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Der Handstand. Ein didaktisches Vermittlungskonzept im Sportunterricht

Title: Der Handstand. Ein didaktisches Vermittlungskonzept im Sportunterricht

Elaboration , 2023 , 20 Pages , Grade: 15

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy

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Summary Excerpt Details

Im Rahmen des vorliegenden Projektberichts soll zum einen eine Gegenstandsanalyse der Bewegung des Handstandes vorgenommen werden und zum anderen ein geeignetes Vermittlungskonzept zu ebendieser Bewegung im Detail dargelegt werden. Dafür wird eingangs die spezifische Kernidee des Handstandes bestimmt sowie die Anforderungen an die ausführenden Akteur:innen und mögliche Lösungswege dieser herausgestellt werden.

Darüber hinaus wird eine Auseinandersetzung mit dem grundlegenden ästhetischen Reiz, welcher mit dem Gegenstand verbunden ist, erfolgen. Daran anschließend wird auf Grundlage der vorgenommenen Gegenstandsanalyse im dritten Kapitel mögliche praktische Aufgabenstellungen im Rahmen einer Stationenarbeit (d.h. vermittlungsdidaktische Konsequenzen) herausgearbeitet werden, welche ermöglichen sollen, dass sich die Teilnehmenden die Kernidee sowie konstitutiven Strukturen und die Erfahrungsweise des gewählten Gegenstandes erschließen können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis des Vermittlungskonzepts

1. Einleitung

2. Gegenstandsanalyse

2.1. Kernidee des Handstands

2.2. Der Reiz des Handstands

2.3. Analyse der konstitutiven Struktur von Aufgabe-Lösungs-Zusammenhängen

2.3.1. Schwungerzeugung & Schwungdosierung

2.3.2. Gewichtsregulation (Balance)

2.3.3. Stützaktion aus den Händen

2.3.4. Orientierung & Wahrnehmung

2.3.5. Rückgängigmachen der Aufschwingbewegung

2.3.6. Abrollen aus dem Handstand

3. Vermittlungskonzept

3.1. Einführende Aspekte – Sportliches Bewegen als Lerngegenstand

3.2. Unterrichtspraktische Umsetzung

3.3. Stationenarbeit

3.3.1. Einweisung in die Hilfe- und Sicherheitsstellung

3.3.2. Stationenlernen - Übungen

Zielsetzung & Forschungsschwerpunkte

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist die theoretische Erschließung des Handstands als komplexen turnerischen Lerngegenstand sowie die Entwicklung eines praktischen Vermittlungskonzepts für den Sportunterricht. Der Fokus liegt dabei darauf, wie Lernende durch die Auseinandersetzung mit den strukturellen Anforderungen der Handstandbewegung individuelle Lösungswege finden können, um so motorische Fähigkeiten und ein besseres Verständnis für funktionale Zusammenhänge zu entwickeln.

  • Analyse der in den Handstand innewohnenden Bewegungsstruktur
  • Die ästhetische und psychologische Bedeutung turnerischer Bewegungen
  • Differenzielle Ansätze zur Vermittlung von komplexe Bewegungsmustern
  • Methodik des Stationenlernens zur Förderung selbstverantwortlicher Bewegungserfahrung
  • Grundprinzipien der Sicherung und Hilfestellung beim Geräteturnen

Auszug aus dem Buch

2.2. Der Reiz des Handstands

Nachdem die Kernidee des Handstands offengelegt wurde, bleibt noch die Frage danach, was uns Menschen eigentlich dazu bewegt, einen Handstand machen bzw. erlernen zu wollen. Diese Frage lenkt den Blick auf die Bereiche, in denen sich die Idee des ‚sich-auf-die-Hände-stellens‘ beobachten lässt. Das ist zum Beispiel im Turnsport, im Zirkus, in tänzerischen Settings oder auch bei spielenden Kindern der Fall. Auffällig ist, dass die Handstandbewegung – wie bereits erwähnt – aus der zweckrationalen Rahmung des alltäglichen Lebens ausgeklammert ist und dort eher kurios erscheint. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sie alles andere als funktional ist. Der Mensch ist im Alltag nicht darauf ausgelegt, der Welt kopfüber, mit den Händen am Boden, zu begegnen. An dieser Stelle stellt Funke (1989) fest, dass der Handstand als Umkehr des alltäglichen, zweckorientieren Sich-Bewegens, in Form eines „Ausbruchs aus den Konventionen des anständigen Betragens“ sogar revolutionäre Aspekte beinhaltet (S. 179).

Doch wenn der Handstand keinen produktiven Nutzen für den Menschen birgt, worin liegt dann der Sinn- bzw. welcher Reiz ist in der Bewegungsausführung verborgen? Wenn wir einen Handstand machen, steht die Welt Kopf – oder doch nicht? In der Regel stellen wir schnell fest, dass das nicht ganz richtig ist, denn die Perspektive der Welt selbst bleibt während des Kopfstandes unverändert. In der Idee des ‚sich-auf-die-Hände-stellen‘ und damit ‚die-Welt-auf-den-Kopf-stellen‘ liegt folglich das Potenzial der Wahrnehmungsverunsicherung verborgen, denn offensichtlich existiert ein Unterschied zwischen der subjektiven Wahrnehmung und objektiven Gegebenheiten. Ein Reiz des Handstands liegt also in der spannenden Option, eine andere Perspektive auf die Welt und sich selbst einnehmen zu können und in der Bewegungsausführung neue Wahrnehmungs- und Körpererfahrungen zu sammeln (vgl. Gieße & Weigelt, 2010, S. 11ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung verortet den Handstand als ästhetische und sportliche Bewegung, die den Alltag durchbricht, und skizziert den Aufbau der Analyse sowie das methodische Ziel des vorliegenden Berichts.

2. Gegenstandsanalyse: Hier werden die Kernidee sowie die funktionalen Anforderungen und konstitutiven Strukturen der Handstandbewegung präzise theoretisch aufgearbeitet.

2.1. Kernidee des Handstands: Dieses Unterkapitel definiert den Handstand als bewusste Abkehr von der aufrechten Alltagsposition und identifiziert die grundlegenden funktionalen Herausforderungen.

2.2. Der Reiz des Handstands: Der Abschnitt beleuchtet das ästhetische Potenzial und die menschliche Motivation, sich kopfüber neuen Körpererfahrungen und Herausforderungen jenseits zweckrationaler Bewegungen zu stellen.

2.3. Analyse der konstitutiven Struktur von Aufgabe-Lösungs-Zusammenhängen: Dies ist der systematische Teil, der spezifische Anforderungen wie Schwung, Balance und Stützkraft in direkte lösungsbezogene Bewegungsaufgaben übersetzt.

2.3.1. Schwungerzeugung & Schwungdosierung: Analyse der physikalischen Notwendigkeit einer präzisen Schwungsteuerung, um den Körperschwerpunkt korrekt über die Stützbasis zu bringen.

2.3.2. Gewichtsregulation (Balance): Untersuchung des dynamischen Balancierens als zentrales Element, um die instabile Überkopfposition in der Vertikalen stabil halten zu können.

2.3.3. Stützaktion aus den Händen: Fokus auf die notwendige Kraftkoordination und Mobilisierung der beteiligten Muskelgruppen im Oberkörper zur Sicherung eines freien, kontrollierten Stands.

2.3.4. Orientierung & Wahrnehmung: Auseinandersetzung mit der sensorischen Umstellung in der Kopfüberposition und der Rolle des Tastsinns zur Körpersteuerung.

2.3.5. Rückgängigmachen der Aufschwingbewegung: Beschreibung der kontrollierten Auflösung der Handstandhaltung zurück in den aufrechten Stand.

2.3.6. Abrollen aus dem Handstand: Erörterung der technisch korrekten Initiierung einer Überkippbewegung zur Unfallprävention und zum sicheren Beenden der Übung.

3. Vermittlungskonzept: Darstellung der didaktischen Herangehensweise an den Handstand, basierend auf dem Modell des differenziellen Lernens.

3.1. Einführende Aspekte – Sportliches Bewegen als Lerngegenstand: Theoretische Grundlegung zum Verständnis von Bewegungslernen als dialogischen Prozess zwischen Sportler:in und Anforderung.

3.2. Unterrichtspraktische Umsetzung: Konzeptionelle Überlegungen zur Methodik, die Raum für individuelles Erproben lassen und auf verschiedenen Leistungsvoraussetzungen basieren.

3.3. Stationenarbeit: Zusammenfassung der konkreten praktischen Umsetzung als Lernarrangement zur Förderung selbstverantwortlicher Erfahrungen.

3.3.1. Einweisung in die Hilfe- und Sicherheitsstellung: Leitlinien für eine sichere Begleitung des Lernprozesses durch Mitschüler:innen unter Berücksichtigung biomechanischer Prinzipien.

3.3.2. Stationenlernen - Übungen: Praktische Übungsbeispiele, gegliedert nach den in Kapitel 2 erarbeiteten funktionalen Schwerpunkten.

Schlüsselwörter

Handstand, Gegenstandsanalyse, Vermittlungskonzept, Sportunterricht, Geräteturnen, Bewegungslernen, Differenzielles Lernen, Gewichtsregulation, Stützaktion, Hilfestellung, Sicherheitsstellung, Körperwahrnehmung, Schwungdosierung, Stationenlernen, Ästhetische Erfahrung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen und theoretischen Analyse des Handstands als turnerischem Bewegungselement sowie der Entwicklung passgenauer Vermittlungskonzepte für den Schulsport.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Bewegungsanalyse (Funktionsstruktur), sportdidaktische Prinzipien beim Lehren komplexer Fertigkeiten und die praktische Ausgestaltung von Unterrichtsarrangements wie Stationenlernen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den Handstand für Lernende begreifbar zu machen, indem die funktionale Struktur der Bewegung (Balance, Schwung, Stützkraft) transparent vermittelt wird, um Raum für individuelle Lösungsansätze zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine sportdidaktische und bewegungsanalytische Arbeit, die auf Literaturrecherche und der Ableitung vermittlungstheoretischer Konsequenzen aus der Gegenstandsanalyse basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Gegenstandsanalyse, die die anatomischen und physikalischen Anforderungen des Handstands gliedert, und einen methodischen Teil, der das Stationenlernen als didaktisches Konzept vorstellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Handstand, Differenzielles Lernen, Bewegungslernen, Stationenlernen, Hilfestellung und Gegenstandsanalyse definiert.

Worauf muss bei der Hilfestellung im Handstand besonders geachtet werden?

Die Hilfestellung sollte idealerweise rumpfnah erfolgen, um den Körperschwerpunkt effektiv zu stabilisieren, und den Lernenden dabei unterstützen, ein Gefühl für die richtige Bewegungsausführung zu entwickeln, ohne die Eigenaktivität zu ersticken.

Warum reicht es nicht aus, im Handstand nur statisch zu stehen?

Der Handstand ist keine rein statische Position, sondern erfordert ein ständiges dynamisches Pendeln zwischen Gleichgewichtsverlust und -wiederherstellung, da sich der Körperschwerpunkt innerhalb der Stützbasis kontinuierlich fein justieren muss.

Welche Rolle spielt die Wahrnehmung bei dieser Übung?

Da der visuelle Kontakt zur normalen Umgebung und das Gleichgewichtsorgan in der Kopfüberposition anders funktionieren als im Stand, muss der Tastsinn (haptische Rückmeldung der Hände) geschult werden, um die eigene Körperlage präzise einschätzen zu können.

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Details

Title
Der Handstand. Ein didaktisches Vermittlungskonzept im Sportunterricht
College
University of Marburg
Grade
15
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2023
Pages
20
Catalog Number
V1408290
ISBN (eBook)
9783346964281
ISBN (Book)
9783346964298
Language
German
Tags
Handstand, Bewegungslernen, Didaktik, Vermittlungskonzept, Lernen und Lehren, Sport, Lehramt, Unterricht, Turnen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2023, Der Handstand. Ein didaktisches Vermittlungskonzept im Sportunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1408290
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