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Die Verben und Verbformen im Ludwigslied

Titel: Die Verben und Verbformen im Ludwigslied

Seminararbeit , 2009 , 15 Seiten , Note: 2

Autor:in: Sabine Holzfuß (Autor:in)

Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Hausarbeit werden die althochdeutschen Verben und Verbformen im "Ludwigslied" analysiert. Auf Doppelungen wird dabei verzichtet. Das Ludwigslied ist ein althochdeutsches Gedicht in rheinfränkischem Dialekt, das den Sieg des Königs Ludwig III. über die Normannen im Jahr 881 besingt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

A. DAS LUDWIGSLIED

I. Die althochdeutsche Fassung

II. Die neuhochdeutsche Übersetzung

B. BESTIMMUNG DER VERBEN UND VERBFORMEN

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit der linguistischen Analyse des Ludwigsliedes, einem bedeutenden althochdeutschen Zeugnis der frühmittelalterlichen Literatur. Ziel der Arbeit ist es, die in dem Text verwendeten Verben und Verbformen systematisch zu bestimmen, morphologisch einzuordnen und ihre grammatikalischen Besonderheiten unter Berücksichtigung der althochdeutschen Grammatik zu erläutern.

  • Philologische Analyse der althochdeutschen Textfassung.
  • Gegenüberstellung mit einer neuhochdeutschen Übersetzung.
  • Detaillierte morphologische Bestimmung einzelner Verbformen.
  • Einordnung der Verben in starke oder schwache Klassen.
  • Erläuterung sprachhistorischer Phänomene wie Ablaut und grammatischer Wechsel.

Auszug aus dem Buch

B. Bestimmung der Verben und Verbformen

Vers 1: uueiz – 3. Person Sg. Präsens Indikativ Aktiv – Präterito Präsentium – 1. Ablautreihe - von wizzan: Infinitiv/Präsens wizzan, 1.,3. Sg. weiz, 2. Sg. weist, 1. Pl. wiz- zum/wizzun, Optativ wizzi, Partizip Präsens wizzanti, Präteritum wissa/ wessa, Partizip Präteritum giwizzan – nhd. wissen – Besonderheiten: Doppelkonsonant -zz-, Gemination nach dem kurzen Vokal -i-; starkes Verb wegen Suffix -n

heizsit – 3.Person Sg. Präsens Indikativ Aktiv – redublizierendes Verb – 7. Klasse – Subklasse 1b - von heizan: heizan, heizu, hiaz/ hiez, hiazun, giheizan – nhd. heißen, jemandem etwas befehlen

Vers 2: thionôt – 3.Person Sg. Präsens Indikativ Aktiv – schwaches Verb – von thionon: thionom, thionos, thionot, thionom, thionot, thionont - nhd. dienen – Besonderheit: -on Verb

lônôt – 3.Person Sg. Präsens Indikativ Aktiv – schwaches Verb – von lonon: lonom, lonos, lonot, lonom, lonot, lonont – nhd. belohnen/ jemanden für etwas belohnen – Besonderheit: -on Verb, steht mit einem persönlichen Dativ oder/und mit einem Genitiv rei/der Sache

Zusammenfassung der Kapitel

A. DAS LUDWIGSLIED: Dieses Kapitel präsentiert das Ludwigslied in seiner althochdeutschen Originalfassung sowie eine ergänzende neuhochdeutsche Übersetzung zum besseren Verständnis des Inhalts.

B. BESTIMMUNG DER VERBEN UND VERBFORMEN: In diesem umfangreichen Hauptteil werden die im Gedicht vorkommenden Verben Vers für Vers analysiert, ihre grammatischen Formen bestimmt und hinsichtlich ihrer historischen Sprachklasse eingeordnet.

Schlüsselwörter

Ludwigslied, Althochdeutsch, Verbformen, Grammatik, Linguistik, Sprachgeschichte, starke Verben, schwache Verben, Philologie, Textanalyse, Konjugation, Indikativ, Präteritum, Germanistik, Morphologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich der sprachwissenschaftlichen Untersuchung des althochdeutschen "Ludwigsliedes", wobei der Fokus primär auf der Analyse der verbalen Strukturen liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die philologische Textwiedergabe und die detaillierte morphologische Kategorisierung der vorkommenden Verben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die exakte grammatikalische Bestimmung und morphologische Einordnung der Verbformen innerhalb des Ludwigsliedes gemäß der althochdeutschen Grammatik.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive linguistische Analyse angewandt, die jeden Vers einzeln betrachtet und die Verben nach ihrer Klassen-Zugehörigkeit (stark, schwach, anomal) bestimmt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil besteht aus einer systematischen Auflistung und Bestimmung der Verben, geordnet nach ihrem Vorkommen in den jeweiligen Versen des Liedes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Althochdeutsch, Verbformen, Philologie, Sprachgeschichte und linguistische Analyse.

Welche Bedeutung hat das Ludwigslied im Kontext dieser Arbeit?

Das Ludwigslied dient als primäre Textquelle, an der die morphologischen Besonderheiten der althochdeutschen Verbalsprache demonstriert werden.

Was zeichnet die analysierten Verbformen im Ludwigslied aus?

Viele der Formen weisen sprachhistorische Merkmale wie Ablautreihen, grammatischen Wechsel oder spezifische Suffixbildungen auf, die in der Arbeit detailliert aufgeschlüsselt werden.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Verben und Verbformen im Ludwigslied
Hochschule
Universität Leipzig
Note
2
Autor
Sabine Holzfuß (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
15
Katalognummer
V140690
ISBN (eBook)
9783640505920
ISBN (Buch)
9783640506170
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Verben Verbformen Ludwigslied
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sabine Holzfuß (Autor:in), 2009, Die Verben und Verbformen im Ludwigslied, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/140690
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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