Im ersten Teil der vorliegenden Hausarbeit werden vier Texte schriftlich zusammengefasst. Hierbei gehe ich zunächst auf biografische Gegebenheiten der einzelnen Autoren ein. Danach fasse ich den Text zusammen und arbeite die Kernthesen heraus. Zum Schluss gehe ich auf Besonderheiten im Text ein und auf die Haltung der Autoren zur Mode. Ich habe mich für die Texte: "Globale Ströme, lokale Begegnungen: Verräumlichung von implizitem ästhetischem Wissen in der High Fashion" von Joanne Entwistle; "Ueber die Moden" von Christian Garve; "Mode und Cynismus" von Friedrich Theodor Vischer und für die beiden Texte von Yuniya Kawamura "die japanische Revolution in der Pariser Mode" und "Fashion-ology" entschieden. Diese Texte geben meines Erachtens einen guten Einblick in die Modetheorie und greifen durch ihre geschichtliche Versetzung die Entwicklung der Mode auf.
Im zweiten Teil sollen die Unterschiede und Ähnlichkeiten der Autoren sichtbar gemacht werden. Zuerst werden hierzu die Professuren und Fachrichtungen gegenübergestellt, sowie eine Einordnung in den zeitgeschichtlichen Kontext. Danach werden folgende Positionen direkt miteinander verglichen: Entstehung von Mode, "Trickle-Down-Prinzip" und "Was ist Mode?".
Im letzten Teil dieser Hausarbeit, werde ich die Dynamik der modernen Mode anhand drei Faktoren erläutern, die zu unserer heutigen Mode geführt haben. Zunächst betrachte ich die Ausgangssituation heutzutage. Nach der Beschreibung der heutigen Situation, gehe ich auf die Faktoren ein, welche zu dieser Entwicklung beigetragen haben.
Inhaltsverzeichnis
Aufgabe 1
Einleitung
Joanne Entwistle
Christian Garve
Friedrich Theodor Vischer
Yuniya Kawamura
Aufgabe 2
Einleitung
Tabelle: Die Autoren im Vergleich
Aufgabe 3
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der wissenschaftlichen Auseinandersetzung von Modetheorie auseinander. Ziel ist es, durch die Analyse klassischer sowie moderner Autoren die Dynamik, Entstehung und gesellschaftliche Bedeutung von Mode historisch sowie soziologisch nachzuvollziehen und in den Kontext der heutigen Konsumgesellschaft einzuordnen.
- Biografische und theoretische Einordnung zentraler Modetheoretiker (Entwistle, Garve, Vischer, Kawamura)
- Gegenüberstellung theoretischer Konzepte wie "Trickle-Down" und "Bubble-Up"
- Analyse der historischen Entwicklung von Mode im Kontext der Demokratisierung und Konsumgesellschaft
- Untersuchung moderner Einflüsse wie Fast Fashion und Digitalisierung auf heutige Modedynamiken
Auszug aus dem Buch
Joanne Entwistle
Dr. Joanne Entwistle ist eine englischsprachige Akademikerin und lehrt am Kings College in London. In vorheriger Tätigkeit war sie als Dozentin und Forscherin tätig, unter anderem in den Bereichen „Soziologie der Mode“, „Kleidung und Verkörperung“. In dieser Zeit ist auch ihr Werk „The Fashioned Body. Fashion, dress and modern social theory“ entstanden, in welchem sie die Grundlagen ihrer späteren Forschung verfasst. Der oben genannte Auszug aus dem Text „Globale Ströme, lokale Begegnungen: Verräumlichung von implizitem ästhetischem Wissen in der High Fashion“, welcher im Jahr 2010 erschienen ist, befasst sich mit dem sozio-anthropologischen Ansatz von implizitem Wissen. Sie forscht vor allem an der Art von Kommunikation, welche durch das Tragen von Mode vermittelt wird und nicht verbalisiert wird. Außerdem steht der menschliche Körper bei ihren Forschungen im Mittelpunkt und dient als sogenannter Wissensträger für Entwistle.
Durch diese Beobachtung von implizitem Wissen, in dem Netzwerk, wird die Verortung von globalen und lokalen Orten hinfällig, da sich ein neues Netzwerk, bzw. Ökosystem bildet, wenn die Einkäufer sich gemeinsam mit den Models und anderen Eliten der Modebranche an einen neuen Ort begeben.
Zusammenfassung der Kapitel
Aufgabe 1: Biografische Darstellung und theoretische Kernthesen der Autoren Joanne Entwistle, Christian Garve, Friedrich Theodor Vischer sowie Yuniya Kawamura.
Aufgabe 2: Direkter tabellarischer Vergleich der Autoren hinsichtlich ihrer Fachdisziplinen, zeitgeschichtlichen Einordnung und theoretischen Positionen zu Modedynamiken.
Aufgabe 3: Erläuterung der Dynamik moderner Mode unter Berücksichtigung historischer Entwicklungen der Konsumgesellschaft, des Einflusses von Kaufhäusern sowie heutiger Faktoren wie Fast Fashion.
Schlüsselwörter
Modetheorie, Joanne Entwistle, Christian Garve, Friedrich Theodor Vischer, Yuniya Kawamura, Soziologie, Trickle-Down-Prinzip, Bubble-Up-Prinzip, Konsumgesellschaft, Haute Couture, Prêt-à-porter, Fast Fashion, Demokratisierung, Identität, Körper
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit zentralen theoretischen Ansätzen der Modetheorie und analysiert deren historische sowie soziologische Bedeutung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit behandelt die soziologische Verortung von Kleidung, die Entstehung von Modetrends, das Konsumverhalten sowie die historischen Wurzeln der modernen Modebranche.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die schriftliche Zusammenfassung und kritische Gegenüberstellung theoretischer Texte zur Modetheorie sowie die Einordnung dieser Theorien in aktuelle globale Konsummechanismen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Methode umfasst eine Literaturanalyse, eine komparative Gegenüberstellung verschiedener Autoren sowie die historische Kontextualisierung modetheoretischer Diskurslinien.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Positionen (Entwistle, Garve, Vischer, Kawamura) erarbeitet als auch eine dynamische Analyse der Modeentwicklung, von der Entstehung der Kaufhäuser bis zur heutigen Fast-Fashion-Industrie, durchgeführt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Modetheorie, Trickle-Down, Bubble-Up, Konsumgesellschaft, Identität, soziale Konstruktion und Modedynamik.
Wie unterscheidet Yuniya Kawamura zwischen Mode und Kleidung?
Kawamura definiert Mode als ein abstraktes, soziales Konstrukt, das durch Institutionen und Eliten legitimiert wird, während Kleidung als materielles, greifbares Objekt verstanden wird.
Was kritisiert Christian Garve an der Mode seiner Zeit?
Garve sieht Mode als kurzlebiges soziales Phänomen an, das vom Wunsch der bürgerlichen Schichten geprägt ist, den Adel durch Nachahmung zu imitieren, was er moralisch distanziert bewertet.
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- Anonym (Author), 2022, Modetheorie und die geschichtliche Entwicklung der Mode anhand von Texten renommierter Autoren, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1390978