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Verrechnungspreise in multinationalen Konzernen

Titel: Verrechnungspreise in multinationalen Konzernen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2022 , 49 Seiten , Note: 2

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird vor allem untersucht, was Verrechnungspreise sind und wie sie angewendet werden sollten.

In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die globalen durchschnittlichen Unternehmenssteuersätze zwischen 1985 und 2018 von rund 49 auf etwa 23 Prozent erhöht, was auf die Globalisierung und die Nutzung der Vorteile von Unternehmensstandorten zurückzuführen ist. Wenn Unternehmen innerhalb eines Konzerns Verrechnungspreise festlegen, können sie versuchen, Gewinne und Verluste innerhalb des Konzerns zu verschieben, um ihre Steuerbelastung zu reduzieren. Wenn beispielsweise ein Unternehmen in einem Land mit hohen Steuersätzen tätig ist, kann es versuchen, einen Teil seiner Gewinne durch überhöhte Verrechnungspreise auf Tochtergesellschaften in Ländern mit niedrigeren Steuersätzen zu verlagern. Dadurch kann das Unternehmen seine Steuerbelastung insgesamt reduzieren. Als Reaktion darauf haben multinationale Unternehmen im Jahr 2015 etwa 40% ihrer Gewinne in Länder mit niedrigen Steuersätzen verlagert, indem sie ein Steuervermeidungsmodell angewendet haben, das die Gestaltung von konzerninternen Liefer- und Dienstleistungsbeziehungen zu Verrechnungspreisen einschließt.

Tatsächlich haben die Digitalisierung und die zunehmende Nutzung von Online-Plattformen und digitalen Dienstleistungen dazu beigetragen, dass der Handel mit Dienstleistungen zwischen verbundenen Unternehmen weiter zugenommen hat. Verrechnungspreise bieten aufgrund von Schlupflöchern in den maßgeblichen Vorschriften ein großes Potenzial für Steuervermeidung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlage

2.1 Verrechnungspreise

2.1.1Verrechnungspreise aus betriebswirtschaftlicher Sicht

2.1.2 Verrechnungspreise aus steuerlicher Sicht

2.1.3 Zielkonflikte zwischen Verrechnungspreisen aus betriebswirtschaftlicher und steuerlicher Sicht

2.2 Funktionen der Verrechnungspreise

2.2.1 Betriebswirtschaftliche Funktionen

2.2.2 Steuerliche Funktionen

2.3 Die Rolle der Zentrale und der Geschäftseinheiten

3 Formen der Verrechnungspreise

3.1 Marktpreisorientierte Verrechnungspreise

3.2 Kostenorientierte Verrechnungspreise

3.3 Verrechnungspreise auf Verhandlungsbasis

4 Verrechnungspreismethoden nach den OECD-Verrechnungspreisleitlinien

4.1 Internationale Vorschriften

4.2 Der Fremdvergleichsgrundsatz

4.3 Geschäftsfallbezogene Standardmethoden der Verrechnungspreisermittlung

4.3.1 Die Preisvergleichsmethode (comparable-uncontrolled-price-method)

4.3.2 Die Wiederverkaufspreismethode (resale-price-method)

4.3.3 Die Kostenaufschlagsmethode (cost-plus-method)

4.4 Geschäftsfallbezogene Gewinnmethoden der Verrechnungspreisermittlung

4.4.1 Die Transaktionsbezogene Nettomargenmethode (Transactional-net-margin-method)

4.4.2 Die Gewinnaufteilungsmethode (Profit-split-method)

4.5 Die Methodenwahl

4.6 Funktionsverlagerung

5 Das BEPS-Projekt der OECD und G20

5.1 Entstehung und Ziele des BEPS-Projekts

5.2 Entwicklungen zu BEPS 2.0

5.3 Standardisierte Verrechnungspreisdokumentation

6 Rechtssicherheit durch Advance Pricing Agreements

6.1 Definition und Ziele von Advance Pricing Agreements

6.2 Advance Pricing Agreement-Verfahren

6.3 Aufwände und Nutzen durch Advanced Pricing Agreement

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der komplexen Thematik der Verrechnungspreise in multinationalen Konzernen. Ziel ist es, die grundlegenden Konzepte, die Funktionen der Verrechnungspreise sowie die verschiedenen Methoden ihrer Ermittlung nach den Richtlinien der OECD zu analysieren und deren Bedeutung für die globale Steuerplanung und Vermeidung von Doppelbesteuerung zu erläutern.

  • Grundlagen und Funktionen von Verrechnungspreisen aus betriebswirtschaftlicher und steuerlicher Sicht
  • Klassifizierung der Verrechnungspreisformen und Methoden nach OECD-Leitlinien
  • Anwendung des Fremdvergleichsgrundsatzes und Herausforderungen bei der Methodenwahl
  • Einfluss des BEPS-Projekts auf die internationale Steuerpolitik
  • Rechtssicherheit durch Advance Pricing Agreements (APAs)

Auszug aus dem Buch

4.3.1 Die Preisvergleichsmethode (comparable-uncontrolled-price-method)

Bei der Preisvergleichsmethode, bekannt als CUP-Methode, werden direkte Preise verwendet, um die Fremdvergleichsüblichkeit von Transaktionen zwischen verbundenen Unternehmen zu prüfen. Dabei werden die, zwischen verbundenen Unternehmen vereinbarten Preise mit den Preisen verglichen, die von nicht verbundenen Unternehmen unter vergleichbaren Umständen vereinbart worden. Wenn die Verrechnungspreise mit Preisen verglichen werden, die auf dem Markt zwischen unverbundenen Dritten vereinbart wurden, handelt es sich um einen externen Preisvergleich. Wenn die Verrechnungspreise dagegen mit Preisen verglichen werden, die zwischen dem Konzernunternehmen und einem konzernfremden Unternehmen vereinbart wurden, handelt es sich um einen internen Preisvergleich.

Voraussetzung für die Anwendung der Preisvergleichsmethode ist ein hoher Grad an Vergleichbarkeit. Die größten Anforderungen sind die Vergleichbarkeit von Produkten oder Dienstleistungen, Absatzmengen, Marktbedingungen, Vertragsbedingungen, geografischen Kriterien, immateriellen Faktoren und Risiken. Nach den OECD-RL ist die Preisvergleichsmethode die verlässlichste Methode zur Prüfung der Fremdüblichkeit von konzerninternen Transaktionen. In der Realität muss daher geprüft werden, ob diese Methode auf den gegebenen Fall anwendbar ist. Da die Erfordernisse für einen Preisvergleich jedoch in den meisten Fällen nicht vollständig erfüllt sind, wird die Preisvergleichsmethode nur selten verwendet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beleuchtung der zunehmenden Bedeutung von Verrechnungspreisen in der globalisierten Wirtschaft und deren Potenzial zur Steuervermeidung.

2 Grundlage: Differenzierung zwischen betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Funktionen von Verrechnungspreisen sowie deren Zielkonflikte.

3 Formen der Verrechnungspreise: Erläuterung der klassischen Klassifizierung in markt-, kosten- und verhandlungsorientierte Verrechnungspreise.

4 Verrechnungspreise nach den OECD-Verrechnungspreisleitlinien: Detaillierte Darstellung der anerkannten Methoden und des Fremdvergleichsgrundsatzes.

5 Das BEPS-Projekt der OECD und G20: Analyse der internationalen Bemühungen zur Bekämpfung von Gewinnverkürzungen und Gewinnverlagerungen.

6 Rechtssicherheit durch Advance Pricing Agreements: Untersuchung der Möglichkeiten zur Erreichung von Planungs- und Rechtssicherheit durch Vorabverständigungen zwischen Steuerbehörden.

7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Thematik und Ausblick auf die globale Mindeststeuer.

Schlüsselwörter

Verrechnungspreise, OECD, BEPS, Fremdvergleichsgrundsatz, Steuervermeidung, Besteuerung, Konzerne, Gewinnverlagerung, Transferpaket, Advance Pricing Agreement, Dokumentation, Steuerbehörden, Doppelbesteuerung, Betriebsprüfung, Gewinnpotenzial

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Mechanismen, Methoden und steuerlichen Rahmenbedingungen von Verrechnungspreisen in multinationalen Unternehmen im Kontext der aktuellen OECD-Richtlinien.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Funktionen von Verrechnungspreisen, die verschiedenen Ermittlungsmethoden, das BEPS-Projekt zur Vermeidung von Gewinnverlagerungen sowie die Rolle von Advance Pricing Agreements.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, wie Verrechnungspreise definiert sind, wie sie angewendet werden sollten und welche Rolle sie bei der Balance zwischen betriebswirtschaftlicher Steuerung und steuerlicher Konformität spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse der einschlägigen steuerrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fachliteratur sowie der offiziellen Dokumente der OECD und nationaler Finanzbehörden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Verrechnungspreisformen, die detaillierte Analyse der OECD-Methoden, die Auswirkungen des BEPS-Projekts sowie die Instrumente zur Herstellung von Rechtssicherheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind die Begriffe Verrechnungspreise, OECD-Richtlinien, Fremdvergleichsgrundsatz, Steuervermeidung und Advance Pricing Agreements.

Was sind die Vor- und Nachteile der Preisvergleichsmethode?

Sie gilt als verlässlichster Nachweis für die Fremdüblichkeit, ist jedoch aufgrund der strengen Anforderungen an die Vergleichbarkeit der Produkte und Marktbedingungen in der Praxis nur selten voll umfänglich anwendbar.

Warum wird das BEPS-Projekt als "Meilenstein" bezeichnet?

Es markiert eine umfassende internationale Koordination zur Schließung von Steuerschlupflöchern und der Bekämpfung aggressiver Steuerplanung, was durch 15 abgestimmte Aktionspunkte der OECD und G20 umgesetzt wurde.

Welche Rolle spielen Advance Pricing Agreements für Unternehmen?

Sie bieten Unternehmen eine verbindliche Vorabzusage der Steuerbehörden, wodurch Doppelbesteuerungsrisiken minimiert und Planungssicherheit für grenzüberschreitende Transaktionen geschaffen wird.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Verrechnungspreise in multinationalen Konzernen
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Note
2
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
49
Katalognummer
V1404464
ISBN (eBook)
9783346956828
ISBN (Buch)
9783346956835
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verrechnungspreise konzernen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Verrechnungspreise in multinationalen Konzernen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1404464
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Leseprobe aus  49  Seiten
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