Diese Arbeit behandelt die Erstellung einer Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining für eine sportlich inaktive Person. Sportlich inaktiv bedeutet hierbei, dass die Person seit mindestens fünf Jahren nicht mehr aktiv Sport betrieben hat. Dabei sollen zunächst die Personendaten analysiert und die individuelle Beweglichkeit sowie die individuelle Gleichgewichtsfähigkeit beurteilt und begründet werden.
Anschließend soll das Beweglichkeitstraining geplant werden. Hierbei wird zunächst die Übungsauswahl und die Dehnmethode vorgestellt. Außerdem wird das Belastungsgefüge berücksichtigt. Zum Schluss soll dann die Trainingsplanung für das Beweglichkeitstraining begründet werden. Daraufhin wird anhand der gleichen Aspekte auch das Koordinationstraining geplant. Abgeschlossen wird die Hausarbeit mit einer Literaturrecherche zum Thema "Effekte des Dehnens in Hinblick auf die sportliche Leistungsfähigkeit".
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
1.1 Beurteilung und Begründung der individuellen Beweglichkeit
1.2 Beurteilung und Begründung der individuellen Gleichgewichtsfähigkeit
2 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
2.1 Übungsauswahl und Dehnmethoden Beweglichkeitstraining
2.2 Belastungsgefüge Beweglichkeitstraining
2.3 Begründung zur Trainingsplanung für das Beweglichkeitstraining
3 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
3.1 Übungsauswahl Koordinationstraining
3.2 Belastungsgefüge Koordinationstraining
3.3 Begründung zur Trainingsplanung für das Koordinationstraining
4 LITERATURRECHERCHE ZUM THEMA „EFFEKTE DES DEHNENS IM HINBLICK AUF DIE SPORTLICHE LEISTUNGSFÄHIGKEIT“
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines maßgeschneiderten Trainingsplans zur Verbesserung der Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit für eine sportlich inaktive Person (eine 23-jährige ehemalige Turnerin), um ihre haltungsbedingten Beschwerden (Hyperkyphose, Schulter- und Rückenprobleme) durch gezieltes Training zu lindern.
- Analyse des Ist-Zustands und der Trainingsmotivation einer fiktiven Person.
- Erstellung eines strukturierten Beweglichkeitstrainings inklusive Zielmuskulatur und Dehnmethoden.
- Konzeption eines Koordinationstrainings zur Verbesserung des Gleichgewichts.
- Wissenschaftliche Fundierung der Trainingsplanung durch Literaturrecherche zu den Effekten von Dehnmethoden auf die Leistungsfähigkeit.
Auszug aus dem Buch
1.1 Beurteilung und Begründung der individuellen Beweglichkeit
Durch die Informationen, die uns die Kundin gegeben hat, würde man denken, dass sie eine relativ optimale Beweglichkeit hat, da sie jahrelang im Turnsport aktiv war. Um dies aber bestätigen zu können, wird ein Beweglichkeitstest mit der Dame durchgeführt.
Während des Tests kann man sehen, dass die Person damals Sport gemacht hat. Im Beinbereich ist die Beweglichkeit noch minimal ausgeprägt, der Oberkörperbereich zeigt jedoch eine stärkere eingeschränkte Beweglichkeit. Durch das tägliche Sitzen am Computer fällt die Kundin nach einer Zeit in eine Fehlhaltung, wodurch sich die Kyphose dementsprechend verstärkt. Die ständige Fehlhaltung beugt demnach die Beschwerden im Schulter- und Rückenbereich vor. Um diese Beschwerden zu lindern und die Haltung zu verbessern, muss sie im Oberkörper aufgerichtet werden und ein optimales, regelmäßiges Beweglichkeitstraining durchführen. Im Fokus liegt der Oberkörperbereich der Kundin aber man sollte dennoch den Unterkörper nicht vernachlässigen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden das Profil der fiktiven, 23-jährigen Kundin, ihre physischen Voraussetzungen sowie ihre spezifischen Ziele zur Linderung von Schulter- und Rückenbeschwerden dargelegt.
2 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Hier wird ein detailliertes Dehnprogramm erstellt, das Übungsauswahl, Dehnmethoden und Belastungsgefüge umfasst, um spezifisch auf die Hyperkyphose der Kundin einzugehen.
3 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Dieses Kapitel widmet sich der Entwicklung eines Gleichgewichtstrainings, das die koordinativen Fähigkeiten der Kundin durch anspruchsvolle Balancier- und Sprungübungen schrittweise verbessert.
4 LITERATURRECHERCHE ZUM THEMA „EFFEKTE DES DEHNENS IM HINBLICK AUF DIE SPORTLICHE LEISTUNGSFÄHIGKEIT“: Hier wird der wissenschaftliche Hintergrund beleuchtet, indem Studien zu den Auswirkungen verschiedener Dehnintensitäten und -methoden auf die sportliche Leistungsfähigkeit analysiert werden.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Hyperkyphose, Dehnmethoden, Gleichgewichtsfähigkeit, Trainingsplanung, Gesundheitsmanagement, Prävention, Statisches Dehnen, Dynamisches Dehnen, Postisometrische Dehnung, Leistungsfähigkeit, Rückenschmerzen, Trainingswissenschaft, Sportliche Inaktivität.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Es geht um die Erstellung eines gezielten Trainingsplanes für eine sportlich inaktive Person (eine 23-jährige ehemalige Turnerin) zur Verbesserung von Beweglichkeit und Koordination.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen sind das Beweglichkeitstraining zur Korrektur von Haltungsfehlern (Hyperkyphose), das Koordinationstraining zur Gleichgewichtsschulung sowie die fundierte Literaturanalyse zu Dehneffekten.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist die Linderung haltungsbedingter Schulter- und Rückenbeschwerden der Kundin sowie die Optimierung ihrer Beweglichkeit und Koordination durch ein strukturiertes, wöchentliches Training.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Trainingsplanung, die durch Literaturrecherche und die Analyse wissenschaftlicher Studien zur Trainingslehre gestützt wird.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Bestandsaufnahme der Personendaten, die konkrete Trainingsplangestaltung für Beweglichkeit und Koordination sowie die wissenschaftliche Aufarbeitung von Erkenntnissen zum Dehnungs-Einleiteffekt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den Schlüsselwörtern zählen u.a. Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Prävention, Hyperkyphose und Trainingslehre.
Warum ist das Koordinationstraining für die Kundin relevant?
Obwohl die Kundin früher Turnerin war, hat sich ihre allgemeine Fitness durch eine siebenjährige Sportpause verschlechtert; das gezielte Koordinationstraining nutzt ihre motorischen Vorerfahrungen, um das Gleichgewicht effektiv wieder zu fördern.
Welche Besonderheit weist der Dehnplan für die Kundin auf?
Der Plan kombiniert verschiedene Methoden wie statisches, dynamisches sowie passiv-postisometrisches Dehnen, um sowohl die akuten Beschwerden zu lindern als auch die Beweglichkeit langfristig zu steigern.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2022, Trainingslehre III. Erstellung einer Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining für eine sportlich inaktive Person, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1404217