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Wortbildung in der Werbung am Beispiel der Süßwarenbranche

Title: Wortbildung in der Werbung am Beispiel der Süßwarenbranche

Term Paper , 2021 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

German Studies - Linguistics

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Summary Excerpt Details

Das Ziel dieser Arbeit ist es, die am häufigsten genutzten Wortbildungsverfahren in Werbeanzeigen und Produktnamen zu erläutern und anhand verschiedener Beispiele kurz zu analysieren. Zunächst wird ein Blick auf den Begriff der Werbung geworfen, dieser soll im Anschluss kurz definiert werden. Darauf basierend wird erklärt, inwiefern Werbung als Kommunikationsmittel dient. Dabei werden die Kommunikationsmodelle von Lasswell, Bühler und Shannon/Weaver eingesetzt. Nachfolgend an diese Skizzierung folgt eine Herausarbeitung der Besonderheiten der Werbung auf stilistischer und sprachlicher Ebene. Anschließend werden die verschiedenen Wortbildungsverfahren sowie die Nutzung fremdsprachlicher Elemente erläutert. Dabei wird sich auf die beliebtesten Verfahren beschränkt. Hiernach folgt ein praktischer Teil, in dem verschiedene Werbeslogans sowie Produktnamen aus der Süßwarenbranche kurz analysiert werden. Bei den Beispielen handelt es sich um Werbeanzeigen aus dem Internet, die in den letzten Jahren erschienen sind und einen hohen Bekanntheitsgrad besitzen. Abschließend sollen die Ergebnisse in einem Fazit zusammengetragen werden.

Duplo ist milchig und knusprig. Die Goldbären von Haribo sind legenbär. Iss ein Snickers und der Hunger ist gegessen. All diese Wortbildungen und Sprachspiele stammen aus Werbeslogans der Süßwarenbranche. Es ist egal, ob wir durch die Stadt laufen, am Bahnhof auf den Zug warten, im Internet unterwegs sind oder abends Fernsehen schauen, immer und überall sind wir von Werbung umgeben. Wir leben in einer Gesellschaft des Konsums, in der Aufmerksamkeit ein karges Gut geworden ist. Die Werbebranche muss daher über ein Repertoire an Ideen und Kreativität verfügen, um die Aufmerksamkeit der Menschen zu erlangen. Dabei hilft unsere Sprache, mit welcher dabei auf verschiedene Weisen gespielt wird. Die Werbung ist heute zu einer modernen Art der Kommunikation geworden, an der alle Menschen als Konsumenten beteiligt sind. Einige Menschen befürworten Werbung, da sie einen Überblick über Produkte verschafft und bei der Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Produkt hilft. Andere Menschen hingegen stehen der Werbung ablehnend gegenüber, weil sie sich durch Werbeanzeigen dazu gedrängt fühlen die umworbenen Produkte zu kaufen. Die Frage danach, ob man Werbung befürwortet oder ablehnt, spielt im Alltag keine Rolle, denn der Werbung kann man heute nicht mehr entkommen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis der Arbeit

1. Einleitung

2. Wortbildung und Werbung

2.1 Was ist Werbung?

2.2 Werbung als Mittel der Kommunikation

2.3 sprachliche und stilistische Besonderheiten der Werbesprache

2.3.1 Neologismen, Komposita und Wortkreuzungen

2.3.2 fremdsprachige Elemente

3. Analyse von Werbeslogans und Produktnamen der Süßwarenbranche

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die linguistischen Strategien der Wortbildung in Werbeanzeigen und Produktnamen, wobei der Fokus gezielt auf die Süßwarenbranche gelegt wird, um die kreativen Mechanismen der modernen Werbesprache aufzuzeigen.

  • Definition der Werbung als zentrales Kommunikationsinstrument
  • Analyse stilistischer und sprachlicher Besonderheiten in Werbetexten
  • Untersuchung gängiger Wortbildungsverfahren wie Komposition und Derivation
  • Evaluation des Einsatzes von Anglizismen und jugendsprachlichen Elementen
  • Praktische Analyse von Werbebeispielen aus der Süßwarenindustrie

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Neologismen, Komposita und Wortkreuzungen in der Werbesprache

Bei der Untersuchung der Wortbildung der Werbesprache lässt sich die Verteilung verschiedener Komposita mit der Verteilung der Derivata vergleichen. Die Professorin für Deutsche Linguistik Janich lenkt ihren Blick bei der Analyse von Wortbildungen der Werbung nur auf die Neologismen der Werbesprache, weil ihr diese als interessanter erscheinen. In der Werbesprache lassen sich außerdem die Wortbildungsverfahren der Derivation sowie der Konversion finden. Auffällig ist, dass die Komposition jedoch eindeutig am häufigsten bei der Bildung neuer Wörter verwendet wird. Nun werden zunächst einige der gängigsten Wortbildungsverfahren kurz beschrieben und im Anschluss, in Kapitel 3, Bespiele aus der Süßwarenbranche analysiert. Neben dem Begriff der Wortbildung spielt der Begriff der Wortschöpfung eine zentrale Rolle. Bei der Wortbildung werden neue Wörter auf Basis schon vorhandener sprachlichen Mittel gebildet, während Wörter bei der Wortschöpfung neu erfunden werden und „quasi aus dem Nichts geschaffen werden“ (Pittner 2016, 65). In der Werbesprache werden die Markennamen oder Produktnamen meistens durch Wortschöpfung gebildet, wie beispielweise bei Twix.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Allgegenwärtigkeit von Werbung ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, gängige Wortbildungsverfahren in der Süßwarenbranche zu analysieren.

2. Wortbildung und Werbung: Hier werden theoretische Grundlagen zu Werbedefinitionen, Kommunikationsmodellen und den sprachlichen Besonderheiten der Werbesprache erarbeitet.

2.1 Was ist Werbung?: Das Kapitel definiert Werbung als Instrument der Meinungsbeeinflussung und Absatzförderung und beleuchtet die Schwierigkeit, in einem reizüberfluteten Umfeld Aufmerksamkeit zu erzeugen.

2.2 Werbung als Mittel der Kommunikation: Es wird die Werbung als Form der Marktkommunikation betrachtet, wobei Modelle nach Lasswell, Shannon/Weaver und Bühler zur Veranschaulichung der Wirkungsweise herangezogen werden.

2.3 sprachliche und stilistische Besonderheiten der Werbesprache: Dieser Abschnitt beschreibt die bewusste Inszenierung von Werbesprache mittels Jugendsprache, Dialekten und kreativen Regelverstößen innerhalb der Grammatik.

2.3.1 Neologismen, Komposita und Wortkreuzungen in der Werbesprache: Ein tieferer Einblick in morphologische Verfahren, wobei besonders die Dominanz der Komposition gegenüber Derivation und Konversion hervorgehoben wird.

2.3.2 fremdsprachige Elemente: Eine Untersuchung zur Rolle von Anglizismen in der Werbung und deren Auswirkung auf das Verständnis und die Markenwahrnehmung bei Konsumenten.

3. Analyse von Werbeslogans und Produktnamen der Süßwarenbranche: Der praktische Hauptteil, in dem ausgewählte Werbebeispiele auf ihre angewandten Wortbildungsverfahren (Komposition, Derivation, Kontamination etc.) geprüft werden.

4. Fazit: Die Ergebnisse werden zusammengefasst und bestätigen, dass Komposita und Wortkreuzungen die Werbesprache der Süßwarenbranche maßgeblich prägen.

Schlüsselwörter

Wortbildung, Werbesprache, Süßwarenbranche, Komposition, Neologismen, Anglizismen, Kommunikation, Sprachspiele, Marketing, Werbeslogans, Morphologie, Produktnamen, Jugendsprache, Derivation, Kontamination

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit den verschiedenen linguistischen Strategien der Wortbildung, die in der Werbung eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit für Produkte zu generieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die theoretische Verankerung von Werbung als Kommunikationsprozess sowie die morphologische Analyse von Werbeslogans und Produktnamen.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es, die am häufigsten genutzten Wortbildungsverfahren in der Süßwarenbranche zu identifizieren und anhand konkreter Beispiele aus dem Internet zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine literaturgestützte theoretische Herleitung der Wortbildungsregeln sowie eine qualitative Analyse von Werbebeispielen aus dem Bereich der Süßwaren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erarbeitung von Wortbildungsarten wie Komposition und Derivation sowie eine daran anschließende praktische Analyse aktueller Werbebotschaften.

Wodurch lässt sich diese Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit zeichnet sich durch die Verknüpfung von linguistischer Fachsprache mit anschaulichen Beispielen aus dem Alltag wie Haribo, Kinder oder Milka aus.

Welche Rolle spielen Anglizismen im untersuchten Material?

Anglizismen werden häufig genutzt, um Modernität zu suggerieren, bergen jedoch laut den zitierten Studien oft das Risiko von Verständnisproblemen bei den Konsumenten.

Wie unterscheidet sich die Wortschöpfung von der klassischen Wortbildung?

Die Wortbildung nutzt bereits vorhandene sprachliche Elemente, während bei der Wortschöpfung Begriffe quasi aus dem Nichts neu erfunden werden.

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Details

Title
Wortbildung in der Werbung am Beispiel der Süßwarenbranche
College
University of Trier
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
17
Catalog Number
V1382925
ISBN (eBook)
9783346925282
ISBN (Book)
9783346925299
Language
German
Tags
wortbildung werbung beispiel süßwarenbranche
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Wortbildung in der Werbung am Beispiel der Süßwarenbranche, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1382925
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