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Zur Shop-Startseite › Politik - Politisches System Deutschlands

Von der Inszenierung des Politischen zum Politainment

Titel: Von der Inszenierung des Politischen zum Politainment

Referat (Ausarbeitung) , 2009 , 13 Seiten , Note: 10

Autor:in: Jan-Hendrik Schott (Autor:in)

Politik - Politisches System Deutschlands

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Referatsausarbeitung beschäftigt sich mit dem Thema „Von der Inszenierung des Politischen zum Politainment“. Dabei möchte ich der Frage auf den Grund gehen ob Politik zwangsläufig inszeniert werden muss und welche Funktionen eine Inszenierung der Politik hat. Von Interesse ist hierbei vor allem die Frage ob die arrangierte Präsenz der Politik in den Massenmedien dem politischen System schadet oder es sogar stützt. Während eines Wahlkampfs bekommt die inszenierte Politik natürlich einen besonderen Stellenwert. Deshalb möchte ich auch auf dieses Thema eingehen.
Die moderne Multioptionsgesellschaft bildet einen Rahmen, der das Phänomen der Inszenierung von Politik beeinflusst und den politischen Akteuren vor neue Herausforderungen stellt. Hier lässt sich erkennen wie sehr sich politische Akteure selbst in den Medien produzieren und von den Medien produzieren lassen müssen.
Abschließend setze ich mich mit den Begriffen Talkshowisierung und Politainment auseinander. Sie sind die neuen Formen politischer Inszenierung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wahlkampf

2.1 Was ist ein Wahlkampf?

2.2 Funktionen eines Wahlkampfs

3. Dimensionen der Inszenierung von Politik

4. Multioptionsgesellschaft

4.1 Was ist die Multioptionsgesellschaft?

4.2 Wie wirkt sich die Multioptionsgesellschaft auf das Politische aus?

5. Politik und Medien

5.1 Modelle des Zusammenspiels von Politik und Medien

5.2 Talkshowisierung

5.3 Politainment

10. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Ausarbeitung untersucht die Notwendigkeit und die verschiedenen Funktionen der Inszenierung von Politik im Kontext des medialen Wandels. Es wird analysiert, wie politische Akteure durch moderne Medienformate wie Talkshows und Politainment versuchen, Aufmerksamkeit zu generieren, und welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf die Wahrnehmung der Politik in der Multioptionsgesellschaft haben.

  • Die Inszenierung von Politik als funktionales Element moderner Demokratien
  • Die Rolle von Wahlkämpfen bei der Stabilisierung politischer Systeme
  • Der Einfluss der Multioptionsgesellschaft auf das Kommunikationsverhalten politischer Akteure
  • Die Veränderungen der politischen Kommunikation durch Talkshowisierung und Politainment

Auszug aus dem Buch

5.2 Talkshowisierung

Als das Ehepaar Clinton 1992 in der Arsenio Hall Show auftrat, war das der Startschuss zum Phänomen der Talkshowisierung. Politische Akteure sind in Fernsehshows zu sehen.

Wie bereits im Abschnitt „Multioptionsgesellschaft“ beschrieben, hat sich die Medienwelt verändert. Es gibt mehr Fernsehsender und mehr Fernsehformate als in den vergangenen Jahrzehnten. Die Politik muss sich dieser Veränderung anpassen, um weiterhin erfolgreich Aufmerksamkeit zu erzeugen. Dazu nutzen politische Akteure die verschiedensten Fernsehformate, um sich zu inszenieren. Die Medien haben eine Vielzahl populärer Fernsehformate erzeugt, die bei Zuschauern verschiedener Bevölkerungsgruppen beliebt sind. Dazu gehören die politische Talkshow, Diskussions- oder Interviewsendungen sowie Unterhaltungssendungen.

Dabei besteht für den politischen Akteur immer ein gewisses Risiko, da er die mediale Inszenierung nicht zu 100% steuern kann. Es könnte also vorkommen, dass eine Frage, auf die er nicht ausreichend vorbereitet ist, dazu führt, dass er aus dem Konzept kommt und sein Image darunter leidet.10

Durch die Verschiedenheit der Fernsehshows bekommt der politische Akteur natürlich auch die Gelegenheit, eine möglichst breite Masse mit seiner Inszenierung zu erreichen. Die einzelnen Shows verlangen dabei jeweils eine andere Rolle von ihm. Wichtig ist dabei, dass er die Rollen auch spielen kann und natürlich dass sie authentisch wirken. Andernfalls kann es auch eine Schädigung der gesellschaftlichen Akzeptanz mit sich ziehen.11

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der Inszenierung von Politik ein und stellt die zentrale Frage nach der Notwendigkeit und den Auswirkungen der medialen Präsenz politischer Akteure.

2. Wahlkampf: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Wahlkampfs und erläutert dessen zentrale Funktionen zur Mobilisierung und Legitimation in repräsentativen Demokratien.

3. Dimensionen der Inszenierung von Politik: Hier werden vier spezifische Dimensionen der Inszenierung analysiert, die unter anderem Signalfunktion, Reduktion von Komplexität und demonstrative Handlungsfähigkeit umfassen.

4. Multioptionsgesellschaft: Das Kapitel beschreibt den gesellschaftlichen Wandel hin zur Individualisierung und den Zuwachs an Optionen sowie deren Konsequenzen für die politische Kommunikation.

5. Politik und Medien: Dieses zentrale Kapitel behandelt die Interaktion zwischen Politik und Mediensystem durch verschiedene Modelle und neue Formate wie Talkshows und Politainment.

10. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Inszenierung eine notwendige Anpassung an das Mediensystem ist, warnt jedoch vor einem Vertrauensverlust durch die Diskrepanz zwischen Darstellung und tatsächlicher Arbeit.

Schlüsselwörter

Politische Inszenierung, Politainment, Talkshowisierung, Wahlkampf, Multioptionsgesellschaft, Massenmedien, Politische Kommunikation, Medienereignis, Stimmenmaximierung, Demokratischer Mythos, Repräsentative Demokratie, Medienkampagnen, Politisches Emotionsmanagement, Öffentliche Darstellung, Entscheidungspolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Wandel der politischen Kommunikation und der zunehmenden Bedeutung der Inszenierung von Politik in den Medien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen den Wahlkampf, die Auswirkungen der Multioptionsgesellschaft auf das politische Handeln sowie die verschiedenen Formen der medialen Selbstinszenierung durch Politiker.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu ergründen, ob die notwendige Inszenierung von Politik das politische System stützt oder durch eine Entfremdung von der tatsächlichen politischen Arbeit gefährdet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung und Literaturanalyse zum Thema politisches Kommunikationsmanagement und der Inszenierung von Politik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Funktionen von Wahlkämpfen, Dimensionen politischer Inszenierung, das Modell der Multioptionsgesellschaft sowie der Einfluss von Medienformaten wie Talkshows und Politainment untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Politainment, Inszenierung, Medienkommunikation, Wahlkampf und Multioptionsgesellschaft charakterisiert.

Was ist mit dem Begriff „Talkshowisierung“ gemeint?

Damit ist die Tendenz beschrieben, dass Politiker zunehmend in unterhaltenden Fernsehformaten auftreten, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und komplexere Themen zu vereinfachen.

Was bedeutet der Begriff „Politainment“?

Politainment beschreibt die Verschmelzung von politischer und unterhaltender Kommunikation, bei der die Unterhaltung oft vor dem politischen Inhalt steht, um eine größere Zuschauerschaft zu erreichen.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Von der Inszenierung des Politischen zum Politainment
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Politik und Wirtschaft)
Veranstaltung
Politische Kommunikation im Superwahljahr 2009
Note
10
Autor
Jan-Hendrik Schott (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
13
Katalognummer
V140572
ISBN (eBook)
9783640509904
ISBN (Buch)
9783640510122
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wahlen Politainment Inszenierung Talkshows
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan-Hendrik Schott (Autor:in), 2009, Von der Inszenierung des Politischen zum Politainment, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/140572
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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