Diese Hausarbeit für das Modul "Trainingslehre 3" beschäftigt sich mit einer Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining einer sportlich inaktiven Person. Sie wurde für eine 22 Jahre alte Frau erstellt. Die Arbeit ist in Übungsauswahl, Belastungsgefüge und Begründung der Trainingsplanung unterteilt.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
1.1 Beurteilung der individuellen Beweglichkeit
1.2 Beurteilung der individuellen Gleichgewichtsfähigkeit
2 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
2.1 Übungsauswahl und Dehnmethoden
2.2 Belastungsgefüge
2.3 Begründung zur Trainingsplanung
3 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
3.1 Übungsauswahl Koordinationstraining
3.2 Belastungsgefüge Koordinationstraining
3.3 Begründung zur Trainingsplanung für das Koordinationstraining
4 LITERATURRECHERCHE
4.1 Studie 1
4.2 Studie 2
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dient der Ausarbeitung eines spezifischen Trainingsplans zur Verbesserung der individuellen Beweglichkeit und Koordination einer Probandin mit dem Ziel, bestehende körperliche Defizite auszugleichen und die physische Leistungsfähigkeit für sportliche Aktivitäten wie Tennis sicherzustellen.
- Anamnese und Ableitung individueller Trainingsmotive
- Entwicklung eines strukturierten Dehnprogramms für den Schulter- und Rumpfbereich
- Konzeption eines Koordinationstrainings auf Basis propriozeptiver Ansätze
- Definition von Belastungsparametern zur Trainingssteuerung
- Evidenzbasierte Unterstützung durch Literaturrecherche zur Sturzprävention und Gleichgewichtsschulung
Auszug aus dem Buch
1.1 Beurteilung der individuellen Beweglichkeit
Die Beweglichkeit gehört zu den motorischen Fähigkeiten und ist dafür zuständig Bewegungen willkürlich und gezielt mit der erforderlichen beziehungsweise optimalen Schwingungsweite der beteiligten Gelenke ausführen zu können (Martin, Karl & Lehnert, 1993).
Die erhobenen Daten der Person lassen auf eine eingeschränkte Muskel- und Bindegewebsstruktur, besonders im Schultergürtel, vermuten. Die schlechte Körperhaltung sowie die geringe Schultermobilität sind der verminderten Dehnfähigkeit beziehungsweise einer Verkürzung der Muskulatur zuzuschreiben. Als Studentin verbringt die Probandin den Alltag meist sitzend. In Hinblick dessen lassen sich Beweglichkeitsdefizite in der Hüftbeuge-, Kniebeuge-, Brust- und Wadenmuskulatur erwarten. Zu betonen ist die seit fünf Jahren andauernde sportliche Inaktivität. Diese sorgt bei der Bindegewebsstruktur für Viskositätsverlust, Verspannungen und einer vorzeitigen, schmerzsensiblen Reaktion auf Zugbelastungen. Die Beweglichkeit kann durch diese Faktoren deutlich eingeschränkt sein.
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden die persönlichen Parameter der Probandin sowie deren Trainingsmotive, gesundheitliche Einschränkungen und sportliche Vorgeschichte erfasst.
2 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Dieses Kapitel erläutert die Auswahl gezielter Dehnübungen und deren Belastungsgefüge, um muskulären Dysbalancen entgegenzuwirken.
3 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Hier wird ein systematischer Trainingsplan zur Verbesserung der Gleichgewichtsfähigkeit und Propriozeption mittels propriozeptiver Trainingsmethoden vorgestellt.
4 LITERATURRECHERCHE: Dieses Kapitel präsentiert zwei wissenschaftliche Studien, die die Wirksamkeit von Gleichgewichts- und Trainingsprogrammen zur Reduzierung von Verletzungsrisiken belegen.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Propriozeption, Muskuläre Dysbalancen, Dehnmethoden, Gleichgewichtsfähigkeit, Trainingsplanung, Sturzprävention, Körperhaltung, Schultermobilität, Motorische Fähigkeiten, Belastungsgefüge, Sporttraining, Bewegungslehre, Rehabilitation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit fokussiert sich auf die Erstellung von gesundheitsorientierten Trainingsplänen zur Steigerung der Beweglichkeit und Koordination bei einer sportlich inaktiven Person.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit behandelt die Bereiche Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, propriozeptives Training sowie die theoretische Fundierung dieser Methoden durch aktuelle Literatur.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, ein maßgeschneidertes Trainingsprogramm zu entwickeln, das schmerzfreie sportliche Aktivität ermöglicht und die Körperhaltung optimiert.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden methodische Übungsreihen und Trainingsprinzipien angewendet sowie eine evidenzbasierte Literaturanalyse durchgeführt, um die Wirksamkeit der Übungsprogramme zu untermauern.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die konkrete Übungsauswahl, die Festlegung von Belastungsparametern sowie die wissenschaftliche Begründung der gewählten Trainingsansätze.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den zentralen Begriffen zählen Beweglichkeitstraining, Koordinationsschulung, propriozeptives Training, Muskel-Dysbalancen und Sturzprävention.
Warum wird im Koordinationstraining barfuß trainiert?
Das Training im Barfußgang wird empfohlen, um die Aufnahme und Weiterleitung von Reizen über die Fußreflexzonen zu begünstigen und so die körpereigene Wahrnehmung effektiv zu fördern.
Warum ist das "Schließen der Augen" ein wesentlicher Teil des Trainings?
Durch das Schließen der Augen wird der visuelle Input reduziert, was die Anforderungen an die Tiefensensibilität und das Gleichgewichtssystem signifikant erhöht.
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- Hannah Kruse (Author), 2022, Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining einer sportlich inaktiven Person, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1388900