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Die Auferstehung Jesu. Eine Analyse der Debatte zwischen Greshake und Ratzinger über die Auferstehung im Tod

Title: Die Auferstehung Jesu. Eine Analyse der Debatte zwischen Greshake und Ratzinger über die Auferstehung im Tod

Term Paper , 2013 , 15 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Florian Stern (Author)

Theology - Historic Theology, Ecclesiastical History

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Summary Excerpt Details

Das Ziel dieser Arbeit ist es, die historischen und zeitgenössischen Diskussionen um die leibliche Auferstehung Jesu zu untersuchen, insbesondere im Hinblick auf das Modell der "Auferstehung im Tod". Es soll eine eingehende Analyse der Argumente beider Seiten der Debatte zwischen Greshake und Ratzinger angeboten und eine persönliche Bewertung der Plausibilität des Modells gegeben werden.

Die vorliegende Arbeit wirft einen kritischen Blick auf die leibliche Auferstehung Jesu, ein Thema, das im Laufe der Geschichte des Christentums immer wieder Anlass zu Kontroversen gegeben hat. Der Text zeichnet verschiedene historische Ansichten zur Auferstehung nach und betont die fortwährende Relevanz dieser Diskussion in den letzten zwei Jahrhunderten. Besonderes Augenmerk wird auf die Debatte zwischen Giesbert Greshake und Joseph Ratzinger über das Konzept der "Auferstehung im Tod" gelegt. Die Arbeit bietet zunächst eine Aufschlüsselung des Modells von Greshake, bevor sie die Gegenargumente von Ratzinger analysiert. Abschließend wird in einer persönlichen Stellungnahme die Frage behandelt, ob das Modell der Auferstehung im Tod denkbar ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kirchliche Lehrmeinung

3 Auferstehung im Tod

3.1 das Problem der anima seperata

3.2 das Problem der Zeit

3.3 das Problem der Gemeinschaft

4 Ratzingers Antwort

4.1 das Problem der anima seperata

4.2 das Problem der Zeit

5 Kritische Stellungnahme

5.1 das Problem der anima seperata

5.2 das Problem der Zeit

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der theologischen Debatte um die sogenannte „Auferstehung im Tod“ auseinander, wobei insbesondere die konträren Positionen von Giesbert Greshake und Joseph Ratzinger untersucht werden, um die logische Konsistenz und biblische Fundierung beider Modelle zu hinterfragen.

  • Auferstehung im Tod versus traditionelle kirchliche Eschatologie
  • Die philosophische und theologische Problematik der Seele (anima seperata)
  • Zeitverständnis und Ewigkeitskonzepte im Kontext des Todes
  • Stellungnahme zur logischen Evidenz und zum dualistischen Charakter der Modelle

Auszug aus dem Buch

3.1 das Problem der anima seperata

Für Greshake bleibt ganz explizit die Frage, ob die postmortale Seele als eine leibfreie anima seperata zu denken ist, die auf die Steigerung ihrer Seeligkeit durch die auferweckte Leiblichkeit wartet. „Behält man die Bezeichnung Auferstehung allein dem Geschehen am jüngsten Gericht vor, [...] so kann nur schwer der Eindruck vermieden werden, die Auferstehungs-Hoffnung richte sich im Grunde doch ‚nur‘ auf ein zweites Moment, am individuellen Menschen, nämlich auf seine ‚individuelle‘ Körperlichkeit.“ Greshake führt an, dass der Mensch kraft seiner Geistnatur die Dimension des Materiellen in sein persönliches Leben hinein verwandelt. Die menschliche Identität gewinne so an Konsistenz durch die Aufnahme alles Übrigen. Er versucht in seinen Ausführungen also eine Unterscheidung von Körper und Leib, und nutzt hierfür die These das der Leib über das rein Körperliche hinausgeht. „Mein mir zu eigener Leib ist nicht diese oder jene Zelle, über die ich ein Monopol hätte: er ist vielmehr das, was in den Zellen und in der ganzen übrigen Welt mich erfährt und auf mich reagiert.“ Greshake definiert Leiblichkeit somit als die Gesamtheit aller welthaften Beziehungen des Menschen. Zugleich nutzt er das Eingeschriebensein der Materie in die Seele zur Begründung, weshalb im Tod nicht eine unbeteiligte Seele entstehe, sondern dass die Materie aufgrund ihres Eingeschriebenseins in den Menschen zur Vollendung komme.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung umreißt die historische und theologische Problematik der Auferstehungsdebatte und führt in den spezifischen Disput zwischen Greshake und Ratzinger ein.

2 Kirchliche Lehrmeinung: Dieses Kapitel stellt die traditionelle Lehre von der Zweiteilung des Menschen in Leib und Seele sowie die Vorstellung eines Wartezustands bis zum jüngsten Gericht dar.

3 Auferstehung im Tod: Hier wird das Modell von Giesbert Greshake erläutert, das die Auferstehung als zeitloses Geschehen unmittelbar im Tod postuliert.

4 Ratzingers Antwort: Joseph Ratzingers vehemente Kritik an Greshakes Modell wird dargelegt, insbesondere seine Bedenken hinsichtlich der menschlichen Leiblichkeit und der Zeitlichkeit.

5 Kritische Stellungnahme: Die Autorin bzw. der Autor bewertet beide Positionen kritisch und prüft die logische Validität und die biblische Fundierung der jeweiligen Argumentationslinien.

6 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass Greshakes Modell logische Schwachstellen aufweist und die kirchliche Tradition eine kohärentere Deutung bietet.

Schlüsselwörter

Auferstehung, Tod, Joseph Ratzinger, Giesbert Greshake, Eschatologie, anima seperata, Leiblichkeit, Zeitlichkeit, Purgatorium, Jüngstes Gericht, Theologie, christliche Hoffnung, christliche Eschatologie, Dualismus, Vollendung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser theologischen Untersuchung grundlegend?

Die Arbeit analysiert die innerkirchliche Debatte über den Zeitpunkt und die Art der Auferstehung, speziell unter Berücksichtigung des Modells der „Auferstehung im Tod“.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Konzepte der Eschatologie, die Wechselwirkung von Leib und Seele nach dem Tod sowie die Frage nach der Zeitstruktur jenseits der irdischen Existenz.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die kritische Gegenüberstellung der Lehrmodelle von Greshake und Ratzinger, um zu prüfen, ob die „Auferstehung im Tod“ als logische und theologisch tragfähige Theorie gelten kann.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine systematisch-theologische Analyse, die auf Literaturrecherche und der exegetischen sowie philosophischen Auswertung der Schriften beider Theologen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die Probleme der „anima seperata“, der zeitlichen Dimension der Ewigkeit und die Frage nach der Gemeinschaft der Erlösten in beiden theologischen Systemen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Kern der Arbeit zusammenfassen?

Die wesentlichsten Begriffe sind Auferstehung, Eschatologie, Leiblichkeit, anima seperata, Zeitlichkeit und die spezifischen theologischen Anthropologien von Ratzinger und Greshake.

Warum hält der Autor die "Auferstehung im Tod" für problematisch?

Der Autor argumentiert, dass das Modell logische Konsistenz vermissen lässt, besonders hinsichtlich der Integration des materiellen Körpers und der Notwendigkeit einer zeitlichen Abfolge für Prozesse wie das Purgatorium.

Inwiefern spielt der Dualismus von Körper und Seele eine Rolle?

Ein zentraler Kritikpunkt der Arbeit ist, dass Greshakes Modell trotz anderer Absicht in einen Dualismus verfällt, da die Bedeutung des materiellen Leibes gegenüber einer geistigen Integration in die Seele zurücktritt.

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Details

Title
Die Auferstehung Jesu. Eine Analyse der Debatte zwischen Greshake und Ratzinger über die Auferstehung im Tod
College
University of Münster
Grade
1,0
Author
Florian Stern (Author)
Publication Year
2013
Pages
15
Catalog Number
V1371495
ISBN (eBook)
9783346906205
ISBN (Book)
9783346906212
Language
German
Tags
Theologie Auferstehung Leben Tod Greshake Ratzinger Auferstehung Jesu Giesbert Greshake Joseph Ratzinger Auferstehung im Tod Leibliche Auferstehung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Stern (Author), 2013, Die Auferstehung Jesu. Eine Analyse der Debatte zwischen Greshake und Ratzinger über die Auferstehung im Tod, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1371495
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