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Welchen Einfluss haben Gefühle und Verhaltensweisen der Anleger auf den Finanzmarkt? Die Praxisrelevanz der Behavioral Finance

Title: Welchen Einfluss haben Gefühle und Verhaltensweisen der Anleger auf den Finanzmarkt? Die Praxisrelevanz der Behavioral Finance

Term Paper , 2020 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Economics - Finance

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Welchen Einfluss haben sowohl Gefühle und Verhaltensweisen der Anleger als auch die sogenannte Heuristik auf den Finanzmarkt und somit auch auf die Kurse an den Märkten? Im ersten Teil des Assignments richtet sich der Fokus auf den Homo oeconomicus und den Unterschied zur menschlichen Realität. Das zweite Kapitel bezieht sich auf das Anlagekonzept der Behavioral Finance und dessen Hauptaufgaben und Kernsätze. Nachfolgend wird knapp auf den Stellenwert der Börse als typischen Finanzmarkt eingegangen. Der vierte Teil beschäftigt sich hauptsächlich mit psychologischen Einflussfaktoren, die am Finanzmarkt zu suboptimalen Entscheidungen führen und Kursschwankungen zur Folge haben. Die Praxisrelevanz der Behavioral Finance und eine kurze Zusammenfassung bildet den Abschluss des Assignments.

Das menschliche Handeln und Denken ist spätestens nach den Wirtschaftskrisen des letzten Jahrzehnts wieder verstärkt in den Fokus der Wirtschaftswissenschaft gerückt. Die in der Wirtschaft vorherrschende Annahme des rationalen Menschen, auch Homo oeconomicus genannt, ist dabei besonders in die Kritik geraten. In den Augen der Kritiker würden ökonomische Modelle auf einem völlig falschen Menschenbild basieren, weshalb sie die Rationalität des Menschen verstärkt infrage stellen.

Das Idealbild effizienter und reiner Märkte wird durch die Börse verkörpert. Das Marktgeschehen an der Börse spiegelt die vollständige und schnelle Verarbeitung von Informationen wider und zeigt sich außerdem im rationalen und zielorientierten Verhalten der Marktteilnehmer. Doch auch wenn die Börsenakteure stark dem Homo oeconomicus ähneln, so lässt sich der zunehmende Stellenwert der Psychologie am Finanzmarkt nicht bestreiten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Homo oeconomicus

3. Schlüsselqualifikationen

4. Finanzpsychologie

5. Der Stellenwert der Börse

6. Psychologische Einflussfaktoren

6.1 Überoptimismus und Kontrollillusion

6.2 Soziale Einflüsse - Herdenverhalten

6.3 Heuristiken

6.3.1 Verfügbarkeitsheuristik

6.3.2 Anker- bzw. Anpassungsheuristik

6.3.3 Repräsentativitätsheuristik

7. Relevanz für die Praxis

8. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die Grenzen des Modells des Homo oeconomicus durch die Erkenntnisse der Finanzpsychologie (Behavioral Finance) kritisch zu hinterfragen und zu verdeutlichen, wie psychologische Faktoren an Finanzmärkten zu irrationalem Handeln führen.

  • Gegenüberstellung von rationalem ökonomischen Handeln und menschlicher Realität.
  • Analyse der Behavioral Finance als Erklärungsmodell für Markteffekte.
  • Untersuchung psychologischer Einflussfaktoren wie Überoptimismus und Herdenverhalten.
  • Erklärung von Urteilsheuristiken (Verfügbarkeits-, Anker- und Repräsentativitätsheuristik).
  • Bewertung der Praxisrelevanz psychologischer Erkenntnisse für Investitionsentscheidungen.

Auszug aus dem Buch

6.3.1 Verfügbarkeitsheuristik

Die Verfügbarkeitsheuristik wird besonders bei Schätzungen der Häufigkeit oder Auftrittswahrscheinlichkeit von Ereignissen herangezogen. Sie beschäftigt sich in erster Linie mit der tatsächlichen Zugänglichkeit und Abrufbereitschaft von Informationen. Im Grunde spiegelt diese Form der Heuristik den Zusammenhang zwischen der Darbietungshäufigkeit eines Reizes und der Erinnerung daran wieder.

So wird die Verfügbarkeit von Ereignissen unter anderem durch die öffentliche Sichtbarkeit z.B. durch mediale Berichterstattung oder den Kontext der Information bestimmt. Außerdem spielt der Zeithorizont eine bedeutende Rolle, das heißt je länger die Zeitspanne ist, desto weniger Erinnerungen wurden behalten. Auch das Miterleben persönlicher oder kollektiver Erfahrungen, wie z.B. eines Terroranschlags, bestimmt die Ereignisverfügbarkeit.

Durch die Verfügbarkeitsheuristik lassen sich vor allem Investmenttrends an der Börse erklären. Erscheinen Produkte, die gerade in „Mode“ sind, verstärkt in den Medien, so haben die Anleger die Neigung ihr Geld in solch bekannte Artikel zu investieren. Durch mediale Aufmerksamkeit werden die Güter für die Marktteilnehmer mental verfügbar. Letztlich führt eine solche Modeerscheinung dazu, dass die Kurse für dieses Produkt steigen und sich ein klar erkennbarer Trend entwickelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtet die Kritik am rationalen Menschenbild des Homo oeconomicus und führt in die Relevanz der Psychologie am Finanzmarkt ein.

2. Der Homo oeconomicus: Definiert das Idealbild des nutzenmaximierenden, rational handelnden Menschen und stellt dessen theoretische Grenzen dar.

3. Schlüsselqualifikationen: Analysiert, welche Soft Skills dem Homo oeconomicus zugeschrieben werden und wo seine sozialen Schwächen liegen.

4. Finanzpsychologie: Stellt Behavioral Finance als Konzept vor, das durch beschränkte Informationsverarbeitung systematische Fehler am Markt erklärt.

5. Der Stellenwert der Börse: Beschreibt die Börse als Paradebeispiel der Marktwirtschaft und das Spannungsfeld zwischen ökonomischer Theorie und menschlicher Irrationalität.

6. Psychologische Einflussfaktoren: Untersucht systematisch Phänomene wie Überoptimismus, Herdenverhalten und Heuristiken, die Marktentscheidungen beeinflussen.

7. Relevanz für die Praxis: Diskutiert, wie Vermögensverwalter psychologische Erkenntnisse nutzen können, um Anlageentscheidungen zu verbessern.

8. Zusammenfassung: Fasst die Bedeutung der Finanzpsychologie als Ergänzung zum rationalen Standardmodell zusammen und identifiziert Forschungsbedarfe.

Schlüsselwörter

Finanzpsychologie, Behavioral Finance, Homo oeconomicus, Nutzenmaximierung, Anlegerverhalten, Börse, Markteffizienz, Überoptimismus, Herdenverhalten, Heuristiken, Verfügbarkeitsheuristik, Ankereffekt, Repräsentativitätsheuristik, Kapitalmarkt, Kognitive Dissonanz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Unterschiede zwischen dem rationalen Menschenmodell (Homo oeconomicus) und der tatsächlichen psychologischen Entscheidungsfindung am Finanzmarkt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen Behavioral Finance, psychologische Einflüsse auf Anlageentscheidungen, Börsenmechanismen und kognitive Verzerrungen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie psychologische Faktoren zur Entstehung von Fehlentscheidungen führen und warum das klassische ökonomische Modell nicht ausreicht.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoriebasierte Bearbeitung, die Literatur aus der Finanzpsychologie und Behavioral Economics analysiert, um die Lücke zwischen ökonomischer Theorie und Marktrealität aufzuzeigen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Homo oeconomicus, die Definition von Behavioral Finance und die Kategorisierung spezifischer psychologischer Einflussfaktoren wie Heuristiken und Herdenverhalten.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Begriffe sind Finanzpsychologie, Behavioral Finance, Homo oeconomicus, Heuristiken und Anlegerverhalten.

Warum spielt die mediale Berichterstattung eine Rolle bei der Verfügbarkeitsheuristik?

Mediale Aufmerksamkeit erhöht die mentale Verfügbarkeit bestimmter Themen oder Produkte, was dazu führt, dass Anleger dazu neigen, in diese "bekannten" Güter zu investieren, was wiederum Kurstrends verstärkt.

Wie unterscheidet sich der Ansatz der Behavioral Finance von der klassischen Finanzmarkttheorie?

Während die klassische Theorie von vollkommen rationalen Akteuren und effizienten Märkten ausgeht, erkennt die Behavioral Finance an, dass Anleger aufgrund begrenzter Kapazitäten zu systematischen, oft emotionalen Fehlern neigen.

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Details

Title
Welchen Einfluss haben Gefühle und Verhaltensweisen der Anleger auf den Finanzmarkt? Die Praxisrelevanz der Behavioral Finance
College
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
14
Catalog Number
V1389636
ISBN (eBook)
9783346936653
ISBN (Book)
9783346936660
Language
German
Tags
Gegenüberstellung Homo oeconomicus Finanzpsychologie Schlüsselqualifikationen Börse Psychologie Einflussfaktoren Überoptimismus Kontrollillusion Soziale Einflüsse Herdenverhalten Heuristiken Verfügbarkeitsheuristik Anpassungsheuristik Ankerheuristik Repräsentativitätsheuristik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Welchen Einfluss haben Gefühle und Verhaltensweisen der Anleger auf den Finanzmarkt? Die Praxisrelevanz der Behavioral Finance, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1389636
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