Diese Hausarbeit setzt sich aus vier Teilaufgaben zum Thema ausgewählte Theorieansätze und Theoriebildung in der Sozialen Arbeit zusammen.
Zuerst wird näher auf das Konzept der Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch eingegangen und die Ideen des Ansatzes erklärt. Danach geht die Autorin auf das Konzept der Lebensbewältigung und die Theorie dahinter ein. Die nächste Teilaufgabe befasst sich generell mit der Funktion von Theorien der Sozialen Arbeit, sowie mit dem Verhältnis zwischen sozialpädagogischer Forschung und Theoriebildung. In der vierten und letzten Teilaufgabe geht die Autorin noch einmal auf das Recherchierte und Gelernte ein und zieht Schlüsse für das Studium der Sozialen Arbeit allgemein.
Inhaltsverzeichnis
1. Erste Teilaufgabe
2. Literaturverzeichnis
3. Zweite Teilaufgabe
4. Literaturverzeichnis
5. Dritte Teilaufgabe
6. Literaturverzeichnis
7. Vierte Teilaufgabe
Zielsetzung & Themen
Dieses Portfolio dient der vertieften Auseinandersetzung mit zentralen theoretischen Ansätzen der Sozialen Arbeit, insbesondere der Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch und dem Konzept der Lebensbewältigung nach Lothar Böhnisch, sowie der Reflexion über deren Bedeutung für die professionelle Praxis und Forschung.
- Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch
- Konzept der Lebensbewältigung nach Lothar Böhnisch
- Vergleich und Einbettung theoretischer Konzepte
- Funktionen von Theorien in der Sozialen Arbeit
- Verhältnis von sozialpädagogischer Forschung und Theoriebildung
Auszug aus dem Buch
1. Erste Teilaufgabe
Bei dem Konzept der Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch wird den Adressat*innen bei ihren Schwierigkeiten und Überforderungen der Bewältigungsaufgaben im Alltag geholfen. Dabei werden ihnen bei schwierigen und verunsichernden Konstellationen ihres Alltags andere Möglichkeiten aufgezeigt, um einen gelingenden Alltag zu realisieren (vgl. Thiersch 2020: 88). Die Lebensweltorientierung bildet einen Rahmen für die gesamte Soziale Arbeit und ist ein Konzept, bei dem verschiedene theoretische und praktische Entwicklungen zusammengebracht werden. Des Weiteren ist sie auch gesetzlich verankert, unter anderem im Kinder- und Jugendhilfegesetz. Die Lebensweltorientierung richtet ihren Blick auf die individuellen Lebensverhältnisse der Adressat*innen und den damit verbundenen pädagogischen Folgen (vgl. Thiersch, Grunwald und Köngeter 2012: 175).
Bei dem Konzept der Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch wird die gezielte Betrachtung der Adressat*innen mit dem dadurch entstehenden Selbstverständnis und dem Arbeitskonzept der Sozialen Arbeit verbunden. Das Leben der Adressat*innen wird dabei mit ihren verschiedenen Lebensverhältnissen und ihrer Auseinandersetzung damit betrachtet und somit auch ihren Problemen und Ressourcen. Die Adressat*innen stehen dabei innerhalb vieler Wiedersprüche zwischen ihren verfügbaren Ressourcen und den problematischen Lebenslagen. Bei diesen Wiedersprüchen knüpft die lebensweltorientierte Soziale Arbeit an und stärkt die Potenziale der Adressat*innen (vgl. Grunwald/ Thiersch 2018: 907).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Erste Teilaufgabe: Skizzierung des Konzepts der Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch und Erläuterung der zentralen Ideen an einem praktischen Handlungsfeld.
2. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen zur ersten Teilaufgabe.
3. Zweite Teilaufgabe: Skizzierung eines zweiten theoretischen Ansatzes (Lebensbewältigung) und Diskussion der Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten zur Lebensweltorientierung.
4. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen zur zweiten Teilaufgabe.
5. Dritte Teilaufgabe: Beschreibung der Funktionen von Theorien in der Sozialen Arbeit und Bestimmung des Verhältnisses von Forschung und Theoriebildung.
6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen zur dritten Teilaufgabe.
7. Vierte Teilaufgabe: Reflexion über den Lernprozess im Modul, das Theorie-Praxis-Verhältnis und die weitere Bedeutung für das Studium.
Schlüsselwörter
Soziale Arbeit, Lebensweltorientierung, Lebensbewältigung, Hans Thiersch, Lothar Böhnisch, Theoriebildung, Alltag, Fallarbeit, Soziale Gerechtigkeit, professionelles Handeln, Handlungsfähigkeit, Forschung, Reflexion, Pädagogik, Integration.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Portfolio grundsätzlich?
Das Portfolio dokumentiert die Auseinandersetzung mit zentralen Theorien der Sozialen Arbeit, insbesondere deren Anwendung auf die Lebenswelt der Adressat*innen und deren theoretische Fundierung.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Themenfelder umfassen die Lebensweltorientierung, das Konzept der Lebensbewältigung sowie das Verhältnis zwischen Theorie, Forschung und Praxis in der Sozialen Arbeit.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die theoretische Durchdringung spezifischer Ansätze und deren kritische Reflexion im Hinblick auf eine gelingende Praxis in der Sozialen Arbeit.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse und kritischer Diskussion bestehender Konzepte und Forschungsergebnisse basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden die Ansätze der Lebensweltorientierung und Lebensbewältigung detailliert skizziert, verglichen und die Funktionen sowie das Zustandekommen pädagogischer Theoriebildung analysiert.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Lebensweltorientierung, Lebensbewältigung, Theorie-Praxis-Verhältnis und professionelles Handeln beschreiben.
Wie unterscheidet sich Lebensweltorientierung von Lebensbewältigung?
Während die Lebensweltorientierung eher phänomenologisch-deskriptiv das Gegebene interpretiert, ist die Lebensbewältigung als systematisch-deduktive Theorie konzipiert, die psychodynamische Prozesse im Kontext von Krisen in den Vordergrund stellt.
Welchen Stellenwert nimmt die Forschung für die Theorieeinordnung ein?
Forschung ist essenziell für die Überprüfung und Weiterentwicklung von Theorien; Theorie und Forschung stehen in einem wechselseitigen Spannungsverhältnis, das die Praxis der Sozialen Arbeit maßgeblich beeinflusst.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2022, Theoriebildung und Theorieansätze der Sozialen Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1381251