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ADHS im Alltag. Betrachtung der Wirksamkeit medikamentöser Behandlungsansätze

Titel: ADHS im Alltag. Betrachtung der Wirksamkeit medikamentöser Behandlungsansätze

Seminararbeit , 2023 , 14 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Beate Fischer (Autor:in)

Pädagogik - Sozialpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Facharbeit geht es hauptsächlich um den Behandlungsansatz der medikamentösen Therapie von ADHS-Symptomen unter Verwendung von Medikamenten wie Medikinet. Ich gehe dabei implizit davon aus, dass meine Leserschaft bereits über grundlegende Informationen zu ADHS (Symptome, Ursachen etc.) verfügt. Meine Absicht ist es also nicht, primär eine Einführung in das Thema ADHS zu geben, sondern schwerpunktmäßig einen Beitrag zur Diskussion über Vor- und Nachteile einer therapeutischen Behandlung mithilfe von Medikation anzubieten.

Ich fokussiere mich in meiner Arbeit jedoch hauptsächlich auf die Erfahrungen, die eine betroffene Mutter mit einer solchen medizinischen Behandlung macht – insbesondere im Hinblick auf Auswirkungen auf den Alltag ihres 9-jährigen Sohnes. Dabei geht es mehr um positive Auswirkungen, wobei mögliche Nebenwirkungen oder Problematiken wie Abhängigkeit und Suchtgefahr hier nicht berücksichtigt werden. Um diesen Ansatz zu untermauern, wurde ein Interview mit der betroffenen Mutter geführt, um ihre Erfahrungen und Perspektiven zur Wirksamkeit des Medikaments zu beleuchten.

Ziel dieser Arbeit ist es, einen Einblick in die Wirksamkeit medikamentöser Behandlung, als Teil einer ganzheitlichen Therapie für Kinder mit ADHS zu geben. Ich möchte zu einem besseren Verständnis über Möglichkeiten, aber auch Grenzen einer medizinischen Behandlung von ADHS-Symptomen durch das Verschreiben eines solchen Medikamentes beitragen. Es ist bekannt, dass Kinder mit ADHS Schwierigkeiten haben können, ihre Aufmerksamkeit zu selektieren und Impulskontrolle auszuüben – Eigenschaften, die für erfolgreiches Lernen unerlässlich sind. Eine Möglichkeit zur Behandlung von Symptomen bei ADHS liegt in der Verwendung von Medikamenten wie zum Beispiel Medikinet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Definition der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS)

1.2 Häufigkeit des Auftretens

2. Ursachen

2.1 Genetische Faktoren/Umwelteinflüsse

3. Diskussion möglicher Vorteile einer medikamentösen Behandlung gegenüber anderen Therapieansätzen

3.1 Interview über die Erfahrungen einer Mutter mit der Behandlung ihres Sohnes mit Medikinet Retard 30 mg

4. Betrachtung des Nutzens im Vergleich zu anderen Therapieansätzen

5. Fünf positive Beispiele zur Einnahme von Stimulanzien bei ADHS, die sich ebenso aus der Sicht und Erfahrungen von S. und ihrem Sohn positiv anmerken lassen

5.1 Verbesserte Konzentration und Fokussierung

5.2 Bessere Impulskontrolle

5.3 Verbesserter sozialer Umgang

5.4 Höhere Erfolgsraten bei Tests und Prüfungen

5.5 Besseres Selbstwertgefühl

6. Die Schwächen einfach als Stärken sehen

7. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Facharbeit untersucht die Wirksamkeit einer medikamentösen Therapie bei Kindern mit ADHS, wobei besonderer Wert auf die subjektiven Erfahrungen von Betroffenen und deren Angehörigen gelegt wird, um ein ganzheitliches Verständnis für die Chancen und Grenzen dieser Behandlungsmethode zu entwickeln.

  • Grundlagen der ADHS-Definition und Auftretenshäufigkeit
  • Diskussion über genetische und umweltbedingte Ursachenfaktoren
  • Einsatz von Medikinet zur Symptomlinderung in der Praxis
  • Analyse der Auswirkungen von Medikation auf Alltag und schulische Leistungen
  • Perspektivwechsel: ADHS-assoziierte Schwächen als Stärken begreifen

Auszug aus dem Buch

3.1 Interview über die Erfahrungen einer Mutter mit der Behandlung ihres Sohnes mit Medikinet Retard 30 mg

Als bei Finn vor über einem Jahr ADHS diagnostiziert wurde, war S. einerseits erleichtert. Endlich hatte sie eine Erklärung für die Konzentrationsprobleme, unruhige Art und Wutausbrüche ihres Sohnes – für „die Öffentlichkeit“, wie sie selber sagt. Finns Verhalten, bevor die Behandlung mit Medikinet begann, störte die anderen Kinder in der Schule, wie auch die komplette soziale Interaktion in seinem familiären und sozialen Umfeld.

Mal ist er anhänglich und verspielt, mal unruhig und wuterfüllt: Bei dem 9- jährigen Finn wurde ADHS diagnostiziert. Im Interview erzählt mir seine Mutter S., mit welchen Vorurteilen sie konfrontiert wird und weshalb sie Medikinet gegenüber positiv eingestellt ist.

Frage: Es gibt viele Vorurteile über die von ADHS. So sollen zum Beispiel zu wenig frische Luft oder falsche Erziehung Auslöser sein?

Mutter: Wenn ich mit solchen Aussagen konfrontiert werde, macht mich das wütend! Ich habe schon immer gesund gekocht und achte stets auf genügend Außenaktivitäten. Zu ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) hat jeder (s)eine Meinung – ohne überhaupt viel darüber zu wissen. Es handelt sich dabei weder um eine erfundene Krankheit noch um eine Folge von Erziehungsfehlern. Denn das höre ich als erstes, dass Finn eine schlechte Erziehung genossen hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel definiert die ADHS-Störung, erläutert deren Prävalenz bei Kindern in Deutschland und umreißt die Zielsetzung der Arbeit, die insbesondere auf den Alltagserfahrungen einer Mutter basiert.

2. Ursachen: Hier werden die komplexen Ursachenfaktoren für ADHS, bestehend aus einem Zusammenspiel von Genetik und Umwelteinflüssen, beleuchtet.

3. Diskussion möglicher Vorteile einer medikamentösen Behandlung gegenüber anderen Therapieansätzen: Dieser Abschnitt thematisiert durch ein Experteninterview die konkreten Auswirkungen und Vorurteile einer medikamentösen Therapie im Familienalltag.

4. Betrachtung des Nutzens im Vergleich zu anderen Therapieansätzen: Das Kapitel arbeitet die Vorteile von Medikinet wie Schnelligkeit, klare Dosierbarkeit und positive Auswirkung auf das Lernverhalten theoretisch auf.

5. Fünf positive Beispiele zur Einnahme von Stimulanzien bei ADHS, die sich ebenso aus der Sicht und Erfahrungen von S. und ihrem Sohn positiv anmerken lassen: Ausgehend vom Fallbeispiel Finn werden fünf konkrete Lebensbereiche analysiert, in denen die Einnahme von Stimulanzien zu einer Verbesserung führt.

6. Die Schwächen einfach als Stärken sehen: Dieses Kapitel plädiert für einen positiven Blickwinkel auf ADHS, indem typische Merkmale wie Kreativität, Energie oder Intuition als spezifische Stärken wertgeschätzt werden.

7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer persönlichen Reflexion der Autorin, die ursprünglich kritisch gegenüber der Medikation stand, nun aber die Unterstützung durch medikamentöse Therapie in Einzelfällen als wertvoll erachtet.

Schlüsselwörter

ADHS, Medikinet, medikamentöse Therapie, Stimulanzien, Kindesentwicklung, Konzentrationsstörungen, Impulskontrolle, Lernförderung, Elternperspektive, Krankheitsverständnis, neurologische Störung, Selbstwertgefühl, Schulerfolge, Inklusion, psychische Gesundheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit?

Die Arbeit behandelt die Wirksamkeit medikamentöser Behandlungsansätze bei der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Kontext eines konkreten Fallbeispiels.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Neben den medizinischen Grundlagen und Ursachen konzentriert sich die Arbeit auf die therapeutischen Vorteile, den Umgang mit Vorurteilen sowie die Bedeutung einer ganzheitlichen Sichtweise auf ADHS-Betroffene.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen medizinischer Behandlungen zu vermitteln und den positiven Nutzen einer gut begleiteten Therapie aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde verwendet?

Die Autorin nutzt eine Kombination aus Literaturrecherche zu ADHS-Ursachen und qualitativen Daten, die durch ein ausführliches Leitfadeninterview mit einer betroffenen Mutter gewonnen wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Nutzenanalyse der Medikation sowie die Darstellung von fünf positiven Lebensbeispielen, untermauert durch die persönlichen Schilderungen des Interviewpartners.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie ADHS, Medikinet, Impulskontrolle, emotionale Störungen, Lernförderung und Ganzheitlichkeit aus.

Warum wird im Interview die Medikation am Wochenende abgesetzt?

Die Mutter hat sich für diesen Weg entschieden, damit ihr Sohn Finn am Wochenende Raum zur freien Entfaltung hat, ohne den Fokus auf schulische Leistungen oder Konzentration.

Welchen Rat gibt die interviewte Mutter anderen Eltern?

Sie rät dazu, sich nicht von Stigmata oder Vorurteilen abschrecken zu lassen, die Diagnose ernst zu nehmen und nach einer passenden, auf das Kind zugeschnittenen therapeutischen Unterstützung zu suchen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
ADHS im Alltag. Betrachtung der Wirksamkeit medikamentöser Behandlungsansätze
Veranstaltung
"Schulbegleiter/-in / Inklusionsassistent/-in"
Note
1,0
Autor
Beate Fischer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
14
Katalognummer
V1362312
ISBN (eBook)
9783346886040
ISBN (Buch)
9783346886057
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ADHS
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Beate Fischer (Autor:in), 2023, ADHS im Alltag. Betrachtung der Wirksamkeit medikamentöser Behandlungsansätze, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1362312
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Leseprobe aus  14  Seiten
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