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Der Freundschaftsdiskurs im 18. Jahrhundert. Die Iphigenie-Dramen von J.E. Schlegel, C.F. Derschau und J.W. Goethe

Title: Der Freundschaftsdiskurs im 18. Jahrhundert. Die Iphigenie-Dramen von J.E. Schlegel, C.F. Derschau und J.W. Goethe

Term Paper , 2021 , 34 Pages

Autor:in: Anonym (Author)

German Studies - Modern German Literature

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In dieser Arbeit liegt das Hauptaugenmerk auf drei ausgewählten Werken deutscher Tragödiendichter aus dem 18. Jahrhundert: Johann Wolfgang Goethe mit seinem Werk "lphigenie auf Tauris", Johann Elias Schlegels "Orest und Pylades" und Christoph Friedrich Derschaus "Pylades und Orestes oder Denckmaal einer Freundschafft".

Anhand dieser Werke soll gezeigt werden, dass der Wert der Freundschaft, der sich im 18. Jahrhundert etablierte, großen Einfluss auf die Arbeit der Tragiker hatte. Es wird dargestellt, inwieweit sich die Werke an den griechischen Vorbildern orientiert haben und inwiefern sie, bewusst oder unbewusst, von den gegenwärtigen Einflüssen gelenkt wurden. Des Weiteren soll gezeigt werden, wie die Tragödiendichter im 18. Jahrhundert den Freundschaftsaspekt zwischen Orest und Pylades dargestellt haben und welchen Stellenwert er für sie einnahm.

Um diese Thematiken herauszustellen, werden zunächst die drei Autoren kurz vorgestellt. Anschließend steigt die Arbeit in das erste Kerngebiet, die Orientierung an antiken Vorbildern und den Einflüssen des 18. Jahrhunderts auf die Tragiker, ein. Vorab wird zum besseren Verständnis der Tantalidenfluch kurz erläutert, der den mythologischen Hintergrund bildet.

Die Mythologie des Tantalidenfluchs diente als Anregung für viele verschiedene Tragödien in unterschiedlichen Epochen. Sowohl die alten griechischen Tragiker wie Euripides, Aischylos oder Sophokles nutzten die Mythologie für ihre Werke, als auch die neueren französischen und deutschen Tragödiendichter wie Voltaire, Francois Joseph Lagranges, Friedrich Wilhelm Gotters und Claude Guimond de La Touce. Die Liste der Tragiker, die in Anlehnung an die Mythologie des Tantalidenfluchs Tragödien geschrieben haben, könnte unendlich fortgeführt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Autoren

3. Einfluss der Antike und Gegenwart

3.1 J.E. Schlegel

3.2 J.W. Goethe

3.3 C.F. Derschau

4. Bedeutung der Freundschaft im 18. Jahrhundert

5. Freundschaftsdiskurs von Orest und Pylades

5.1 Titel

5.2 Personenverzeichnis

5.3 Anagnorisis

5.4 Grundprinzip und Leitmotiv

5.5 Auseinandersetzung mit Iphigenie

5.6 Das Tugendduell

5.7 Der Kampf gegen Thoas und die Heilung Orests

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel und die Bedeutung des Freundschaftsdiskurses im 18. Jahrhundert anhand ausgewählter Dramen von J.E. Schlegel, J.W. Goethe und C.F. Derschau. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich diese Autoren in Auseinandersetzung mit antiken Vorbildern, insbesondere dem Mythos der Tantaliden und Euripides, sowie zeitgenössischen literarischen Einflüssen positionierten und das Ideal der Freundschaft zwischen Orest und Pylades neu interpretierten.

  • Verhältnis der Dramatiker zu antiken griechischen Vorbildern und deren Adaption.
  • Die literarische Transformation des Tantalidenmythos im 18. Jahrhundert.
  • Die Darstellung der moralischen und Tugend-bezogenen Definition von Freundschaft.
  • Motive wie Selbstopferung, Tugendduell und zwischenmenschliche Loyalität in den Werken.
  • Die Rolle der Aufklärung und gesellschaftlicher Normen für das Freundschaftsideal.

Auszug aus dem Buch

3. Einfluss der Antike und Gegenwart

Wenn vom Einfluss der Antike auf die Werke der Tragiker im 18. Jahrhundert gesprochen wird, ist damit der Umgang mit der Antike und der griechischen Kultur gemeint. Es soll gezeigt werden, inwiefern sich die antiken Vorbilder, Vorgaben und Werte in den Werken von J.E. Schlegel, J.W. Goethe und C.F. Derschau erkennen lassen und wann sie bewusst oder unbewusst bzw. zu welchem Zwecke sie abgewichen sind. Hierzu dient vor allem das Werk Iphigenie bei den Taurern von Euripides als Vergleichsgegenstand. Der Wert, den die Mythen für die Tragödien der Alten hatte, ist bereits von Aristoteles wie folgt formuliert worden:

„Das Fundament und gewissermaßen die Seele der Tragödie ist also der Mythos.“

Das Fundament, wie Aristoteles sagt, ist hierbei der Mythos, der sich um das Geschlecht der Tantaliden rangt. In diversen Werken Euripides’, Aischylos’, Sophokles’ und anderer antiker Tragiker, nimmt der Mythos die Rolle des tragenden Fundaments ein. Um dessen Einwirkung auf die drei ausgewählten Werke erläutern zu können, wird der Tantalidenmythos und der daraus resultierende Tantalidenfluch kurz erläutert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Tantaliden-Mythologie ein und skizziert das Ziel der Arbeit, den Stellenwert der Freundschaft zwischen Orest und Pylades in den Dramen des 18. Jahrhunderts zu analysieren.

2. Autoren: Dieses Kapitel gibt einen kurzen Einblick in das Leben und Werk von J.E. Schlegel, J.W. Goethe und C.F. Derschau und deren literarische Auseinandersetzung mit antiken Stoffen.

3. Einfluss der Antike und Gegenwart: Das Kapitel erläutert den Umgang der drei Autoren mit antiken Vorgaben und den mythologischen Hintergrund des Tantalidenfluchs.

4. Bedeutung der Freundschaft im 18. Jahrhundert: Hier wird der historische Kontext beleuchtet, in dem Freundschaft zum zentralen Leitmotiv der Aufklärungsepoche avancierte.

5. Freundschaftsdiskurs von Orest und Pylades: Dieses zentrale Kapitel analysiert detailliert die dramaturgische Umsetzung des Freundschaftsthemas anhand von Aspekten wie Titelwahl, Personenkonstellation, Anagnorisis und spezifischen Motiven.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Betrachtung, wie die verschiedenen Autoren das Freundschaftsideal unter ihrem historischen und ästhetischen Einfluss prägten.

Schlüsselwörter

Freundschaft, Orest, Pylades, Iphigenie, Tantalidenmythos, 18. Jahrhundert, AntikeRezeption, Aufklärung, Tugendduell, Anagnorisis, Drama, Euripides, tragisches Fundament, J.E. Schlegel, J.W. Goethe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie das antike Motiv der Freundschaft zwischen Orest und Pylades in Dramen des 18. Jahrhunderts von Schlegel, Goethe und Derschau unter den Einflüssen der Aufklärung und antiker Vorbilder umgestaltet wurde.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Untersuchung?

Im Zentrum stehen der Einfluss antiker Mythen, der Wandel des Freundschaftsbegriffs im 18. Jahrhundert sowie die dramaturgische Inszenierung moralischer Konflikte (wie das Tugendduell).

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Ziel ist es, die spezifischen Interpretationen und Modifikationen des Tantalidenmythos in den drei ausgewählten Werken im Hinblick auf den Freundschaftsdiskurs gegenüberzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewandt?

Die Untersuchung folgt einem vergleichsorientierten Ansatz, bei dem die Dramen der Autoren untereinander und mit ihren antiken Vorlagen (insbesondere Euripides) in Bezug auf formale und inhaltliche Kriterien analysiert werden.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil der Untersuchung?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Umdeutung von Motiven wie der Anagnorisis (Wiedererkennung), dem Umgang mit göttlichen Vorgaben und der Charakterentwicklung der Protagonisten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Freundschaft, Tantaliden-Mythologie, Aufklärung, Tugend-Diskurs und dramatische Adaption sind die prägenden Begriffe.

Wie unterscheidet sich die Anagnorisis bei Schlegel von der bei Goethe?

Während bei Schlegel die Anagnorisis noch von der Tugendhaftigkeit der Freundschaft geleitet wird, reduziert Goethe das übernatürliche Element und stellt die psychologische Entwicklung der Protagonisten in den Vordergrund.

Welche Rolle spielt das Tugendduell spezifisch bei J.E. Schlegel?

Das Tugendduell bei Schlegel inszeniert den extremen moralischen Konflikt, in dem beide Freunde versuchen, den Opfertod für den anderen auf sich zu nehmen, um die absolute Freundestreue zu beweisen.

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Details

Title
Der Freundschaftsdiskurs im 18. Jahrhundert. Die Iphigenie-Dramen von J.E. Schlegel, C.F. Derschau und J.W. Goethe
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
34
Catalog Number
V1404112
ISBN (eBook)
9783346957757
ISBN (Book)
9783346957764
Language
German
Tags
freundschaftsdiskurs jahrhundert iphigenie-dramen schlegel derschau goethe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Der Freundschaftsdiskurs im 18. Jahrhundert. Die Iphigenie-Dramen von J.E. Schlegel, C.F. Derschau und J.W. Goethe, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1404112
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