Die Arbeit besteht aus drei Aufgaben, die nacheinander bearbeitet werden. Die erste beschäftigt sich mit Lebensqualität im Allgemeinen, sowie in der Medizin. Die zweite Aufgabe untersucht den Lageparameter und den Streuparameter anhand von einer Altersverteilung. In der letzten Aufgabe geht es um verschiedene Verteilungen und eine inferenzstatistische Untersuchung mit der Frage: Unterscheidet sich die Stärke der psychischen und physischen Belastung zwischen Mitarbeiter:innen ohne Personalverantwortung und Führungskräften?
Inhaltsverzeichnis
Aufgabe C 1
1.1 Begriffsbestimmung Lebensqualität und aktueller Kontext
1.2 Entstehungsgeschichte des Konzepts Lebensqualität
1.3 Lebensqualität in der Medizin
Aufgabe C 2
2.1 Die Lageparameter: Modus, Median und arithmetisches Mittel
2.2 Die Streuparameter: Spannweite, Varianz und Standardabweichung
2.3 Ermittlung der Lage- und Streuparameter anhand einer fiktiven Altersverteilung von 20 Teilnehmern
Aufgabe C 3
3.1 Altersverteilung
3.2 Geschlechtsverteilung
3.3 Belastungen der Befragten
3.4 Inferenzstatistische Untersuchung: Unterscheidet sich die Stärke der psychischen und physischen Belastung zwischen Mitarbeiter*innen ohne Personalverantwortung und Führungskräften?
Zielsetzung und Themen
Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Lebensqualität und deren statistischer Erfassung sowie der praktischen Anwendung inferenzstatistischer Verfahren zur Untersuchung von Arbeitsbelastungen bei Beschäftigten.
- Grundlagen des Lebensqualitätsbegriffs und dessen historische Entwicklung.
- Deskriptive statistische Methoden (Lage- und Streuparameter).
- Analyse demografischer Daten und Arbeitsbelastungen aus einem Befragungsdatensatz.
- Inferenzstatistische Überprüfung von Unterschieden zwischen Mitarbeitergruppen mittels t-Test.
Auszug aus dem Buch
1.1 Begriffsbestimmung Lebensqualität und aktueller Kontext
Zunächst lässt sich feststellen, dass es keine generalisierbare Definition von Lebensqualität gibt. Dies ist zum einen durch ihre komplexe Beschaffenheit und zum anderen durch deren disziplinübergreifende Anwendung zu erklären. Betrachtet man das Konstrukt Lebensqualität, so muss stets der jeweilige Kontext sowie die Fachrichtung, in dem das Ganze steht, berücksichtigt werden. Verschiedene Forscher haben sich dennoch daran gewagt einen Definitionsansatz zu finden. So beschreibt die Weltgesundheitsorganisation Lebensqualität beispielsweise als: „Quality of life is an individual's perception of his/her position in life in the context of the culture and value systems in which he/she lives, and in relation to his/her goals, expectations, standards and concerns. It is a broad-ranging concept, incorporating in a complex way the person's physical health, psychological state, level of independence, social relationships, and their relationship to salient features of their environment" (WHOQOL Group, 1994a, p. 43).
Ein etwas zeitlich aktuellerer Ansatz ist der von Noll und Schöb in 2002: „Das Konzept der Lebensqualität basiert auf einem multidimensionalen Verständnis der individuellen Wohlfahrt oder des „guten Lebens“, das sowohl materielle wie auch immaterielle, objektive und subjektive Komponenten gleichzeitig umfasst und das „besser“ gegenüber dem „mehr“ betont” (Noll & Schöb, 2002, S.239).
Zusammenfassung der Kapitel
Aufgabe C 1: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Definitionen von Lebensqualität sowie deren geschichtliche Entwicklung von religiösen Ansichten bis hin zu modernen politischen und medizinischen Konzepten.
Aufgabe C 2: Hier werden die mathematischen Grundlagen für Lage- und Streuparameter in der Statistik dargelegt und deren Berechnung beispielhaft an einer Altersverteilung von 20 Teilnehmern illustriert.
Aufgabe C 3: Dieser Abschnitt beschreibt die deskriptive und inferenzstatistische Auswertung eines Datensatzes zu Arbeitsbelastungen, wobei insbesondere Belastungen von Führungskräften im Vergleich zu Mitarbeitern ohne Personalverantwortung analysiert werden.
Schlüsselwörter
Lebensqualität,Deskriptive Statistik,Lageparameter,Streuparameter,Inferenzstatistik,Mittelwert,Median,Modus,Standardabweichung,Arbeitsbelastung,Führungskräfte,t-Test,Varianz,Normalverteilung,Datenanalyse
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die wissenschaftlichen Grundlagen zur Definition der Lebensqualität und vermittelt die Anwendung grundlegender statistischer sowie inferenzstatistischer Methoden auf Datensätze aus dem Bereich der Arbeits- und Gesundheitspsychologie.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die zentralen Themen umfassen die begriffliche Einordnung von Lebensqualität, die Berechnung von Lage- und Streumaßen, die deskriptive Analyse von Umfragedaten sowie die t-Test-basierte Hypothesenprüfung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die theoretischen Kenntnisse wissenschaftlichen Arbeitens durch die praktische Anwendung von statistischen Verfahren auf reale Umfragedaten unter Beweis zu stellen, um Unterschiede in der Arbeitsbelastung von Beschäftigten zu identifizieren.
Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?
Es werden deskriptive Methoden wie die Ermittlung von Modus, Median, arithmetischem Mittel und Standardabweichung sowie inferenzstatistische Verfahren, namentlich der t-Test für unabhängige Stichproben, angewendet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung, die mathematische Einführung in statistische Kennwerte und die konkrete Auswertung eines Datensatzes zu physischen und psychischen Belastungen am Arbeitsplatz.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Wichtige Begriffe sind Lebensqualität, deskriptive Statistik, Inferenzstatistik, Arbeitsbelastung, t-Test und Varianzanalyse.
Welche Datengrundlage bildet die Basis für Aufgabe C 3?
Die Analyse stützt sich auf den Datensatz ZA6759_Arbeitnehmer_v1-0-0.sav, der aus einer telefonischen Befragung von 5000 Beschäftigten im Rahmen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie aus dem Jahr 2015 stammt.
Welche Schlussfolgerung ergibt sich bezüglich der Belastungsanalyse?
Die Auswertung zeigt, dass Beschäftigte allgemein häufiger psychische als physische Belastungen berichten und dass speziell Personen in Führungspositionen stärker von psychischen Belastungen betroffen sind.
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- Xenia Rosewood (Author), 2021, Lebensqualität, Lage- und Streuparameter und Inferenzstatistische Untersuchung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1363850