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Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Förderschwerpunkt Lernen

Titel: Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Förderschwerpunkt Lernen

Hausarbeit , 2021 , 20 Seiten , Note: 1.3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Förderschwerpunkt Lernen verfügen über eine geringere Intelligenz, haben Schwierigkeiten beim Lernen und stammen oftmals aus Elternhäusern mit einem benachteiligten sozialen Hintergrund. Diese Umstände weckten bei mir das Interesse, mit Hilfe des Angebots-Nutzungs-Modells zu untersuchen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um Kinder mit dem Förderschwerpunkt Lernen in den inklusiven Unterricht mit einzubeziehen.

Die in der UN-Behindertenrechtskonvention von 2009 formulierten Menschenrechte greifen die Umsetzung einer inklusiven Beschulung auf. Hierauf basierend besteht daher eine wesentliche Aufgabe von Lehrkräften darin, die unterschiedlichen Lernausgangslagen aller Kinder und Jugendlichen zu berücksichtigen. Jedes Kind entsprechend seiner Bildungsmöglichkeiten
individuell zu fördern und dabei allen Lernenden gleiche Chancen zu eröffnen, wird mit der zunehmenden Heterogenität zu einer immer anspruchsvolleren Aufgabe.

Zum besseren Verständnis der Thematik, vor allem um zu verdeutlichen, welche Stellung sowohl der Förderschwerpunkt Lernen als auch die Heterogenität der Schülerschaft im Zusammenhang eines inklusiven Bildungssystems haben, werde ich zu
Beginn eine Einführung in die Begriffe der Behinderung sowie Inklusion geben und darstellen, wie der sonderpädagogische Förderschwerpunkt Lernen zu verstehen ist. In dem zweiten Teil der Hausarbeit soll der Fokus auf der Umsetzung schulischer Inklusion der Kinder mit dem Förderschwerpunkt Lernen liegen. Diesbezüglich werde ich anhand des oben genannten Modells
aufzeigen, wie eine gelungene Lernumgebung und Lehrerrolle zu gestalten sind, um allen Kindern die gleichen Chancen zu ermöglichen. Es wird ebenso auf den Einfluss der Lernaktivitäten der SuS als auch auf verschiedene in den Prozess der Inklusion eingreifende Einflussfaktoren eingegangen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Behinderung und Inklusion

2.1. Behinderungsbegriff

2.2 Förderschwerpunkt Lernen

2.3 Inklusion und Pädagogik der Vielfalt

3. FSP Lernen im inklusiven Unterricht

3.1 Inklusive Bildung im Schulsystem

3.2 Das Angebots - Nutzungs - Modell

3.2.1 Lehrperson und Unterricht

3.3.2 Lernaktivitäten, Lernpotenzial und Wirkungen

3.3.3 Familie und Kontext

4. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um Kinder mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf im Schwerpunkt Lernen erfolgreich in einen inklusiven Unterricht einzubeziehen. Dabei liegt der Fokus auf der Anwendung des Angebots-Nutzungs-Modells nach Helmke, um Ansätze für eine gelungene Lernumgebung und Lehrerrolle zu identifizieren und Herausforderungen sowie Chancen in der Praxis zu reflektieren.

  • Theoretische Grundlagen zu Behinderung, Inklusion und dem Förderschwerpunkt Lernen.
  • Analyse und Anwendung des Angebots-Nutzungs-Modells im inklusiven Kontext.
  • Bedeutung von Lehrermerkmalen, Differenzierung und lernförderlicher Atmosphäre.
  • Einflussfaktoren von Lernpotenzial, Familie und Kontext auf den Unterrichtserfolg.
  • Reflexion über die Praxis der Inklusion und die Rolle der individuellen Förderung.

Auszug aus dem Buch

3.2 Das Angebots - Nutzungs - Modell

Wie bereits in den vergangenen Abschnitten erläutert, sind an das Konzept einer inklusiven Schule und Bildung viele Anforderungen gebunden, die es umzusetzen gilt. In diesem Abschnitt wird darauf aufbauend als probates Hilfsmittel das Angebots – Nutzungs – Modell dargestellt und die folgenden Fragen beantwortet: Welche Voraussetzungen gilt es zu erfüllen, um einen größtmöglichen Bildungs- und Erziehungserfolg zu erzielen? Welche Faktoren spielen in diesem Kontext eine ausschlaggebende Rolle? Welche positiven Auswirkungen können bei einem Zusammenspiel aller Komponenten erzielt werden?

Das erste Angebots - Nutzungs - Modell entwickelte Helmke bereits 2003, welches er 2006, 2009 und 2012 fortführte (vgl. DDS, 2013, S. 249). Es handelt sich um ein aus der empirischen Unterrichtsforschung stammendes Rahmenmodell, welches aufzeigt, wie sich Unterricht auf die Lernerfolge der SUS auswirken kann. Mit seiner Hilfe können Lehrkräfte ihren bisherigen Unterrichtsverlauf beurteilen sowie ggf. den Erfordernissen entsprechend anpassen und verbessern (vgl. KMK © Helmke et al., S. 17f ). Die folgende Abbildung zeigt das Angebots-Nutzungs-Modell aus dem Jahr 2012 (vgl. Helmke, 2012, S. 71):

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz inklusiver Beschulung für Kinder mit Förderbedarf ein und formuliert die Forschungsfrage auf Basis des Angebots-Nutzungs-Modells.

2. Behinderung und Inklusion: Das Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Behinderung und Inklusion, beleuchtet den Förderschwerpunkt Lernen und diskutiert das pädagogische Konzept der Vielfalt.

3. FSP Lernen im inklusiven Unterricht: Dieser Abschnitt analysiert Anforderungen an die inklusive Schule und detailliert die Anwendung des Angebots-Nutzungs-Modells, inklusive Lehrperson, Lernaktivitäten, Familie und Kontext.

4. Schluss: Das Fazit reflektiert die theoretischen Ergebnisse und betont die Notwendigkeit einer individuellen, kooperativen Umsetzung inklusiver Bildung unter Berücksichtigung verschiedener Kontextfaktoren.

Schlüsselwörter

Inklusion, sonderpädagogischer Förderbedarf, Förderschwerpunkt Lernen, Angebots-Nutzungs-Modell, Unterrichtsqualität, Lehrerprofessionalität, Differenzierung, Individualisierung, inklusive Schule, Lernaktivitäten, Lernerfolg, Heterogenität, Bildungsrecht, Schulentwicklung, Förderplan.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen Voraussetzungen und der praktischen Umsetzung einer inklusiven Beschulung von Kindern mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Lernen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Themen Inklusion, die Analyse der Unterrichtsqualität mittels des Angebots-Nutzungs-Modells, individualisierte Förderung und der Umgang mit Heterogenität im Klassenverband.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist, auf Basis des Angebots-Nutzungs-Modells zu untersuchen, welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit Kinder mit dem Förderschwerpunkt Lernen erfolgreich in den regulären inklusiven Unterricht integriert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer Literaturanalyse und der Anwendung eines bestehenden Rahmenmodells (Angebots-Nutzungs-Modell) zur Strukturierung und Diskussion der Inklusionspädagogik basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Faktoren des Angebots-Nutzungs-Modells wie Lehrermerkmale (Professionalität, Klassenführung), Unterrichtsgestaltung (Differenzierung, Offenheit), Lernaktivitäten sowie den Einfluß von Familie und Kontext.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Inklusion, Förderschwerpunkt Lernen, Unterrichtsqualität, schulisches Lernverhalten, Individualisierung und lernförderliches Klima.

Wie trägt das Angebots-Nutzungs-Modell konkret zur Inklusion bei?

Das Modell dient als Orientierungsrahmen, mit dessen Hilfe Lehrkräfte ihren eigenen Unterricht kritisch reflektieren, Stärken und Schwächen identifizieren und Maßnahmen zur individuellen Förderung lernschwacher Kinder zielgerichtet anpassen können.

Welche Bedeutung kommt der Lehrperson bei der Inklusion zu?

Der Lehrkraft kommt eine zentrale Rolle zu, da sie nicht nur den Rahmen für ein lernförderliches und angstfreies Klima schaffen muss, sondern auch über fundierte diagnostische Fähigkeiten verfügen muss, um individuelle Förderpläne zu erstellen und den Unterricht adaptiv zu gestalten.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Förderschwerpunkt Lernen
Hochschule
Universität Bielefeld
Note
1.3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
20
Katalognummer
V1398710
ISBN (eBook)
9783346956965
ISBN (Buch)
9783346956972
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kinder förderbedarf förderschwerpunkt lernen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Förderschwerpunkt Lernen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1398710
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Leseprobe aus  20  Seiten
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