Im Fokus dieser Hausarbeit steht das „machen“ des Unterrichtsanfangs von Kinderakteur*innen sowie Lehrer*innen im Sachunterricht. Dabei soll vor allem die Interaktion der Schülerinnen und Schüler untereinander sowie mit der Lehrkraft beleuchtet werden. Zunächst erfolgt jedoch eine theoretische Betrachtung des Unterrichtsanfangs.
Danach nimmt der Autor ausgewählte dichte Beschreibungen einiger didaktischer Situationen vor, welche er selbst als Beobachter in Klassen erlebt hat und geht genauer auf die analytische Dimensionierung ein, gefolgt von einem Fazit.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 1.1. Theoretischer Hintergrund
- 1.2. Mein Feld und methodisches Vorgehen
- 1.3 Reflexion
- 1.3.1 Meine Rolle im Feld
- 1.3.2 Reaktion des Feldes auf meine Anwesenheit als Beobachter
- 2. Ausgewählte dichte Beschreibungen didaktischer Situationen
- 2.1 Dichte Beschreibung Klasse X
- 2.1.1 Ausgangssituation Klasse X
- 2.1.2 Beobachtung Klasse X
- 2.2 Dichte Beschreibung Klasse Y
- 2.2.1 Ausgangssituation Klasse Y
- 2.2.2 Beobachtung Klasse Y
- 3. Analytische Dimensionierung
- 4. Fazit
- 5. Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Gestaltung des Unterrichtsanfangs im Sachunterricht, insbesondere mit der Interaktion zwischen Schülerinnen und Schülern sowie der Lehrkraft. Die Arbeit analysiert anhand ausgewählter Beispiele aus der Praxis, wie Kinderakteur*innen und Lehrer*innen den Unterrichtsbeginn „machen“ und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.
- Theoretische Einordnung des Unterrichtsanfangs
- Bedeutung von Ritualen und Rituale im Unterricht
- Analyse der Interaktion zwischen SuS und Lehrkraft
- Ethnographische Beobachtung als Forschungsmethode
- Reflexion der Rolle des Beobachters im Feld
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung gibt einen Überblick über den theoretischen Hintergrund des Unterrichtsanfangs und die methodischen Vorgehensweisen der Arbeit. Die Analyse des Unterrichtsanfangs erfolgt anhand von dichten Beschreibungen aus zwei dritten Klassen. Die Analyse des Unterrichtsanfangs fokussiert auf die Interaktion zwischen Schülerinnen und Schülern sowie der Lehrkraft. Dabei wird die Rolle von Ritualen und Ritualisierten Handlungen sowie die Gestaltung der Unterrichtsöffentlichkeit beleuchtet.
Schlüsselwörter
Unterrichtsanfang, Interaktion, Rituale, Ethnographische Forschung, Teilnehmende Beobachtung, Sachunterricht, Kinderakteur*innen, Lehrer*innen
Häufig gestellte Fragen
Warum ist der Unterrichtsanfang im Sachunterricht so wichtig?
Er setzt den Rahmen für das soziale Miteinander und die inhaltliche Ausrichtung der gesamten Stunde; hier wird die „Unterrichtsöffentlichkeit“ hergestellt.
Welche Rolle spielen Rituale zu Beginn der Stunde?
Rituale geben Schülern Sicherheit und Struktur, helfen beim Übergang von der Pause zum Lernen und festigen die Interaktionsregeln zwischen Lehrkraft und Klasse.
Was bedeutet „dichte Beschreibung“ in dieser Arbeit?
Es handelt sich um eine ethnographische Methode, bei der Beobachtungen im Feld detailliert und interpretativ festgehalten werden, um tiefere soziale Bedeutungen zu erfassen.
Wie interagieren Schüler untereinander beim Unterrichtsstart?
Die Arbeit beleuchtet das „Machen“ des Anfangs durch die Kinderakteur*innen, die durch ihr Verhalten den Start aktiv mitgestalten oder beeinflussen.
Welche Forschungsmethode wurde verwendet?
Der Autor nutzte die teilnehmende Beobachtung und ethnographische Protokolle in verschiedenen Grundschulklassen.
- Arbeit zitieren
- Simon Janz (Autor:in), 2022, Anfangssituationen im Sachunterricht. Analytische Dimensionierung ausgewählter Unterrichtsanfänge, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1382161