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Pflege bei Bipolarer Störung. Die Bedeutung der Kommunikation und professioneller Unterstützung

Title: Pflege bei Bipolarer Störung. Die Bedeutung der Kommunikation und professioneller Unterstützung

Academic Paper , 36 Pages

Autor:in: Mirela Dzabanji (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention

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Summary Excerpt Details

Die Bipolare Störung ist vielen Menschen wenig bekannt. Der Begriff löst oft Verwirrung aus, und nur wenige können sich unter dieser Erkrankung etwas Konkretes vorstellen. Doch was verbirgt sich hinter dieser psychischen Störung? Wie gestaltet sich ihr Krankheitsverlauf, und welche Symptome sind charakteristisch? Wie wird dieses Krankheitsbild behandelt? Diese Fragen und weitere Aspekte stehen im Zentrum der nachfolgenden Kapitel. Die Bedeutung der Bipolaren Störung für das Pflegepersonal in der Kommunikation mit betroffenen Patienten wird ebenso beleuchtet wie die Möglichkeiten, Konflikte durch adäquate Kommunikation zu vermeiden und eine gute Psychohygiene für ein ausgewogenes Berufsleben zu gewährleisten.

Das menschliche Gehirn, ein komplexes System, funktioniert präziser als die besten Schweizer Uhren. Eine Unzahl von elektrischen Signalen steuert die Abläufe im Körper. Doch was passiert, wenn wichtige Botenstoffe im Gehirn fehlen und die Informationsübertragung gestört ist? In solchen Fällen können negative Umgebungsfaktoren das geistige Gleichgewicht beeinträchtigen, was wiederum zu einer Störung der Gefühlswelt und Wahrnehmung führt. Ähnlich wie Staub, Schmutz und unsachgemäße Handhabung eine Uhr lahmlegen können, können diese Faktoren die Vorgänge im Gehirn stören.

Die Bipolare Störung ist eine affektive Erkrankung, bei der eine gestörte Reizleitung zu Defiziten führt, die sich als psychische Erkrankung manifestieren. Doch anders als bei einer Uhr, die zerlegt, gereinigt und wieder zusammengebaut werden kann, gestaltet sich die Behandlung des Gehirns bei einer Bipolaren Störung weitaus komplexer.

In unserer Gesellschaft und im Alltag im Krankenhaus herrscht oft ein Mangel an Verständnis für Menschen mit psychischen Erkrankungen, und dies gilt auch für das Krankheitsbild der Bipolaren Störung. Diese Haltung kann dazu führen, dass Betroffene nicht die angemessene Unterstützung und Betreuung erhalten, die sie benötigen.

Mit dieser Facharbeit soll dazu beigetragen werden, das Verständnis für das Krankheitsbild der Bipolaren Störung zu fördern, insbesondere im stationären Alltag und im täglichen Leben. Die Hoffnung besteht darin, dass dieses Thema greifbarer und transparenter gemacht werden kann. Dank gebührt der Familie, die während der Erstellung dieser Arbeit emotionale Unterstützung geboten hat.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

VORWORT

EINFÜHRUNG IN DIE PROBLEMDARSTELLUNG

1 AFFEKTIVITÄTSSTÖRUNG

1.1 Krankheitsursachen sowie Krankheitsverlauf

1.2 Klinische Zeichen der Bipolaren Störung

1.3 Diagnosestellung und Therapieverfahren

1.4 Zusammenfassung

2 PFLEGE PSYCHIATRISCHER PATIENTEN

2.1 Bezugspflege nach Peplau

2.1.1 Die vier Phasen der Beziehungsgestaltung

2.1.2 Die Rolle des Pflegepersonals

2.2 Interaktionsmodell nach Imogene M. King

2.3 Beziehungsgestaltung

2.4 Beziehungsgestaltung bei einer Depression und Manie

2.5 Zusammenfassung

3 KOMMUNIKATION IN DER PFLEGE

3.1 Gespräch als Pflegehandlung

3.2 Kommunikation in Notfallsituationen

3.3 Konflikte im Team

3.4 Psychohygiene

3.5 Zusammenfassung

4 ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit fokussiert sich auf die Herausforderungen und Interventionsmöglichkeiten in der pflegerischen Kommunikation mit Menschen, die an einer Bipolaren Störung leiden. Angestrebt wird ein tieferes Verständnis für die Krankheitsbilder Depression und Manie, um professionelle Beziehungsgestaltung und Kommunikation als zentrales Element der psychiatrischen Pflege zu etablieren.

  • Grundlagen und Symptomatik der Bipolaren Störung
  • Einsatz pflegerischer Interaktions- und Pflegemodelle (Peplau, King)
  • Kommunikationsstrategien bei depressiven und manischen Phasen
  • Umgang mit Konflikten und Notfallsituationen in der psychiatrischen Pflege
  • Bedeutung von Psychohygiene für die professionelle Pflegearbeit

Auszug aus dem Buch

2.4 Beziehungsgestaltung bei einer Depression und Manie

Während einer depressiven Phase empfinden die meisten Betroffenen persönliche Begleitung als hilfreich. Hier kommt der Einsatz der Bezugspflege zum Tragen. Pflegende brauchen in diesem Kontext ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Geduld. Die Bezugspflegeperson hält regelmäßig Kontakt mit dem Betroffenen, ohne dabei Druck auszuüben. Schon bei kleinen Veränderungen oder Anzeichen einer Besserung ist es günstig, Patienten zu motivieren, diese Veränderungen wahrzunehmen. In ihrem Umfeld lösen Depressive nach einer Phase des Mitleids oft Unverständnis und Resignation aus. Ständige Versuche, Betroffene zu motivieren, scheinen erfolglos und mit Klagen des Erkrankten zu enden. Dies bringt ihre Mitmenschen an ihre Grenzen.

Für viele Depressive sind die sozialen Folgen ihrer Erkrankung ein enormes Problem. Zwischenmenschliche Defizite führen schließlich zu einem stationären Aufenthalt. Ein verminderter Selbstwert und Perfektionismus führen oft zum Trugschluss, für die Gesellschaft nicht gut genug zu sein. Bei fortschreitender Erkrankung kann diese Einstellung dazu führen, dass Betroffene viele Dinge nicht mehr zufriedenstellend verrichten können. Gefühle von Hilflosigkeit und Angst stellen sich ein. Depressive können oft kaum mehr private Kontakte pflegen und ziehen sich zurück. Pflegekräfte sprechen in dieser Situation offen mit den Patienten über deren Verlustängste. Sanft weisen sie darauf hin, dass sich vernachlässigte Kontakte nach Abklingen der Symptome wieder neu knüpfen lassen.

Zusammenfassung der Kapitel

AFFEKTIVITÄTSSTÖRUNG: Definiert die affektive Störung als psychische Erkrankung, unterteilt in Depression, Manie und bipolare Störung, und beleuchtet deren Ursachen sowie diagnostische Verfahren.

PFLEGE PSYCHIATRISCHER PATIENTEN: Erläutert die Besonderheiten in der Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen und stellt Pflegemodelle wie die Bezugspflege nach Peplau und das Interaktionsmodell nach King vor.

KOMMUNIKATION IN DER PFLEGE: Analysiert Kommunikation als zentrales Werkzeug im Pflegealltag, besonders in Krisensituationen, bei Konflikten im Team und betont die Relevanz der Psychohygiene für das Pflegepersonal.

ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG: Reflektiert die gewonnenen Erkenntnisse über die Bedeutung von Empathie, Kommunikation und professioneller Beziehungsgestaltung in der psychiatrischen Pflege.

Schlüsselwörter

Bipolare Störung, Psychiatrische Pflege, Kommunikation, Beziehungsgestaltung, Depression, Manie, Bezugspflege nach Peplau, Interaktionsmodell nach King, Krisengespräche, Psychohygiene, Konfliktmanagement, Suizidalität, Empathie, Patientenbeobachtung, Pflegeinterventionen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bedeutung professioneller Kommunikation und pflegerischer Interventionen im Umgang mit Patienten, die an einer Bipolaren Störung leiden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Facharbeit?

Die Arbeit konzentriert sich auf die Krankheitsbilder Depression und Manie, die Anwendung pflegewissenschaftlicher Theorien, die Rolle der Kommunikation als Pflegehandlung sowie die psychische Gesundheit des Pflegepersonals.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Strategien für eine professionelle, wertschätzende Kommunikation zu identifizieren, die Pflegekräfte bei der Begleitung von bipolaren Patienten unterstützt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, die aktuelle Fachbücher und Internetquellen aus den Bereichen Medizin, Psychologie und Pflege integriert.

Welche Inhalte stellt der Hauptteil sicher?

Der Hauptteil gliedert sich in eine medizinische Basis zu affektiven Störungen, die praktische Anwendung pflegerischer Modelle (Peplau, King) und eine tiefgreifende Analyse der Gesprächsführung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den Schlüsselbegriffen zählen Bipolare Störung, professionelle Kommunikation, Beziehungsgestaltung, Psychohygiene und pflegerische Interventionen.

Warum ist das Modell von Hildegard Peplau für diese Arbeit relevant?

Das Modell ist relevant, weil es die Beziehung zwischen Patienten und Pflegenden in den Mittelpunkt stellt und durch die vier Phasen der Beziehungsgestaltung den Prozess der Pflege strukturiert.

Wie sollte ein Pflegefachpersonal auf Provokationen durch manische Patienten reagieren?

Das Pflegepersonal sollte auf Provokationen ruhig, deeskalierend und sachlich reagieren, ohne auf anzügliches oder unangemessenes Verhalten einzugehen, um den Patienten nicht in seinem Handeln zu bestärken.

Welche Rolle spielt die Psychohygiene für das Pflegepersonal?

Psychohygiene ist essenziell, um Belastungen abzufedern, Überforderung frühzeitig zu erkennen und die eigene seelische Balance im stressigen Berufsalltag zu bewahren.

Warum ist die Kommunikation bei suizidgefährdeten Patienten so kritisch?

Eine offene und wertschätzende Kommunikation hilft, Anzeichen für suizidale Absichten rechtzeitig zu erkennen, den Patienten emotional zu entlasten und notwendige Sicherheitsmaßnahmen zu koordinieren.

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Details

Title
Pflege bei Bipolarer Störung. Die Bedeutung der Kommunikation und professioneller Unterstützung
Author
Mirela Dzabanji (Author)
Pages
36
Catalog Number
V1406250
ISBN (eBook)
9783346957832
ISBN (Book)
9783346957849
Language
German
Tags
pflege bipolarer störung bedeutung kommunikation unterstützung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mirela Dzabanji (Author), Pflege bei Bipolarer Störung. Die Bedeutung der Kommunikation und professioneller Unterstützung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1406250
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