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Trinksitten der Späthallstattzeit und griechische Einflüsse

Titel: Trinksitten der Späthallstattzeit und griechische Einflüsse

Hausarbeit , 2018 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Dominik Faber (Autor:in)

Archäologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit den Trinksitten der frühen Kelten, insbesondere den damit in Verbindung stehenden Funden, die als Import von den mediterranen Hochkulturen der Griechen und Etrusker nördlich der Alpen gelangten. Es wird der Frage nachgegangen, welchen Stellenwert diese mediterranen Importgüter nördlich der Alpen besaßen. Wussten die frühen Kelten um den Ablauf eines Symposions oder wollten sie bloß ihre Mitmenschen beeindrucken mit exotischen Protzereien? Tranken sie verdünnten Wein aus attischer Feinkeramik oder standen die qualitativen Schalen im Regal während mit Met und Bier gefeiert wurde? Dieser Frage widmet sich die vorliegende Arbeit. Anhand der Befunde der Heuneburg und des Fürstengrabs von Hochdorf sollen Beispiele für jenen Gütertransfer und mögliche Belege für einen Ideentransfer gezeigt werden. Anschließend werden die Wege und Gründe für solch eine Entwicklung dargestellt, sodass zum Schluss resümiert wird über den Stellenwert der Importe.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Frühe Kelten

2.1. Raum und Zeit

2.2. Überlieferte Getränke und Sitten

3. Mediterrane Kontakte in Mitteleuropa

3.1. Heuneburg

3.2. Fürstengrab von Eberdingen-Hochdorf

4. Gründe und Wege eines Kulturtransfers

5. Resümee

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht den Einfluss mediterraner Trinksitten auf die Gesellschaft der frühen Kelten in der Hallstattzeit. Dabei steht die zentrale Frage im Fokus, ob und inwieweit die keltischen Eliten griechische Symposion-Bräuche adaptierten oder ob mediterrane Importgüter lediglich als bloße Prestigegüter ohne tiefere zeremonielle Bedeutung dienten.

  • Keltische Sozialstrukturen und die Rolle der Elite
  • Analyse archäologischer Befunde der Heuneburg und des Fürstengrabs Hochdorf
  • Untersuchung von Importen (Wein, Importkeramik) und deren Kontext
  • Transferwege und kulturelle Vermittlungsmechanismen
  • Interpretation von Trinksitten im Spannungsfeld zwischen Tradition und Adaptation

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Im antiken Griechenland entwickelten sich in archaischer Zeit durch Anregungen aus dem Osten das Austragen von Trinkgelagen mit ausgewählten Gästen. Durch die Apoikenbewegung, also der Gründung von zahlreichen Kolonien im gesamten Mittelmeerraum, kamen auch andere Völker in Kontakt mit diesen Gelagen, Symposion genannt.

Für den streng reglementierten Ablauf des Symposions wurde ein festes Trinkservice mit beispielsweise Trinkschalen, Bechern, Amphoren, Krateren, Kannen und weiteren Gefäßtypen benötigt. In Folge dessen, breiteten sich griechische Keramiken weit in der mediterranen Welt aus. Daneben imitierten und fertigten die graecisierten Völker, besonders die Etrusker in Mittelitalien, eigene Gefäße (hier oft aus getriebener Bronze) an.

Diese Trinksitten rückten durch diese griechische Ausbreitung näher an das keltische Mitteleuropa heran, sodass sich in der Hallstattzeit Südimporte von Trinkgeschirr finden lassen. Zudem gibt es vermehrte Hinweise auf den Import von Wein in den Siedlungen.

Allerdings stellt sich die Frage, welchen Stellenwert diese mediterranen Importgüter nördlich der Alpen besaßen. Wussten die frühen Kelten um den Ablauf eines Symposions oder wollten sie bloß ihre Mitmenschen beindrucken mit exotischen Protzereien? Tranken sie verdünnten Wein aus attischer Feinkeramik oder standen die qualitativen Schalen im Regal während mit Met und Bier gefeiert wurde? Dieser Frage widmet sich die vorliegende Arbeit. Anhand der Befunde der Heuneburg und des Fürstengrabs von Hochdorf sollen Beispiele für jene Gütertransfer und mögliche Belege für einen Ideentransfer gezeigt werden. Anschließend werden die Wege und Gründe für solch eine Entwicklung dargestellt, sodass zu Schluss resümiert wird über den Stellenwert der Importe.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Trinksitten der Hallstattzeit sowie Darlegung der Fragestellung bezüglich des Stellenwerts mediterraner Importgüter.

2. Frühe Kelten: Definition des räumlichen und zeitlichen Rahmens sowie Erläuterung der traditionellen, mitteleuropäischen Trinksitten wie Bier- und Metkonsum.

3. Mediterrane Kontakte in Mitteleuropa: Detaillierte archäologische Untersuchung der Befunde der Heuneburg und des Fürstengrabs von Hochdorf hinsichtlich importierter Artefakte.

4. Gründe und Wege eines Kulturtransfers: Diskussion der Handelsrouten und Hypothesen zur Verbreitung von Prestigegütern und kulturellen Konzepten wie Keimelia.

5. Resümee: Abschließendes Fazit über die verschiedenen Facetten des Austauschs und die mögliche Vertrautheit keltischer Eliten mit griechischen Symposion-Gepflogenheiten.

Schlüsselwörter

Hallstattzeit, Kelten, Heuneburg, Fürstengrab Hochdorf, Symposion, Trinksitten, Mediterraner Import, Kulturtransfer, Prestigegüter, Archäologie, Eisenzeit, Keimelia, Weinhandel, Elite, Bestattungssitten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie mediterrane Einflüsse und Trinksitten bei den frühen Kelten der Hallstattzeit aufgenommen und in ihre eigene Kultur integriert wurden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Hauptthemen sind der archäologische Nachweis von Südimporten, die Funktion der Prunkgräber und die Analyse kultureller Austauschprozesse zwischen dem Mittelmeerraum und dem keltischen Mitteleuropa.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Stellenwert mediterraner Importgüter zu klären: Waren sie bloße Statussymbole zum Imponieren oder zeugen sie von einer intensiven Adaptation griechischer Symposion-Kultur?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine archäologische Analyse ausgewählter Leitbefunde (Heuneburg, Fürstengrab Hochdorf) unter Einbeziehung zeitgenössischer Schriftquellen und theoretischer Ansätze zum Kulturtransfer.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die räumlichen und zeitlichen Kontexte, stellt die archäologischen Funde der Heuneburg und des Fürstengrabs vor und diskutiert die Handelswege sowie Theorien der Interpretation, wie den Keimelia-Begriff.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Hallstattzeit, Südimporte, Symposion, Kulturtransfer, Prestigegüter, Heuneburg und Fürstengrab Hochdorf.

Welche besondere Rolle spielt die Heuneburg in dieser Forschungsarbeit?

Die Heuneburg wird als Paradebeispiel für eine stadtähnliche frühkeltische Siedlung angeführt, die bereits früh monumentale mediterrane Bautechniken adaptierte und intensive Handelskontakte pflegte.

Was macht das Fürstengrab von Eberdingen-Hochdorf archäologisch so einzigartig?

Das Grab gilt als eines der wichtigsten Puzzlestücke für die Erforschung der Späthallstattzeit, da es aufgrund seiner Vollständigkeit und der reichen goldenen Beigaben sowie mediterranen Trinkgefäße eine detaillierte Rekonstruktion keltischer Elitenbestattungen ermöglicht.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Trinksitten der Späthallstattzeit und griechische Einflüsse
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Volkskunde und Kulturgeschichte)
Veranstaltung
Seminar: „Zum Wohl“ - Kulturen des Alkoholkonsums
Note
1,3
Autor
Dominik Faber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
15
Katalognummer
V1368432
ISBN (eBook)
9783346899644
ISBN (Buch)
9783346899651
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kelten Hallstattzeit Eisenzeit Griechen Etrusker Homer Wein Alkohol Hochdorf Heuneburg Vix Kontakte Kulturtransfer Kulturgeschichte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dominik Faber (Autor:in), 2018, Trinksitten der Späthallstattzeit und griechische Einflüsse, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1368432
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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