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Skandale als Mittel der strategischen Kommunikation. Sprachliche Techniken der AfD

Titel: Skandale als Mittel der strategischen Kommunikation. Sprachliche Techniken der AfD

Essay , 2022 , 25 Seiten , Note: A

Autor:in: Jan Schöneberger (Autor:in)

Germanistik - Linguistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der vorliegende Essay beschäftigt sich mit der Frage: Inwiefern nutzt die Alternative für Deutschland (AfD) politische Skandale als strategische Mittel und welche sprachlichen Techniken nutzt sie dabei?

Um die Analyse zu ermöglichen, wird zuerst die Skandalforschung beleuchtet, ehe eine Auswahl aus vier prominenten AfD-Skandalen analysiert wird, welche durch Mitglieder des AfD Bundesvorstandes im Jahre 2018 ausgelöst und medial dokumentiert wurden. Diese Auswahl garantiert, dass jeder Skandal-Akteur nach den Skandalen, zumindest parteiintern, Erfolg hatte. Außerdem sind die Vorstände Repräsentanten der Partei in der Öffentlichkeit, sie haben dadurch eine höhere Reichweite. Der Fokus liegt hierbei nicht auf Spendenaffären, wie sie Alice Weidel 2018 erlitt, sondern vielmehr auf Äußerungen und parlamentarischen Handlungen. Zur einfacheren Analyse werden die Skandale wie folgt bezeichnet: „Vogelschiss“-Skandal [Gauland], „Männerhorden“-Skandal [von Storch], „Messermänner“-Skandal [Weidel], Sinti/Roma-Skandal [Hütter]. In der Begutachtung der Reaktionen sind vor allem die Reaktionen der Partei-Spitze wichtig, da Widerspruch von einzelnen Kreisverbänden, wie es ihn im „Vogelschiss“-Skandal gab, von der breiten Öffentlichkeit nicht wahrgenommen wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1 Kontext

2 Methodik

3 Wichtige Quellen

2. Hauptteil

1 Theorie der Skandalforschung

1.1 Überblick über Skandalforschung

1.2 Sprachliche Techniken in Skandalen

2 Politische Skandale als strategisches Mittel der AfD

2.1 Strategische Nutzen

2.2 Wahrnehmung von Skandalen innerhalb der AfD

3 Vorgehen und sprachliche Techniken der AfD

3.1 Analyse des „Vogelschiss“-Skandals

3.2 Sprachliche Techniken des „Vogelschiss“-Skandals in anderen AfD-Skandalen

3. Schluss

1 Fazit

2 Erreichtes und Grenzen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern die Alternative für Deutschland (AfD) politische Skandale als strategisches Mittel für ihre politische Kommunikation einsetzt und welche spezifischen sprachlichen Techniken hierbei zur Anwendung kommen, um gesellschaftliche Grenzen des Sagbaren zu verschieben.

  • Erforschung der strategischen Funktion politischer Skandale im AfD-Kontext.
  • Analyse sprachlicher Skandalisierungstechniken wie Euphemismen und Opfer-Narrative.
  • Untersuchung der Reaktion von Parteiführung und Funktionären auf Skandalisierungen.
  • Vergleichende Betrachtung ausgewählter Fälle, darunter der „Vogelschiss“-Skandal.
  • Evaluation der Zielerreichung im Hinblick auf mediale Aufmerksamkeit und Normalisierung extremistischer Inhalte.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Im Jahre 2017 zog die AfD mit 12.6% (Bundeswahlleiter) der Stimmen als erste rechte Partei seit 60 Jahren (Salzburger Nachrichten) in den Bundestag ein. Seitdem wurde ihr politisches Wirken durch vielzählige Skandale geprägt, die Anzahl der Ordnungsrufe im Bundestag stieg (ZEIT Online „Zahl der Ordnungsrufe auf Höchststand seit Wiedervereinigung“). Der Bundestagsfraktionsvorsitzende Gauland behauptete, die AfD brauche populistische Inhalte sowie mediale Aufmerksamkeit und keine Gesichter (n-tv Nachrichten). Außerdem gestand er in einem Interview mit der FAZ, dass das erklärte Ziel der AfD sei, „die Grenzen des Sagbaren auszuweiten“ (Eppelsheim). Ein Mittel, welches all das ermöglicht, sind politische Skandale. Sie heizen Aufmerksamkeit an, bieten Platz für provokante – und damit auch populistische – Inhalte und ermöglichen es, die Grenzen des Sagbaren durch gezielte Verstöße gegen die öffentlichen Normen auszuweiten. Daraus ergibt sich die Frage: Inwiefern nutzt die Alternative für Deutschland politische Skandale als strategische Mittel und welche sprachlichen Techniken nutzt sie dabei?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel verortet das politische Wirken der AfD im Kontext zahlreicher Skandale und leitet daraus die zentrale Forschungsfrage nach der strategischen Nutzung dieser Skandale sowie der verwendeten sprachlichen Techniken ab.

2. Hauptteil: Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Skandalforschung, die Analyse des strategischen Nutzens für die AfD sowie die detaillierte Untersuchung spezifischer sprachlicher Taktiken anhand prominenter Fallbeispiele aus dem Jahr 2018.

3. Schluss: Das Kapitel zieht ein Fazit über die Effektivität dieser Strategien bei der Ausweitung des Sagbaren und reflektiert die Ergebnisse sowie die Grenzen der Untersuchung.

Schlüsselwörter

AfD, Politolinguistik, Skandal, Strategische Kommunikation, Vogelschiss-Skandal, Grenzverschiebung, Opfer-Strategie, Euphemismus, Medialisierung, politischer Diskurs, Provokation, Normalisierung, Sprache, Nazizeit-Relativierung, Medienpräsenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie die Partei AfD politische Skandale bewusst als Instrument einsetzt, um mediale Aufmerksamkeit zu erzeugen und die gesellschaftlichen Grenzen des Sagbaren strategisch zu verschieben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Politolinguistik des politischen Skandals, die bewusste Nutzung von Provokationen durch AfD-Funktionäre sowie die mediale Dynamik hinter solchen Vorfällen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, inwiefern die Alternative für Deutschland politische Skandale als strategische Mittel verwendet und welche spezifischen sprachlichen Techniken dabei zum Einsatz kommen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Das Vorgehen basiert auf der Analyse von Fachliteratur zur Skandalforschung (Polito-Linguistik) kombiniert mit einer Fallstudienanalyse von vier prominenten, medial begleiteten AfD-Skandalen aus dem Jahr 2018.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Theorie der Skandalforschung, den strategischen Nutzen von Aufmerksamkeit durch Skandale für die Partei sowie eine konkrete Analyse sprachlicher Techniken wie Euphemismen, Missdeutungen und die „Opfer-Strategie“.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Skandalisierung, Grenzverschiebung, politische Rhetorik, Normalisierung, Opfer-Narrative und der gezielte Tabu-Bruch.

Welche Rolle spielt der „Vogelschiss“-Skandal in der Analyse?

Er dient als eines der zentralen Fallbeispiele, an dem die Techniken der Euphemisierung, der versuchten Missdeutung und der unvollständigen Entschuldigung besonders deutlich aufgezeigt werden können.

Wie reagieren laut der Arbeit die AfD-Funktionäre nach einem Skandal?

Die Arbeit zeigt, dass die Partei oft versucht, durch eine Kombination aus Leugnung der beabsichtigten Provokation, Umdeutung der Aussage (Euphemismus) und dem Einnehmen einer Opferrolle die mediale Debatte auf ihre Bedingungen umzulenken.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Skandale als Mittel der strategischen Kommunikation. Sprachliche Techniken der AfD
Veranstaltung
German Language and Literature
Note
A
Autor
Jan Schöneberger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
25
Katalognummer
V1377852
ISBN (eBook)
9783346916570
ISBN (Buch)
9783346916587
Sprache
Deutsch
Schlagworte
skandale kommunikation AfD populismus linguistik skandalforschung Politik politolinguistik Sparchliche Techniken Kommunikationsmuster höcke weidel Gauland Björn Höcke Alexander Gauland Jörg Meuthen Beatrix von Storch messermänner messermänner Skandal vogelschiss Vogelschiss Skandal Kopftuchmädchen Political correctness brandmauer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Schöneberger (Autor:in), 2022, Skandale als Mittel der strategischen Kommunikation. Sprachliche Techniken der AfD, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1377852
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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