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"Not Invented Here"-Syndrome. Eine Herausforderung für abteilungs- und standortübergreifenden Wissenstransfer im Unternehmen

Titel: "Not Invented Here"-Syndrome. Eine Herausforderung für abteilungs- und standortübergreifenden Wissenstransfer im Unternehmen

Hausarbeit , 2023 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Leah Pielok (Autor:in)

Psychologie - Wirtschaftspsychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit welchen Herausforderungen sehen sich Unternehmen in Bezug auf das "Not Invented Here"-Syndrome (kurz: NIHS) konfrontiert und welche Maßnahmen können ergriffen werden, um die Auswirkungen des Syndroms auf den Wissenstransfer im Unternehmen zu minimieren?

Das Ziel dieses Assignments ist es, das NIHS und dessen Auswirkungen auf den abteilungs- und standortübergreifenden Wissenstransfer in Unternehmen zu untersuchen.
Ein Teilziel dieser Arbeit ist es, die Gründe für das Auftreten des NIHS zu analysieren und mögliche Maßnahmen zur Überwindung des NIHS aufzuzeigen. Ein weiteres Teilziel liegt darin, ein besseres Verständnis für die Herausforderungen und Lösungsansätze im Umgang mit dem NIHS zu entwickeln, um Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit durch einen effektiven abteilungs- und standortübergreifenden Wissenstransfer zu stärken.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Begründung der Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Konzeptionelle Grundlagen

2.1 Begriffserklärung des „Not Invented Here“-Syndroms

2.2 Psychologische Hintergründe und Erklärungsansätze des NIHS

2.3 NIHS: Herausforderungen für den abteilungs- bzw. standortübergreifenden Wissenstransfer im Unternehmen

3 Maßnahmen zur Überwindung des NIHS im Kontext des abteilungs- bzw. standortübergreifenden Wissenstransfers

4 Schluss

4.1 Zusammenfassung

4.2 Kritische Reflexion

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, das sogenannte „Not Invented Here“-Syndrom (NIHS) sowie dessen negative Auswirkungen auf den abteilungs- und standortübergreifenden Wissenstransfer in Unternehmen zu untersuchen und geeignete Gegenmaßnahmen aufzuzeigen.

  • Definition und psychologische Ursachen des NIHS
  • Herausforderungen des NIHS für den Wissenstransfer in Unternehmen
  • Analyse von Silo-Mentalitäten und psychologischen Verzerrungen (Bias)
  • Strategien zur Förderung einer Kultur der Offenheit und Zusammenarbeit
  • Rolle der Führungskräfte und Kommunikation bei der NIHS-Überwindung

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffserklärung des „Not Invented Here“-Syndroms

Das „Not Invented Here“-Syndrom (NIHS) ist ein psychologisches Phänomen, welches erstmalig von KATZ und ALLEN im Jahr 1982 beschrieben wurde. Die Professoren fanden heraus, dass Individuen oder Gruppen eine Abneigung bzw. Widerstand gegen die Annahme und Umsetzung von Lösungen, Ideen oder Innovationen zeigen, die von Dritten extern entwickelt wurden und intern angewendet werden sollen.

LICHTENTHALER und ERNST bestätigen diese Forschungsergebnisse. Auch sie definieren das NIHS als die Bevorzugung intern entwickelter Lösungen und als eine negative Grundhaltung gegenüber solchen aus externen Quellen.

Die Definition des NIHS nach ANTONS und PILLER greift auch die Grundidee nach KATZ und ALLEN auf, wobei hier ein zusätzlicher Fokus auf die Herkunft des externen Wissens gelegt wird. ANTONS und PILLER sehen das NIHS als eine Voreingenommenheit (engl. Bias) an, die durch die negativ geprägte Einstellung eines Individuums gegenüber externen Wissens – welches eine disziplinäre, räumliche oder funktionale Grenze überschreiten muss – ausgelöst wird. Externe Ideen werden als minderwertig, weniger relevant bzw. geeignet für die spezifischen Bedürfnisse aufgefasst. Häufig werden interne Lösungen bevorzugt, auch wenn sie weniger effektiv oder effizient sind als die externen Alternativen. Folglich führt dies entweder zu einer suboptimalen Wissensnutzung oder zur Ablehnung als Verhaltensfolge dieser Voreingenommenheit.

Kurzum: allen drei Definitionen des NIHS liegt die Aversion fremder Ideen, Innovationen oder Lösungen und die Bevorzugung internen Wissens zugrunde. Das Syndrom tritt dabei nicht nur innerhalb eines Unternehmens oder Bereichs auf, sondern geht über deren Grenzen hinaus.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung begründet die Relevanz des Themas im Kontext einer globalisierten Wirtschaft und definiert das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit.

2 Konzeptionelle Grundlagen: Dieses Kapitel liefert die theoretische Basis, indem es das NIHS definiert, psychologische Ursachen erläutert und die spezifischen Barrieren für den Wissenstransfer aufzeigt.

3 Maßnahmen zur Überwindung des NIHS im Kontext des abteilungs- bzw. standortübergreifenden Wissenstransfers: Es werden praxisorientierte Lösungsansätze wie die Förderung einer offenen Unternehmenskultur und moderner Kommunikationsmechanismen vorgestellt.

4 Schluss: Das Schlusskapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und unterzieht die Arbeit einer kritischen Würdigung sowie einem Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Not Invented Here, NIHS, Wissenstransfer, Innovationsmanagement, Unternehmenskultur, Silo-Mentalität, Wissensmanagement, psychologische Verzerrung, Bias, interne Lösungen, abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, Überwindung von Widerständen, Innovationsfähigkeit, Organisationsentwicklung, Wissensaustausch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das „Not Invented Here“-Syndrom als psychologische Barriere, die den effektiven Wissenstransfer zwischen verschiedenen Abteilungen und Standorten eines Unternehmens behindert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition des Syndroms, die psychologischen Ursachen (wie kognitive Verzerrungen), die Auswirkungen auf die Innovationskraft und Strategien zur erfolgreichen Überwindung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Gründe für das Auftreten des NIHS zu identifizieren und konkrete Maßnahmen zu entwickeln, die Unternehmen helfen, Wissen effizienter zu nutzen und die Zusammenarbeit zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche, die den aktuellen Forschungsstand zum NIHS in der betriebswirtschaftlichen Fachliteratur zusammenführt und strukturiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in konzeptionelle Grundlagen, eine tiefgreifende Analyse der psychologischen Hintergründe sowie die detaillierte Darstellung von Maßnahmen zur Überwindung des Syndroms.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind „Not Invented Here“-Syndrom, Wissenstransfer, Innovationsfähigkeit, Silo-Denken und Unternehmenskultur.

Warum betrachten manche Mitarbeiter externes Wissen als minderwertig?

Oft spielt hier der psychologische „Confirmation Bias“ eine Rolle, bei dem neue Informationen, die den eigenen Ansichten widersprechen, abgewertet werden, um das eigene Selbstbild oder die Identität der eigenen Abteilung zu schützen.

Welche Rolle spielt die Führung im Umgang mit dem NIHS?

Führungskräfte fungieren als Vorbilder, die durch aktive Unterstützung von Wissensaustausch-Initiativen und die bewusste Förderung einer offenen Kultur das Silo-Denken aufbrechen müssen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"Not Invented Here"-Syndrome. Eine Herausforderung für abteilungs- und standortübergreifenden Wissenstransfer im Unternehmen
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
1,0
Autor
Leah Pielok (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
18
Katalognummer
V1390062
ISBN (eBook)
9783346933164
ISBN (Buch)
9783346933171
Sprache
Deutsch
Schlagworte
„Not Invented Here“- Syndrome Not Invented Here Syndrom Wissenstransfer Unternehmen Wirtschaft Psychologie Führung Mitarbeiter Wissensmanagement Management NIHS Wissen Effizienz Arbeitsqualität Innovation Wettbewerbsfähigkeit externes Wissen Globablisierung Zusammenarbeit Wissensaustausch Unternehmenserfolg Erfolg Wirtschaftspsychologie Widerstand Ideen Bias Voreingenommenheit internes Wissen Unternehmenskultur Prägung Einstellungen Aktzeptanz Kommunikation Verhaltensweisen Problemlösungskapazität Maßnahmen Überwindung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Leah Pielok (Autor:in), 2023, "Not Invented Here"-Syndrome. Eine Herausforderung für abteilungs- und standortübergreifenden Wissenstransfer im Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1390062
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Leseprobe aus  18  Seiten
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