt, das den Zeitvergleich von Finanzkennzahlen vor und nach der Beteiligung nutzt und durch eine bilanzpolitische Analyse ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Entwicklung des Bewertungsmodells und dessen Anwendung auf das Fallbeispiel der BERU AG.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Private Equity, Buyout, Scoring-Modell, Kennzahlen, Bilanzpolitik und die Fallstudie BERU AG.

Wie werden die Auswirkungen auf die Ertragslage gemessen?

Dies erfolgt durch die Berechnung der Rentabilität aus der nachhaltigen Geschäftstätigkeit, die das Betriebsergebnis ins Verhältnis zum Gesamtkapital setzt.

Welche Rolle spielt die bilanzpolitische Analyse?

Die Analyse der Bilanzpolitik ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die Kennzahlenvergleiche über mehrere Jahre hinweg vergleichbar sind und nicht durch rein bilanzielle Änderungen verzerrt werden.

Warum wird im Modell die „working capital ratio“ verwendet?

Diese Kennzahl soll als Indikator für die Finanz- und Ertragskraft sowie die Liquidität des Unternehmens dienen und zeigen, wie effektiv das Umlaufvermögen bewirtschaftet wird.

Was zeigt die Fallstudie zur BERU AG?

Die Analyse der BERU AG zeigt für den untersuchten Zeitraum eine leicht verbesserte Gesamtnote, was der pauschalen „Heuschrecken“-Kritik in diesem konkreten Einzelfall widerspricht.

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Details

Title
Heuschrecken oder Segensbringer? Entwicklung eines Instrumentariums zur Beurteilung der Auswirkungen des Einstiegs von Beteiligungsgesellschaften
College
Pforzheim University
Grade
1,0
Author
Daniel Wischemann (Author)
Publication Year
2008
Pages
100
Catalog Number
V142128
ISBN (Book)
9783640529995
ISBN (eBook)
9783640530342
Language
German
Tags
Beteiligungsgesellschaften Private Equity Hedgefonds Heuschrecken
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Wischemann (Author), 2008, Heuschrecken oder Segensbringer? Entwicklung eines Instrumentariums zur Beurteilung der Auswirkungen des Einstiegs von Beteiligungsgesellschaften, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/142128
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