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Alles eine Gefühlssache? Der Einfluss von Wut, Hoffnung und Schuld auf gendergerechte Sprache. Eine experimentelle Befragung zum kollektiven Handeln und Verständnis

Titel: Alles eine Gefühlssache? Der Einfluss von Wut, Hoffnung und Schuld auf gendergerechte Sprache.  Eine experimentelle Befragung zum kollektiven Handeln und Verständnis

Hausarbeit , 2022 , 58 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Angela Fimpel (Autor:in)

Geschlechterstudien / Gender Studies

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Analyse zielt darauf ab, die Auswirkungen von emotional auslösenden Instagram-Beiträgen auf die Einstellungen und Verhaltensweisen gegenüber einer gendergerechten Sprache zu untersuchen, um ein tieferes Verständnis dieses komplexen Themas zu erlangen und die bestehende Forschungslücke zu schließen.

In der gegenwärtigen Forschung zur Inklusion einer gendergerechten Sprache liegt der Schwerpunkt auf dem Einbeziehen des weiblichen und dritten Geschlechts, um die Gender-Gap zu verringern. Dieser umfassende Ansatz geht über den bloßen Sprachgebrauch hinaus und betrifft gesellschaftliche Bewegungen, in denen Menschen als Gruppe ihr Geschlecht vertreten. Ein kollektives Handeln könnte dadurch ausgelöst werden. Diese Studie entwickelt auf der Grundlage des Social Identity Model of Collective Action (SIMCA) ein Effektmodell zur Untersuchung des Einflusses von Emotionen wie Schuld, Wut und Hoffnung, die durch Instagram-Beiträge ausgelöst werden, auf die Einstellung zur gendergerechten Sprache. Mittels einer experimentellen Online-Befragung mit 532 Teilnehmern wurden wertvolle Daten gesammelt, die den Weg für zukünftige Forschungen auf diesem Gebiet ebnen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theorie

2.1 Soziale Identität als Basis emotionaler Reaktionen und kollektiven Handeln

2.2 Wahrgenommene Ungerechtigkeit

2.3 Group Efficacy

3 Methode

3.1 Stichprobe

3.2 Stimulus

3.3 Operationalisierung

4 Ergebnisse

4.1 Prüfung der Hypothesen

4.2 Explorative Analysen

5 Diskussion

6 Fazit und Limitationen

Zielsetzung & Forschungsthemen

Diese Arbeit untersucht, inwieweit emotionsgeladene Instagram-Beiträge einen Einfluss auf die Einstellung zur gendergerechten Sprache sowie auf das persönliche Sprachverhalten der Rezipienten ausüben, unter Anwendung des Social Identity Model of Collective Action (SIMCA).

  • Einfluss von Emotionen (Wut, Hoffnung, Schuld) auf die Einstellung zum Gendern.
  • Die Rolle sozialer Identität und Gruppenprozesse bei der Urteilsbildung.
  • Messung der Auswirkungen medialer Reize auf das tatsächliche Sprachverhalten.
  • Analyse moderierender Faktoren wie Voreinstellung, Alter und politische Orientierung.

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

„Grüne und Grüninnen? Frauofrau statt Mannomann? (…) Wer gibt diesen #Gender-Leuten eigentlich das Recht, einseitig unsere Sprache zu verändern?“ (Merz, 2021). Dieses Beispiel ist nur eines von vielen kritischen Aussagen in der kontroversen Gender-Debatte, die in der Gesellschaft geführt wird. Dabei gibt es auch viele Befürworter:innen einer gendergerechten Sprache: „Ich habe mich dazu entschieden, zu gendern. Warum? Sprache ist Macht. Ich möchte versuchen, durch und mit meiner Sprache alle Menschen einzuschließen.“ (Dellert, 2021). Dabei beziehen sie sich auf die Problematik, dass durch die Nutzung des generischen Maskulinums das weibliche und das dritte Geschlecht ausgegrenzt werden (Stahlberg et al., 2007, S. 170; Stout & Dasgupta, 2011, S. 758), da sie zwar objektiv mit gemeint, aber subjektiv von vielen nicht mitgedacht werden (Rothmund & Scheele, 2004; Stahlberg et al., 2001; Stahlberg & Sczesny, 2001; Zylka & Grimberg, 2021).

Das generische Maskulinum hat deswegen vor allem einen Einfluss auf die Einstellungen und das Verhalten der Leser:innen (Bem & Bem, 1973; Trömel-Plötz, 1982, S. 115; Stahlberg et al., 2007, S. 178-180; Stout & Dasgupta, 2011; Vervecken et al., 2013). Durch eine gendergerechte Sprache kann die Gender-Ungleichheiten verringern werden (Koeser et al., 2015, S. 344). So zeigen mehrere Studien, dass das Lesen einer gendergerechten Sprache zu einem gendergerechten Sprachgebrauch führen kann, welcher wiederum eine gendergerechte Wahrnehmung bewirkt (Hansen et al., 2016, S. 3ff.; Kollmayer et al., 2018, S. 5ff.). Hierbei wird unter gendergerechter Sprache eine Sprachform verstanden, die Frauen und Männer gleicherweise adressiert (Walker & Pettigrew, 1984, S. 209), in der man entweder beide Geschlechtsformen (Leser und Leserinnen), Kurzformen (Leser:innen) oder mit Hilfe des Gerundiums eine genderneutrale Form (Lesenden) nutzt (Queer-Referat der Studierendenvertretung (StuVe), o. J.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die kontroverse Debatte um geschlechtergerechte Sprache ein und definiert die zentralen Problemstellungen sowie die Forschungsfrage.

2 Theorie: Hierbei werden der theoretische Rahmen durch das SIMCA-Modell sowie die Konzepte zur sozialen Identität und wahrgenommenen Ungerechtigkeit fundiert erläutert.

3 Methode: Die Vorgehensweise der experimentellen Online-Befragung, inklusive der Stichprobenerhebung und Operationalisierung der Variablen, wird detailliert dargestellt.

4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Auswertung der Daten sowie die Prüfung der aufgestellten Hypothesen.

5 Diskussion: Die Ergebnisse werden im Kontext der psychologischen Theorien eingeordnet und kritisch reflektiert.

6 Fazit und Limitationen: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Befunde und der Benennung von Grenzen sowie Ausblicken für zukünftige Forschungen.

Schlüsselwörter

Gendergerechte Sprache, SIMCA-Modell, kollektives Handeln, Emotionen, Einstellung, Verhalten, Experiment, Soziale Identität, Relative Deprivation, Reaktanz, Voreinstellung, Mediennutzung, Politische Orientierung, Gruppenprozesse, Sprachgebrauch

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, ob und wie emotionalisierende Instagram-Beiträge die Einstellung und das Verhalten von Menschen bezüglich einer gendergerechten Sprache beeinflussen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen Sprachwissenschaft, Psychologie (insbesondere Emotionsforschung), Social Media-Kommunikation und soziologische Aspekte der Gruppenidentität.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das Ziel ist es, anhand des SIMCA-Modells zu klären, ob durch gezielte Emotionen (Wut, Schuld, Hoffnung) in sozialen Medien das kollektive Handeln für eine gendergerechte Sprache angeregt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine experimentelle Online-Befragung mit einer bereinigten Stichprobe von N = 532 Teilnehmern durchgeführt, kombiniert mit quantitativen statistischen Analyseverfahren wie ANOVAs und Regressionsanalysen.

Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Hypothesen, die methodische Umsetzung der Online-Studie sowie die detaillierte Auswertung und explorative Analyse der erhobenen Daten.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie "Gendergerechte Sprache", "SIMCA-Modell", "Einstellungsforschung" und "Experimentelle Online-Befragung" definieren.

Welchen Einfluss hatte die untersuchte politische Orientierung der Probanden?

Die Ergebnisse zeigen, dass eine linksorientierte politische Weltanschauung signifikant positiver mit einer befürwortenden Einstellung zu gendergerechter Sprache korreliert als eine rechtsorientierte Einstellung.

Welche Rolle spielte die Reaktanz bei den Befragten?

Es wurde festgestellt, dass Reaktanz – also ein gefühlter Widerstand gegen manipulative Einflussnahme – eng mit der Voreinstellung verknüpft ist, wobei Personen mit negativer Voreinstellung eine höhere Reaktanz aufwiesen.

Ende der Leseprobe aus 58 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Alles eine Gefühlssache? Der Einfluss von Wut, Hoffnung und Schuld auf gendergerechte Sprache. Eine experimentelle Befragung zum kollektiven Handeln und Verständnis
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Note
1,3
Autor
Angela Fimpel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
58
Katalognummer
V1380772
ISBN (eBook)
9783346921093
ISBN (Buch)
9783346921109
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gendergerechte Sprache, SIMCA-Modell, kollektives Handeln, Emotionen, Einstellung, Verhalten, Experiment
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Angela Fimpel (Autor:in), 2022, Alles eine Gefühlssache? Der Einfluss von Wut, Hoffnung und Schuld auf gendergerechte Sprache. Eine experimentelle Befragung zum kollektiven Handeln und Verständnis, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1380772
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