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Das Lernen bei Loch und Prange. Eine anthropologische Konstante?

Titel: Das Lernen bei Loch und Prange. Eine anthropologische Konstante?

Seminararbeit , 2022 , 18 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziologie - Allgemeines und Theorierichtungen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Jeder kann sich etwas unter Erziehung vorstellen oder hat eine grobe Definition. Aber was genau ist Erziehung? Ist Erziehung das gleiche wie lernen? Wirkt beides zusammen? Ist das Zeigen eines Vogels im Garten schon Erziehung? Was genau ist Erziehung? Gerade diese einfachen Begriffe sind oft schwer zu definieren. Auch unter Experten gibt es keine genaue Definition von Erziehung und daher viele Theorien.

Eine der vielen Theorien stammt von Klaus Prange, einem bekannten Erziehungswissenschaftler. Er definiert in seiner Theorie "Die Zeigestruktur der Erziehung", verschiedene Arten und Anwendungen des Zeigens in der Erziehung, auf der Suche nach dem verbindenden Element zwischen Bildung, Erziehung, Lehren und Lernen und einem Kern, der die Teilbereiche der Pädagogik miteinander verbindet. Klaus Prange möchte hier mit seiner Theorie des Zeigens eine These aufstellen, die als eine Art „kleinster gemeinsamer Nenner“ der pädagogischen Teildisziplinen gesehen werden kann: die sogenannte Operation des Zeigens. Eine andere Theorie stammt von Werner Loch, der Erziehung definiert als eine Art Lernhilfe auf dem Weg zur Kultur. Werner Loch war der Lehrer von Klaus Prange.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Werner Loch

2.1.1 Theorie

2.1.2 Wie kommt der Mensch zu seiner Kultur

2.2 Klaus Prange

2.2.1 Grundform Zeigen / Einfluss von außen

2.2.2 Die verschiedenen Formen des Zeigens

2.2.3 Grundform – Das Lernen

2.3 Anthropologische Konstante?

3. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert den Zusammenhang zwischen Erziehung, Lernen und pädagogischer Anthropologie anhand der theoretischen Ansätze von Werner Loch und Klaus Prange, um die Frage zu klären, ob das Lernen als eine anthropologische Konstante betrachtet werden kann.

  • Anthropologische Grundlagen des menschlichen Lernens
  • Die Theorie der Enkulturation nach Werner Loch
  • Die operative Pädagogik und Zeigestruktur nach Klaus Prange
  • Die pädagogische Bedeutung von Erziehung als Lernhilfe

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Grundform Zeigen (Erziehen) + Lernen = Erziehung / Einfluss von außen

Das Zeigen ist das wichtigste pädagogische Handeln. Ohne das Zeigen ist Erziehen und Lernen (=Erziehung) nicht möglich. Das Zeigen ist omnipräsent, denn wenn sich der Erzieher nur bewegt zeigt er dem zu Erziehenden schon etwas, eine Bewegung. Also passiert Erziehung durch das Zeigen. Wichtig ist zu verstehen was man zeigt, sonst kann man nicht zielgerichtet erziehen.

Klaus Prange hat ein didaktisches Dreieck entwickelt, das zur Analyse und Vorbereitung pädagogischer Situationen dient. Es geht bei ihm um die Frage „Wie sag ich´s meinem Kinde“? (Prange 2012, S.36). Diese Frage beschreibt worin das Erziehen besteht. Dazu hat er vier Fragen formuliert.

Wie sage ich etwas? Die Form des Sagens wird erfragt z.B. Lautstärke, Tonfall, Wortwahl

Ich sage etwas! Angabe des Subjekts des Sagens. Auch verallgemeinernde (indirekte) Aussagen haben einen Absender. Wer sagt etwas?

Wie wird etwas gesagt? Was wird gesagt?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die anthropologische Fragestellung ein, warum der Mensch als instinktarmes Wesen auf Erziehung und Lernen angewiesen ist, um in einer Kultur zu überleben.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die Theorien von Werner Loch zur Enkulturation sowie von Klaus Prange zum pädagogischen Zeigen und setzt diese in den Kontext einer anthropologischen Konstante.

2.1 Werner Loch: In diesem Abschnitt wird die Erziehungstheorie von Werner Loch als Lernhilfe auf dem Weg zur Kultur dargelegt, wobei der Mensch als bildsam und auf Enkulturation angewiesen beschrieben wird.

2.1.1 Theorie: Dieses Unterkapitel erläutert, wie der Mensch durch den Einfluss der Kultur und durch Lernprozesse seine Instinktarmut kompensiert und zum Menschsein gelangt.

2.1.2 Wie kommt der Mensch zu seiner Kultur: Hier wird der Mensch im „Modus des Könnens“ beschrieben, wobei die Fähigkeit zur Reflexion und das Streben nach stetiger Verbesserung das Fundament für die kulturelle Entwicklung bilden.

2.2 Klaus Prange: Dieses Kapitel stellt die operative Pädagogik Klaus Pranges vor, die den Kern pädagogischen Handelns in der gezielten Operation des Zeigens verortet.

2.2.1 Grundform Zeigen / Einfluss von außen: Hier wird das didaktische Dreieck und die Bedeutung des Zeigens als fundamentale Interaktion zwischen Erzieher, Kind und Thema analysiert.

2.2.2 Die verschiedenen Formen des Zeigens: Dieses Kapitel differenziert zwischen ostensivem, direktivem, repräsentativem und reaktivem Zeigen als unterschiedliche pädagogische Strategien.

2.2.3 Grundform – Das Lernen: Hier wird das Lernen als ein Zusammenspiel von Rezeptivität und Spontanität verstanden, das als unvertretbare Leistung des Individuums zu begreifen ist.

2.3 Anthropologische Konstante?: Dieses Kapitel führt die Positionen von Loch und Prange zusammen und resümiert, dass Lernen eine dem Menschen angeborene Fähigkeit ist, die eine Grundvoraussetzung für jedes pädagogische Wirken darstellt.

3. Schluss: Der Schluss fasst die zentralen Thesen zusammen und betont die fortwährende Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit diesen Theorien, um das lernfähige Wesen Mensch in einer sich verändernden Welt zu verstehen.

Schlüsselwörter

Pädagogik, Anthropologie, Enkulturation, Erziehung, Lernen, Klaus Prange, Werner Loch, Zeigestruktur, Didaktisches Dreieck, Bildsamkeit, Instinktarmut, Lernhilfe, Operative Pädagogik, pädagogisches Handeln, Kultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den erziehungswissenschaftlichen Theorien von Werner Loch und Klaus Prange und prüft, inwiefern das Lernen eine anthropologische Konstante des Menschen darstellt.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die zentralen Themen sind pädagogische Anthropologie, die Bedeutung von Erziehung als Hilfestellung sowie die strukturelle Analyse von Lern- und Zeigeprozessen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Konzepte von „Lernen“ und „Erziehung“ bei diesen beiden Wissenschaftlern zu analysieren und zu begründen, warum das Lernen als essenzieller, angeborener Bestandteil des Menschseins angesehen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse, bei der die Erziehungstheorien von Loch und Prange als Grundlage dienen, um pädagogische Zusammenhänge deduktiv zu erschließen und zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil deckt Lochs Theorie der Enkulturation, Pranges Operative Pädagogik, die differenzierten Zeigeformen (ostensiv, direktiv, repräsentativ, reaktiv) sowie das Konzept der Lernhilfe ab.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Enkulturation, Zeigestruktur, didaktisches Dreieck, Instinktarmut und die pädagogische Lernhilfe.

Warum ist das "didaktische Dreieck" bei Prange so wichtig?

Es dient dazu, eine pädagogische Situation strukturell zu planen und zu analysieren, indem es das Verhältnis von Erzieher, Adressat (Kind) und Thema durch das Element der Form verbindet.

Wie unterscheidet sich Lochs Ansatz von dem Pranges?

Loch betrachtet den Begriff der Erziehung abstrakter als „Enkulturationshilfe“, während Prange das pädagogische Handeln operativ als „Zeigen“ definiert und den Fokus stärker auf die konkrete Interaktionsform legt.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Lernen bei Loch und Prange. Eine anthropologische Konstante?
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
18
Katalognummer
V1418364
ISBN (eBook)
9783346970596
ISBN (Buch)
9783346970602
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lernen loch prange eine konstante
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Das Lernen bei Loch und Prange. Eine anthropologische Konstante?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1418364
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Leseprobe aus  18  Seiten
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