Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Social Work

Historische Entwicklung der deutschen Jugendverbände

Title: Historische Entwicklung der deutschen Jugendverbände

Term Paper , 2007 , 19 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Verena Senne (Author)

Social Work

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

1. Einleitung
In der vorliegenden Arbeit soll die geschichtliche Entwicklung der deutschen Jugendverbände, vom deutschen Kaiserreich bis in die neunziger Jahre, dargestellt werden. Die historische Betrachtung kann helfen gegenwärtige und zukünftige Probleme, Aufgaben und Prozesse besser verstehen und reflektieren zu können. Daneben bietet sie Voraussetzungen zu einer gelingenden Lösung, weil eine naive und vorschnelle Verwerfung von Ideen verhindert werden kann. Auch sind aktuelle Debatten nur zu verstehen und kritisch einzuschätzen, wenn man den historischen Hintergrund kennt.
Um zu verstehen, was Jugendverbände sind und welche Aufgaben sie haben, wird als erstes eine Begriffserklärung gegeben. Danach wird direkt mit der Entwicklung und Situation der Verbände im Kaiserreich begonnen. Dem folgen die Entwicklungen in der Weimarer Republik, im Dritten Reich und im Nachkriegsdeutschland mit Beachtung der DDR. Zum Schluss folgt ein kurzer Abriss über die Entwicklungen und Perspektiven der siebziger, achtziger und neunziger Jahre in diesem Bereich.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärung

3. Geschichte der Jugendverbände

3.1 Jugendverbände im deutschen Kaiserreich

3.1.1 Mitgliederentwicklung

3.2 Jugendverbände in der Weimarer Republik

3.2.1 Mitgliederentwicklung

3.3 Jugendverbände während des Nationalsozialismus

3.3.1 Mitgliederentwicklung

3.4 Jugendverbände im Nachkriegsdeutschland

3.4.1 Mitgliederentwicklung

3.5 Jugendverbände in der DDR

3.5.1 Mitgliederentwicklung

3.6. Jugendverbände der siebziger bis neunziger Jahre

4. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die historische Entwicklung der deutschen Jugendverbände vom Kaiserreich bis in die 1990er Jahre darzustellen, um durch die historische Kontextualisierung aktuelle Debatten und Prozesse in der Jugendarbeit besser verstehen und reflektieren zu können.

  • Historische Entwicklungslinien der Jugendverbände in verschiedenen Epochen.
  • Strukturelle Merkmale und Funktionen von Jugendverbänden.
  • Die Auswirkungen politischer Rahmenbedingungen auf die verbandliche Jugendarbeit.
  • Vergleichende Analyse der Mitgliederentwicklung in verschiedenen Zeiträumen.
  • Der Wandel der Jugendarbeit von der Fremdbestimmung zur Vergesellschaftung.

Auszug aus dem Buch

3. Geschichte der Jugendverbände

Die Organisation von Kindern und Jugendlichen in Verbänden ist noch relativ jung. Erst im 19. Jahrhundert schlossen sich die ersten Jugendlichen zu Interessengemeinschaften zusammen. Diese Zusammenschlüsse sind eine Folge der Ausdifferenzierung der Jugend als eigene Lebensphase.

Angefangen hatte es mit dem preußischen Regulativ jugendlicher Arbeiter in den Fabriken von 1839. Darin wurde die Beschäftigung von Kindern unter neun Jahren verboten und Jugendliche unter sechzehn Jahren durften nicht mehr als zehn Stunden am Tag arbeiten. Diese Freisetzung der Jugendlichen und damit die Entwicklung von Jugendverbänden basierten auf drei Ausgangspunkten. Zum einen änderten sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, wie z. B. das sich im 19. Jahrhundert entwickelnde Vereinsrecht, das es ermöglichte überhaupt verschiedene Organisationen zu gründen. Durch die Verkürzung der Arbeitszeit von Jugendlichen und die anerkannte Jugendphase entwickelte sich ein Freizeitbereich, den es vorher nicht gab und drittens entstanden aus der bürgerlichen Jugendbewegung und sozialistischen Jugendbewegung heraus Vereinigungen, wie der Wandervogel oder Turn- und Sportvereine. Dabei haben sie den Anspruch sich selbst zu organisieren und zu repräsentieren (vgl. Gängler 1996).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die historische Entwicklung der Jugendverbände darzustellen, um aktuelle Prozesse und Aufgaben besser reflektieren zu können.

2. Begriffserklärung: Dieses Kapitel definiert Jugendverbände als non-profit organisierte Zusammenschlüsse von Jugendlichen, die Interessen vertreten und Freizeit sowie Bildung außerhalb von Schule und Familie bieten.

3. Geschichte der Jugendverbände: Dieser Hauptteil analysiert chronologisch die Entwicklung der Jugendverbände von ihren Anfängen im 19. Jahrhundert über die Weimarer Republik und den Nationalsozialismus bis hin zur Situation in der BRD und DDR sowie der Umbruchphase der 70er bis 90er Jahre.

3.1 Jugendverbände im deutschen Kaiserreich: Es wird die Entstehung der ersten Jugendvereinigungen vor dem Hintergrund der entstehenden Jugendphase und des Vereinsrechts sowie die staatliche Jugendpflege im Kaiserreich beschrieben.

3.1.1 Mitgliederentwicklung: Dieser Unterpunkt befasst sich mit der Aufteilung der Verbände in kirchliche, bürgerlich-nationale und sozialistische Gruppierungen sowie deren zahlenmäßiger Ausprägung.

3.2 Jugendverbände in der Weimarer Republik: Das Kapitel behandelt die Etablierung der Jugendverbände in der Gesellschaft und die Schaffung eines einheitlichen Jugendgesetzes, des RJWG.

3.2.1 Mitgliederentwicklung: Hier wird die Hochphase der Jugendverbände in den 1920er Jahren und die Gründung des Reichsausschusses der deutschen Jugendverbände dargelegt.

3.3 Jugendverbände während des Nationalsozialismus: Die Zerschlagung, das Verbot und die gewaltsame Eingliederung aller Jugendorganisationen in die Hitlerjugend (HJ) stehen im Zentrum dieses Abschnitts.

3.3.1 Mitgliederentwicklung: Dieser Teil analysiert die Ausweitung der HJ zur universalen Erziehungsinstitution und die Erfassung der Jugendlichen in verschiedenen Sondereinheiten.

3.4 Jugendverbände im Nachkriegsdeutschland: Das Kapitel beschreibt den schwierigen Wiederaufbau der Jugendverbandsarbeit in den vier Besatzungszonen nach dem Zweiten Weltkrieg unter alliierter Aufsicht.

3.4.1 Mitgliederentwicklung: Es werden Daten zur Organisation von Jugendgruppen in den westlichen Besatzungszonen unmittelbar nach dem Krieg präsentiert.

3.5 Jugendverbände in der DDR: Die Etablierung der FDJ als einzige staatlich anerkannte Jugendorganisation unter Führung der SED und deren Rolle als Sozialisationsinstanz wird beleuchtet.

3.5.1 Mitgliederentwicklung: Hier werden die Wachstumsraten der FDJ im Verhältnis zur Jugendbevölkerung zwischen 1947 und 1989 betrachtet.

3.6. Jugendverbände der siebziger bis neunziger Jahre: Das abschließende Kapitel analysiert die Umbruchphase durch die Studentenbewegung sowie den Wandel der Verbandsarbeit im Spannungsfeld zwischen Institution und neuen sozialen Bewegungen.

4. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und Literatur.

Schlüsselwörter

Jugendverbände, Jugendarbeit, historische Entwicklung, Kaiserreich, Weimarer Republik, Nationalsozialismus, Hitlerjugend, Nachkriegszeit, FDJ, Vergesellschaftung, Interessenvertretung, Jugendbewegung, Sozialisation, Ehrenamtlichkeit, Jugendpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema der Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung der deutschen Jugendverbände von der Zeit des Kaiserreichs bis in die neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Neben der historischen Chronologie stehen die Organisationsformen, die politische Einflussnahme, der Mitgliederwandel und der pädagogische Wandel der Jugendverbandsarbeit im Fokus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für gegenwärtige und zukünftige Prozesse in der Jugendarbeit zu schaffen, indem der historische Hintergrund der Verbände beleuchtet wird.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Analyse und Literaturstudie, die die Entwicklung der Verbände in verschiedenen gesellschaftspolitischen Phasen nachzeichnet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Kaiserreichs, der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus, der Nachkriegszeit, der Situation in der DDR sowie der Wandlungsphasen der siebziger bis neunziger Jahre.

Was zeichnet die Identität von Jugendverbänden nach dieser Arbeit aus?

Jugendverbände werden als non-profit organisierte Selbstorganisationen junger Menschen definiert, die sich durch Beständigkeit, Interessenvertretung und eine Mischung aus ehrenamtlicher und hauptamtlicher Arbeit auszeichnen.

Wie vollzog sich die Gleichschaltung der Jugend im Nationalsozialismus?

Dies geschah durch das Verbot oder die erzwungene Eingliederung bestehender Verbände in die Hitlerjugend (HJ), die als einzige staatlich anerkannte Jugendorganisation die Gesamtheit der Jugendlichen erfassen sollte.

Was versteht die Autorin unter der "Vergesellschaftung" der Jugendarbeit?

Dies beschreibt den Prozess nach dem Zweiten Weltkrieg, bei dem die Jugendarbeit von einer privaten Angelegenheit zu einer öffentlich-gesellschaftlichen Aufgabe wurde, was mit stärkerer Institutionalisierung und Professionalisierung einherging.

Welche Rolle nahm die FDJ in der DDR ein?

Die FDJ besaß eine Monopolstellung als staatlich anerkannte Jugendorganisation und diente der Herausbildung von SED-Nachwuchs unter marxistisch-leninistischen Erziehungszielen.

Excerpt out of 19 pages  - scroll top

Details

Title
Historische Entwicklung der deutschen Jugendverbände
College
TU Dortmund
Grade
2,3
Author
Verena Senne (Author)
Publication Year
2007
Pages
19
Catalog Number
V137642
ISBN (eBook)
9783640455799
ISBN (Book)
9783640456024
Language
German
Tags
Historische Entwicklung Jugendverbände
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Verena Senne (Author), 2007, Historische Entwicklung der deutschen Jugendverbände, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/137642
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  19  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint