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Das Führungsverständnis der deutschen Spitzenmanager

Titel: Das Führungsverständnis der deutschen Spitzenmanager

Seminararbeit , 2009 , 34 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Starke Veränderungen des Wirtschaftsumfeldes, Ansprüche der Gesellschaft und der Umwelt an das Unternehmen haben den Ruf nach Führungskräften verstärkt, die außergewöhnliche Qualitäten und Eigenschaften besitzen bzw. entwickeln sollen.
Das Ansehen von Deutschen Spitzenmanager sinkt kontinuierlich, sie werden häufiger als überbezahlt angesehen und man empfindet, dass sie nicht den Anforderungen des Internatonales Wettbewerbs gewachsen sind. Es werden Menschen benötigt, die diesen Ansprüchen gerecht werden können.
Es stellen sich hier die Fragen: Wer sind diese Führungskräfte, wie werden sie zum Spitzenmanager? Was für Werte und welches Führungsverständnis haben sie?
Als Spitzenmanager wird man nicht geboren. Welche Bedeutung haben soziale Herkunft, Elternhaus und Bildung für ein erfolgreiches Berufsleben?
Von den Eltern werden Werte an das Kind vermittelt, die das zukünftige Verhalten von Managern stark prägen. Das Kind wächst mit Werten, Vorstellungen auf und überträgt diese auf die Führung. Nicht zuletzt beeinflussen die Vorbilder und Mentoren das Führungsverhalten von Managern, je nach dem sind es gute oder schlechte Einflüsse.
Der Führungsstil von Managern trägt zum Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens bei. Es werden verschiedene Führungsstile unterschieden.
In der folgenden Arbeit soll eine detaillierte Ausführung von verschiedenen Einflussgrößen auf das Führungsverständnis der Deutsche Topmanager aufgezeigt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2. 1 Kennzeichnung von Führung

2. 2 Hinführung zum Begriff Manager

3. Herkunft, Werte und Vorbilder von deutschen Managern

3.1. Einfluss von Elternhaus und Gesellschaft

3.2 Bedeutung der Werte für die Führung

3.3 Rollen von Vorbildern und Mentoren für das Führungsverständnis

4. Führungsstile

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht das Führungsverständnis deutscher Spitzenmanager durch die Analyse soziologischer Einflussfaktoren, wie Herkunft, Wertesysteme und die Bedeutung von Vorbildern. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diese Faktoren das Führungsverhalten und die damit verbundenen Unternehmenserfolge prägen und welche Unterschiede sich dabei im Hinblick auf Geschlecht und Managementebenen ergeben.

  • Analyse der Bedeutung von Macht und sozialer Interaktion in der Führung.
  • Untersuchung des Einflusses von Herkunft, Elternhaus und Bildung auf die Karrierewege.
  • Erforschung der Rolle von Werten als Erfolgsfaktoren in der Unternehmenskultur.
  • Bedeutung von Mentoren und Vorbildern für die Ausprägung von Führungsstilen.
  • Vergleich verschiedener Führungsstile und deren Relevanz in deutschen Unternehmen.

Auszug aus dem Buch

3.1. Einfluss von Elternhauses und Gesellschaft

Das soziale und kulturelle Umfeld, in das der Mensch hineingeboren wird, bestimmt in der Regel die Karriereaussichten. Je nachdem, ob man in einer großen Stadt geboren wurde oder in einem dörflichen Umfeld aufwächst, leiten sich Voraussetzungen für die nötige Bildung ab. Früher schafften es wesentlich weniger Menschen aus Dörfern in Spitzenpositionen der Wirtschaft zu arbeiten, meist waren es überwiegend Menschen aus großen Städten. Jetzt hat sich die Situation verändert und mehr als jeder vierte Spitzenmanager ist in einer dörflichen Umgebung aufgewachsen. Laut einer Analyse von Herkunftsdaten der Spitzenmanager sind Unterschiede zwischen Land und Stadt in Bezug auf Karrierechancen zurückgegangen.

Aus der folgenden Abbildung kann man den Schluss ziehen, dass die Unterschiede zwischen Stadt und Land stark zurückgegangen sind. Der traditionelle Vorsprung der Städte in Bezug auf Bildung und Karriere wurde eingeholt.

Ein weiterer Aspekt, der bei Karriereaussichten betrachtet werden muss, ist die soziale Lage, aus dem der zukünftige Spitzenmanager stammt. Die meisten deutschen Spitzenmanager stammen aus der oberen sozialen Schicht und nur eine sehr kleine Minderheit erarbeitete sich diese Position als Spitzenmanager aus Kreisen von Arbeitern und Angestellten. Man muss dazu aber sagen, dass die finanziellen Möglichkeiten der Eltern aus dem gehobenen Milieu trotzdem überwiegend bescheidend waren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigenden Anforderungen an Führungskräfte im heutigen Wirtschaftsumfeld und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Entstehung und den Werten von Spitzenmanagern.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Führungsbegriff sowie die Rolle von Macht und führt in die spezifischen Funktionen und Typologien von Managern ein.

3. Herkunft, Werte und Vorbilder von deutschen Managern: Das Kapitel analysiert den Einfluss der sozialen Herkunft, die Bedeutung ethischer Werte sowie die Rolle von Mentoren für das individuelle Führungsverständnis.

4. Führungsstile: Hier werden klassische sowie moderne Führungsstile diskutiert und deren Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg sowie Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Führungskräften beleuchtet.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse über die Bedeutung von Herkunft, Werten und Vorbildern zusammen und betont die Notwendigkeit situationsbezogener Führung im 21. Jahrhundert.

Schlüsselwörter

Führungsverständnis, Spitzenmanager, Managementsoziologie, Wertevorstellungen, Vorbilder, soziale Herkunft, Unternehmenserfolg, Führungsstile, Karriereentwicklung, Macht, Personalmanagement, Unternehmenskultur, Gender, Führungskräfte, Bildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Führungsverständnis deutscher Spitzenmanager und untersucht, welche Faktoren deren berufliche Entwicklung und ihr Führungsgebaren prägen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind der Einfluss des sozialen Umfelds (Elternhaus/Bildung), die Bedeutung von Werten für den Erfolg sowie die Rolle von Vorbildern und Mentoren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein detailliertes Bild der Einflussgrößen aufzuzeigen, die zur Entstehung und zum Verhalten der heutigen deutschen Topmanagement-Elite beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die verschiedene Studien und empirische Untersuchungen zur Soziologie der Führung und zur Managementforschung integriert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zu Führung und Management, die Bedeutung von Herkunft und Werten sowie verschiedene Führungsstile in der Praxis analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Führungsverständnis, soziale Herkunft, Wertevorstellungen, Unternehmenserfolg und Führungsstile charakterisiert.

Gibt es signifikante Unterschiede in der Herkunft von Spitzenmanagern?

Die Arbeit zeigt auf, dass Herkunft und Bildung einen großen Einfluss auf die Karrierechancen haben, wenngleich sich die Chancen durch soziale Maßnahmen wie das BAföG über die Zeit verändert haben.

Wie unterscheiden sich Führungsstile von Frauen und Männern?

Die Untersuchung deutet darauf hin, dass Frauen vermehrt Wert auf Demokratie und ein gutes Betriebsklima legen, während Männer oft stärker hierarchisch und aufstiegsorientiert führen.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Führungsverständnis der deutschen Spitzenmanager
Hochschule
Universität Hohenheim  (Institut für Sozialwissenschaften)
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
34
Katalognummer
V138332
ISBN (eBook)
9783640480746
ISBN (Buch)
9783640480913
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Führungsverständnis Spitzenmanager
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2009, Das Führungsverständnis der deutschen Spitzenmanager, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/138332
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Leseprobe aus  34  Seiten
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