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Ein Vergleich zwischen Thomas Hobbes und John Locke. Die Frage des Unrechts in deren Konzepten von Naturzuständen

Titel: Ein Vergleich zwischen Thomas Hobbes und John Locke. Die Frage des Unrechts in deren Konzepten von Naturzuständen

Seminararbeit , 2019 , 15 Seiten , Note: 2

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit vergleicht die Vertragstheorien von Thomas Hobbes und John Locke, die in der politischen Philosophie der Neuzeit entstanden sind. Sie untersuchen, warum Menschen ihre Freiheit aufgeben und sich einem Staat unterwerfen. Die Naturzustände und Menschenbilder der beiden Philosophen werden analysiert, und die Frage des Unrechts in ihren Theorien wird diskutiert. Der Vergleich zeigt, dass nur ein Gesellschaftsvertrag den Naturzustand beenden kann, wobei der Staat an den Vertrag gebunden ist und das Wohl aller Einzelnen im Fokus steht.

Sowohl Thomas Hobbes als auch John Locke werden als Begründer der politischen Philosophie der Neuzeit angesehen, die von den damaligen politischen Verhältnissen, dem 30-jährigen Krieg, stark geprägt wurden. Sie lebten in einer Zeit des Umbruchs, die großen Einfluss auf die Vertragstheorien der beiden Philosophen hatte und in der das Individuum den Mittelpunkt des Denkens einnahm. In den Werken "Leviathan oder Stoff, Form und Gewalt eines kirchlichen und bürgerlichen Staates" von Thomas Hobbes und "Zweite Abhandlung über die Regierung" von John Locke beschäftigten sich beide mit der Frage, warum Menschen freiwillig ihre persönliche Freiheit aufgeben und sich zu einem Staat zusammenschließen beziehungsweise sich dessen Regeln und Gesetzen unterwerfen.

Die Proseminararbeit befasst sich aus diesem Grund mit einem Vergleich der beiden Vertragstheorien, in denen Thomas Hobbes sowie John Locke ein gedankliches Konstrukt entwerfen, wobei sie sich mit ihrer politischen Theorie in eine utopische Situation versetzen, in der es nur eine herrschafts- sowie rechtslose Gesellschaft gibt: den Naturzustand.

In den folgenden Kapiteln werden der Naturzustand und das Menschenbild von Thomas Hobbes und John Locke näher erläutert und untersucht, um eine grundlegende Basis für einen folgenden Vergleich herzustellen. Im Anschluss wird anhand des Vergleiches die Frage des Unrechts in Thomas Hobbes‘ sowie John Lockes Naturzustand diskutiert, die sich aus dem Kapitel "homo homini lupus- Naturzustand und Kriegszustand bei Thomas Hobbes" von Franz Hespe aus dem Werk "Handbuch Kriegstheorie" ergibt und die Grundlage für die im letzten Kapitel angeführte These darstellt. Abschließend werden die Ergebnisse in einem Fazit zusammengefasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Thomas Hobbes

2.1 Menschenbild

2.2 Naturzustand

2.2.1 Der Naturzustand als Kriegszustand

2.2.2 Konfliktursachen im Naturzustand

2.3 Natürliche Rechte und Gesetze

3 John Locke

3.1 Menschenbild

3.2 Naturzustand

4 Vergleich

5 Die Frage des Unrechts im Naturzustand

6 Fazit

7 Literatur

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit vergleicht die Vertragstheorien von Thomas Hobbes und John Locke, um die Konzepte des Naturzustands sowie die darin verankerte Frage nach Recht und Unrecht kritisch zu beleuchten und deren Notwendigkeit zur Staatsgründung aufzuzeigen.

  • Analyse des Menschenbildes bei Hobbes und Locke.
  • Gegenüberstellung der Naturzustandskonstrukte beider Philosophen.
  • Untersuchung der Entstehung von Recht und Unrecht außerhalb staatlicher Strukturen.
  • Herausarbeitung der Notwendigkeit eines Gesellschaftsvertrags zur Sicherung des Friedens und des Eigentums.

Auszug aus dem Buch

Die Frage des Unrechts im Naturzustand

Nach dem Vergleich der beiden politischen Theorien kann die These aufgestellt werden, dass es nach Thomas Hobbes keinen Unterschied von Recht und Unrecht, wo keine allgemeine Gewalt und damit auch kein Gesetz vorhanden ist, gibt. Bei Locke dagegen gibt es Unrecht auch im Naturzustand, weil dieser von der Gleichheit in Bezug auf die Rechte ausgeht.

Hespe stellt in seinem Kapitel „homo homini lupus - Naturzustand und Kriegszustand bei Thomas Hobbes“ den Ausgangspunkt für Frage des Unrechts in Hobbes‘ und Lockes Naturzustand dar, die sich im ersten Teil auf die Lektüre von Hobbes und im zweiten Teil auf diese von Locke bezieht:

„Im Leviathan fügt Hobbes deswegen gleich zweimal […] einen Hinweis ein, dass es den Unterschied von Recht und Unrecht nicht gebe, wo es keine allgemeine Gewalt und mithin auch kein Gesetz gebe.“

Wenn jemand im reinen Naturzustand etwas tut, dann stellt das für Hobbes kein Unrecht dar, weil Ungerechtigkeit gegen Menschen menschliche Gesetze voraussetze. Diese aber gibt es im Naturzustand nicht. Im Naturzustand hat der Mensch ein natürliches Recht auf alles, woraus sich für Hobbes ergibt, dass Unrecht nicht möglich sei, denn die Begrenzung durch menschliches Recht existiert hier nicht. Wohl aber ist in diesem Naturzustand die Sünde als Verletzung der dem Menschen von Gott gesetzten Ordnung und damit die Verletzung der natürlichen, dem Menschen gesetzte Ordnung Realität.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die politische Philosophie der frühen Neuzeit ein und stellt die Fragestellung sowie das Ziel des Vergleichs von Hobbes und Locke vor.

2 Thomas Hobbes: In diesem Kapitel wird das Menschenbild sowie der durch Konkurrenz und Misstrauen geprägte Naturzustand bei Hobbes detailliert analysiert.

2.1 Menschenbild: Detaillierte Betrachtung der anthropologischen Annahmen bei Thomas Hobbes, insbesondere der Gleichheit und des Egoismus.

2.2 Naturzustand: Vorstellung des Gedankenexperiments des Naturzustands als Ort ohne institutionelle Regelungen.

2.2.1 Der Naturzustand als Kriegszustand: Erläuterung, warum der Naturzustand bei Hobbes als ständige Bereitschaft zu Kampfhandlungen zu verstehen ist.

2.2.2 Konfliktursachen im Naturzustand: Analyse von Egoismus, Ruhmsucht, Konkurrenz und Misstrauen als Ursachen für Konflikte.

2.3 Natürliche Rechte und Gesetze: Auseinandersetzung mit der Unterscheidung zwischen Recht und Gesetz sowie der Friedensstiftung bei Hobbes.

3 John Locke: Fokus auf Lockes Theorie eines friedlicheren Naturzustands, der durch vernunftbegabte, gleichberechtigte Individuen geprägt ist.

3.1 Menschenbild: Beschreibung des Menschenbildes bei Locke als unabhängiges und moralisches Wesen unter einem göttlichen Naturgesetz.

3.2 Naturzustand: Analyse des Konzepts der natürlichen Gleichheit und der Freiheit bei John Locke, inklusive der Problematik der Selbstjustiz.

4 Vergleich: Synthese der Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Hobbes und Locke bezüglich ihrer Menschenbilder und Staatsmodelle.

5 Die Frage des Unrechts im Naturzustand: Diskussion darüber, ob Unrecht in einem Zustand ohne übergeordnete Gewalt existieren kann, unter Bezugnahme auf Hespe.

6 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und die Schlussfolgerung zur Notwendigkeit des Gesellschaftsvertrags.

7 Literatur: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Thomas Hobbes, John Locke, Naturzustand, Vertragstheorie, Politische Philosophie, Menschenbild, Kriegszustand, Natürliche Rechte, Gesellschaftsvertrag, Selbsterhaltung, Vernunft, Eigentum, Unrecht, Staatsgewalt, Leviathan.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Proseminararbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht und vergleicht die politischen Vertragstheorien von Thomas Hobbes und John Locke mit dem besonderen Fokus auf deren Vorstellungen vom Naturzustand.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind das Menschenbild, die Beschaffenheit des Naturzustands, die Entstehung von Recht und Unrecht sowie die Begründung staatlicher Herrschaft durch einen Gesellschaftsvertrag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Konzepte von Hobbes und Locke gegenüberzustellen, um die Frage zu beantworten, wie sich der Übergang vom Naturzustand in den staatlich organisierten Zustand durch die Wahrnehmung von Recht und Unrecht begründen lässt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode des philosophischen Literaturvergleichs und der Textanalyse, wobei wesentliche Werke wie der „Leviathan“ und „Zweite Abhandlung über die Regierung“ herangezogen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der einzelnen Theorien, deren anschließenden Vergleich und eine spezifische Diskussion zur Problematik von Unrecht im Naturzustand.

Welche Begriffe beschreiben die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Naturzustand, Vertragstheorie, menschliche Freiheit, Selbsterhaltung, Hobbes, Locke, Recht und Unrecht sowie staatliche Souveränität.

Warum unterscheidet sich die Auffassung von Unrecht bei Hobbes und Locke?

Während Hobbes argumentiert, dass ohne staatliche Macht kein Unrecht existieren kann, da kein Gesetz vorhanden ist, leitet Locke Unrecht bereits aus der natürlichen Gleichheit und den moralischen Verpflichtungen der Menschen untereinander ab.

Welche Rolle spielt das Eigentum in der Theorie von John Locke?

Bei Locke ist der Schutz des Eigentums einer der zentralen Gründe, warum Menschen den Naturzustand verlassen und sich in einer Gesellschaft unter einem unparteiischen Richter zusammenschließen möchten.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ein Vergleich zwischen Thomas Hobbes und John Locke. Die Frage des Unrechts in deren Konzepten von Naturzuständen
Hochschule
Karl-Franzens-Universität Graz  (Institut für Philosophie)
Veranstaltung
Klassische Vertragstheorien (Hobbes, Locke, Rousseau)
Note
2
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
15
Katalognummer
V1382897
ISBN (eBook)
9783346927194
ISBN (Buch)
9783346927200
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hobbes Locke Rousseau klassische Vertragstheorien Naturzustand Kriegszustand
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Ein Vergleich zwischen Thomas Hobbes und John Locke. Die Frage des Unrechts in deren Konzepten von Naturzuständen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1382897
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Leseprobe aus  15  Seiten
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